HealBe GoBe 2

HealBe GoBe 2

gewählte Farbe: ( Schwarz )
Schwarz
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Die mittlerweile zweite Generation eines innovativen Fitness Trackers ist das HealBe GoBe 2. Vorgestellt wurde dieser auf der Consumer Electronics Show (CES) Anfang Januar 2017. Das Wearable knüpft an die grundlegenden Funktionen seines Vorgängers an, indem es für die Überwachung der Kalorienaufnahme und des Wasserhaushalts, die Herzfrequenz und das persönliche Stresslevel sowie die körperliche Aktivität zuständig ist. Neben einem geringeren Gewicht und einem noch moderneren Design sind auch die Algorithmen des HealBe GoBe 2 überarbeitet worden. Somit liefert das Fitness Armband noch exaktere Werte für alle sportlichen und körperlichen Daten. Das wasserdichte Gerät schafft es auf eine Akkulaufzeit von rund zwei Tagen und kann sowohl mit iOS als auch mit Android zusammenarbeiten.

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Produktbeschreibung

HealBe GoBe 2 Produktbeschreibung

Mit dem HealBe GoBe 2 ist die nunmehr zweite Generation des Fitness Armbands im Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) zum Jahresbeginn 2017 präsentiert worden. Das innovative Wearable knüpft an die Funktionen seines Vorgängers an und ist dazu neben der Überwachung der körperlichen Aktivität noch für eine ganze Reihe weiterer Komponenten verantwortlich. Demnach registriert das HealBe GoBe 2 auch mit Hilfe eines sogenannten Impendanzsensors über die Haut, welche Kalorienmenge aufgenommen wurde und wie es um den Wasserhaushalt des Trägers bestellt ist. Darüber hinaus ist das Gerät dazu imstande, die Stressbelastung einzuschätzen. Gleichzeitig bietet es eine permanente Herzfrequenzmessung und liefert damit eine umfassende Analyse der eigenen Gesundheit. Das HealBe GoBe 2 ist wasserdicht und im Vergleich zur ersten Generation etwas leichter geworden. Zudem hat ihm der Hersteller ein etwas aufgefrischtes Design verpasst. Die Akkulaufzeit des Fitness Armbands, welches mit iOS und Android synchronisiert werden kann, beträgt etwa 48 Stunden.

Wasserdicht, etwas leichter und ein modernerer Anstrich als der Vorgänger

Das markante Merkmal des HealBe GoBe 2 ist – wie bereits bei seinem Vorgängermodell – die breite Lünette, welche eine Reihe von LEDs beherbergt. Diese sind für die Darstellung der Informationen zuständig und ersetzen damit ein herkömmliches Display. An diesem Prinzip hat der Hersteller also festgehalten, jedoch ist die Farbe dieser Frontblende von einem auffälligeren Silber in ein dezentes Schwarz umgewandelt worden.

Ein gelegentlich geäußerter Kritikpunkt am ersten Fitness Armband war das etwas sperrige Design – dem hat sich HealBe angenommen und das GoBe 2 noch einen Hauch ansprechender gestaltet. Um ein Gramm leichter ist das Wearable mit nun 45 Gramm ebenso geworden. Obendrein ist es wasserdicht und muss auch beim Duschen oder dem Schwimmen das Handgelenk seines Trägers nicht verlassen.

Healbe GoBe 2 Bestandteile

Das aus Silikon bestehende Armband liegt lediglich in einer Größe vor, weil sich dessen Länge jedoch zwischen 14 und 24 Zentimetern einstellen lässt, dürfte sie die HealBe GoBe 2 sowohl Damen als auch Herren passen. Die Justierung erfolgt nicht mit einer klassischen Dornschließe, sondern über einen Druckknopf, der im jeweiligen Loch des Armbands befestigt wird.

Für die Analyse der wichtigen Gesundheitsdaten sind unterhalb des Gehäuses mehrere Sensoren angebracht. Erwartungsgemäß ist dabei ein optischer Herzfrequenzsensor für die Bestimmung des Pulses vorzufinden. Darüber hinaus erkennt ein elektrodermaler Hautsensor das Stresslevel und den emotionalen Ist-Zustand. Der Impendanzsensor ist wiederum dafür zuständig, den Wasserhaushalt zu beobachten.

Die Energiebilanz im Auge behalten und gezielt Gewicht verlieren

Für drei wichtige Vorhaben versteht sich das HealBe GoBe 2 Fitness Armband als der richtige Partner: eine geplante Gewichtsabnahme, einen gesunden Lebensstil und zum Sporttreiben.

Die hervortretende Funktion dieses Wearables ist für die Überwachung der Kalorienzufuhr zuständig. Sie erspart dem Nutzer das oftmals mühsame und zeitintensive Lesen der Nährwertangaben einzelner Lebensmittel und eventuelles Abwiegen. Ebenso soll das Eingeben der Mahlzeiten in die üblichen Apps wie MyFitnessPal, Fatsecret oder Lose It! ersparen. Stattdessen soll das HealBe GoBe 2 die Nahrungsaufnahme selbstständig vom Handgelenk aus erfassen können.

Der Hersteller verspricht obendrein, dass eine Unterscheidung der Makronährstoffe in Form von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen möglich ist. Das dafür erforderliche Werkzeug ist der Impendanzsensor, der Flüssigkeitsveränderungen mit Hilfe von tief- und hochfrequentierten Signalen unter der Haut erkennen kann. Das ist daher notwendig, weil der menschliche Körper zehn bis 15 Minuten nach einer Mahlzeit die Nahrung in einem Zeitraum von fünf bis sechs Stunden in Glukose umwandelt. Je nachdem, welche Lebensmittel verzehrt wurden, variiert diese Dauer. Als ein weiterer wichtiger Faktor kommen noch individuelle körperliche Eigenschaften hinzu. In der Folge steigt der Insulinspiegel an und die Zellen absolvieren Glukose – dadurch wird in der Konsequenz Wasser freigesetzt.

Um dem Vorhaben eines Gewichtsverlustes mit Erfolg nachzukommen, ermittelt das HealBe GoBe 2 als zweite wichtige Kenngröße den Kalorienverbrauch. Damit lässt sich die Energiebilanz – also das Verhältnis zwischen aufgenommenen und verbrauchten Kalorien – ermitteln. Wer also Gewicht abbauen möchte, muss also verneinfacht gesagt weniger essen als er an Energie benötigt. Diese Bilanz steht den ganzen Tag über auf Abruf bereit, sodass der Träger des HealBe GoBe 2 diese immer im Auge behalten kann.

Healbe GoBe 2 Verpackung

Eng verbunden ist mit dieser Funktion die Überwachung des Gemütszustandes. Somit lässt sich erkennen, wie ein Stresslevel die Essgewohnheiten beeinträchtigt. Es soll zudem vermeiden, dass speziell in den Abendstunden zu viel Nahrung aufgenommen wird. Das hat den einfachen Grund, weil der Körper vor dem Zubettgehen und dem Schlaf nicht mehr viel Zeit hat, um die aufgenommenen Lebensmittel noch zu verdauen.

Mit weniger Stress, ausreichend Schlaf und Wasser zum gesünderen Lebensstil

Das zweite wichtige Feld, dem sich das HealBe GoBe 2 widmet, ist ein gesunder Lebensstil. Deswegen erfassen die Sensoren des Fitness Armbands auch den Wasserhaushalt. Ausreichend Flüssigkeit über den Tag zu sich zu nehmen, kann in vielerlei Hinsicht wichtig sein. Deswegen erinnert das Fitness Armband in regelmäßigen Abständen daran, wenn es für den Träger Zeit ist, etwas zu trinken. Mit ausreichend Wasser wird für ein gesünderes Hautbild gesorgt, es vermeidet Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen, erhöht die körperliche Leistungsfähigkeit und beschert einen gesünderen Schlaf.

Letzterer ist ein weiterer Faktor, den das HealBe GoBe 2 wie viele andere Fitness Wearables genauer unter die Lupe nimmt. Somit überwacht es die Dauer, registriert, wann der Träger aufwacht und erkennt die Tief- und Leichtschlafphasen. Daran knüpft auch die Weckfunktion an, denn das HealBe GoBe 2 lässt seinen Besitzer dann in den Tag starten, wenn er sich in einer Leichtschlafphase befindet. Damit ist ein angenehmeres Aufwachen gewährleistet.  In Hinblick auf die körperliche Gesundheit spielen ebenfalls die Emotionen eine wichtige Rolle. Dem Träger des HealBe GoBe 2 soll deutlich gemacht werden, wie seine Gefühle ihn beeinflussen.

Die sportliche Leistungsfähigkeit erhöhen

Der dritte wichtige Aufgabenbereich des HealBe GoBe 2 Fitness Armbands richtet sich an die körperliche Aktivität. Ein Schrittzähler und ein Distanzmesser sind dabei ohnehin zu erwarten. Der Wasserhaushalt, die Herzfrequenz und die Intensität des Trainings werden dabei in ein Verhältnis gesetzt. Dementsprechend richtet auch hier das Wearable Tipps an den Träger, um die richtige Menge Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Eine umfassende Auswertung sämtlicher Fitness- und Gesundheitsdaten erfolgt letztlich über die zum HealBe GoBe 2 gehörende App.


Eigenschaften

HealBe GoBe 2 Eigenschaften

  • Konnektivität
  • Bluetooth
  • Anwendungsart
  • Gesundheitsüberwachung
  • Armband
  • KunststoffGummi / Silikon
  • Armband Farbe
  • schwarz
  • Betriebssystem
  • proprietär
  • Display
  • LED Anzeige
  • Display Farbe
  • einfarbig
  • Funktionen
  • Gefühls- und Stress-TrackingKalorienverbrauchLaufaufzeichnungWeckerzurückgelegte Distanz
  • Geschlecht
  • DamenHerrenUnisex
  • Kompatibilität
  • AndroidiOS
  • Lünette
  • eckigrund
  • Lünetten Material
  • Kunststoff
  • Lünetten Farbe
  • schwarz
  • Sensoren
  • BeschleunigungssensorGalvanischer HautsensorImpendanzsensorPulsmesserPulsmesser ohne BrustgurtSchlafüberwachungSchrittmesserThermometer
  • Typ
  • Fitness Armband
  • Vibration
  • Vibration
  • VÖ-Datum
  • September 2017
  • Wasserresistenz
  • wasserdicht
  • Watch-Faces
  • Nein
  • weitere Funktionen
  • Hydrations-MessungKalorienaufnahmeTrinkerinnerung

Unboxing

HealBe GoBe 2 Unboxing Video


Testbericht

HealBe GoBe 2 Test

Es kommt recht selten vor, dass Geräte in unserer Testabteilung eintreffen, die offiziell noch gar nicht erhältlich sind. Das GoBe2 des Moskauer StartUps Healbe erreichte uns Anfang Juni, vorerst ist der offizielle Verkaufsstart für Ende September 2017 anvisiert. Das GoBe2 kann allerdings auf der Herstellerseite für 179,00 US-Dollar oder 13.900,00 Rubel vorbestellt werden. Bereits im Vorfeld gehen die Meinungen zu diesem Gerät weit auseinander und reichen von „revolutionär“ bis „Bullshit“. Ich war also mehr als gespannt, als ich das GoBe2 für diesen Test erhielt. Dieses Gerät soll laut Healbe nicht nur ein weiterer 08/15-Aktivitätstracker sein, sondern als „Smart-Life-Band“ ganz maßgeblich zu einem ausgewogenen Leben beitragen. Das klingt sehr ambitioniert. Stehen wir also an der Schwelle zu einer neuen Generation Fitnessarmbänder?

Healbe Gobe2 Verpackung und Lieferumfang

Design

Beim Healbe GoBe2 soll gleich die Verpackung signalisieren: hier kommt kein weiterer normaler Fitnesstracker, sondern etwas Neues. Öffnet man die Box, kommen zunächst das GoBe2, in der nächsten Etage die Ladeschale und unten das Kabel für die Ladeschale zum Vorschein. Mit dabei sind noch kurze Beschreibungen zu den Funktionen und natürlich der Hinweis, dass man sich die Healbe-App auf sein Smartphone oder Tablet laden soll. Das Tracker selbst zieht durch seine imposante Größe Aufmerksamkeit auf sich. So oft wie beim GoBe2 bin ich noch nie gefragt worden, was ich denn da für ein Gerät am Handgelenk trage. Vermutlich ist die Größe technisch erforderlich, da eine messingfarbene Metallplatte auf der gesamten Unterseite als Sensor platziert ist. Die Oberseite mit dem mattschwarzen Streifenmuster sieht dagegen wie ein Deckel aus, den man aufklappen könnte. In dieser Abdeckung befinden sich kleine blaue LEDs für die Anzeige des Datums und der Messwerte. Und nein, aufklappen geht nicht. Die LED-Anzeige wird durch Betätigen des Knopfes auf der rechten Seite aktiviert. Ich muss sagen, diese Art der Anzeige mit den kleinen Punkten hat was. Aufgrund der matten Oberfläche ist alles auch in heller Umgebung gut ablesbar. Das Armband gibt es nur in einer Größe, aber mit einem weiten Einstellbereich. Zum Befestigen wird es erst durch eine Lasche gezogen und dann mit einem Drückknopf befestigt. Die ersten Tage war das eine ziemliche Fummelei. Besonders deshalb, weil der Sensor ganz nah an der Haut sein muss und das Armband ziemlich stramm am Handgelenk sitzt. Leider ist das Armband nicht wechselbar, und bei einem Defekt wäre auch der Tracker nicht mehr zu benutzen.

Healbe Gobe2 am Arm, H2O Anzeige und Uhrzeit

Funktionen und Praxistest

Immer wieder interessant, welche Varianten sich die Hersteller zum Laden ihrer Geräte einfallen lassen. Da auch beim GoBe2 das Laden des Akkus vor dem Test kommt, stecke ich das Kabel an die Ladeschale. Die Ladeschale wird dann auf die Unterseite des Trackers gesetzt. Dank einer magnetischen Halterung kann hier nichts verrutschen. Während des Ladevorganges leuchtet das Healbe-Logo auf der Ladeschale rot, bei vollem Akku wird es blau. Eine volle Ladung dauerte anfangs ungefähr zwei Stunden, nach einigen Tagen nur noch eine knappe Stunde.

Healbe Gobe2 Lademanöver

In der Zwischenzeit lade ich mir die Healbe-App auf mein iPhone 5s. Als Systemvoraussetzungen reichen laut Hersteller ein iPhone 4s mit iOS 8 oder ein Smartphone mit Android 4.3, die Verbindung erfolgt mit Bluetooth LE. Die App fragt mich nach mehr Daten als sonst üblich, neben Alter, Größe und Gewicht wird noch nach Blutdruck und Ruhepuls gefragt. Dann richte ich mein Nutzerkonto ein und erhalte sofort eine Mail mit einem Link zur Homepage mit der ausführlichen Bedienungsanleitung des GoBe2 – welche allerdings derzeit nur auf Englisch oder Russisch verfügbar ist.

Auch die Smartphone-App ist anders als übliche Fitness-Apps aufgebaut. Die Hauptansicht ist in fünf farblich verschiedene Bereiche aufgeteilt: Energiebilanz, Wasserhaushalt, Puls, Schlafüberwachung und Stresslevel. Im unteren Bereich der App finden sich noch drei Menüpunkte für Einstellungen. Zur App später mehr.

Der Tracker wird durch längeres Drücken der Taste an der rechten Seite aktiviert. Sitzt der Sensor nicht richtig oder fest genug auf der Haut, vibriert der Tracker und im Display erscheint „No Contact“. Hat man das Band abgelegt oder wird es aufgeladen, schaltet es sich nach kurzer Zeit komplett ab und muss dann wieder durch längeres Drücken der Taste angeschaltet werden. Für eine genaue Aufzeichnung der Körperwerte ist es erforderlich, das GoBe2 möglichst ununterbrochen zu tragen. Da es wasserdicht ist, muss es auch unter der Dusche oder beim Schwimmen nicht abgenommen werden. Healbe weist darauf hin, dass sich das GoBe2 zunächst ein bis zwei Tage auf den Körper einstellen muss.

Dann naht in meinem Testzeitraum… Pfingsten! Ein langes und diesmal recht bewegungsarmes Wochenende mit reichlich Energiezufuhr in Form von gutem Essen und Trinken. Pfingsten mochte ich das GoBe2 sehr. Am Ende eines jeden Tages zeigte es mir an, dass ich mehr Kalorien verbrannt als zu mir genommen hatte. Auf den Boden der Tatsachen holte mich dann am Dienstag meine Waage.

Healbe Gobe2 App Kalorienzufuhr

Eine etwas genauere Untersuchung musste also erfolgen und ich registriere mehrere Tage akribisch meine Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr. Zum Vergleich meiner Aktivität trug ich noch einen weiteren Fitnesstracker. Dabei stellte ich bei den einzelnen Messbereichen folgendes fest:

Energiebilanz: Das Healbe GoBe2 zeichnete nur ca. 75% der tatsächlich zugeführten Energie auf. Zudem konnte ich die Aufteilung in Kohlenhydrate, Fett und Proteine nicht nachvollziehen, da zu den angezeigten Werten keine Einheiten zu finden sind. Verglichen mit der Ernährungs-App stimmen die Werte im Verhältnis auch nicht. In der GoBe-App wird Energiezufuhr und -verbrauch in einem Diagramm grafisch dargestellt. Zu beachten ist natürlich, dass die Energie aus der Nahrung meist nicht sofort in den Körper übergeht. Manchmal zeigt die App aber Energiezufuhr acht Stunden nach dem letzten Essen. Wo kommt das denn her? Etwas genauer wird der Energieverbrauch gemessen, aber die Berechnung dafür aus den Daten von Bewegungssensor und Pulsmessung ist längst Stand der Technik.

Wasserhaushalt: Im Testzeitraum habe ich mindestens drei Liter Wasser täglich getrunken, regelmäßig über den Tag verteilt. Mein Wasserhaushalt war laut GoBe2 trotzdem fast immer im negativen Bereich. Anzumerken wäre, dass weder das Wetter noch meine körperlichen Aktivitäten extrem schweißtreibend waren. Nach einer knappen Stunde Nordic Walking fühlte ich mich leicht angeschwitzt, mein in der App angezeigter Flüssigkeitspegel fiel darauf fast ins bodenlose. Ich konnte kaum so viel trinken, wie ich gebraucht hätte, um wieder in den positiven Bereich zu kommen.

Healbe Gobe2 App Auswertungen Energie, Wasserhaushalt und Stress

Herzfrequenz: Das GoBe2 misst aller 10 Sekunden die Herzfrequenz. Dafür verwendet es nicht den sonst üblichen optischen Sensor, sondern einen Piezosensor. Verglichen mit einem Fitnessband mit optischem Sensor haben sich keine gravierenden Unterschiede bemerkbar gemacht. Die Messungen beider Geräte lagen meist nah beieinander. Dargestellt wird der Verlauf der Herzfrequenz in der App auch als Kurve.

Schlaftracking: Die Genauigkeit des GoBe2 beim Schlaftracking unterscheidet sich nicht von anderen aktuellen Geräten. Einschlaf- und Aufwachzeit werden ziemlich exakt gemessen, mit den Wachphasen hat auch dieser Tracker so seine Probleme. Nächtliche Toilettengänge hat er oft nicht registriert. Es besteht auch die Möglichkeit, eine Weckfunktion einzustellen, die passend zur Schlafphase ein entspanntes Aufwachen ermöglichen soll. Hat bei mir leider auch nicht so recht funktioniert, meisten war ich etwas früher wach.

Healbe Gobe2 App Auswertungen Schlaf

Stresslevel: Hier hat mir das GoBe2 meine schon länger gehegte Vermutung bestätigt: ich bin ein entspannter Mensch! Jedenfalls ging bei mir die Anzeige kaum über den Level „moderater Stress“ hinaus. Ab und zu zeigte mir die Kurve in der App einen Punkt „emotionale Spannung“ an, aber ich habe dies nicht bewusst wahrgenommen. Wird es zu stressig, vibriert der Tracker und zeigt im Display mit „Emotion“, dass man es bitte etwas ruhiger angehen lassen soll.

Insgesamt ist die App gut aufgebaut, benötigt allerdings noch etwas Feinschliff. In der Energielevel-Anzeige kann das Smartphone zur Seite gedreht werden und man kann den Verlauf des ganzen Tages sehen, aber nur die zurückliegenden Tage und nicht den aktuellen. Bei den anderen Messwerten funktioniert das nicht, wäre aber auch wünschenswert. Leider kann man in der App nur die Daten des aktuellen und der letzten fünf Tage abrufen. Dafür erhält man einmal wöchentlich eine Übersicht per Mail. Diese ist wiederum nicht für die Anzeige auf dem Smartphone optimiert. Viele kleine Dinge, die noch zu verbessern sind. Wichtig für einen möglichen Verkaufsstart in Deutschland wäre natürlich auch eine App in deutscher Sprache, die aktuelle Version gibt es nur in Englisch.

Das größte Ärgernis in meinen Augen ist allerdings der schlappe Akku. Werden anfangs nach 24 Stunden noch 50% Akkuleistung angezeigt, schrumpft dieser Wert nach wenigen Tagen auf 30%. Das Gerät muss also täglich geladen werden. Dort ist eindeutig Verbesserungsbedarf angesagt.

Fazit

Es klingt so verlockend: Auf einen Blick sehen, wieviel Energie man zu sich genommen hat ohne lästiges Eintippen in eine Ernährungs-App. Das wäre mal was. Leider patzt das GoBe2 bei den Funktionen, die es wirklich revolutionär machen könnte: Die Energieaufnahme mit 25% Differenz zum tatsächlichen Wert kann man nicht als Messung bezeichnen, eher als Schätzung. Die Messung des Wasserhaushaltes erscheint ebenfalls nicht plausibel. Dann ist da noch der schlechte Akku. Da ist das GoBe2 doch noch ein ganzes Stück von der Serienreife entfernt. Alle anderen Funktionen bieten auch andere Fitnesstracker, die zudem kleiner, schicker und günstiger sind.

HealBe GoBe 2 Testergebnis

Positiv:
  • innovatives Konzept
  • wasserdicht
Negativ:
  • unausgereifte Technik
  • ungenaue Messwerte
  • schlechter Akku
Design 60
Display 50
Software 60
Performance 40
Akkuleistung 25
Weiterempfehlung 47

Erfahrungen

Bewertungen

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