Casio WSD-F20
499,00 

Casio WSD-F20

gewählte Farbe: ( WSD-F20 Winter Edition,Schwarz/Weiß )
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Die Casio WSD-F20 ist die zweite Smartwatch des japanischen Herstellers und sie wurde, zum Jahresbeginn 2017 auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas vorgestellt. An gleicher Stelle gab es bereits ein Jahr zuvor ihren Vorgänger zu sehen. Die insbesondere auf sportliche Aktivitäten im Outdoor-Bereich ausgerichtete Uhr zeichnet sich durch eine hochwertige und zugleich sehr robuste Verarbeitung aus, wodurch sie sämtlichen Herausforderungen unter freiem Himmel gewachsen ist. Ein noch etwas massiveres Erscheinungsbild der bis zu 50 Meter wasserdichten Smartwatch unterstreicht diesen Anspruch. Im Gegensatz zum Vorjahresmodell hat die mit dem Betriebssystem Android Wear 2.0 ausgestattete Smartwatch ein GPS Modul an Bord und kann damit deutlich eigenständiger, weil unabhängiger vom Mobiltelefon agieren. Als eine weitere Neuerung gilt, dass sich bereits im Vorfeld einer Aktivität Karten auf die Uhr laden lassen können und dadurch auch im Offline-Modus die aktuelle Position bestimmbar ist. Ein spezielles Merkmal, welches auch der Vorgänger der Casio WSD-F20 Smartwatch zu bieten hatte, ist ein doppelschichtiges Display, das die Kapazitäten des Akkus schont.

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Produktbeschreibung

Casio WSD-F20 Produktbeschreibung

Die Consumer Electronics Show (CES) Anfang Januar 2017 gab dem japanischen Unternehmen Casio eine hervorragende Gelegenheit, seine zweite Smartwatch zu präsentieren. Diese wurde auf die Bezeichnung Casio WSD-F20 getauft und ist damit der offizielle Nachfolger der exakt ein Jahr zuvor enthüllten intelligenten Uhr. Die wichtigste Neuerung besteht darin, dass das sportliche Wearable über ein eigenes GPS Modul verfügt, wodurch nicht immer das Smartphone mit von der Partie sein muss, um eine Strecke aufzuzeichnen oder sich navigieren zu lassen. Ebenso ist der Casio WSD-F20 die Option verpasst worden, im Vorfeld einer Route Kartenmaterial auf das Gerät zu laden. Damit ist es unterwegs möglich, auch offline auf das GPS Tracking zu setzen. Ein noch etwas robusteres Design unterstreicht ein weiteres Mal, dass diese Android Wear 2.0 Smartwatch der ideale Begleiter vor allem für Aktivitäten unter freiem Himmel ist. Das zeigt auch die Tatsache, dass die intelligente Uhr erneut wasserdicht ist. Das doppellagige Display sorgt dafür, dass der Akku nicht zu schnell entleert wird, wenn der Träger längere Zeit unterwegs ist.

Robust, raffiniert und mit allen Wassern gewaschen

Die Casio WSD-F20 ist eine Smartwatch, die sowohl von Damen als auch Herren getragen werden kann. Durch das neutrale Design ist sie ein sogenanntes Unisex Modell. Die Gehäusefarben in Orange und Schwarz belegen das. Aufgrund ihres für ein Outdoor Wearable typischen robusten Erscheinungsbildes kommt sie jedoch vor allem an stärkeren Handgelenken zur Geltung. Mit Maßen von 61,7 x 56,4 x 15,7 Millimetern ist sie eine Smartwatch, die garantiert auffällt. Trotz dieses markanten Aussehens ist die Casio WSD-F20 mit 92 Gramm noch vergleichsweise leicht.

Für einen idealen Überblick zu allen wichtigen Daten sorgt das 1,32 Zoll große, runde Display. Es löst mit 320 x 300 Pixeln auf und ist in der Lage, 16,8 Millionen Farben abzubilden. Wie bereits beim Vorgängermodell hat Casio auch hier wieder ein Dual-Layer-Display eingerichtet. Darunter ist zu verstehen, dass es gewissermaßen zwei Bildschirme gibt. Einer veranschaulicht im normalen Smartwatch Modus die Uhrzeit einfarbig. Aktiviert der Nutzer die Anzeige, dann wird diese bunt.

Casio WSD-F20 Dual LCD

Der Kerngedanke hinter diesem Prinzip besteht darin, dass die Casio WSD-F20 damit den Akku schont. Die monochrome Darstellung entzieht der Batterie bei weitem nicht so viel Energie, als wenn Inhalte farbig abzulesen sind. Verändert worden ist am Bildschirm, dass eine neue Beschichtung zum Einsatz kommt, wodurch Fingerabdrücke weniger schnell zu sehen sind. Bekannt ist auch schon der kleine Balken am unteren Displayrand, wodurch dieses nicht komplett rund ausfällt. Bestimmt ist dieser als ein Sensor, um die Helligkeit der Anzeige an die der Umgebung anzupassen.

Als eine Outdoor Smartwatch ist die Casio WSD-F20 mit den entsprechenden Voraussetzungen und Materialien versehen worden. Sämtlichen Bedingungen, wie Schmutz, Stößen, Vibrationen und Erschütterungen ist das Wearable gewachsen, indem das Gehäuse aus Aluminium und Kunststoff besteht. Es erfüllt zudem die US-Militär-Norm MIL-STD-810, die eigentlich für militärische Ausrüstung bestimmt ist. Die Frage nach dem Material für das Armband lässt sich im Falle dieser Smartwatch mit Silikon beantworten.

Mit einer Wasserdichtigkeit bei einer Tiefe von bis zu 50 Metern absolviert die Casio WSD-F20 Smartwatch nicht nur jedes Schwimmtraining, sondern sogar Tauchgänge mit ihrem Träger.

casio-wsd-f20-seitliche-ansicht-smartwatch

Am Rand des rechten Gehäuses sind drei physische Buttons platziert, über welche die Bedienung der Outdoor Smartwatch erfolgt. Zudem ist das auch über Berührungen des Bildschirms möglich. Die Knöpfe sind sogar so konzipiert, dass sie sich selbst dann problemlos betätigen lassen, wenn der Nutzer Handschuhe trägt. Das war bereits beim vorhergehenden Gerät der Fall. Noch mehr Komfort bietet bei der Casio WSD-F20 die Tatsache, dass die Tasten unterschiedlich groß und mit einer Knopfblende versehen sind.  Auch diese Beispiele unterstreichen die Eignung für ein vielseitiges Wearable im Outdoor Bereich.

Sportliche Smartwatch und Navigator bei Wind und Wetter

In erster Linie wird die Casio WSD-F20 als eine Smartwatch beschrieben und das, obwohl sie stark sportlich orientiert ist. Immerhin arbeitet sie mit dem Betriebssystem Android Wear 2.0 von Google und wird dieser Bezeichnung damit gerecht. Die dafür typischen Funktionen erklären sich dabei nahezu von selbst. Die intelligente Uhr benachrichtigt ihren Träger jederzeit, wenn auf seinem via Bluetooth gekoppelten Smartphone eine Nachricht oder ein Anruf eingeht. Die Inhalte sind dabei über das Display abrufbar und auch ein Vibrationsalarm macht über Neuigkeiten aufmerksam.

Casio WSD-F20 Apps Höhenmeter, Kompass, Kalorien, Schritte

Ebenso lassen sich Kalendereinträge verwalten und an anstehende Termine erinnert die Casio WSD-F20 ihren Besitzer rechtzeitig wissen. Es ist darüber hinaus möglich, die Kamera sowie die Musikwiedergabe des verbundenen Smartphones vom Handgelenk aus zu bedienen. Zudem stehen zahlreiche Apps des Betriebssystems Android Wear 2.0 zum Download bereit, welche die Fähigkeiten der Casio WSD-F20 Smartwatch erweitern können.

Der Fokus der Funktionen dieser intelligenten Uhr ist jedoch klar auf die körperliche Betätigung gerichtet und das vor allem unter freiem Himmel. Die wichtigste Voraussetzung ist dafür das integrierte GPS Modul, mit dem sich einerseits auf eine Navigation zurückgreifen und andererseits die absolvierte Strecke aufzeichnen lässt. Das unterscheidet die Casio WSD-F20 in erster Linie von ihrem Vorgängermodell, welches dafür noch die permanente Verbindung mit dem Mobiltelefon einforderte. Die Smartwatch bietet darüber hinaus die Option, Karten mit der Location-Memory-App an gewünschten Stellen markieren und mit entsprechenden Kommentaren versehen.

Gerade für Outdoor Sportler sind die neuen Watchfaces „Traveler“ und Location von Relevanz. Sie bieten eine Zusammenarbeit mit dem GPS Modul und erlauben dem Nutzer einen schnelleren und einfacheren Start von Apps.

Als ein zusätzliches Extra hat der Nutzer die Möglichkeit, bereits Kartenmaterial des Dienstes Mapbox auf die Uhr zu laden, bevor er sich auf eine Route begibt. Damit ist es ihm möglich, dass er auch dann auf die Dienste der Casio WSD-F20 Smartwatch setzen kann, wenn diese offline arbeitet oder sich eine Verbindung verliert. Zu den unterstützten Sportarten gehört ein ganzes Bündel an Disziplinen. Vom Wandern und Trekking über das Klettern und Radfahren bis hin zum Angeln kann die Smartwatch mit einer ganzen Reihe von Aktivitäten etwas anfangen. Zu diesem Training beliefert die WSD-F20 von Casio ihren Träger mit relevanten Daten, zu denen beispielsweise die aktuelle Höhe oder die zurückgelegte Strecke gehören.

Überhaupt galt bereits die erste Casio Smartwatch als eine Art Schweizer Taschenmesser für das Handgelenk, da sie mit einer so großen Zahl an technischen Helfern daherkommt. Ein Kompass, eine Barometer, eine Sonnenstandanzeige oder ein Gezeitenmesser sind einige Beispiele. Sportler, die also für längere Zeit in der Natur unterwegs sind, erfahren mit Hilfe der Casio WSD-F20 rechtzeitig, wenn sich ein Wetterumschwung andeutet. Angler erhalten die Information, wenn es besser ist, wieder ans Ufer zurückzukehren, um einer Gefahrensituation auf dem Wasser zu entgehen.

Casio WSD-F20 Apps Barometer, Koordinaten

Bei all diesen sehr speziellen Funktionen sollen natürlich auch nicht die Standards bezüglich der Fitness Funktionen der Casio WDS-F20 vergessen werden. Ein Schrittzähler ist dabei ein ebenso vorzufindendes Grundwerkzeug wie eine Distanzmessung und eine Berechnung des Kalorienverbrauchs. Um den Schlaf und dessen Analyse kümmert sich diese Smartwatch letztlich auch. Am Morgen erweist sie sich zudem als vibrierender Wecker am Handgelenk.


Eigenschaften

Casio WSD-F20 Eigenschaften

  • Konnektivität
  • MichibikiBluetoothBluetooth 4.1GLONASSWLANWLAN 802.11b/g/n
  • Abmessung
  • 61,7 × 56,4 × 15,7 mm
  • Anwendungsart
  • Fitness / SportAngelnLaufen / TrackerSchwimmenWandernGesundheitsüberwachungRadfahrenSkiing/SnowboardingWassersport
  • Armband
  • KunststoffGummi / SilikonMetallEdelstahl
  • Armband Farbe
  • blauschwarz
  • Betriebssystem
  • AndroidAndroid Wear 2.0Wear OS
  • Display
  • DisplayTFT LCD
  • Display Auflösung
  • 320 x 300
  • Display Farbe
  • mehrfarbig
  • Display Größe
  • 1.32
  • Display Touch
  • Touch
  • Funktionen
  • KalorienverbrauchKamera-FernsteuerungKompassLaufaufzeichnungNavigationOrtungRoutenfunktionStoppuhrWetterzurückgelegte Distanz
  • Geschlecht
  • Herren
  • Gewicht
  • 92 g
  • Kompatibilität
  • AndroidAndroid 4.3iOSiOS 9+
  • Lünette
  • rund
  • Lünetten Material
  • EdelstahlMetall
  • Lünetten Farbe
  • blaugoldgrünorangeschwarzsilberweiß
  • Sensoren
  • BarometerBeschleunigungssensorGPSHöhenmesserLagesensorSchrittmesser
  • Typ
  • Fitness UhrSmartwatch
  • Vibration
  • Vibration
  • Wasserresistenz
  • 5 ATMwasserdicht
  • Watch-Faces
  • Ja
  • weitere Funktionen
  • Streckenaufzeichnung
  • Mikrofon
  • Mikrofon
  • Glas
  • Saphirglas

Unboxing

Casio WSD-F20 Unboxing Video


Testbericht

Casio WSD-F20 Test

Im Januar 2017 läutete Casio auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas die zweite Runde für seine outdoortaugliche Smartwatch ein. Auf der Messe zum Jahresbeginn zeigte das Unternehmen die WSD-F20, den Nachfolger, der im Sommer 2016 veröffentlichten ersten Generation. Diese ging damals mit der Produktbezeichnung WSD-F10 an den Start. Nicht nur bei der Namensgebung hat Casio den eingeschlagenen Weg weiterverfolgt, sondern auch hinsichtlich der Eigenschaften seiner intelligenten Uhr. Das erste Modell wusste durchaus zu überzeugen – warum deswegen also von einem erfolgreichen Konzept abrücken? So oder so ähnlich dürften die Entwickler bei dem japanischen Unternehmen gedacht haben.

Weil sich aber bei der ersten Smartwatch Generation nicht alles als perfekt herausstellte, ist an einigen Stellschrauben gedreht worden. Einer der ganz entscheidenden Kritikpunkte richtete sich an das nicht vorhandene GPS Modul. Für ein Wearable, das explizit für Aktivitäten im Outdoor-Bereich bestimmt ist, sollte das eigentlich als ein Muss gelten. Um so viel vorweg zu nehmen: Diesen Hinweis hat sich Casio für die WSD-F20 zu Herzen genommen. Was sich sonst noch im Vergleich zur ersten Generation geändert hat und wie sich die Smartwatch insgesamt behaupten kann, ist für mich besonders interessant zu sehen. Da ich bereits das erste Modell einem Test unterzogen habe, möchte ich nun auch die Tauglichkeit der Casio WSD-F20 unter die Lupe nehmen. Somit lässt sich auch ein Vergleich mit dem Vorgänger ziehen.

Design

Für gewöhnlich beginne ich meine Einschätzung zum Design mit der Verpackung, denn schließlich entsteht dabei der erste Eindruck, bevor das Gerät überhaupt erst herausgeholt und anschließend eingerichtet wird. Bei einem Blick auf den Karton, in dem die Casio WSD-F20 ihren neuen Besitzer erreicht, erinnere ich mich an den Vorgänger. Beide kommen in einer nahezu identischen Box, was allerdings nicht als ein Kritikpunkt zu verstehen ist. Im Gegenteil: Diese Verpackung ist optisch ansprechend gestaltet und bietet sich meines Erachtens auch zum Aufbewahren an, falls die Outdoor Smartwatch von Casio mal längere Zeit nicht benötigt wird. Verändert hat sich die Farbe: War das erste Modell einst noch in eine graue Kartonage gehüllt, so ist diese bei der WSD-F20 grün. Eine Aufschrift zeigt mir den Hersteller und klärt darüber auf, dass die Smartwatch ein Android Wear Betriebssystem nutzt. Zudem ist ersichtlich, dass die intelligente Uhr zur sogenannten Pro Trek Serie von Casio gehört.

Verpackung Casio WSD-F20 Smartwatch

So viel zur Verpackung. Viel interessanter ist jedoch das Innenleben und zu diesem gehört natürlich zunächst einmal die Casio WSD-F20 selbst. Sie hat mich in einem komplett schwarzen Design erreicht. Vom Armband bis zur Lünette sind alle Komponenten dunkel gestaltet – abgesehen von den markanten, silbernen Schrauben, die am Rand des Gehäuses angebracht sind. Ebenfalls Silber zeigen sich die drei Knöpfe auf der rechten Seite. Sie fallen angenehm groß aus, was dem Anspruch einer Outdoor Smartwatch gerecht wird. Schließlich ist das Gerät auch dafür vorgesehen, bei Sportarten zum Einsatz zu kommen, bei denen Handschuhe erforderlich sind. Die großen Tasten sowie ihre Riffelungen erleichtern meiner Meinung nach die Bedienung.

Abgesehen von der schwarzen Variante bietet Casio die WSD-F20 auch noch mit orangenen Applikationen an, wodurch für ein paar Farbtupfer am Handgelenk gesorgt wird. Grundsätzlich finde ich beide Gestaltungen recht gelungen. Insgesamt ist diese Smartwatch aber dennoch ein Modell, was ich mir persönlich nicht zulegen würde. Das liegt ganz einfach daran, da ich einerseits kein wirklich leidenschaftlicher Outdoor-Sportler bin und zum anderen erscheint mir die Uhr schlichtweg zu klobig. Das ist aber eine reine Geschmacksfrage und mit ziemlicher Sicherheit bedient Casio damit eine nicht gerade kleine Zielgruppe. Für all diejenigen, die auch die G-Shock-Modelle der japanischen Marke ansprechend finden, ist die WSD-F20 ebenso perfekt geeignet – so wie auch schon der Vorgänger.

Rundumansicht Casio WSD-F20 Smartwatch

Völlig losgelöst vom Geschmack ist der Smartwatch aber definitiv eine enorm hochwertige Verarbeitung zuzusprechen. Das stelle ich bereits an der Haptik fest. Schon das Armband gibt aufgrund seiner stabilen Eigenschaft zu erkennen, dass es viele sportliche Aktivitäten – auch extremer Art – unbeschadet übersteht. Im Alltag dürfte der Casio WSD-F20 ohnehin nichts etwas anhaben. Das Gehäuse ist gleichermaßen robust und vermag somit Erschütterungen und Stöße zu überstehen. Die Qualität lässt sich an vielen Details erkennen. Dazu gehören etwa die bereits erwähnten Riffelungen der Buttons. Das Armband selbst verfügt über eine leichte Strukturierung und auch die dazugehörige breite Lasche sind meines Erachtens Indizien dafür, dass sich die Smartwatch in einer einwandfreien Beschaffenheit präsentiert. Gleichzeitig soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass die WSD-F20 von Casio bis zu 50 Meter wasserdicht ist – auch das kann als weiterer Beleg verstanden werden.

Doppellagiges Display Casio WSD-F20 Smartwatch

Das Display verdient auch einer genaueren Erläuterung. Hier hat sich im Vergleich zum Vorgänger nichts geändert und das ist in jedem Fall überwiegend positiv zu sehen. Genau genommen besitzt die Smartwatch zwei Bildschirme. Eine herkömmliche farbige Anzeige, die mit 320 x 300 Pixeln auflöst und ein Monochrom-Display. Dieses stellt lediglich die Uhrzeit sowie das Datum dar und ist immer dann aktiv, wenn der Nutzer gerade nicht auf der Anzeige tippt. Dadurch spart die Casio WSD-F20 einerseits Energie und dennoch lässt sich stets erkennen, wie spät es gegenwärtig ist. Das erfolgreiche Konzept haben die Japaner erfreulicherweise beibehalten. Beibehalten haben sie zudem auch den sogenannten Flat-Tire, also den kleinen schwarzen Balken am unteren Rand des Displays. Für gewöhnlich dient diese Vorrichtung, die den Bildschirm nicht völlig rund erscheinen lässt, als Platz für den Umgebungslichtsensor. Bei der WSD-F20 gibt es diesen – wie bei der ersten Generation – allerdings gar nicht. Die Helligkeit des Displays reguliert der Anwender selbst über die Einstellungen. Trotzdem verbirgt sich hinter dem Balken Hardware, wenn auch für andere Zwecke. Zumindest kleiner geworden ist dieser Flat-Tire im Vergleich zur ersten Casio Outdoor Smartwatch. Dennoch dürfte sich so manch einer an ihm stören. Ich für meinen Teil habe allerdings kein Problem damit. Erwähnen möchte ich das Ganze dennoch.

Vollansicht Casio WSD-F20 Smartwatch

Ein weiterer Punkt, auf den ich eingehen möchte, ist der Lademechanismus. Grundsätzlich würde dieser Aspekt auch in den Funktions- und Praxistest passen. Allerdings drängt sich dieser bei der Casio WSD-F20 regelrecht beim Design auf. Der Ladeanschluss ist am linken Bereich des Gehäuses installiert. Um genau zu sein befindet er sich auf der Position von zehn Uhr. Dort dockt das magnetische Ladekabel an. Casio hat sich auch hier an der Vorgängervariante orientiert, wo der Anschluss an der identischen Stelle zu finden war. Es wirkt so, als habe das der Hersteller bewusst so offensiv platziert, da es ganz einfach zum robusten Look dieser Outdoor Smartwatch passt. Ich bin aber der persönlichen Meinung, dass die Ladevorrichtung auch am Gehäuseboden und damit deutlich dezenter hätte untergebracht werden können. Andere Hersteller handhaben das beinahe durch die Bank weg so. Auf eine Art hebt sich die Casio WSD-F20 somit wiederum von anderen Produkten ab – notwendig ist das aber nicht.

Aufladen der Casio WSD-F20 Smartwatch

Zudem neige ich dazu, die Ladevorrichtung an sich zu bemängeln. Das Kabel dockt zwar problemlos an die dafür vorgesehene Stelle an, aber es lässt sich auch sehr leicht wieder davon abbringen. Solange die Smartwatch ruhig auf einer geraden Fläche liegt, ist das kein Problem. Wer sie aber beispielsweise über den USB-Anschluss des PC auflädt und versehentlich dagegen kommt, unterbricht die Energiezufuhr schnell einmal. Außerdem sollte die Casio WSD-F20 idealerweise mit dem Bildschirm nach unten zum Aufladen hingelegt werden. Das stellte sich bei meinem Test als effektivste, wenn auch nicht die beste Lösung heraus. Bei allem Nörgeln soll aber auch nicht vergessen werden, dass neben dem Kabel auch ein Stecker für das Aufladen an der Steckdose im Lieferumfang enthalten ist. Das kommt erfahrungsgemäß nicht überall vor und ist positiv zu erwähnen.

Alles in allem ist die Casio WSD-F20 hinsichtlich ihres Designs für mich der Inbegriff einer Outdoor Smartwatch. Eine robuste, sehr widerstandsfähige Verarbeitung belegt dies. Wasserdicht ist das Wearable ebenfalls und lässt sich dank großer Buttons einwandfrei bedienen. Trotz der recht massiven Wirkung ist die Smartwatch mit 92 Gramm nicht übermäßig schwer, vermag am Handgelenk sogar durchaus etwas leichter zu erscheinen. Gut umgesetzt ist einmal mehr das doppellagige Display, wodurch immer die Uhrzeit angezeigt und der Akku geschont wird. Bei direkter Sonneneinstrahlung offenbart allerdings der farbige Bildschirm seine Schwäche und ist teils recht schwer ablesbar. Insgesamt macht die Casio WSD-F20 in Bezug auf ihr Design einen überwiegend positiven Eindruck, ist aber hier und da noch verbesserungswürdig.

Funktionen und Praxistest

Die Casio WSD-F20 ist eine Smartwatch, auf der Googles Betriebssystem Android Wear 2.0 läuft. Für mich als Nutzer eines Mobiltelefons mit Android steht dadurch ohnehin der volle Funktionsumfang bereit. Durch die Verbesserungen bei diesem Betriebssystem kommen aber auch iOS Anwender in den Genuss vieler Funktionen, die bei Android Wear noch nicht verfügbar waren. Dennoch sind Einschränkungen bei den iPhone Besitzern zu konstatieren, indem etwa eingehende WhatsApp-Mitteilungen nicht von der Uhr durchgestellt werden.

Als ich die Casio WSD-F20 erstmals via Bluetooth mit meinem Samsung Galaxy S7 Edge verband, hatte ich keinerlei Schwierigkeiten. Die Einrichtung kostete mich maximal zwei Minuten. Dabei fragt die Smartwatch auch nach einem vorhandenen Google Konto und überträgt die entsprechenden Daten bei Bedarf. An dieser Stelle schnitt das Gerät schon einmal sehr gut ab. Im Play Store lässt sich noch die zur Casio WSD-F20 gehörende Moment Setter App herunterladen. Diese richtet sich konkret an die Outdoorsportarten, welche sich mit der Smartwatch absolvieren lassen. Allerdings ist die Anwendung primär dafür vorgesehen, diverse Einstellungen für die Uhr vorzunehmen. Waren beim Vorgängermodell noch drei sehr spezielle Disziplinen von Casio vorbereitet, sind es bei der WSD-F20 fünf. Konkret handelt es sich dabei um das Radfahren, Trekking, Angeln, Paddeln sowie Wintersport. In der Anwendung legt der Nutzer fest, welche Daten die Smartwatch ermitteln und wann sie ihn während seines Trainings worüber informieren soll.

Casio Moment Setter App

Für mich ganz persönlich sind Casios Sportarten kaum reizvoll, was aber freilich keine Kritik ist. Radfahren sagt mir dabei jedoch in jedem Fall zu, denn neben dem Joggen und Krafttraining gehört es zu meinen häufiger gewählten Aktivitäten. Mit dem Trekking kann ich mich insofern noch anfreunden, dass ich eine ausgedehnte Wanderung mit der Casio WSD-F20 unternehme. Die restlichen Aktivitäten sind bei mir unterdessen außen vor. Ich kann mir aber vorstellen, dass viele Outdoor Sportler auf diese Smartwatch zurückgreifen. Wofür allerdings zum Angeln ein Wearable zwingend nötig ist, erschließt sich mir nicht unbedingt.

Angeln mit Casio WSD-F20 Smartwatch

Um mir aber einen Eindruck von der Performance der Casio WSD-F20 zu machen, habe ich sie beim Radfahren und Wandern tatsächlich genutzt. Positiv fiel mir sofort auf, dass binnen weniger Augenblicke stets das GPS Signal gefunden war. Apropos GPS: Bei meinem Test mit dem Vorgänger hatte ich noch zu bemängeln, dass dieses Modul nicht in der Smartwatch integriert war. Stattdessen musste stets das Mobiltelefon mit von der Partie sein. Gerade bei extremeren Aktivitäten ist das für mich ein No-Go. Umso erfreulicher, dass Casio sich diesem Wunsch vieler Nutzer angenommen und seiner Uhr GPS spendiert hat. Selbst wenn die Smartwatch mal den Kontakt mit dem Satellitensystem verliert, lässt sich bereits im Vorfeld entsprechendes Kartenmaterial auf das Wearable laden. Ein weiterer Aspekt, den es positiv zu erwähnen gilt.

Radfahren mit Casio WSD-F20 Smartwatch

Während des Trainings versorgt die Casio WSD-F20 ihren Nutzer mit den jeweils wichtigen Informationen für die entsprechende Aktivität. Sie räumt auch die Möglichkeit ein, das Tracking vorübergehend zu pausieren und zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen. Das ist ebenfalls erfreulich.

Was mir jedoch weiterhin bei dieser Smartwatch fehlt, ist schlichtweg ein optischer Pulsmesser. So präzise wie die Casio WSD-F20 auch beim Aufzeichnen der Aktivitäten arbeitet, hätte ich mir gewünscht, wenn sie währenddessen die Herzfrequenz im Auge behalten und damit den Kalorienverbrauch noch besser berechnen könnte. Schade – aber was nicht ist, kann ja vielleicht bei der nächsten Generation werden.

Darüber hinaus bin ich mit der Casio WSD-F20 auch laufen gewesen und kann hier abermals bestätigen, dass sie umgehend das GPS Signal erfasst. Diese Aktivität habe ich jedoch nicht über Casios spezielle Anwendung gestartet, sondern über die installierte Google Fit App. Dort sind auch weitere Trainings zu finden, die Android Wear 2.0 standesgemäß liefert. So beispielsweise auch das Laufen auf dem Laufband, Kraftsport oder eine Ausdauereinheit auf dem Stepper. Grundsätzlich erfüllt die Smartwatch ihre Aufgaben, wenn es um das Erfassen körperlicher Aktivitäten geht, sehr verlässlich. Beinahe würde ich die Casio WSD-F20 schon an der Grenze zur Fitness Uhr sehen – deklariert ist sie jedoch als Smartwatch.

Und das auch völlig zu Recht, da sie schließlich auch alle standesgemäßen Aufgaben erbringt, die dabei zu erwarten sind. Das ist natürlich an vorderster Front das Benachrichtigen zu allem, was auf dem gekoppelten Mobiltelefon geschieht. Bei Android Smartphones bestehen, wie eingangs erwähnt, keinerlei Einschränkungen, sodass ich mich davon überzeugen konnte. Hier leistet die Casio WSD-F20 einmal mehr verlässliche Arbeit. Gelegentlich erschienen Mitteilungen mit leichter Verzögerung auf der Uhr, wobei hier kaum von mehr als einer Sekunde die Rede sein kann. Allerdings gibt es auch andere Smartwatches, die da noch schneller unterwegs sind. Ein Grund zur Kritik ist das aber längst nicht.

Diverse Funktionen des Handys lassen sich auch vom Handgelenk aus unkompliziert bedienen. So beispielsweise die Musikwiedergabe, wobei ich es mit der Spotify App getestet und keinerlei Beanstandungen hatte. Auch die Erinnerung an gespeicherte Termine oder der Zugriff auf den Google Assistant funktionierte einwandfrei. Als praktisch erweist sich die Casio WSD-F20 zudem, wenn es um das Beantworten von Nachrichten geht. Das lässt sich bei Android Wear 2.0 unter anderem über eine kleine Tastatur oder auch per Spracheingabe erledigen. Angenehm ist, dass die Uhr jederzeit auf Bildschirmberührungen in der gewünschten Weise reagiert. Lange Rede, kurzer Sinn: Die Performance hinsichtlich der Smartwatch Funktionen wird von der Casio WSD-F20 perfekt gemeistert.

Location Memory Funktion Casio WSD-F20 Smartwatch

Eine interessante Funktion ist meines Erachtens mit der Location Memory App vorhanden. Hier kann der Träger der Smartwatch einen aktuellen Standort mit Hilfe des GPS Moduls markieren und sich diesen einspeichern. Das ist beispielsweise hilfreich, wenn eine Sehenswürdigkeit oder ein besonders malerischer Platz entdeckt wurde, dem der Nutzer zu einem späteren Zeitpunkt noch einen Besuch abstatten möchte.

Abschließend gilt es noch, einige Worte an die Akkulaufzeit zu richten. Diese variiert sehr stark von der Nutzungsintensität. Das ist grundsätzlich bei jedem Modell so, doch bei der Casio WSD-F20 fiel mir es in besonderem Maße auf. Einmal hatte ich die Smartwatch am späten Nachmittag geladen und anschließend eine etwa 45-minütige Radtour unternommen, bei der das GPS Modul arbeiten musste. Am nächsten Vormittag war die Uhr dann schon beinahe wieder bereit zum Aufladen. Wenn ich sie lediglich als klassische Smartwatch genutzt habe, um Schritte zählen zu lassen und Nachrichten vom Smartphone zu empfangen, waren bis zu zweieinhalb Tage möglich. Interessant zu sehen war auch, was passiert, als die Casio WSD-F20 nur noch ein Prozent ihrer Kapazität erreicht hatte. Durch das doppellagige Display zeigte mir sie weitere, knapp zwei Tage die Uhrzeit an. Das ist wiederum erstaunlich. Alles in allem könnte die Smartwatch aber dennoch etwas mehr Ausdauer mitbringen. Im Vergleich zu ihrem Vorgänger hat sie sich meines Erachtens nach etwas verschlechtert. Das ist aber aufgrund des GPS Senders auch absolut nachvollziehbar, denn gerade das raubt einem Wearable die Energie.

Fazit

Die Casio WSD-F20 ist eine Smartwatch, die sich in erster Linie an Outdoor Sportler richtet und alle Liebhaber der markanten G-Shock-Modelle. Beide werden von diesem Wearable nicht enttäuscht sein – die anderen Nutzer jedoch auch nicht. Dafür legt die Uhr eine verlässliche Performance an den Tag und hebt sich dank ihres speziellen Displays von den Konkurrenzmodellen ab. Dadurch lässt sich zudem etwas mehr Ausdauer bei der Akkuleistung herausholen. Um sie aber wirklich zu einem komplett sportlichen Modell werden zu lassen, fehlt ihr noch ein optischer Pulsmesser. Mittlerweile ist dieser bei vielen anderen Smartwatches zum Standard geworden.

Positiv überzeugt die Casio WSD-F20 im Test auch bezüglich ihrer Verarbeitung und der sehr robusten Beschaffenheit. Hochwertige Materialien und ein angenehmer Tragekomfort unterstreichen dies. Trotz aller Ausstattung liegt die Smartwatch nicht zu schwer am Handgelenk. Sie könnte jedoch meines Erachtens bei manchen körperlichen Aktivitäten wie dem Krafttraining etwas stören. Die Bedienung über die drei Buttons sowie den Bildschirm gelingt einwandfrei und ist auch schnell von Einsteigern gelernt.

Zusammenfassend ist die Casio WSD-F20 eine Empfehlung wert, sie gehört aber definitiv auch nicht zu den günstigen Modellen am Markt. Dafür weiß der Käufer allerdings, was er bekommt und erhält vor allem eine sehr belastbare Smartwatch. Deren Funktionsumfang lässt sich zudem dank der reichhaltigen Auswahl an zusätzlich downloadbaren Apps beinahe nach Belieben erweitern. Des Weiteren ist gerade hinsichtlich des integrierten GPS Senders zu erkennen, dass sich Casio weiterentwickelt und die Wünsche seiner Kunden berücksichtigt hat. Alles in allem verlässt die WSD-F20 den Test als eine Smartwatch, die vielen Ansprüchen gerecht wird.

Casio WSD-F20 Testergebnis

Positiv:
  • ausgesprochen robuste Verarbeitung
  • absolut outdoortauglich
  • GPS Sensor wurde integriert
  • Doppeldisplay-Technologie
  • verlässliche Performance
  • vielseitig nutzbar
  • Uhrzeit stets ablesbar
Negativ:
  • Akkulaufzeit
  • Pulsmesser fehlt
  • etwas klobiges Design
Design 80
Display 70
Software 100
Performance 100
Akkuleistung 70
Preis-/Leistungsverhältnis 75
Weiterempfehlung 83

Erfahrungen

3 Bewertungen für Casio WSD-F20


Patric
5 out of 5

Jemand interesse an dieser Uhr ?


Felix Lichterbeck
5 out of 5

Hallo Christoph, die Uhr wurde für Android Wear konzipiert, mit dem iphone hat sie nur beschränkte Funktionalität. Ich habe bereits das Vorgängermodel und wäre interessiert dir deine Uhr ab zu kaufen. Du kannst dich ja mal melden: felix.lichterbeck@gmail.com

LG


Christoph
2 out of 5

Leider funktioniert die Casio WSD_F20 nicht richtig mit dem i-phone. Ich habe auch Probleme mit dem hin- und herschalten der Bedienungsknöpfe Tool und App. Ob das mit der Verbindung zum i-phone zusammenhängt?


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