Fossil Q Explorist
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Fossil Q Explorist

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Die Fossil Q Explorist ist eine Herren Smartwatch, welche zusammen mit einem Damenmodell auf der Baselworld 2017 das Debüt der Smartwatches mit dem Betriebssystem Wear OS von Google feierte. Das klassische Design einer Herren Armbanduhr dank runder Lünette, hochwertigen Materialien und markanten Details wird kompromisslos mit smarten Funktionen für Business, Entertainment und Fitness harmoniert. Die reiche Hardware-Ausstattung, wie etwa das verbaute Mikrofon und der Lautsprecher, ermöglichen zusammen mit der neuen Software einen überdurchschnittlichen Funktionsumfang.

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Produktbeschreibung

Fossil Q Explorist Produktbeschreibung

Die texanische Marke Fossil zählt mit bereits mehreren intelligenten Schmuckstücken zu den führenden Mode-Marken, welche den Siegeszug des smarten Trends erkannten. Anlässlich der weltgrößten Uhren- und Schmuckausstellung Baselworld 2017, erweitern die Marken der Fossil Group ihr Sortiment um modische und vernetzte Uhren mit Modellen für Damen und Herren. Die Fossil Q Explorist gehört zusammen mit dem an den weiblichen Kundenkreis gerichtete Fossil Q Venture zu den zwei mit Android Wear 2.0 ausgestatteten Smartwatches, welche ihrem Träger eine kompromisslose Balance zwischen zeitgemäßer Technik und Stilfaktor bieten.

Klassisches Design trifft smarte Technik

Die Fossil Q Explorist ist eine modische Herren-Smartwatch, welche die klassischen Optikmerkmale einer Armbanduhr im Gehäuse beibehält und als Uhrwerk eine unter Mode-Marken überdurchschnittliche Technik aufweist. Die runde Lünette weist einen Durchmesser von 44 mm auf und ist in ein nur 11,3 mm dickes Gehäuse gefasst. Bei der Farbe setzt man beim Gehäuse, wie auch den 22 mm breiten und auswechselbaren Armbändern, auf ein glänzendes Dunkelgrau. Drei physische Tasten am rechten Gehäuserand betonen das klassische Erscheinungsbild der Uhr und ermöglichen zusammen mit dem Touchscreen eine komfortable Bedienung. Im Gehäuseinneren wird als Sensorik ein Beschleunigungsmesser verbaut, welcher die grundlegenden Fitnesstracking- und Gestenfunktionen ermöglicht. Hinzu kommen ein Mikrofon und zugehöriger Lautsprecher als auch der obligatorische Vibrationsmotor. Der Akku verspricht eine Betriebslaufzeit von bis zu 24 Stunden. Über Bluetooth lässt sich die Smartwatch mit Android Geräten ab Version 4.4 und iOS Smartphones ab Version 9.0 bzw. ab dem iPhone 5 verbinden.

Fossil Q Explorist Herren Smartwatch_1

Intelligente Funktionen für jeden Tag

Den Reichtum an Funktionen verdankt die Fossil Q Explorist primär durch das vom Suchmaschinen-Riesen bereitgestellte Betriebssystem Android Wear 2.0. Als Basisfunktionen zählen alltägliche Helfer wie die Smart-Notifications, welche den Träger über auf dem Smartphone eingehende Anrufe, Nachrichten und Benachrichtigungen dezent am Handgelenk informieren. Zusammen mit einem Vibrationsalarm wird auf dem Farbdisplay die entsprechende Vorschau der Benachrichtigung oder der Name des Anrufenden angezeigt. Auf Nachrichten lässt sich zudem mittels Spracheingabe oder optimierter Tastaturen direkt von der Uhr aus antworten. Das verbaute Mikrofon und der Lautsprecher erlauben es selbst Anrufe über die Uhr zu halten, wie es beispielsweise während der Autofahrt praktisch ist. Weiterhin lässt die Smartwatch die im Kalender gepflegten Termine anzeigen, auf Wunsch rechtzeitig über diese benachrichtigen oder selbst den Sprachassistenten von Google nutzen.

Fossil Q Explorist Herren Smartwatch_2

Für den freien Musikgenuss kann der Träger die Musiktitel der Smartphone App ganz bequem über die Smartwatch bedienen. Ebenso lässt sich etwa der Auslöser der Kamera fernsteuern oder das nicht auffindbare Smartphone über die Suchfunktion orten und ein Alarm von sich geben lassen. Selbst an eine Taschenlampen-Funktion wurde gedacht um beispielsweise nachts komfortabler die Haustür öffnen zu können. Beim Reisen oder den Wechsel auf die Sommer- bzw. Winterzeit stellt sich die Fossil Q Explorist selbstständig auf die entsprechend aktuelle Uhrzeit und Zeitzone ein.

Fossil Q Explorist Herren Smartwatch

Im Bereich des Fitness-Trackings konzentriert sich Fossil auf die wesentlichen Funktionalitäten der allgemeinen Gesundheitsüberwachung. Dazu zählt die Erfassung der täglich zurückgelegten Schritte, die dadurch bewältigte Distanz und die verbrannten Kalorien. Nachts überwacht die Smartwatch das Schlafverhalten und weckt auf Wunsch mit einem sanften Vibrationsalarm in den Tag hinein.


Eigenschaften

Fossil Q Explorist Eigenschaften

  • Kompatibilität
  • AndroidAndroid 5+iOSiOS 9+
  • Abmessung
  • 44 mm Durchmesser
  • Anwendungsart
  • Business / OrganisationGesundheitsüberwachung
  • Armband
  • EchtlederEdelstahlLederMetall
  • Armband Farbe
  • braundunkelgraugoldgrausilber
  • Armband Typ
  • Gliederarmband
  • Betriebssystem
  • AndroidAndroid Wear 2.0
  • Display
  • AMOLEDDisplay
  • Display Farbe
  • mehrfarbig
  • Display Touch
  • Touch
  • Funktionen
  • AnrufbenachrichtigungAufnahme / MemoInaktivitätserinnerungKalorienverbrauchKamera-FernsteuerungLaufaufzeichnungMusiksteuerungNachrichtenversandSmartphone-SucheSprachassistentSprachnachrichtenTaschenlampeTelefonie über SmartphoneTerminerinnerungTextbenachrichtigungenWeckerzurückgelegte Distanz
  • Geschlecht
  • Herren
  • Konnektivität
  • Bluetooth
  • Lautsprecher
  • Lautsprecher
  • Lünette
  • rund
  • Lünetten Material
  • EdelstahlMetall
  • Lünetten Farbe
  • blaudunkelgraugoldgraurosegoldsilber
  • Mikrofon
  • Mikrofon
  • Sensoren
  • BeschleunigungssensorSchlafüberwachungSchrittmesser
  • Typ
  • Smartwatch
  • Vibration
  • Vibration
  • VÖ-Datum
  • Oktober 2017
  • Watch-Faces
  • Ja
  • weitere Funktionen
  • automatische Einstellung der Zeitzone
  • Wasserresistenz
  • Spritzwassergeschützt

Unboxing

Fossil Q Explorist Unboxing Video


Testbericht

Fossil Q Explorist Test

Die Fossil Q Explorist feierte auf der Baselworld im März 2017 ihr Debüt. Auf den Markt kam sie schließlich im Herbst 2017 und ist bereits Mitglied der dritten Smartwatch-Generation von Fossil. In vielen verschiedenen Farben und Designs erfüllt sie einmal mehr die anspruchsvollen Erwartungen an die Optik und ist ein reines Herrenmodell. Gliederarmbänder aus Edelstahl oder Lederbänder kombiniert Fossil mit einem Edelstahlgehäuse, das den digitalen Touchscreen einbettet.

Bekanntermaßen ist der Uhrenhersteller aus Richardson einer der wichtigsten Partner von Google, wenn es um das Smartwatch Betriebssystem geht. Die einst als Android Wear benannte Software hört inzwischen auf die Bezeichnung Wear OS. Durch diesen neutralen Namen wird noch einmal verdeutlicht: Es ist nicht zwingend erforderlich, ein Mobiltelefon mit Android zu besitzen, um eine dieser Smartwatches nutzen zu können.

Mich hat nun die Fossil Q Explorist zum Test erreicht. Es ist für mich keineswegs die erste Smartwatch aus dem Hause Fossil – wohl aber das erste Mal, dass ich ein Modell in den Händen halte, auf denen die umbenannte Wear OS-Software läuft. Während das Betriebssystem wohl keine Überraschungen bereithalten dürfte, bin ich umso gespannter, wie sich die Herren Smartwatch in meinem Praxistest schlägt.

Design

Was die Auswahl innerhalb der Q Explorist-Serie angeht, macht es Fossil den Interessenten alles andere als leicht – und das ist zweifelsfrei positiv gemeint. Hier dürfen sich die Herren den Kopf zerbrechen, ob sie ein komplett silbernes Modell oder lieber eine goldene Smartwatch tragen möchten. Vielleicht soll es aber stattdessen auch eine Ausführung mit konventionellem Lederband sein. Mir wurde erfreulicherweise die Entscheidung abgenommen: Für meinen Test erwartet mich die Uhr mit einem silbernen Gliederarmband und einem im gleichen Farbton gehaltenen Gehäuse.

Fossil Q Explorist Smartwatch Test

Die Smartwatch kommt in der für Fossil typischen Verpackung zu ihrem neuen Besitzer. Üblicherweise sind die Wearables in einer angenehm kompakten, quadratischen Box erhältlich. Hier fällt mir allerdings dennoch eine Neuerung auf. Anstelle einer komplett verschlossenen Schachtel ist die Abdeckung transparent und erlaubt mir einen ersten Blick auf die Fossil Q Explorist. Das wirkt schon einmal sehr ansprechend auf mich. Als ich die Box in den Händen halte, kommt mir zunächst ein Gedanke in den Sinn: Ganz schön schwer – dann wird wohl auch die Uhr sicherlich nicht die leichteste sein. Beim Herausnehmen bestätigt sich dieser Eindruck. Tatsächlich ist sie vergleichsweise schwer. Insgesamt bringt es mein Testmodell auf 175 Gramm, wobei das Gewicht auch auf das Edelstahl-Gliederarmband zurückzuführen ist. Zweifelsohne werden die Ausführungen mit Lederband merklich leichter sein.

Fossil Q Explorist Smartwatch Test_1

Für mich stellt das Gewicht nicht unbedingt ein Problem dar, denn im Laufe der Zeit gewöhne ich mich daran. Darüber hinaus wird von manchen Herren unter Umständen gar ein Modell bevorzugt, das etwas schwerer ausfällt. Immerhin vermittelt es zusätzlich den Eindruck, dass es sich hier um ein hochwertiges wie robustes Accessoire handelt. Dass die Q Explorist eine einwandfreie Qualität aufweist, ist allerdings auch bei einem etwas genaueren Blick erkennbar. Von einem Uhrenhersteller, der im Allgemeinen für anspruchsvolle Zeitmesser bekannt ist und dessen Smartwatches ich bei vergangenen Tests ebenso kennenlernen durfte, hatte ich das erwartet.

Was allerdings das Gliederarmband anbelangt, so hat es Fossil hier etwas zu gut gemeint: Es ist deutlich zu lang. Zwar habe ich grundsätzlich sehr schmale Handgelenke, aber dennoch bin ich der Auffassung, dass ein bis zwei Glieder weniger die bessere Entscheidung gewesen wären. In meinem Fall habe ich noch ungefähr zehn Zentimeter Spielraum.

Fossil Q Explorist Smartwatch Test_2

Abgesehen von der Uhr selbst, ist der Lieferumfang der Fossil Q Explorist übersichtlich gehalten, was ich für begrüßenswert halte. Es gehören noch ein kleines Heft mit den Garantiebedingungen sowie ein Ladegerät zur Ausstattung. Zum Ladegerät lässt sich noch folgendes anmerken: Auf der einen Seite ist ein USB-Anschluss vorhanden, über den die Smartwatch am PC neue Energie tanken kann. Am anderen Ende befindet sich ein münzgroßes Plättchen, das an die Gehäuseunterseite andockt. Hier erscheint mir die magnetische Verbindung etwas schwach. Wenn die Uhr aber auf einer geraden Fläche liegt, sollte die Stromzufuhr nicht unterbrochen werden.

Fossil Q Explorist Smartwatch Test_3

Abschließend bleibt zum Design der Fossil Q Explorist noch zu sagen, dass ich das Erscheinungsbild als absolut gelungen empfinde. Die drei Tasten am rechten Gehäuserand sind typisch für die Smartwatches des Herstellers und erzeugen einen Look, der an einen Chronographen erinnert. Erfreulicherweise hält Fossil außerdem eine gewohnt breite Auswahl an Watchfaces bereit, wodurch sich die Optik noch einmal grundlegend verändern lässt. Vorhandene, digitale Ziffernblätter dürfen oftmals zusätzlich angepasst und als eigene Designs gespeichert werden. Die hochwertige Verarbeitung rundet den insgesamt positiven Eindruck ab.

Funktionen und Praxistest

Auf die Einschätzung zum Design folgt nun die eigentlich wichtige Disziplin, in der sich die Smartwatch zu beweisen hat. Es ist zu klären, wie gut sich die Uhr im alltäglichen Einsatz bewährt. Und damit sie überhaupt erst ihre Arbeit erbringen kann, muss sie zunächst mit dem Mobiltelefon in Einklang gebracht werden. In meinem Fall ist es ein Samsung Galaxy S8 und dementsprechend ein Modell mit Android Betriebssystem. Mit diesem zeigt sich Wear OS ohnehin kompatibel, jedoch stehen für iPhone Nutzer ebenfalls nahezu alle Funktionen parat. Sie müssen unter anderem mit der Einschränkung leben, dass sie keine iMessages vom Handgelenk aus beantworten können.

Fossil Q Explorist Smartwatch Test_4

Das Synchronisieren zwischen Smartwatch und Handy ist grundsätzlich ziemlich unkompliziert, da der Nutzer Schritt für Schritt durch den Vorgang gelotst wird. Die wichtigste Grundlage: Bluetooth muss auf dem Smartphone aktiviert sein. Anschließend gilt es, die Wear OS-App herunterzuladen, falls sie nicht bereits installiert ist. Die Q Explorist verlangt unterdessen zunächst danach, die richtige Sprache auszuwählen. Das Koppeln steuert auf einen erfolgreichen Abschluss zu, wenn sowohl auf dem Uhrendisplay als auch auf dem Smartphone jeweils der gleiche vierstellige Code zu sehen ist.

Zu guter Letzt lässt sich eines oder mehrere Google-Konten auf die Smartwatch kopieren. Sobald dieser Schritt abgeschlossen ist, kann es losgehen. Der neue Besitzer der Fossil Q Explorist erhält noch einige Hinweise zu den wichtigsten Befehlen und der Bedienung der Uhr. Das gehört zum Standard von Wear OS und macht es allen denkbar einfach, für die es die erste Smartwatch ist.

Fossil Q Explorist Smartwatch Test_5

Mein erster Blick geht ins Menü der Smartwatch. Dorthin gelangt der Nutzer, indem er den mittleren Knopf kurz betätigt. Zu den Anwendungen, die von Beginn an vorhanden sind, gehören überwiegend die klassischen Apps, die Wear OS bereitstellt. Ein Übersetzer, ein Terminplaner, eine Stoppuhr oder die Möglichkeit, das Smartphone zu suchen, sind hier exemplarisch zu nennen. Außerdem hat Fossil zwei Spiele auf die Q Explorist gepackt. Bei Bolt Bot steuert der Nutzer einen kleinen Roboter, der Werkzeug einsammeln soll und zugleich entgegenkommenden Autos, Hubschraubern und Hühnerfamilien ausweichen muss. Apropos Hühner: Bei Maze ist es das Ziel, das Federvieh einzufangen. Ich bin grundsätzlich kein Fan von Spielen, aber dennoch ist es Fossil gelungen, einen Unterhaltungswert zu schaffen, der zwischenzeitliche Wartezeiten verkürzen kann – und das alles trotz eher limitierter Möglichkeiten durch ein Smartwatch-Display.

Fossil Q Explorist Smartwatch Test_6

Genau dabei zeigte sich aber recht deutlich, dass der Bildschirm auf sämtliche Berührungen perfekt reagierte und das spricht für die Q Explorist. Grundsätzlich funktionierte auch die Eingabe von Text ganz passabel. Ich empfehle aber trotzdem, auf die Möglichkeit zu setzen, der Uhr Sprachkommandos zu erteilen. Das gelang in meinem Test perfekt. Am Anfang schien die Smartwatch noch Informationen lange zu verarbeiten, doch je mehr ich diese Funktion genutzt habe, umso zufriedener war ich. Missverständnisse gab es unterdessen nicht, sodass ich kein einziges Mal eine Anfrage erneut einsprechen musste.

Perfekt und ohne Beanstandungen arbeitet die Q Explorist auch, wenn es um den Download sowie die Nutzung von Drittanbieter-Apps geht. Diverse Anwendungen wie beispielsweise Soundcloud oder Spotify zur Musiksteuerung auf dem Smartphone oder Sport-Apps wie Runtastic und Strava lassen sich bequem über den direkten Play Store-Zugang auf die Uhr holen. Erwähnenswert ist an dieser Stelle auch die Tatsache, dass die Verbindung zwischen Smartwatch und Mobiltelefon stets stabil bleibt, sodass auch eine Unterbrechung von Downloads nicht zu befürchten ist. Wer sich zu weit mit der Q Explorist von seinem Smartphone entfernt und anschließend zurückkehrt, darf erwarten, dass sich beide Geräte nahtlos wieder miteinander verbinden.

Fossil Q Explorist Smartwatch Test_7

Keinen Anlass zur Kritik gibt es außerdem, was die Benachrichtigungen zu eingehenden Neuigkeiten anbelangt. Mit maximal einer Sekunde Zeitverzögerung, oftmals auch im gleichen Moment, informiert mich die Smartwatch, wenn sich etwas auf meinem Mobiltelefon ereignet. Ansprechend finde ich dabei außerdem, dass die auf dem Handy eingestellten Vibrationsmuster von der Fossil Q Explorist übernommen werden. Somit lässt sich bereits anhand des Vibrierens am Handgelenk erkennen, welcher Typ von Nachricht gerade angekommen ist.

Die sportlichen Funktionen der Smartwatch sind die üblichen, die Wear OS von Haus aus mitbringt. Dafür steht die Google Fit App zur Verfügung, mit der sich unter anderem diverse Aktivitätsziele festlegen lassen. Das kann etwa das Vorhaben sein, eine Zahl von 10.000 Schritten pro Tag zu erreichen oder drei Mal wöchentlich joggen zu gehen. Entweder wählt der Nutzer aus den eingestellten Vorgaben aus oder konfiguriert sich ein individuelles Vorhaben. Mit der noch stärker auf Aktivitäten ausgerichteten Google Fit Training Anwendung kann eine Vielzahl an Disziplinen gewählt werden. Gegenüber Android Wear 2.0 scheint bei der in Wear OS umbenannten Software der Pool an Sportarten erheblich angewachsen zu sein. Hier ist eine lange Liste vorhanden, die von A wie Aerobic bis Z wie Zumba reicht. Hier sollte kein sportlich Aktiver zu kurz kommen.

Fossil Q Explorist Smartwatch Test_8

Was die von der Uhr errechneten Kalorien anbelangt, empfinde ich die Werte durchaus als realistisch und das, obwohl sie über keinen optischen Pulsmesser verfügt, womit sich die Belastungsintensität noch exakter feststellen lässt. Ob dieses technische Tool vorkommen soll oder nicht, ist Auslegungssache. In meinen Augen entwickelt es sich allmählich zum Standard und seitdem Fossil die Q Control mit integrierter Herzfrequenzmessung veröffentlicht hat, lässt sie sich umso mehr auch bei anderen Modellen erwarten. Andererseits ist die Q Explorist offensichtlich keine Smartwatch, die speziell zu Trainingszwecken getragen wird, sondern einen Alltagsbegleiter verkörpert. Demnach lässt es sich verschmerzen, dass der Pulsmesser fehlt.

Bei den ermittelten Schrittzahlen sowie der Gesamtdistanz, die ich im Alltag zurückgelegt habe, enttäuscht mich auch dieses Modell nicht. Grundsätzlich sind mir die Fossil Smartwatches – ob als Hybrid oder als Ausführung mit Display – stets als verlässliche Begleiter bekannt. Das ist auch in diesem Fall nicht anders.

Fossil Q Explorist Smartwatch Test_9

Bleibt letztlich noch die Frage nach der Akkulaufzeit zu klären. Diese ist mit rund 24 Stunden angegeben. Das Versprechen hält die Fossil Q Explorist, wie ich in meinem Test mehrfach feststellen konnte. Bei einer moderaten Nutzung ohne aufgezeichnete Trainings und nur wenig Zugriff auf die installierten Apps waren gelegentlich auch eineinhalb bis knapp zwei Tage mit einer Aufladung möglich – das blieb jedoch eher die Ausnahme. Und wie ist diese Energieleistung abschließend nun zu bewerten? Im Allgemeinen ordnet sich die Smartwatch damit im absoluten Durchschnitt ein, der von einer ganzen Reihe an Modellen mit Wear OS erbracht wird. Somit ist der Wert weder als besonders gut, noch als unzureichend einzuschätzen. Der Interessent kann sich also darauf einstellen, dass er die Q Explorist zumeist täglich oder spätestens im Zwei-Tages-Rhythmus laden muss.

Fazit

Als eine Alltags-Smartwatch fürs Büro oder auch die Freizeit ist die Fossil Q Explorist nach den Eindrücken, die ich in meinem Test sammeln konnte, eine perfekte Wahl. Sie liefert eine absolut verlässliche Performance ab, die sich durch alle Funktionen hinweg zieht. Auf dem Smartphone eingehende Benachrichtigungen und Anrufe werden beanstandungslos weitergeleitet, der Download und der Gebrauch von weiteren Apps stellen keinerlei Probleme dar und auch die Bedienung über den Touchscreen sowie die Sprachsteuerung gestaltet sich als angenehm.

Darüber hinaus ist die intelligente Uhr optisch sehr ansprechend gestaltet und präsentiert sich in einer attraktiven Designvielfalt. Erwähnenswert ist an dieser Stelle zudem noch der Umstand, dass sich Fossil von seinem Flat-Tire verabschiedet hat. Darunter ist der abgeflachte, untere Rand des Bildschirms zu verstehen, durch den sich dieser nicht komplett rund zeigt. Bei früheren Smartwatch-Generationen trat dieser noch auf, was häufiger kritisiert wurde. Umso schöner ist nun zu sehen, dass sich der Hersteller diesem Anliegen angenommen hat.

Wer das Haar in der Suppe bei der Fossil Q Explorist sucht, findet es am ehesten bei der Ladevorrichtung, die sicherlich etwas stabiler konzipiert werden könnte. Dennoch ist sie auch hier in Ordnung. Wünschenswert wäre – was jedoch für die meisten Modelle und nicht allein für dieses gilt – eine längere Akkulaufzeit. Durch den Tag kommt aber jeder Nutzer unter Garantie. Letztlich ließe sich auch noch bemängeln, dass kein GPS Modul und kein optischer Pulsmesser vorhanden sind, was aber definitiv eine Frage der Perspektive ist. Als businesstaugliche Smartwatch im klassischen Look muss die Fossil Q Explorist das nicht zwingend leisten. Aus diesem Grund soll nicht unnötig am insgesamt sehr positiven Eindruck der Uhr gerüttelt werden. Wer kein Modell sucht, das ihn primär bei intensiven Trainingseinheiten, sondern vielmehr im alltäglichen Geschehen begleitet, trifft hier eine Wahl, die ihn nicht enttäuscht.

Fossil Q Explorist Testergebnis

Positiv:
  • optisch ansprechende Herren Smartwatch
  • hochwertige Verarbeitung
  • schnelle Einrichtung
  • komfortable Bedienung
  • reibungslose Performance
  • Sprachkommandos werden stets verstanden
Negativ:
  • vergleichsweise hohes Gewicht
  • Armband im Auslieferungszustand zu lang
  • kein GPS und Pulsmesser
  • Ladevorrichtung etwas frickelig
Design 95
Display 90
Software 95
Performance 95
Akkuleistung 80
Preis-/Leistungsverhältnis 85
Weiterempfehlung 90

Erfahrungen

Bewertungen

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