Fossil Q Marshal
180,00 225,00 

Fossil Q Marshal

gewählte Farbe: ( 2. Generation,Gliederarmband - Grau )
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Die Fossil Q Marshal ist eine 2016 erschienene Smartwatch des bekannten Herstellers Fossil, welche Mode und Funktionalität vereint und durch auswechselbare Uhrenbänder und verschiedenen Ziffernblättern breite Personalisierungs-Möglichkeiten offen lässt. Für das Betriebssystem verwendet Fossil Android Wear. Das Display mit Touchscreen soll rund um Fossil Q Marshal aktiviert bleiben, um alle wichtigsten Informationen jederzeit im Blick zu haben.

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Produktbeschreibung

Fossil Q Marshal Produktbeschreibung

Die Fossil Q Marshal ist eine der 2016 veröffentlichten Display Smartwatches, die mit Touchscreen, elegantem Edelstahl und klassischem Leder die perfekte Balance von Mode und Funktionalität verkörpert. Mit ihrem maskulinerem Design verkörpert sie die männliche Version, die als Gegenstück zur Fossil Q Wander gesehen werden kann. Ein robustes Gehäuse, zusammen mit Design-Updates, wie dem auffälligen marineblau plattierten Gehäuse wird mit Vintage-inspirierten Lederriemen gepaart. Das auswechselbare Armband ermöglicht die Individualisierung und Optimierung des Tragekomforts.

Fossil_QMarshal_Versionen_Smartwatch

Technische Daten

  • Gehäusegröße: 45 mm (Durchmesser)
  • Gehäusehöhe: 14 mm
  • Armbandbreite: 22 mm
  • Betriebssystem: Android Wear
  • Akkukapazität: 360 mAh
  • Sensoren: G-Sensor, Gyroskop
  • Konnektivität: Bluetooth 4.1 Low Energy, WiFi 802.11 b/g/n
  • Wasserdichtigkeit: IP67

Fossil_QMarshal_Schwarz_Smartwatch

Design

Der runde Look verkörpert das Design einer klassischen Armbanduhr kombiniert mit den smarten Funktionen einer Smartwatch. Die Fossil Q Marshal ist in vier verschiedenen Versionen erhältlich. Wer es gerne etwas massiver mag, wählt die entweder graue oder silberne Q Marshal bestehend aus hochwertigen Edelstahl. Eine leichtere Variante zeigt sich mit einem marineblauen Edelstahlgehäuse inklusive eines braunem Lederarmbands. Die sportlichste Alternative besteht aus einem schwarzen Edelstahlgehäuse, gepaart mit einem ebenfalls schwarzen Silikonarmband. Dank dem dünnen Rand der Smartwatch, ist sie sehr modern gehalten und verfügt über viel Platz für das Display.

Für diejenigen, die sich nicht entscheiden können, ist es gar kein Problem: Das 22 mm breite Armband der Fossil Q Marshal kann nach Lust und Laune abgenommen und durch ein Band eines anderen Materials oder anderer Farbe getauscht werden. Damit sollte für jeden Anlass, jedes Outfit und jede Stimmung etwas dabei sein. Wer seine Smartwatch gerne noch etwas mehr individualisieren möchte, kann das angezeigte Ziffernblatt des Displays jederzeit nach seinen Vorstellungen verändern. Fossil und Android Wear stellen dafür allerhand Designvorschläge zur Verfügung. Bedient wird die Smartwatch mit dem Touchscreen und dem seitlich auf der Höhe von drei Uhr positionierten Drücker.

Fossil_QMarshal_Silber_Smartwatch

Funktionen

Für die Ausführung aller Funktionen setzt Fossil auf das Betriebssystem Android Wear. Die Fossil Q Marshal bietet neben Funktionen für die Fitness einige hilfreiche Extras für den Alltag. Wer gerne sportlich aktiv ist, kann das Aktivitätstracking nutzen. Es zeichnet alle Erfolge in Form von Schritten, Kalorien und der zurückgelegten Distanzen auf. Jeder Fortschritt und jede Verbesserung motivieren mehr und sorgen für reichlich Freude bei dem Vorhaben, die eigenen Ziele immer im Blick zu behalten. Die Q Marshal ist nach IP67 Zertifizierung wasserdicht. Damit ist sie als staubdicht eingestuft und gegen zeitweiliges Untertauchen geschützt. Händewaschen und Aktivitäten im Regen sind damit gar kein Problem. Auch Schweiß macht ihr nichts aus. Nach dem Sport kann sie daher ganz einfach mit Wasser gereinigt werden.

Im Alltag ist die Benachrichtigungsfunktion eine große Hilfe. Die Fossil Q Marshal zeigt die auf dem Smartphone eingegangenen Nachrichten und Anrufe an. Auch App Updates werden signalisiert. Ein Blick auf die Smartwatch genügt, um alles im Blick zu haben. Durch Antippen des Displays oder mit Sprachbefehlen kann auf Nachrichten geantwortet werden. Ein umständliches Hervorkramen des Smartphones ist damit überflüssig. Das Display der Fossil Q Marshal soll wie auch beim Vorgänger der Q Founder stets aktiv sein, um jederzeit den Zugriff auf diese Informationen oder die Uhrzeit zu ermöglichen. Die Musiksteuerung ermöglicht die Wiedergabe von Lieblingstiteln vom Smartphone ganz bequem über das Handgelenk. Ob beim Sport oder unterwegs, die Bedienung der Smartwatch gelingt einfach schneller.

Für das tägliche Aufstehen am Morgen oder zu anderen Zeiten wird durch den integrierten Wecker unterstützt. Die Q Marshal löst ein akustisches Signal, oder einen Vibrationsalarm zu einer bestimmten Zeit aus, um rechtzeitig in den Tag zu starten. Selbstverständlich kann mit dem Wecker auch an wichtige Termine oder das Training erinnert werden. Die LED Taschenlampe lässt einen nicht im Dunkeln stehen und erhellt bei Bedarf auch das innere einer Tasche oder des Rucksackes. Darüber hinaus lassen sich Dinge wie den Verkehrs- oder Flugstatus verfolgen und Google Now erteilt rechtzeitig Erinnerungen.

Fossil_QMarshal_Marineblau&Lederband_Smartwatch

Kompatibilität

Die Fossil Q Marshal kann sowohl mit Android, als auch mit Apple Geräten in Austausch treten. Wer ein Android Gerät verbinden möchte, muss mindestens das Betriebssystem Android 4.3 auf dem jeweiligen Gerät installiert haben. Bei einem Apple Gerät muss iOS 8 oder ein aktuelleres Betriebssystem installiert sein. Alternativ bedeutete das, dass ein iPhone 5 oder ein neueres Smartphone von Apple Verwendung finden.

Akkulaufzeit

Um offene Stecker und Buchsen zu vermeiden, wird die Smartwatch über ein USB-Kabel mit einem magnetischen Plättchen aufgeladen. In der Fossil Q Marshal steckt ein Akku mit einer Kapazität von 360 mAh. Die Laufzeit wird von Fossil mit einem Tag angegeben, bevor die Smartwatch erneut nach Energie verlangt.


Eigenschaften

Fossil Q Marshal Eigenschaften

  • Vibration
  • Vibration
  • Typ
  • Smartwatch
  • Armband Farbe
  • braungrauschwarzsilber
  • Anwendungsart
  • Business / OrganisationGesundheitsüberwachung
  • Display Touch
  • Touch
  • Funktionen
  • AnrufbenachrichtigungKalenderLaufaufzeichnungMusiksteuerungSprachassistent UnterstützungStoppuhrTaschenlampeTerminerinnerungTextbenachrichtigungenWeckerWetterzurückgelegte Distanz
  • Kompatibilität
  • AndroidiOS
  • Mikrofon
  • Mikrofon
  • Geschlecht
  • Herren
  • Konnektivität
  • BluetoothWLAN 802.11b/g/n
  • Lünetten Material
  • EdelstahlMetall
  • Display Farbe
  • mehrfarbig
  • Lünette
  • rund
  • Betriebssystem
  • AndroidAndroid Wear
  • Lünetten Farbe
  • blaugrauschwarzsilber
  • Armband Typ
  • Gliederarmband
  • Armband
  • KunststoffGummi / SilikonMetallEdelstahlLederEchtleder
  • Watch-Faces
  • Ja
  • Sensoren
  • BeschleunigungssensorSchrittmesser
  • VÖ-Datum
  • August 2016Mai 2017
  • Display
  • Display
  • Wasserresistenz
  • SpritzwassergeschütztWasser- / Staubresistenz IP67
  • Akku
  • 36,0 mAH

Testbericht

Fossil Q Marshal Test

Grundsätzlich steht der Name Fossil auf dem Smartwatch Markt vor allem für die Hybrid Modelle, von denen eine Vielzahl insbesondere 2016 und 2017 erschienen sind und noch erscheinen werden. Dafür vermarktet das Unternehmen aus Richardson in Texas eine ganze Reihe bekannter Marken wie Emporio Armani, Diesel oder Skagen. Obgleich der Großteil der intelligenten Uhren also ein analoges Ziffernblatt aufweist, scheut Fossil auch die klassischen Display Smartwatches nicht. Hier können Damen und Herren gleichermaßen auf ein umfangreiches Sortiment zurückgreifen, das Technik mit einem modischen Look verbindet.

So verhält es sich auch bei der Fossil Q Marshal, einer Herren Smartwatch, die ich für einen Test zugesendet bekommen habe und welche mit Android Wear arbeitet. Gern ist bei der Fossil Q Marshal vom Pendant zur Fossil Q Wander, dem Modell für die Damen, die Rede. Das hat auch gute Gründe, denn schließlich sind die beiden Smartwatches zum gleichen Zeitpunkt auf den Markt gekommen, liegen preislich auf einer Ebene und sind vor allem technisch identisch. Der wesentliche Unterschied liegt also beim Design und dieses erscheint mir auf Fotos schon einmal sehr ansprechend. Umso gespannter bin ich, wie die Fossil Q Marshal in der Realität aussieht und wie sie sich in der Praxis erweist.

Design

Die Fossil Q Marshal wird in vier Design Varianten angeboten. Eine hellere und eine dunklere Edelstahlausführung mit Gliederband stehen dabei ebenso zur Auswahl wie ein schwarzes Modell mit Silikonarmband sowie ein Exemplar mit einem dunklen Gehäuse und einem braunen Echtlederband. Erreicht hat mich die letztgenannte Smartwatch, die mir offen gestanden aus diesem Quartett am besten gefällt – wobei ich allerdings auch die restlichen drei Varianten als gelungene Herrenuhren empfinde.

Wenig Überraschendes gibt es bei der Verpackung zu sagen. Wie es für die Fossil Smartwatches üblich ist, kommen diese in einem Karton zu ihrem Käufer. Frei nach dem Motto: quadratisch, praktisch, gut, ist dieser platzsparend und enthält den erfreulich übersichtlichen Lieferumfang. Doch bevor dieser zur Sprache kommt, sollen zunächst noch ein paar Worte zur äußerlichen Gestaltung der Box verloren werden. Auf der Oberseite zeigt sich die Fossil Q Marshal, während an den Seiten die offizielle Produktbezeichnung vermerkt ist und einige Symbole zu erkennen sind. Wer bereits eine Smartwatch des Herstellers erworben hat, wird mit diesen vertraut sein. Sie geben ganz simpel über die wichtigsten Funktionen des Wearables Aufschluss. Dem kann ich entnehmen, dass die Fossil Q Marshal WLAN fähig ist, per Touch bedient wird und die Möglichkeit eröffnet, die Armbänder bei Bedarf auszutauschen. Auf der anderen Seite ist noch veranschaulicht, dass ich ein Fitness Tracking erwarten darf, welches mir ein Männchen in Bewegung andeutet, ein Notenzeichen lässt erschließen, dass die Musikwiedergabe gesteuert werden kann und ein Nachrichtensymbol kündigt die wichtigste Smartwatch Funktion überhaupt an: Die Information zu eingehenden Mitteilungen und Anrufen auf dem verbundenen Mobiltelefon.

Verpackung Fossil Q Marshal Smartwatch

Nun zum Lieferumfang: Dieser beinhaltet neben der Fossil Q Marshal selbst ein Heft mit Garantieinformationen, eine Schnellstartanleitung sowie ein Ladekabel. Dieses ist auch herstellertypisch, da es an der einen Seite einen USB-Anschluss besitzt und auf der anderen Seite ein kleines magnetisches Plättchen, das einfach an der Gehäuseunterseite der Smartwatch anheftet. Diese Verbindung hält zwar nicht ganz so fest wie bei einer Ladeklemme, doch sie ist meines Erachtens stark genug, damit der Ladevorgang nicht unterbrochen wird. Bis hierhin sind also die ersten sehr allgemeinen Eindrücke zur Fossil Q Marshal in Ordnung.

Viel wichtiger ist jedoch die Smartwatch selbst. Als ich sie erstmals in der Hand halte, ist mein Eindruck, dass das Gewicht für ein Herren Modell ideal ist, denn sie erscheint mir weder zu leicht noch zu schwer. Beim späteren Tragen werde ich feststellen, dass sie im Grunde kaum am Handgelenk zu spüren ist und somit sehr komfortabel ausfällt. Nach meinem Dafürhalten ergibt die farbliche Kombination aus dem braunen Lederarmband und dem dunklen Gehäuse eine sehr ansprechende Optik, die mir zu gefallen weiß. Die ersten Eindrücke, die mir im Vorfeld Fotos vermittelt haben, kann ich damit also bestätigen. Apropos Fotos: Auf diesen ist das Gehäuse der Fossil Q Marshal als bläulich schimmernd zu erkennen. Das erscheint mir dann in der Realität doch etwas anders zu wirken, denn hier ist nur bei genauem Hinsehen eine bläuliche Färbung zu erkennen. Stattdessen würde ich auch nicht widersprechen, wenn sie jemand als schwarz deklariert. Ob Dunkelblau oder Schwarz – in jedem Fall harmoniert das Gehäuse mit dem Armband.

Coallge Fossil Q Marshal Smartwatch

Wie ich es aus anderen Tests zu Fossil Smartwatches gewohnt bin, ist auch hier das Armband extrem hochwertig verarbeitet. Das Leder wirkt sowohl widerstandsfähig als auch ausreichend flexibel. Hier habe ich keinerlei Bedenken, dass sich nach einer gewissen Zeit eine Abnutzung bemerkbar macht. Falls doch, dann lässt sich das Armband auch ganz simpel durch ein beliebiges anderes austauschen. Der Wechsel gelingt schnell und simpel, davon konnte ich mich beim Fossil Q Marshal Test überzeugen.

Obwohl eine Herren Smartwatch gern etwas dicker ausfällt, so finde ich das Testgerät auch in dieser Hinsicht genau richtig geraten. Nette gestalterische Elemente sind der Button an der Gehäuseseite, der wie eine drehbare Krone wirkt und die Lünette, die sich in einer Zahnradoptik zeigt. Das unterstreicht den Anspruch, dass es sich hier um eine modische und zugleich dezent-markante Herren Smartwatch handelt.

Ein ganz spannendes Thema ist das Display. Eines vorweg: Mit 1,5 Zoll bietet es ordentlich Übersicht und ist auch hier mit den für meine Begriffe idealen Maßen versehen worden. Der Punkt, an dem sich aber immer wieder die Geister scheiden, ist der sogenannte Flat-Tire. Gemeint ist damit der schwarze Balken am unteren Rand des Bildschirms, durch den die Anzeige nicht gänzlich rund ausfällt. Manche können diesem Design gar nichts abgewinnen, während sich andere nicht daran stören. Ich persönlich zähle zu denjenigen, die kein Problem damit haben, es soll jedoch ein dickes Aber angefügt werden. Grundsätzlich erfüllt dieser Flat-Tire den Zweck, dass dort der Umgebungslichtsensor verbaut ist, mit dem die Helligkeit des Displays an die aktuellen Bedingungen angepasst werden kann. Wie allerdings den Produktinformationen zu entnehmen ist, hat die Fossil Q Marshal gar keinen solchen Sensor. Stattdessen sollen dort offenbar Treiber für das Display untergebracht sein. Insofern vermag ich diesen Aspekt doch zu kritisieren. Bei dunklen Watchfaces fällt dieser Umstand kaum auf. Wer sich jedoch für eine helle Variante entscheidet, fühlt sich damit womöglich nicht ganz glücklich. Gut, dass Fossil bei seinen neuen Produkten diesen von einigen Nutzern angebrachten Kritikpunkt aus der Welt geschafft und den Balken entfernt hat.

Der Flat-Tire bleibt jedoch der einzige Aspekt, den ich im Hinblick auf das Design der Fossil Q Marshal zu bemängeln habe. In allen anderen Belangen kann mich die Smartwatch überzeugen. Die Farbgebung, die Maße sowie die hochwertige Verarbeitung wissen zu gefallen. Es ist spürbar, dass hier ein Hersteller tätig war, der sich mit Design und Mode bestens auskennt. Das bestätigen auch die zahlreichen auswählbaren Watchfaces, die Fossil wie üblich bereitstellt.

Funktionen und Praxistest

Als eine Smartwatch, die mit Android Wear ausgestattet ist, muss die Fossil Q Marshal auf dem klassischen Weg zunächst einmal mit dem Mobiltelefon verknüpft werden. Für wen es das erste Gerät ist, der muss sich die Android Wear App herunterladen. Ansonsten braucht er nur in der Anwendung eine neue Smartwatch hinzufügen. Anschließend muss Bluetooth aktiviert sein, damit das Smartphone die Uhr findet. Dieser wiederum – und auch das ist üblich – soll an eine Stromquelle angeschlossen und dementsprechend mit Energie versorgt werden. Das Koppeln gelang bei meinem Fossil Q Marshal Test gewohnt leicht und unkompliziert. Rund eine Minute dauerte es, bis die Smartwatch einsatzbereit war. Anschließend beschaffte sie sich gleich noch ein Update und dann konnte es losgehen. Die ersten Schritte bestehen für mich in aller Regel darin, mir zunächst einmal einen Überblick zur Bedienung zu verschaffen, indem ich mich durch das Menü arbeite. Die Fossil Q Marshal reagierte jederzeit so wie ich es gewünscht hatte und wies keinerlei Performance-Schwächen oder Abstürze auf. Vom grundsätzlichen Aufbau ist die Smartwatch so gehalten wie jedes andere Android Wear Modell. Mit einem Streichen von rechts nach links über das Display öffnet sich die Liste der vorhandenen Apps, während der Button am Gehäuserand als Zurück-Taste vorgesehen ist. Damit das bestehende Watchface geändert wird, muss der Startbildschirm etwas länger gedrückt gehalten werden.

Ansprechend ist hier, dass Fossil abermals eine ganze Reihe eigener Designs zu denen hinzugefügt hat, die Google auf Android Wear bereits von Haus aus bereitstellt. Einiges lässt sich zudem noch nach den eigenen Wünschen anpassen. Das betrifft unter anderem die Hintergrundfarbe, die Farbe der Zeiger oder die auf den ersten Blick ersichtlichen Informationen wie der Akkustand oder die bisher zurückgelegte Schrittmenge.

Fossil Q Marshal am Handelenk Smartwatch

Bei der Frage, was eine jede Smartwatch als ursprünglichste Aufgabe erbringen muss, dürften sich wohl alle einig sein, dass sie gewissermaßen der verlängerte Arm des Smartphones ist. Dementsprechend soll sie jederzeit zu Anrufen und Mitteilungen aller Art informieren, die dort eingehen. Hier konnte ich mich davon überzeugen, dass die Fossil Q Marshal jede Art von Benachrichtigung verlässlich erbringt. Zumeist hatte ich sogar den Eindruck, dass die Inhalte zeitgleich auf dem Smartphone und auf der Uhr eingingen. Hier gibt es für mich keinen Grund, etwas zu kritisieren. An seine Grenzen gelangt das Display dann, wenn es sich um längere Mails handelt. Diese sind freilich nicht mehr so komfortabel einsehbar wie beispielsweise WhatsApp Nachrichten oder SMS.

Zudem dienen Smartwatches dazu, für bestimmte Funktionen des Mobiltelefons als Fernbedienung herzuhalten. Ganz typisch ist dabei die Musikwiedergabe. Die Spotify App befindet sich ebenso auf der Fossil Q Marshal wie Google Play Music. Beim Öffnen der Anwendung zeigen sich die zuletzt abgespielten Künstler. Diese lassen sich anwählen und schon startet ohne Umschweife ein zufällig ausgewähltes Lied. An dieser Stelle stellte mich die Smartwatch ebenfalls zufrieden.

Ein Mikrofon ist in die intelligente Uhr ebenfalls eingebaut worden. Dieses ermöglicht es unter anderem, Sprachbefehle über das Handgelenk zu erteilen und somit schneller nach Inhalten zu suchen. Während manche Smartwatches nicht jedes Kommando oder jeden Suchbegriff verstehen, hatte ich bei der Fossil Q Marshal keine Schwierigkeiten. Die Inhalte, die ich abfragen wollte, bekam ich wie gewünscht angezeigt. Von der Abfrage des Wetterberichts, über den Wunsch, einen Kontakt aus meinem Smartphone Telefonbuch anzurufen bis hin zu einer Antwort von Google auf eine Wissensfrage funktionierte alles beanstandungslos. Bei Bedarf lassen sich sogar Mails diktieren und auch das gelingt ohne Hindernisse. An dieser Stelle schneidet die Fossil Q Marshal erneut gut ab.

Wettervorhersage Fossil Q Marshal

Nicht nur ein Mikrofon, sondern auch einen Lautsprecher besitzt die Smartwatch. Das erweist sich beispielsweise dann als hilfreich, wenn einem der Vibrationsalarm allein nicht zum Aufwecken am Morgen ausreicht. Was die Weckfunktion angeht, bin ich mir allerdings sicher, dass das Vibrationssignal ausreichend ist, um wach zu werden. Grundsätzlich weiß aber auch der Klang des Lautsprechers bei der Fossil Q Marshal zu beeindrucken, sodass die Smartwatch auch unter diesem Punkt nur lobende Worte erhält.

Darüber hinaus hat das Modell, wie alle andere Android Wear Geräte eine Reihe an nützlichen Alltagshelfern vorzuweisen. Zu diesen gehört der Übersetzer, ein Timer, die Erinnerung an wichtige Termine, eine Taschenlampe oder die Wettervorhersage. Hierbei gab es für mich ebenfalls keinen Grund zur Kritik, wobei diese Funktionen von den meisten Smartwatches dieser Art ohne Beanstandungen erfüllt werden.

Fossil Q Marshal Test Smartwatch

Die Fossil Q Marshal ist eine intelligente Uhr, die ganz eindeutig auf den Alltag ausgerichtet ist. Ihre Bestimmung ist es also in erster Linie, dem Nutzer auf Arbeit und im Freizeitbereich einiges zu erleichtern. Folglich ist der sportliche Fokus nicht ganz so stark vorhanden. Dennoch zeigt er sich in der standesgemäßen Form, wie sie nahezu jedes Wearable mittlerweile erbringt. In Zusammenarbeit mit der Google Fit App ist die Fossil Q Marshal in der Lage, Schritte zu zählen und dabei über die zurückgelegte Gesamtentfernung und über den Kalorienverbrauch aufzuklären. Genau das tut die Uhr auch auf solide Art und Weise, ohne dass mir Ungenauigkeiten aufgefallen wären. Ist gleichzeitig auf dem Smartphone noch das GPS Modul aktiviert, dann nutzt die Smartwatch auch diese Information und kann in der anschließenden Auswertung das Gebiet lokalisieren, in dem sich bewegt wurde.

Google Fit App Fossil Q Marshal Smartwatch

Außerdem ist direkt über das Display der Fossil Q Marshal die eine oder andere sportliche Aktivität auswählbar, die sich unterstützen lässt. Möglich macht das die Google Fit Training App. Laufen, Radfahren, Training auf dem Laufband, den Fahrradergometer oder dem Stepper bietet sie dabei an. Zusätzlich stehen noch mehrere Herausforderungen parat, wodurch sich Kniebeugen, Liegestütze oder Sit-Ups über einen längeren Zeitraum ausüben lassen. Ein Beispiel: Insgesamt sind 30 Tage für die Challenge vorgesehen, wobei das erste Workout aus fünf Wiederholungen besteht und von Einheit zu Einheit eine Steigerung verlangt wird. Bei den einzelnen Übungen ist auf die Fossil Q Marshal Verlass, denn sie zählt die Wiederholungen korrekt. Ganz muss also auf Fitness auch bei diesem Modell nicht verzichtet werden. Trotzdem wäre es meiner Ansicht nach wünschenswert, wenn zumindest ein optischer Herzfrequenzmesser verbaut wäre, denn dieses Tool entwickelt sich mehr und mehr auch bei herkömmlichen Smartwatches zum Standard. Über ein eigenes GPS Modul wäre zwar ebenfalls nachzudenken, aber weil hier sportliche Funktionen eher in den Hintergrund rücken, ist das kein Muss. Zudem ist die GPS Technologie ohnehin dafür bekannt, dass sie ziemlich energiezehrend arbeitet.

Die Energie der Fossil Q Marshal ist ein gutes Stichwort zum Abschluss des Testberichts. Dem 360 mAh starken Akku wird nachgesagt, dass er rund einen Tag ohne Aufladung auskommt. Bei meiner Untersuchung konnte ich diesen Wert allerdings nicht bestätigen. Stattdessen hielt die Batterie bei mir knapp zwei Tage – das habe ich mehrfach prüfen können. Dabei gestaltete sich die Nutzungsintensität recht moderat. Meines Erachtens sind mehr als 24 Stunden Akkulaufzeit in jedem Fall drin. Sicherlich ist das kein Ergebnis, was besonders hervorzuheben ist, sondern es bewegt sich im Durchschnitt. Dennoch ist es für mein Dafürhalten ein positiver Aspekt, wenn die Smartwatch etwas mehr durchhält als vom Hersteller versprochen.

Fazit

Optisch ist an der Fossil Q Marshal kaum etwas auszusetzen. Die Smartwatch wirkt, wie es für die Geräte dieses Herstellers typisch ist, sehr hochwertig verarbeitet. Das lässt auf eine langlebige Nutzbarkeit schließen und ist definitiv ein positiver Aspekt. Der Tragekomfort ist ebenfalls sehr ansprechend und insgesamt liegt hier eine gut gelungene Herren Smartwatch vor – die allerdings einen kleinen Schönheitsfehler hat. Gemeint ist damit das Display mit dem Flat-Tire. Sofern dieser Balken einen Helligkeitssensor beherbergen würde, ließe sich das nach meiner Ansicht nach vertreten. Da allerdings stattdessen andere Technik darin verbaut ist, hätte sich hier eine andere Lösung finden lassen. Schön, dass Fossil bei den neuen Modellen davon Abstand genommen hat. Für diesen Testbericht fließt es aber eher negativ in die Wertung ein. Es bleibt jedoch bezüglich des Designs der einzige nennenswerte Kritikpunkt.

Bei der Performance der Fossil Q Marshal gibt es wiederum keinen Grund, etwas zu bemängeln. Das was die Smartwatch tun soll, das verrichtet sie verlässlich und damit ist gemeint, dass sie vor allem ein Wearable für den Alltag und weniger für den Sport ist. Das lässt sich bereits anhand der Optik nachvollziehen. Dennoch hat sie die grundlegende Fitness Funktionen aufzubieten und auch bei diesen gibt sich die Fossil Q Marshal keine Blöße. Allerdings bleibt der Wunsch nach einem optischen Pulsmesser unerfüllt. Die Akkulaufzeit ist mit knapp zwei Tagen, die sich beim Test mehrfach ergaben, als solide zu bezeichnen. Im Großen und Ganzen ist dieses Wearable allen zu empfehlen, die auf der Suche nach einer Smartwatch für Beruf und Freizeit sind und dabei vor allem modische Ansprüche an das Gerät stellen.

Fossil Q Marshal Testergebnis

  • angenehmer Tragekomfort
  • ansprechendes Design
  • verlässliche Performance
  • ordentliche Akkuleistung
  • zahlreiche Watchface Designs
  • Sprachsteuerung vorhanden
  • einwandfreie Verarbeitung
Design 90
Display 85
Software 90
Performance 90
Akkuleistung 90
Preis-/Leistungsverhältnis 85
Weiterempfehlung 88

Erfahrungen

2 Bewertungen für Fossil Q Marshal


Peter Löffelsend
1 out of 5

Habe die Uhr heute erworben, da keine Gebrauchsanleitung (mögl. deutsch) beiliegt, ist eine Verbindung zur Uhr nicht möglich. Habe Fossil Q und Android Wear installiert, trotzdem nicht. Meine Handies: LG G4 und HGuawei P9. Da keine Verbindung zustande kommt, stimmt auch die Uhrzeit und Datum nicht. Ausserdem stehen Nachrichten vom Vorgänger auf der Uhr, aber wiue ich diese löschen kann weiß ich nicht. Wenn ich chinesisch o.ä. könnte, wäre es möglich die Kurzanleitung zu lesesn.


rocksport
4 out of 5

Habe die Q Marshal kürzlich im Sonderangebot bei Gal.K.hof erstanden. Da es meine erste Smartwatch ist, hatte ich vorher keinerlei Erfahrung in diese Richtung. Ich muss sagen, man gewöhnt sich aber schnell an die Bedienung, auch wenn man „Android Typisch“ erstmal ohne Handbuch da steht. Die Einrichtung erfolgt menügeführt und relativ schnell und problemlos (klar, die Uhr muss erst geladen werden und die Android Wear App downgeloaded…). Super ist die menügeführte Schnell/Kurz-Bedienungssanleitung, welche nach der Einrichtung automatisch erscheint. In den ersten Tagen der Nutzung kommen dann immer wieder gut gemeinte Tipps (kann man auch abschalten), was man mit der Uhr so alles machen kann und wie das Ganze bedient wird.

Fazit ich bin soweit zufrieden, die Uhr sieht schick aus, ist bequem und macht was sie soll.

Einziges Manko derzeit sind (zumindest bei mir auftretende) 2 Fehler:
1.) Die Uhr verliert manch synchronisierte App (Flightradar, StarwarsWatchface,…), wenn sie aus- und wieder angeschaltet wird (z.B. über Nacht). Das resynchronisieren der Apps ist zwar über Android Wear jederzeit möglich, aber trotzdem mühselig… :/
2.) Spotify lässt sich nur steuern, wenn es auf dem Handy (bei mir Sony Xperia Z2) gestartet und die Musik pausiert ist. Ein starten der App von der Uhr aus schlägt in 99% der Fälle fehl, außerdem verliert die Uhr die Verbindung zu spotify, wenn die Musik zu lange pausiert… :/

Ich hoffe auf Nachbesserung, bin mir aber auch gar nicht ganz sicher, ob zumindest das Spotify Problem, an der Spotify App oder gar in der Kombination mit meinem Handy Modell liegt…


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