Fossil Q Venture
223,00 299,00 

Fossil Q Venture

gewählte Farbe: ( Leder - Beige/Rosegold )
Leder - Beige/Rosegold
Gliederarmband - Gold/Strass
Leder - Hellbraun/Silber
Gliederarmband - Rosegold
Gliederarmband - Silber
Gliederarmband - Blau/Rosegold
Gliederarmband - Gold
Information

Diese Smartwatch ist aktuell nicht in unserem Shop verfügbar. Sie können dieses Produkt aber bei unserem Partner bestellen.

nicht verfügbar

Die Fossil Q Venture ist eine modische Smartwatch für Damen, welche zusammen mit der an den männlichen Kundenkreis gerichteten Fossil Q Explorist mit dem neuen Betriebssystem des Suchmaschinenriesen im Frühjahr 2017 vorgestellt wurde. Die inteligente Uhr vereint vertraute Details einer stilvollen Armbanduhr durch hochwertige Materialien und klassischen Farben mit einem überdurchschnittlichen Funktionsumfang an smarten Funktionen. Neben allgemeinem Fitness-Tracking ermöglichen beispielsweise das verbaute Mikrofon in Kombination mit dem Lautsprecher eine erweiterte Smart-Notifiations Interaktion.

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Produktbeschreibung

Fossil Q Venture Produktbeschreibung

Im Frühjahr 2017 erweitert die in Texas ansässige Marke Fossil ihr bereits mit mehreren intelligenten Accessoires bestücktes Sortiment um zwei neue Smartwatches mit dem neuen Betriebssystem Android 2.0, von denen sich die Fossil Q Venture an den weiblichen Kundenkreis richtet. Stilvolles Design wird hier kompromisslos mit zeitgemäßer Wearable-Technologie vereint und dank der Software ein ansehnlicher Funktionsumfang geboten.

Stil und Smart sind keine Widersprüche

Die Fossil Q Venture ist eine modische Damen-Smartwatch, welche die vertrauten Optikmerkmale einer klassischen Armbanduhr im Gehäuse beibehält und mit leistungsstarkem Smartwatch-Innenleben vereint. Die runde Edelstahl Lünette weist einen Durchmesser von 42 mm auf und fasst ein farblich auflösendes Touchscreen-Display. Bei der Gehäusefarbe wird ein edles Rosegold mit dazu harmonischem Lederarmband in beige, und eine goldene Ausführung mit einem Edestahl-Gliederarmband angeboten. Eine physische Taste am rechten Gehäuserand betont das klassische Erscheinungsbild der Uhr und dient zusätzlich der Bedienung.

Im Gehäuseinneren werden der obligatorische Beschleunigungsmesser, Vibrationsmotor und Akku verbaut, welcher eine Betriebslaufzeit von bis zu 24 Stunden verspricht. Ein Mikrofon und Lautsprecher ermöglichen zusammen mit dem Android Wear 2.0 Betriebssystem einen überdurchschnittlichen Funktionsumfang. Über Bluetooth lässt sich die Fossil Q Venture sowohl mit iPhones 5 bzw. iOS 9, alsauch Android Geräten ab Version 4.4 koppeln.

Mehr als nur eine schöne Uhr

Selbstverständlich lässt sich die Fossil Q Venture auch ausschließlich als modische Armbanduhr tragen und auf Wunsch jederzeit das Erscheinungsbild durch wechselbare Ziffernblatt-Designs variieren. Die Smartwatch bietet jedoch weitaus mehr und bietet smarte Funktionen für nahezu jede Lebenssituation. Permanent überwacht sie die täglich zurückgelegten Schritte, die zurückgelegte Distanz und dabei verbrannten Kalorien, um ihrer Trägerin jederzeit einen Überblick über die eigene Fitness zu gewähren. Nachts erfasst sie die Schlafdaten aus Dauer, Qualität und Aufwachzeitpunkten. Auf Wunsch weckt die intelligente Uhr mit einem sanften Vibrationsalarm auch in den Tag hinein.

Statt bei neuen Nachrichten oder Benachrichtigungen ständig auf das Handy schauen zu müssen, werden diese elegant mit einer entsprechenden Vorschau auf dem Display der Uhr angezeigt. Auf Nachrichten lässt sich zudem mittels Spracheingabe oder optimierter Tastaturen direkt von der Uhr aus antworten. Das verbaute Mikrofon und der Lautsprecher erlauben es selbst Anrufe über die Uhr zu halten, wie es beispielsweise während der Autofahrt praktisch ist. Weiterhin lässt die Fossil Q Venture die im Kalender gepflegten Termine anzeigen, auf Wunsch rechtzeitig über diese benachrichtigen oder selbst den Sprachassistenten von Google nutzen.

Für den freien Musikgenuss kann die Trägerin die Musiktitel der Smartphone App ganz bequem über die Fossil Smartwatch bedienen. Ebenso lässt sich der Auslöser der Kamera, etwa für ein gelungenes Gruppen-Selfie, fernsteuern oder das nicht auffindbare Smartphone über die Suchfunktion orten und ein Alarm von sich geben lassen. Selbst an eine Taschenlampen-Funktion wurde gedacht um beispielsweise nachts komfortabler die Haustür öffnen zu können. Beim Reisen oder den Wechsel auf die Sommer- bzw. Winterzeit stellt sich die Fossil Q Venture selbstständig auf die entsprechend aktuelle Uhrzeit und Zeitzone ein.


Eigenschaften

Fossil Q Venture Eigenschaften

  • Kompatibilität
  • AndroidAndroid 5+iOSiOS 9+
  • Abmessung
  • 42 Durchmesser
  • Anwendungsart
  • Business / OrganisationGesundheitsüberwachung
  • Armband
  • MetallEdelstahlLederEchtleder
  • Armband Farbe
  • beigegoldhellbraunrosegoldsilber
  • Betriebssystem
  • AndroidAndroid Wear 2.0
  • Display
  • AMOLEDDisplay
  • Display Farbe
  • mehrfarbig
  • Display Touch
  • Touch
  • Funktionen
  • AnrufbenachrichtigungAufnahme / MemoKalenderKalorienverbrauchKamera-FernsteuerungLaufaufzeichnungMusiksteuerungNachrichtenversandSprachassistentSprachnachrichtenTaschenlampeTelefonie über SmartphoneTerminerinnerungTextbenachrichtigungenWeckerzurückgelegte Distanz
  • Geschlecht
  • Damen
  • Konnektivität
  • Bluetooth
  • Lautsprecher
  • Lautsprecher
  • Lünette
  • rund
  • Lünetten Material
  • EdelstahlMetall
  • Lünetten Farbe
  • goldrosegoldsilber
  • Mikrofon
  • Mikrofon
  • Sensoren
  • BeschleunigungssensorSchlafüberwachungSchrittmesser
  • Typ
  • Smartwatch
  • Vibration
  • Vibration
  • VÖ-Datum
  • Oktober 2017
  • Watch-Faces
  • Ja
  • weitere Funktionen
  • automatische Einstellung der Zeitzone
  • Armband Typ
  • Gliederarmband
  • Schmuckelemente
  • Strass
  • Wasserresistenz
  • Spritzwassergeschützt

Unboxing

Fossil Q Venture Unboxing


Testbericht

Fossil Q Venture Test

Als ein ursprünglich ganz herkömmlicher Uhrenhersteller hat sich Fossil schon längst auch zu einem Schwergewicht auf dem Markt für Smartwatches entwickelt. Das konnte wiederum mit Apple gewissermaßen ein Mitbewerber belegen. Während der Präsentation der Watch Series 3 verriet das Unternehmen, dass es weltweit die meisten Uhren verkaufe und damit Rolex überholt habe. Und auf dem dritten Rang findet sich bereits Fossil wieder. Der Erfolg der Marke aus Richardson im US-Bundesstat Texas beruht mit Sicherheit auch darauf, weil sie sich besonders auf Smartwatches konzentriert.

Derzeit befinden sich im Sortiment von Fossil rund 15 Prozent intelligente Uhren – teils mit analogem Ziffernblatt als Hybrid oder mit digitalem Display und Android Wear Betriebssystem. Als ein Modell, welches in die zweitgenannte Kategorie einzuordnen ist, gilt die Fossil Q Venture. Die Damen Smartwatch, um die es in diesem Test gehen soll, zeigte sich erstmals im Frühjahr 2017 auf der Baselworld und erschien im Herbst. Sie wurde bereits im Rahmen ihrer Präsentation als eine der schönsten Damen Smartwatches gefeiert, die 2017 an den Start gegangen sind.

Vor allem aber hat Fossil den einen oder anderen Feinschliff vorgenommen und diese inzwischen dritte Generation an Display Smartwatches weiterentwickelt. Das zeigt, dass der Hersteller seine Philosophie, verstärkt auf intelligente Uhren zu setzen, beständig weiterverfolgen möchte. Laut eigenen Unternehmensaussagen soll der Anteil von Smartwatches im eigenen Sortiment in den nächsten Jahren auf bis zu 50 Prozent erhöht werden. Ob Fossil mit der Q Venture damit auf dem richtigen Weg ist und ob neben dem vermeintlich rundum gelungenen Design auch die Funktionen zu überzeugen wissen, soll dieser Testbericht zeigen.

Design

An erster Stelle eines Testberichts steht üblicherweise der Blick auf die Verpackung. Bei der Fossil Q Venture lässt sich das Ganze recht kurz fassen, denn wer die Marke kennt, sollte bereits mit ihren Boxen vertraut sein, in welche sie die Smartwatches hüllt. Diese sind traditionell quadratisch, zeigen das jeweils im Inneren enthaltene Modell und geben mit kleinen aufgedruckten Symbolen an den Seiten bereits zu verstehen, welche wichtigen Funktionen zu erwarten sind. Im Falle der Fossil Q Venture ist dort unter anderem ein Mikrofon zu erkennen, das auf die verbaute, technische Komponente hindeutet. Ein rennendes Männchen steht für ein grundlegendes Aktivitätstracking und ein Finger macht deutlich, dass ein Touchscreen vorliegt.

Verpackung und Lieferumfang Fossil Q Venture Smartwatch

Das ist hinsichtlich der Verpackung alles nichts Außergewöhnliches und typisch für Fossil. Dennoch soll hier positiv erwähnt werden, dass die Verpackung dank ihrer kompakten Maße nicht zu groß ausfällt und sich damit unkompliziert in nahezu jedem Schrank unterbringen lässt. Neben der Fossil Q Venture selbst sind lediglich ein Ladekabel und eine Schnellstartanleitung sowie Garantiehinweise in der Verpackung enthalten. Das ist angenehm übersichtlich und sollte selbst einem völligen Neuling im Bereich der Smartwatches keine Probleme bereiten.

Aber nun zur Fossil Q Venture selbst: Die Smartwatch steht in gleich sieben verschiedenen Ausführungen zu Auswahl bereit – dabei lässt sich schon beinahe von einer Qual der Auswahl sprechen, denn alle Modelle zeigen sich in einem ansprechenden, perfekt auf die weibliche Zielgruppe abgestimmten Design. Das Gehäuse ist dabei entweder in Silber, Gold oder Roségold gehalten. Dazu kommt jeweils ein Armband aus Edelstahl oder Leder. Für den Test hat mir Fossil die Q Venture mit einem Gehäuse aus Edelstahl und einem Lederarmband in einem sehr hellen Braunton, der leicht zu Beige tendiert, zugesendet.

In Hand gehalten Fossil Q Venture Smartwatch

Die Smartwatch wirkt absolut hochwertig verarbeitet, so wie es die Kunden von Fossil in aller Regel gewohnt sein dürften. Grundsätzlich lohnt es sich immer, bei einem Lederarmband genauer hinzusehen. Gegenüber den Gliederarmbändern aus Edelstahl neigt das Material schließlich eher zu Abnutzungserscheinungen. Speziell der Bereich, an dem die Dornschließe angebracht wird, kann bei manchen Uhren nach geraumer Zeit porös werden. Bei der Fossil Q Venture lassen sich diese Befürchtungen verwerfen. Um wirklich zu bestätigen, dass nicht doch nach einer Weile Gebrauchsspuren auftreten, müsste die Damen Smartwatch freilich über einen längeren Zeitraum getragen werden, was im Rahmen dieses vergleichsweise kurzen Tests nicht möglich ist.

Allerdings zeigten in der Vergangenheit geprüfte Modelle anderer Hersteller auch schon nach ein bis zwei Wochen derartige Abnutzungserscheinungen. Das war hier nicht der Fall und das spricht für die Fossil Q Venture. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich das 18 Millimeter breite Band auch nach Belieben durch ein anderes austauschen lässt. Dafür sorgt der klassische Schnellwechselmechanismus, der auch von anderen Uhren bekannt ist.

Am Handgelenk Fossil Q Venture Sartwatch

Auch abgesehen vom Material wirkt die Fossil Q Venture stimmig konzipiert. Sie legt mit ihrem Gehäusedurchmesser von 42 Millimetern gerade die richtige Größe an den Tag, um für eine Display Smartwatch nicht zu klein auszufallen und gleichzeitig an den weiblichen Handgelenken nicht überladen zu wirken. Vor allem aber ist sie ein wirkliches Leichtgewicht. Schon als ich sie in den Händen halte, ist sie kaum zu spüren und am Handgelenk stört sie keineswegs – weder im Alltag, noch wenn sie während des Schlafens getragen wird.

Grundsätzlich ist der Fossil Q Venture deutlich anzumerken, dass sich der Hersteller Gedanken gemacht und am Design gefeilt hat. Optisch vermag dieses Modell an die Q Wander aus 2016 zu erinnern. Wenn diese zum Vergleich herangezogen wird, dann ist der Gehäusedurchmesser beispielsweise von 45 auf 42 Millimeter geschrumpft, sodass die Smartwatch nun noch einmal schlanker an den Handgelenken der Damen wirkt. Positiv zu erwähnen ist auch, dass die Dicke von 13,5 Millimeter auf 12 Millimeter reduziert wurde. Insgesamt erscheint die Fossil Q Venture dadurch wesentlich kompakter. Einer der wenigen Kritikpunkte der vorhergehenden Generationen war der sogenannte Flat-Tire, der schwarze Balken am unteren Rand des Displays. An diesem kleinen Schönheitsfehler störten sich manche Nutzer und dieser ist nun mit dieser dritten Generation passé. Dieser Aspekt kommt dem Design der Fossil Q Venture ebenfalls zugute.

Ansichten Fossil Q Venture Smartwatch

Der Bildschirm an sich ist bei sämtlichen Lichtverhältnissen sehr gut ablesbar und ausreichend groß. An seine Grenzen stößt er jedoch, wenn eine umfangreichere Mail eingeht, aber dazu soll im Bereich Funktionen und Praxistest näher eingegangen werden. Fossil stellt traditionsgemäß eine Reihe eigener Watchfaces bereit, mit denen sich das digitale Ziffernblatt verändern und nach dem eigenen Belieben anpassen lässt. Das ist auch bei der Q Venture abermals der Fall und wirkt sich positiv auf das Design der Damen Smartwatch aus.

Alles in allem ist die Optik der intelligenten Uhr abermals sehr gut gelungen und es wirken alle Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt. Das geringe Gewicht, die hochwertigen Materialien sowie die Verbesserungen gegenüber früheren Modellen lassen bis hier hin zunächst einen einwandfreien Eindruck von der Fossil Q Venture entstehen.

Funktionen und Praxistest

Um die einzelnen Funktionen der Fossil Q Venture zu testen, steht an erster Stelle die Aufgabe, die Smartwatch mit dem Mobiltelefon in Einklang zu bringen. Dafür muss die Uhr an eine Stromquelle angeschlossen sein. Es wird während des Einrichtungsvorgangs ein Code auf dem Display angezeigt und diesen gilt es, mit dem auf dem Smartphone zu vergleichen. Anschließend besteht sofort die Möglichkeit, die Google Konten mit der Fossil Q Venture zu synchronisieren, was im sprichwörtlichen Handumdrehen erledigt ist. Wie es für das Betriebssystem Android Wear 2.0 üblich ist, erteilt es für die ersten Schritte eine kurze Einführung, wie die wichtigsten Funktionen abgerufen werden. Dann ist die Fossil Q Venture einsatzbereit. Dieser ganze Vorgang hat nur wenige Minuten gedauert und ist schon einmal hinsichtlich des Praxistests positiv hervorzuheben.

Fossil Q Venture Vollansicht Smartwatch

Eine der grundlegenden Funktionen, die von einer jeden Smartwatch zu erwarten ist, besteht in der Benachrichtigung zu eingehenden Neuigkeiten auf dem Mobiltelefon. Deswegen soll an dieser Stelle zunächst auf diesen Aspekt eingegangen werden. Ganz gleich, ob Anrufe, Mails, Neuigkeiten via Facebook oder Mitteilungen aus dem Messenger Dienst WhatsApp eingingen – die Fossil Q Venture machte im nahezu gleichen Augenblick am Handgelenk darüber aufmerksam, dass sich auf dem Handy etwas getan hat.

Das gelang bei allen Arten von Benachrichtigungen stets absolut zuverlässig. Selbst, wenn die Distanz zwischen der Fossil Q Venture und dem Smartphone weit auseinander lag und ich gar nicht damit gerechnet hatte, dass die Bluetooth Verbindung noch besteht, informierte sie mich über die entsprechenden Neuigkeiten. Das ist erfreulich, jedoch sollen auch zwei kleine Kritikpunkte nicht unerwähnt bleiben: Der erste besteht darin, dass der Vibrationsalarm meines Erachtens etwas schwach ist und deswegen gut und gerne etwas stärker ausfallen dürfte. Ein anderes, kleines Manko zeigte sich dann, als etwas umfangreichere Mails eingingen. Hier hatte die Fossil Q Venture einige Schwierigkeiten, gerade wenn es um Zeilenumbrüche ging. Allerdings soll auch darauf hingewiesen werden, dass es durchaus zu erwarten ist, einen Kompromiss zwischen einem möglichst feminin-filigranen Gehäuse und der Darstellung umfangreicherer Inhalte einzugehen. Eine Smartwatch ist schließlich auch nicht in erster Linie dafür bestimmt, lange Mails über das Handgelenk zu lesen, sondern zunächst einmal überhaupt darauf aufmerksam zu machen. Deswegen lässt sich mit dieser kleinen Schwäche leben.

Gleichzeitig kann die Musikwiedergabe des Smartphones über die Fossil Q Venture völlig bequem gesteuert werden. Sobald ich auf dem Mobiltelefon eine App zum Abspielen ausgewählt hatte, zeigte mir auch die Smartwatch auf dem Display an, welcher Titel gerade zu hören ist. Dabei besteht jederzeit die Möglichkeit, zu pausieren oder zum nächsten sowie zum vorhergehenden Titel zu springen. Auch das gelang eiwandfrei und ohne Hindernisse.

App Menü Fossil Q Venture Smartwatch

Seit Android Wear 2.0 können die Nutzer Apps über das Display der Smartwatch herunterladen, da dort bereits der Zugang zum Play Store besteht. Folglich ist auch mit der Fossil Q Venture diese Möglichkeit geboten. Wenig überraschend funktionierte auch das ohne Einschränkungen und somit erfüllte die Uhr auch an dieser Stelle ihre Aufgabe absolut verlässlich. Zusätzlich sind bereits einige Apps standesgemäß auf der Fossil Q Venture installiert. Hierzu gehören Standards wie eine Wettervorhersage, ein Übersetzer oder auch eine Stoppuhr. Um auf dieses Menü zuzugreifen, muss der Knopf auf drei Uhr betätigt werden und anschließend lässt sich einfach durch die Auswahl der einzelnen Anwendungen scrollen.

Zu den typischen Android Wear 2.0 Apps gehört im Übrigen auch eine Taschenlampe. Darunter ist nichts anderes zu verstehen, als dass sich das Display komplett erhellt, wenn diese Anwendung aktiviert wird. Grundsätzlich ist das als kleine Unterstützung angedacht, um beispielsweise im Dunklen das Schlüsselloch leichter zu finden. Ich konnte mich jedoch auch während eines Spaziergangs am Abend bei Finsternis davon überzeugen, dass die Fossil Q Venture sogar einen schlecht beleuchteten Weg heller macht. Zwar ist sie dabei nicht mit einer herkömmlichen Taschenlampe zu vergleichen, aber hilfreich ist sie dennoch.

Watchfaces Fossil Q Venture Smartwatch

Zu den weiteren, erwähnenswerten Apps der Fossil Q Venture ist noch die herstellereigene Fossil Q App zu nennen. Diese räumt der Nutzerin die Option ein, ihre eigenen Watchfaces zu designen. Dafür besteht unter anderem die Möglichkeit, die Farbe von Zeigern und dem Hintergrund festzulegen und die gewünschten Informationen auszuwählen, die auf einen Blick einsehbar sein sollen. Das ist nach meinem Dafürhalten eine erfreuliche Anwendung, da sich hierbei ein eigener Stil kreieren, abspeichern und sogar mit anderen teilen lässt. Vor allem sollten sich darüber diejenigen freuen, die im Play Store trotz der umfassenden Auswahl nicht das passende Watchface finden. Dennoch soll auch hier nicht vergessen werden, dass das Angebot an digitalen Ziffernblättern reichhaltig ist. Das Auswählen eines dort vorhandenen Designs gelingt ebenfalls ohne Hindernisse und innerhalb von Augenblicken landet es auf der Fossil Q Venture.

Neu war für mich im Hinblick auf die vorinstallierten Apps, dass sich darunter auch zwei Spiele wiederfinden. Maze und Bolt Bot nennen sich diese beiden Anwendungen, die eher dem Zeitvertreib für zwischendurch dienen und bei denen Geschicklichkeit gefragt ist. Notwendig sind diese Apps gewiss nicht, schön ist es aber dennoch, dass der Hersteller diese zusätzlich mit auf die Fossil Q Venture gepackt hat.

Die körperliche Aktivität lässt sich mit der Smartwatch ebenso erfassen, wie es von jedem Wearable zu erwarten ist. Dazu dient die Google Fit App als Helfer. Darin sind zurückgelegte Schritte und Distanzen sowie die verbrannte Kalorienmenge jederzeit einsehbar. Angesichts der Tatsache, dass die Fossil Q Venture weder über einen optischen Pulsmesser, noch über ein GPS Modul verfügt, lieferte sie nach meiner Einschätzung vergleichsweise exakte Werte.

Aktivitätstracking Fossil Q Venture Smartwatch

Gleichzeitig ist noch auf die Google Fit Training App hinzuweisen, mit welcher sich spezielle Workouts aufzeichnen lassen. Standards wie Gehen und Laufen sind gleichermaßen vorhanden wie die Aktivität auf dem Stepper oder sogar das Krafttraining. Obendrein lassen sich sogenannte Herausforderungen starten, die sich speziell an Kniebeugen, Liegestütze und Sit-Ups richten. Hier darf jeweils zwischen Anfänger, Fortgeschrittenem und Profi gewählt werden. Dann wird die korrekte Ausführung der Übung auf dem Display der Fossil Q Venture gezeigt, bevor dann binnen einer vorgegebenen Zeit eine bestimmte Leistung zu erreichen ist.

Wer sich gern nach noch detaillierteren und umfassenderen Möglichkeiten zur Auswertung umschaut, findet garantiert im Play Store die passenden Apps und kann diese völlig unkompliziert herunterladen.

Aufladen Fossil Q Venture Smartwatch

Ein abschließendes Wort soll noch der Akkulaufzeit geschenkt werden. Fossil selbst gibt eine Dauer von ein bis zwei Tagen an. Diesen Wert kann ich bei der Fossil Q Venture durch meinen Test bestätigen – zumeist pegelte er sich bei eineinhalb Tagen ein. Je nach Intensität der Nutzung verkürzt sich die Zeit zwischen zwei Aufladungen selbstverständlich. Etwas verwundert hatte mich die Tatsache, wie sich die Kapazität des Akkus über Nacht verringerte. Ging ich bei einem Stand von 24 Prozent ins Bett, so waren am Morgen nur noch sechs Prozent verbleibend. Und das, obwohl ich die Fossil Q Venture in den Kinomodus versetzt hatte, bei dem das Display ausgeschaltet ist, damit es während des Schlafens nicht stört. Zum anderen empfand ich die Dauer des Aufladens etwas lang. Meiner Wahrnehmung zufolge, dauerte es rund zwei Stunden, bis die Smartwatch wieder bei 100 Prozent angelangt war – das ist aber noch in Ordnung und soll kein harter Kritikpunkt sein.

Fazit

Die Fossil Q Venture erfüllt den Anspruch, eine verlässliche Damen Smartwatch zu sein, in vollem Umfang. Das bestätigt der Hersteller auch damit, dass er gegenüber den vorhergehenden Generationen ein noch schlankeres Design gewählt hat, sodass die Uhr kompakter und angenehm leicht wirkt. Von der Optik über die Bedienung bis hin zu den grundlegenden Funktionen fällt es schwer, Schwächen zu finden. Alle Standards erbringt die Fossil Q Venture ohne Abstriche. Als kleines Manko ist gegebenenfalls zu nennen, dass längere Mails nur mühselig auf dem Display zu lesen sind – aber das ist schließlich auch nicht der primäre Zweck. Dafür dürfte der Vibrationsalarm durchaus etwas stärker ausfallen.

Eine vorrangige Bestimmung der Fossil Q Venture ist es ebenso nicht, ganz gezielt für sportliche Aktivitäten genutzt zu werden. Folglich lässt es sich auch nicht kritisieren, dass der Smartwatch ein GPS Sender und ein optischer Pulsmesser fehlen. Sie ist in erster Linie als intelligenter, stilvoller Begleiter im Alltag und der Freizeit vorgesehen und diese Rolle erfüllt die Uhr auch entsprechend. Wer mit dem Preis leben kann, der jedoch je nach Modell etwas variiert, erhält mit der Fossil Q Venture eine Damen Smartwatch, die nicht enttäuschen wird.

Fossil Q Venture Testergebnis

  • verlässliche Performance
  • viele Designmöglichkeiten dank konfigurierbarer Watchfaces
  • geringes Gewicht und hoher Tragekomfort
  • schlankes und feminines Design
  • solides Aktivitätstracking
Design 100
Display 90
Software 100
Performance 100
Akkuleistung 75
Preis-/Leistungsverhältnis 80
Weiterempfehlung 91

Erfahrungen

Bewertungen

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