Blocks Smartwatch

Das britische Startup-Unternehmen Blocks hatte eine sehr originelle Idee. Man hat eine Smartwatch entwickelt, die aus verschiedenen, indivaiduell zusammenstellbaren Modulen besteht. So hat Blocks nicht ein festes Modell, sondern einen riesigen Varianten-Reichtum, mit Hilfe dessen man auf die individuellen Bedürfnisse des Trägers eingehen kann. Es gibt also nur das Grundmodell „Blocks“ mit unterschiedlichsten Modulen. Bei diesen Modulen wird das Prinzip der „Open Hardware“ vertreten. Die passenden Module (die sich übrigens als Gliedes des Armbands erscheinen) können somit auch von Drittfirmen für die Blocks-Smartwatch entwickelt werden. Das ganze Konzept ist sehr originell und unterscheidet sich deutlich von allen anderen Modellen auf dem Markt, daher lief das Crowd-Funding auch dementsprechend erfolgreich.

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Blocks Smartwatch Betriebssystem

Das Betriebssystem der Blocks Smartwatch ist Android (nicht zu verwechseln mit Android Wear). Dieses basiert auf einer Version von Cronologics – einer Art Mod von Android. Die Version ist die Smartwatch-Variante von Cyanogen, welches wiederum ein Mod für Smartphones ist. Das Betriebssystem gestaltet sich recht frei und unabhängig. Man geht bei Blocks also den Weg des offenen Systems nicht nur im Bereich Hardware, sondern auch im Software-Bereich.

Welche Funktionen hat die Blocks Smartwatch?

Das besondere an der modularen Smartwatch von Blocks ist, dass diese Frage nicht eindeutig zu beantworten ist. Denn durch die verschiedenen Module kann die Smartwatch theoretisch sehr viel. Zudem können immer neue Funktionen hinzukommen. Generell lassen sich unter den angebotenen Modulen nach den eigenen Bedürfnissen welche aussuchen und diese in das Armband einsetzen. Bisherig gibt es Module mit folgenden Funktionen: Extra Batterie, kontaktloses Zahlen, GPS-Modul, Pulsmesser, Gesten-Sensor, SIM-Karten-Slot, Wetter-Sensor und mehr. Außerdem sind Module für ein Fingerabdruck-Sensor oder eine Kamera in Planung. Der Kreativität der Nutzer und Entwickler sind hier kaum Grenzen gesetzt. Gerade das macht die Einzigartigkeit des Projekts „Blocks“ aus. Man darf gespannt sein, was noch so alles entwickelt wird.