Sequent Smartwatch

Die Schweiz und Uhren – das ist eine oftmals unschlagbare Kombination, bei welcher der Erfolg zumeist schon vorprogrammiert zu sein scheint. Genau das trifft auch auf das junge Startup aus Luzern zu, welches sich Sequent nennt. Identisch hat es sein erstes Projekt bezeichnet, welches 2017 das Licht der Welt erblickte. Die Sequent Smartwatch wurde auf den Crowdfunding-Plattformen Kickstarter und Indiegogo binnen kürzester Zeit zu einem gefragten Produkt. Dementsprechend fanden sich auch umgehend ausreichend Unterstützer, welche das innovative Konzept finanzierten.

Die Idee für das Wearable war bereits 2014 geboren. Nach akribischer Entwicklungsarbeit konnte die Sequent schließlich an den Start gehen: Sie ist die erste Smartwatch der Welt, die weder eine Batterie benötigt, noch regelmäßig aufgeladen werden muss. Sie nutzt nach dem Vorbild einer Automatikuhr stattdessen kinetische Energie. Vereinfacht gesagt, bleibt sie immer im Gang, wenn sie am Handgelenk getragen und somit bewegt wird. Wenn sie einmal nicht in Verwendung ist, bleibt sie aber nicht gleich stehen. Schließlich speichert sie auch einen Teil der Energie.

Sequent Smartwatch Betriebssystem

Als eine Hybrid Smartwatch kann die Sequent mit einem proprietärem, also einem herstellereigenen Betriebssystem dienen. Somit hat die intelligente Uhr keinerlei Schwierigkeiten, sich mit Android und iOS zu verbinden. Mit beiden Betriebssystemen ist sie uneingeschränkt kompatibel. Die Synchronisation erfolgt über Bluetooth 4.2.

Welche Funktionen hat die Sequent Smartwatch?

Die Sequent Smartwatch liefert alle grundlegenden Funktionen, die ein klassisches Hybrid Modell naturgemäß erfüllt – und bietet obendrein noch das eine oder andere zusätzliche Feature. Zu den Standards gehört zunächst einmal die Tatsache, dass sich das Wearable mit dem Mobiltelefon verbindet und jederzeit zu dort eingehenden Mitteilungen aufmerksam macht. Einerseits geschieht das über einen Vibrationsalarm, andererseits über eine in das Ziffernblatt verwirkte LED Leuchte. Ebenso hält die Sequent Smartwatch die Möglichkeit offen, sich einen Alarm zu setzen. Daher dient die intelligente Uhr auf Wunsch auch als Wecker oder schlichtweg als Erinnerung. Stets auf dem aktuellen Stand, was die gegenwärtige Zeit betrifft, ist das Wearable auch. Die Information dazu bezieht es sich durch die Synchronisierung mit dem Smartphone.

Das standesgemäße Fitness Tracking, bestehend aus dem Zählen der Schritte, dem Ermitteln der zurückgelegten Distanz sowie der verbrannten Kalorienmenge kommt bei der Sequent Smartwatch ebenfalls nicht zu kurz. Obendrein ist ein optischer Pulsmesser in das Gehäuse verbaut, sodass auch die Herzaktivität im Auge behalten wird. Wer gern Outdoor-Sportarten nachgeht, kann zudem auf den GPS Sensor setzen. Die Analyse der Schlafqualität ist eine weitere Leistung, welche die Sequent für ihren Träger erbringt. In Zusammenarbeit mit der Biofeedback App erhält der Nutzer hilfreiche Ratschläge, wie er seinen Alltag noch gesünder und aktiver gestalten kann.

Die allerdings wichtigste Funktion, durch welche die Sequent erst einzigartig wird, besteht in ihrer Energieversorgung. Immer, wenn sich der Träger bewegt, gewinnt ein kleiner, im Inneren verbauter Generator den nötigen Antrieb. Damit hält sich die Smartwatch selbst in Gang und speichert sogar einen Teil der kinetischen Energie. Regelmäßige Aufladungen erübrigen sich damit ebenso wie das Austauschen von Batterien.