Trivoly Smartwatch

Trivoly verfolgt ein völlig anderes Konzept als andere Hersteller von Smartwatches: Der niederländische Hersteller bietet nicht etwa eine herkömmliche Smartwatch an, sondern eine Smart Disc. Jene kann theoretisch jede analoge Uhr quasi zu einer Smartwatch aufrüsten. Dafür klemmt man die kreisrunde, dünne Scheibe einfach zwischen seine gewohnte Armbanduhr und das Handgelenk. Trivoly ist nur 3 mm dünn und benötigt lediglich eine Uhr mit einem ausreichenden Durchmesser. Ansonsten kann man die Smart Disc zwar dennoch verwenden, sie ragt dann allerdings unschön hervor.

Vor allem besticht Trivoly dabei durch die vielfältigen Vernetzungsoptionen, die man so einer Aufrüst-Scheibe gar nicht zugetraut hätte: Neben der Verbindung zu Apps und Diensten wie iTunes, Spotify, Facebook, Instagram, Twitter, Google Maps und LinkedIn lassen sich nämlich sogar die Smart-Home-Accessoires der Firma Sonos über Trivoly fernsteuern. Weitere News zur Smart Disc von Trivoly folgen 2016, wenn die kleinen Wearable-Scheiben im Frühjahr in die Auslieferung gehen. Dann lässt sich im Grunde jede Armbanduhr mithilfe von Trivoly zu einer Smartwatch umwandeln.

Trivoly Smartwatch Betriebssystem

Trivolys Smart Disc verzichtet naturgemäß auf ein Betriebssystem wie Android Wear oder Tizen und nutzt eine sehr effiziente, proprietäre Software. Sowohl für Apple iOS als auch Android ist jedoch bereits im Apple App Store bzw. über Google Play eine offizielle App herunterladbar. Durch den Verzicht auf einen Bildschirm oder ein stromhungriges Betriebssystem soll Trivoly übrigens bei aktiver Nutzung bis zu vier Tage durchhalten.

Welche Funktionen haben die Trivoly Smartwatches?

Die Trivoly Smart Disc bietet einen Schrittmesser und sogar einen Herzfrequenzsensor – ein Feature das selbst an vielen Smartwatches und Fitness Trackern noch durch Abwesenheit glänzt. Aufgrund des technischen Konzepts fehlt zwar ein Bildschirm, da eben das Zifferblatt der gewohnten Armbanduhr erhalten bleibt, doch eine LED kann auf eingehende Nachrichten und natürlich auch Anrufe hinweisen. Freilich unterstützt dabei ein Vibrationsmotor,der sich auch als Wecker einrichten lässt. Außerdem sind über die Schnittstelle Bluetooth wie an vollwertigen Smartwatches Vernetzungen mit Smartphones möglich. So kann mithilfe der Trivoly-App die Synchronisation von Gesundheits- und Fitness-Daten vollzogen werden. Über Trivolys eigene App hinaus ist die Smart Disc auch mit Apple Health und Google Fit kompatibel. Wer also seine bisherige Armbanduhr weiter verwenden, aber die Basisfunktionen einer Smartwatch nicht missen möchte, könnte bei Trivoly eventuell seine Wünsche erfüllt sehen.