Samsung Gear S3
Das neue Modell ist erhältlich! Die Samsung Gear S3 jetzt mit verbesserten Funktionen.
Samsung Gear S3
Das neue Modell ist erhältlich! Die Samsung Gear S3 jetzt mit verbesserten Funktionen.
Samsung Gear S

Samsung Gear S

gewählte Farbe: ( schwarz )
schwarz
weiß (wm)
Information

Diese Smartwatch ist aktuell nicht in unserem Shop verfügbar.

nicht verfügbar

Die Samsung Gear S besticht wohl als erstes durch das Design ihres Displays, sie hat ein gebogenes Display und eine Bildschirmdiagonale von 2 Zoll. Sie hat einen integrierten SIM-Karten-Steckplatz, sodass telefonieren am Handgelenk tatsächlich funktioniert. Die Samsung Gear S ist mit dem hauseigenem Betriebssystem Tizen ausgestattet. Zudem verwaltet und speichert sie Trainingsaktivitäten, misst den Puls und analysiert den Schlaf. 

Information

Diese Smartwatch ist aktuell nicht in unserem Shop verfügbar.

nicht verfügbar

Produktbeschreibung

Samsung Gear S Produktbeschreibung

Auf der IFA 2014 hat Samsung mit der Gear S eine neue Smartwatch vorgestellt. Statt wie viele Konkurrenzprodukte setzt die Gear S nicht auf Googles Plattform Android Wear, sondern auf das Samsung-eigene System Tizen. Außerdem handelt es sich um die erste Smartwatch mit SIM-Slot. Die Samsung Gear S kann also auch eigenständig vollständig als Standaloen-Gerät agieren. Im Gegensatz zu den “weniger ist mehr”-Philosophie der Android-Wear-Geräte setzt Samsung bei der Gear S auf eine exzeptionell gute Ausstattung. Die Smartwatch verfügt über ein großes 2-Zoll-Display, zahlreiche Sensoren und ausgesprochen viele Konnektivitäts-Möglichkeiten. Samsung hat mit der Gear 2 eine Smartwatch mit vielen Features präsentiert und ist eventuell sogar etwas über das Ziel herausgeschossen.

Samsung Gear S

Die harten Fakten – Die Daten der Galaxy Gear S im Überblick

  • Betriebssystem: Samsung Tizen Wearable
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 400 MSM8226 mit 1 GHz
  • Display: 2 Zoll color Super AM-OLED Display mit 360 x 480 Pixeln Auflösung (300 ppi)
  • RAM: 512 MB
  • Speicher: 4 GB interner Speicher
  • Funk: 802.11b/g/n/ Wi-Fi, Bluetooth 4.1, UMTS, HSDPA, HSUPA
  • Sensoren: Beschleunigungssensor, Kompass, Gyroskop, UV- und Umgebungslichtsensor, Herzfrequenz-Sensor, Barometer, GPS
  • Akku: 300 mAh
  • Maße: 58,1 x 39,9 x 12,5 mm
  • Gewicht: 84 Gramm

Design: Es kommt doch auf die Größe an

Das erste, was an der Samsung Gear S auffällt, ist das große 2-Zoll-Display. Zu der Qualität desselben kommen wir später, aber allein vom Design her macht der Bildschirm der Smartwatch durchaus etwas her. Wie schon bei der Gear Fit hat Samsung sich für ein gewölbtes Display entschieden. Wir reden hier nicht von einem gekrümmten Glas auf einem flachen Display, sondern von einem komplett in sich gekrümmten Bildschirm.

Samsung hat es nicht bei dem großen Display bewenden lassen. Auch die dazugehörigen Ränder sind entsprechend groß, was die Front der Uhr recht mächtig macht. Die Samsung Galaxy Gear S ist nichts für Menschen mit schlanken Handgelenken. Die Gear S ist so groß, dass die meisten Träger etwas Zeit brauchen werden, sich an den Klotz am Handgelenk zu gewöhnen. Ob das gelingt, ist wohl Geschmacksache.

Samsung Gear Manager

Am unteren Rand unter dem Display befinden sich der UV- sowie der Umgebungslicht-Sensor sowie der Homebutton. Ja,  Samsung hat seiner Smartwatch einen physikalischen Homebutton verpasst.

Die Seiten sind dem Mikrofon (linke Seite) sowie dem Lautsprecher der Uhr (rechte Seite) vorbehalten. Auf der Unterseite wiederum finden sich der Slot für die SIM-Karte sowie der Herzfrequenz-Sensor.

Im Gegensatz zu vorherigen Smartwatches hat Samsung bei der Gear S keine Elektronik im Armband untergebracht. Dieses besteht aus solidem Gummi, das das Gehäuse der Uhr mit umfasst. Die Schnalle ist aus schlichtem Metall und lässt sich auf 10 verschiedene Größen justieren.

Das Armband fühlt sich für ein Gummi-Armband überraschend wertig an, auch wenn ein wenig mehr Flexibilität wünschenswert wäre. Es lässt sich mühelos und ohne Werkzeugeinsatz austauschen, aber die Auswahl ist auf die von Samsung angebotenen Varianten limitiert.

Hardware und Performance

Das Herz der Samsung Gear S bildet ein Snapdragon 400 Prozessor mit zwei Kernen und 1 GHz Taktung. Dieser scheint mit den Anforderungen der Software, auf die wir gleich noch zu sprechen kommen werden, etwas überfordert. Die Smartwatch fühlt sich während der Nutzung in unserem Test stets ein wenig langsam und stockend an. Dies gilt sowohl für rechenintensive Apps als auch für das normale Interface der Uhr. Das Ruckeln ist noch nicht so ausgeprägt, als dass es das Arbeiten mit der Uhr deutlich erschweren oder gar unmöglich machen würde, aber er führt dazu, dass die Bedienung der Uhr sich zu keinem Zeitpunkt richtig flüssig und natürlich anfühlt.

Samsung Gear S Weiß

Während unserer Tests kam es nie zu Totalabstürzen, aber die ruckelnde Darstellung führt zwangsläufig dazu, dass die Bedienung der Gear S weniger Spaß macht.

Was die Sensoren angeht, so hat Samsung die Gear S mehr als umfangreich ausgestattet. Beschleunigungs-Sensor, Kompass und Gyroskop finden sich inzwischen in nahezu jeder Smartwatch. Samsung hat noch einen Herzfrequenz-Sensor für Fitness-Apps, einen UV- und einen Umgebungslicht-Sensor und sogar ein Barometer draufgelegt. Auch auf einen GPS-Empfänger müssen die Besitzer einer Samsung Gear S nicht verzichten.

Auch in Sachen Konnektivität war Samsung nicht geizig. Mit Hilfe der Bluetooth 4.1 Schnittstelle kann eine Verbindung zu jedem Samsung-Smartphone hergestellt werden. Dazu verfügt die Gear S jedoch auch über einen WiFi-Chip (b/g/n) und sogar über einen Micro-SIM-Slot für die Anbindung an 2G- oder 3G-Netze.

Das Display wird den Ansprüchen an ein Samsung Display gerecht. Es ist scharf und hell und verfügt über ein True Automatic Brightness Feature, bei dem die Helligkeit des Displays den Lichtverhältnissen angepasst wird. Bei starker Sonneneinstrahlung ist das Display jedoch, wie alle glare-Displays, nur schwer zu lesen.

Software: Samsung macht es sich kompliziert

Statt wie viele andere Hersteller auf Googles Plattform Android Wear zu setzen, verlässt Samsung sich bei den eigenen Wearables eher auf das eigene System namens Tizen. So auch bei der Samsung Gear S.

Das selbe System kam auch schon bei den anderen beiden Samsung Gear-Smartwatches zum Einsatz. Dies hat seine Vor- und Nachteile. Ein riesengroßer Vorteil ist sicherlich, dass Samsung das System komplett an die Hardware angleichen kann, was bei der Verwendung von Googles Android Wear ausgeschlossen wäre. Samsung konnte das OS der Gear S daher komplett auf die Smartwatch zuschneiden.

Das Interface wirkt insgesamt etwas voller und hektischer als das von Android Wear, allerdings noch nicht so sehr, dass der Nutzer die Orientierung verlieren könnte. Das Hauptinterface zeigt die Uhr an. Ein Bisschen nach links, und der Nutzer landet im Widget-Bereich, wo eine Auswahl an Widgets angeboten wird. Ein Wisch nach rechts zeigt die Benachrichtigungen an, während weiteres Wischen nach rechts dann zum vollen Text derselben führt. Wischen nach oben aktiviert den App Launcher, während ein Wisch nach unten zu einem Schnelleinstellungsmenü für Sound, Vibrationen, Batterie und Konnektivitäts-Informationen.

Samsung bietet dem Nutzer insgesamt 13 vorinstallierte Watch-Faces an. Weitere können im Galaxy Store erworben werden. Bei den Widgets hat der Nutzer die Möglichkeit, zu wählen, welche er angezeigt bekommen will. Momentan gibt es die folgenden Widgets: S-Health, ein News-Reader, Kalendar, Kontakte, ein Music-Player und Schnelleinstellungen. Weitere sollen folgen.

Samsung Gear S Display

Das System bietet zahllose Einstellmöglichkeiten wie Farbe des Interfaces, Helligkeit, bevorzugte Verbindungen, Homebutton Shortcuts, PIN-Codes, Bewegungskontrollen, Stromsparmodi und viel mehr. Insgesamt fühlt sich das System an, als wäre es für ein Smartphone statt eine Smartwatch gemacht. Viele der Features sind unnötig, und die Navigation durch mehrere Interfacelevel auf dem kleinen Display kann sehr sehr schnell frustrierend werden. Die bereits erwähnten Performance-Schwierigkeiten machen das nicht gerade besser.

Ein wirkliches Ärgernis ist die Synchronisation der Benachrichtigungen. Eine Benachrichtigung, die auf dem Smartphone auftaucht, landet auch auf der Samsung Gear S. Wenn man mit dieser Benachrichtigung auf der Smartwatch interagiert, wird diese Interaktion auch auf das Smartphone synchronisiert. So weit so gut. Andersrum funktioniert das jedoch nicht. Was dazu führt, dass sich auf der Smartwatch zahllose Benachrichtigungen ansammeln, vor allem, da die meisten Nutzer wahrscheinlich eher auf ihrem Telefon auf Benachrichtigungen reagieren als auf ihrer Smartwatch.

Als Resultat ist der Nutzer ständig damit beschäftigt, alte, nicht mehr aktuelle Benachrichtigungen zu verwerfen. Eine Lösung, die alles andere als optimal ist. Während der Testphase gelang es der Kombination aus Samsung Gear S und dem Galaxy S5 leider nie, den Eindruck eines perfekt aufeinander abgestimmten Systems zu machen.

Zusammenarbeit mit dem Smartphone: Gear Manager App

Samsung bewirbt die Gear S als eine Smartwatch, die auch ohne Smartphone einsetzbar ist. So wirklich wahr ist das jedoch nicht. Direkt nach dem Auspacken muss man die Gear S mit einem Smartphone (die Smartwatch arbeitet übrigens nur mit Samsung-Smartphones zusammen) synchronisieren, um sie überhaupt nutzen zu können. Zudem ist ein Smartphone nötig, um Apps auf die Smartwatch zu laden und Offline-Content herunterzuladen.

Die direkte Verbindung via Bluetooth ist die primäre Methode, um die Smartwatch mit der Außenwelt zu verbinden. WiFi ist mehr eine Ausweichmethode, und gleiches gilt auch für die 2G/3G-Konnektivität. Diese kommt erst zum Einsatz, wenn Bluetooth und WiFi nicht zur Verfügung stehen.

Samsung Gear S Varianten

Die Gear Manager App übernimmt die Aufgabe, die Verbindung der Smartwatch mit dem Smartphone zu verwalten. Vorrangig geschieht dies via Bluetooth, aber es ist auch möglich, einen “Remote Access” via WiFi oder das mobile Netz zu etablieren. Über den Remote Access können dennoch noch Benachrichtigungen vom Smartphone an die Smartwatch gesandt werden, und auch SMS oder Anrufe können weitergeleitet werden, wenn eine SIM-Karte in der Gear S installiert ist.

Eine wirkliche Unabhängigkeit besteht demnach nicht. Zwar ist es möglich, sich mit der Gear S aus dem Bluetooth-Radius des Smartphones zu entfernen, aber ohne ein Samsung Smartphone mit der Gear Manager App ist eine dauerhafte Nutzung der Smartwatch nicht möglich.

Kommunikation vom Handgelenk: Geht das Konzept auf?

Theoretisch lassen sich mit der Samsung Gear S Telefongespräche auch ohne das Smartphone in der Nähe durchführen. Auch SMS können verschickt werden.

In der Praxis sieht das aber ein bisschen anders aus. Das Telefonfeature funktioniert im Grunde recht gut, die Sprachqualität ähnelt einem Anruf über Lautsprecher auf einem Smartphone. Jedoch fühlt es sich etwas seltsam an, sich mit dem eigenen Handgelenk zu unterhalten.

Was weniger gut gelungen ist, ist das Versenden von SMS und Mails. Mit der doch recht kleinen Bildschirmtastatur ist das nahezu unmöglich, und die Spracherkennung ist noch nicht ausgereift genug, um ein problemloses Diktieren zu ermöglichen.

Batterielaufzeit

Mit 300 mAh ist der Akku der Samsung Gear S auf den ersten Blick etwas klein geraten. In der Praxis lassen sich bei normaler Nutzung allerdings dennoch mehr als zwei Tage Laufzeit erreichen. Weicht der Nutzer oft von der Bluetooth-Verbindung auf WiFi oder 3G aus, verringert sich die Laufzeit entsprechend. Im Praxistest stellte sich heraus, dass es ein Risiko ist, die Gear S nicht jede Nacht zu laden. Dieses Schicksal teilt sie jedoch mit jeder anderen auf dem Markt erhältlichen Smartwatch.

Samsung Gear S Rückseite

Samsung nutzt das selbe Clip-on Ladegerät, das auch schon bei den anderen Smartwatches zum Einsatz kam. Optimal ist diese Lösung nicht, da sie gegenüber den Varianten mit eigenständigem Dock (z. B. von LG und Mororola) weniger elegant ist.

Fazit: Zu viel gewollt

Als erstes sollte eines klargestellt werden: Die Samsung Gear S ist ein sehr interessantes Gerät und bietet neue Ausblicke darauf, was im Bereich Wearables möglich ist. Die Smartwatch kann nahezu alle Basisfunktionen eines Smartphones ersetzen, und das ist so bisher noch nicht dagewesen.

Jedoch scheint es, als habe Samsung mit der Gear S ein wenig übertrieben. Die Hardware kommt nur schlecht mit den Anforderungen der Software klar, und wer sich ehrlich fragt, ob er wirklich Mails an seinem Handgelenk beantworten oder dort Nachrichten lesen will, dem dürfte die Antwort nicht all zu schwer fallen.

Hinzu kommt das Design, das sich rund um das große Display entfaltet. Ob so ein Brocken am Handgelenk modisch vertretbar ist muss wohl jeder für sich selber entscheiden.

Problematisch ist außerdem das überladene, Hardware fordernde System Tizen. Für die meisten potentiellen Käufer dürfte das ganz schön abschreckend sein. Ähnliches gilt für die Beschränkung der Zusammenarbeit auf Samsung-Smartphones.

Wer mit diesen Problemen leben kann und zu dem Schluss kommt, wirklich ein kleines Smartphone am Handgelenk zu tragen, für den lohnt sich ein Blick auf die Gear S. Doch selbst dann könnte der Preis von 359 Euro plus einem Vertrag für das 3G-Feature abschreckend wirken.

Wer jedoch eigentlich nur eine Erweiterung für das Smartphone sucht, für den gibt es bessere und günstigere Alternativen.


Eigenschaften

Samsung Gear S Eigenschaften

  • Arbeitsspeicher
  • 512 MB
  • Speicher
  • 4 GB
  • Lünette
  • eckig
  • Typ
  • Smartwatch
  • Geschlecht
  • DamenHerrenUnisex
  • Armband
  • Gummi / SilikonKunststoff
  • Glas
  • Gorilla GlasGorilla Glas 3
  • Lünetten Farbe
  • schwarzweiß
  • Betriebssystem
  • Tizen
  • Display
  • CurvedDisplaySuper-AMOLED
  • Display Farbe
  • mehrfarbig
  • Lünetten Material
  • EdelstahlMetall
  • Gewicht
  • 67 g84 g
  • Konnektivität
  • 2G3GBluetoothBluetooth 4.1WLAN
  • Prozessor
  • 1 GHzDual-Core
  • Akku
  • 300 mAh
  • Vibration
  • Vibration
  • Sprachen
  • deutschenglisch
  • Mikrofon
  • Mikrofon
  • Lautsprecher
  • Lautsprecher
  • Sim Karten Slot
  • SIM Karten Slot
  • Sim Art
  • Nano-SIM
  • Anschluss
  • USB 2.0
  • Wasserresistenz
  • SpritzwassergeschütztWasser- / Staubresistenz IP67
  • Funktionen
  • AnrufbenachrichtigungKalenderLaufaufzeichnungMusikwiedergabeNachrichtenversandS HealthTelefonbuchTelefonieTextbenachrichtigungenWetterzurückgelegte Distanz
  • Display Touch
  • Touch
  • Display Größe
  • 2.00
  • Display Auflösung
  • 480x360
  • Abmessung
  • 12,5 mm39,9 mm58,1 mm
  • Anwendungsart
  • EntertainmentGesundheitsüberwachungKommunikation
  • Watch-Faces
  • Ja
  • Kompatibilität
  • AndroidAndroid KitKatAndroid LollipopAndroid Marshmallow
  • Armband Farbe
  • schwarzweiß
  • Sensoren
  • BarometerBeschleunigungssensorGeomagnetischersensorGPSLagesensorPulsmesserPulsmesser ohne BrustgurtSchlafüberwachungSchrittmesserUmgebungslichtsensorUV-Messer

Testbericht

Samsung Gear S Test

Smartwatches sind aktuell in der Regel auf Vernetzungen mit Smartphones angewiesen, um ihren vollen Funktionsumfang auszuspielen. Genau an dieser Stelle soll das Standalone-Modell, die Samsung Galaxy Gear S, ansetzen. Denn über einen eigenen SIM-Slot kann die Gear S tatsächlich auch Telefonfunktionen übernehmen und dank 3G mobile Breitbandverbindungen aufbauen. Als weitere Schnittstellen sind Wi-Fi 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.1 und GPS an Bord – an der Ladeschale ist auch ein Port für Micro-USB. Im deutschen Handel ist die Gear S bereits seit Ende 2014 verfügbar und kostet aktuell ca. 299 Euro. Ob sich diese Investition für Interessenten lohnt, klären wir im Test des Gadgets.

Zunächst einmal zum Lieferumfang: Neben der Smartwatch selbst habe ich zum Testen ein weißes Silikonarmband, die Ladeschale, ein Netzteil mit fest integriertem Micro-USB-Kabel, eine Kurzanleitung und eine Garantiekarte erhalten. Nun gut, das ist eben der übliche Standard.

(c) D. Scholler
Design

Das gebogene Super-AMOLED-Display wirkt dabei durchaus edel. So sagt mir der Metallrahmen um das Gehäuse sowohl haptisch als auch optisch sehr zu, da Samsung dadurch einen eigenen Akzent setzt. Anders sieht es allerdings aus, wenn man die Gear S am Handgelenk trägt. Irgendwie kommt man sich vor wie eine versnobbte Version von Michael Knight aus der Serie „Knight Rider“ – nur das K.I.T.T sich nie meldet. Beim Einkaufen und Bezahlen habe ich jedenfalls eher ein mitleidiges als neugieriges Lächeln der Kassiererin geerntet, als ihr Blick auf meine Smartwatch fiel. Da kann man nicht drumherum reden: Die Gear S sieht einfach am Handgelenk zu massiv aus, so gut sie auch verarbeitet ist. Das gilt doppelt, wenn sie am Handgelenk eines Doppel-X-Chromosoms ruht – von damenhaft leider keine Spur.

Gut, wer mit seinen inneren Geek quasi mal so richtig die Sau rauslassen will, der kann das mit der Samsung Gear S optisch auf jeden Fall tun. Dabei wirkt der Bildschirm mit 2 Zoll Diagonale übrigens anfangs größer, als er tatsächlich ist: Denn nicht die gesamte Fläche wird ausgefüllt, sondern der Rahmen ist relativ breit. Trotzdem hat man an der Gear S mehr Fläche zur Verfügung als an anderen Modellen wie der Sony Smartwatch 3, die nur 1,6 Zoll bei geringerer Auflösung von 320 x 320 Bildpunkten bietet. Übrigens setzt Samsung, dafür gibt es von mir Minuspunkte, bei den Armbändern auf proprieträre Bändchen. Gut, das machen andere Hersteller auch. Das heißt aber noch lange nicht, dass man es gutheißen sollte. Will man also ein Ersatz-Armband kaufen, kann man offiziell nur zu speziellen Varianten von Samsung selbst greifen. Allerdings gibt es mittlerweile auch zahlreiche Billig-Anbieter, welche Ersatz-Armbänder verscherbeln – zur Qualität kann ich jedoch leider aktuell nichts sagen.

Auch die Aufladung der Samsung Gear S ist etwas umständlich: Man muss das Watch-Gehäuse in eine proprietäre Ladeschale legen – der Smartwatch selbst fehlt nämlich ein Micro-USB-Anschluss. Samsungs Kniff bringt aber auch einen tollen Vorteil mit sich: In der Ladeschale selbst steckt wie in der Uhr ein eigener Akku – mit 350 mAh. Somit kann man die Gear S unterwegs über die Ladeschale aufladen – praktisch. Weitere Besonderheit: Samsung integriert unterhalb des Bildschirms einen physischen Home-Button. Als Standardkonfiguration ruft ein doppelter Tastendruck die Sprachsteuerung S Voice auf, welche Smartphone-Nutzer seit dem Galaxy S3 kennen. Hält man den Home-Button dagegen länger gedrückt, erhält man Schnellzugriff auf das Ein- und Ausschalten, Stummschaltung oder z. B. den Flugzeug-Modus.

Das neben der Funktionalität wohl wichtigste Merkmal einer Smartwatch ist ihre Akkulaufzeit: Denn niemand hat Lust seine Uhr alle zwei Stunden wieder aufzuladen. Die Samsung Galaxy Gear S hat in meinem Test ca. anderthalb Tage bei normaler Nutzung durchgehalten: Damit meine ich, dass ich mit der Smartwatch eben auch kurz telefoniert, bewusst eine SMS getippt und bei Langeweile mal das Internet sondiert habe. Wer sich im Wesentlichen auf die Funktion als Uhr beschränkt, kommt eventuell auch zwei Tage mit einer Aufladung hin. Drastisch geringer fällt die Betriebsdauer aus, sobald GPS ins Spiel kommt und die Uhr Navigationszwecken dient. Das ist an Smartphones aber auch nicht anders. Wer noch etwas mehr Laufzeit aus der Smartwatch herauskitzeln möchte, kann den Stromsparmodus aktivieren. Dann fallen freilich die meisten, smarten Funktionen weg. Die Samsung Gear S verbleibt dann im Grunde eine Uhr mit Telefonfunktion.

Samsung Gear S
Samsung Gear S

Im Alltag räume ich ansonsten ein: Auch wenn mich die massive Größe der Samsung Gear S etwas stört, kommt einem das für eine Smartwatch verhältnismäßig große Display zugute. Es fällt wesentlich leichter durch Apps zu navigieren und die Auflösung von 360 x 480 Bildpunkten sorgt auf der gegebenen Diagonale für einen angenehmen Bildeindruck. Farben und Kontraste sind kräftig, so dass die AMOLED-Technik ihre Stärken ausspielt. Zumal die Blickwinkel fantastisch sind – hier schwächeln Konkurrenzmodelle gerne. Dank des Lichtsensors passt sich die Helligkeit des Bildschirms an die Umgebung an. Dieses Feature kennt man von Smartphones und Tablets. Mir persönlich war das Bild allerdings in Innenräumen in der Regel etwas zu hell. Dafür kann man auf dem Display der Samsung Gear S auch bei Sonneneinstrahlung alles gut erkennen.

Screen-20151025190847
Benachrichtigungsleiste

Hebt man den Arm, um die Uhrzeit abzulesen, schaltet sich der Bildschirm automatisch an – ein nettes Feature, das allerdings nicht spezifisch für die Samsung Gear S ist, sondern sich fast schon als Standard für die meisten Smartwatches durchgesetzt hat. Ansonsten blickt man meistens auf das dunkle Gehäuse, denn die meiste Zeit ruht eine Smartwatch eben in Bereitschaft am Handgelenk. Es regt sich erst was, wenn ein Anruf eintrudelt oder man eine Nachricht erhält. In diesem Bezug kann man die eigene SIM-Karte in der Uhr vollkommen autonom verwenden. Es ist aber auch möglich, die Gear S mit einem kompatiblen Galaxy-Smartphone via Bluetooth zu vernetzen und somit Anrufe des Smartphones entgegen zu nehmen.Das Telefonieren hat im Testzeitraum super funktioniert und mir sogar Spaß gemacht. Wie gesagt, bin ich nicht derjenige, der gerne in seine Smartwatch quasselt – im Grunde ist das wie eine Freisprechfunktion am Smartphone. Es klappt aber und ich konnte meine Gesprächspartner über den Lautsprecher der Gear S auch beim Spazierengehen sauber verstehen. Von mir hat die andere Seite dasselbe behauptet. Bequemer ist es freilich, ein Bluetooth-Headset mitzunehmen, so dass man die Gear S am Handgelenk ruhen lässt.

gear s rückseite offen

Und was ist mit den Fitness- und Gesundheits-Features? Samsung S Health bietet unter anderem einen Pulsmesser, einen Schrittzähler und ein Tool, dass z. B. Jogging-Strecken auswertet. Auch seinen Schlafrhythmus kann man auswerten lassen. Hier handelt es sich um das übliche Brimborium, das man auch von anderen Smartwatches kennt. Bei mir hat die App durchaus funktioniert und meine Schritte nach meinem Eindruck korrekt gezählt und vermutlich auch meinen Herzschlag korrekt gemessen. Alles in allem reicht das für Gelegenheits-Sportler aus. Wer es aber auf Fitness-Anwendungen anlegt, ist vermutlich mit einem reinen Fitness Tracker besser und sogar noch günstiger bedient.An sich gefällt mir persönlich die Idee gut eine Smartwatch als Standalone-Gerät verwenden zu können, ohne dass die Uhr quasi immer an der digitalen Nabelschnur eines Smartphones hängen müsste. Denn so stelle ich mir die Zukunft der Smartwatches vor. Genau dieser Aspekt ist somit für mich der wichtigste Pluspunkt der Samsung Galaxy Gear S – jedenfalls auf dem Papier… Doch dazu später mehr. Wie man es fast erahnt, sind mit der Integration eines SIM-Slots aktuell technische Kompromisse verbunden: So ist die Gear S mit ihren Maßen von 58,1 x 39,9 x 12,5 mm klobiger als andere Smartwatches. Das Gewicht von ca. 84 Gramm ist ebenfalls höher als bei der Konkurrenz oder Samsungs eigenen Modellen wie z. B. der brandneuen Gear S2. Störend ist dies im Alltag noch nicht, doch man merkt schon, dass man da am Handgelenk etwas herumträgt. Wer an hochwertige Uhren gewöhnt ist, wird sich nicht daran stören. Für alle anderen wird dies am Anfang aber ungewohnt sein.

Gleich schildere ich frisch, fromm, fröhlich und frei meine Eindrücke von Design und Ausstattung, gehe dann zu meinen eigenen Praxiserfahrungen mit der Software sowie im Alltag mit der Smartwatch über und liefere euch am Ende eine Zusammenfassung. Da werde ich festhalten, was die wichtigsten Plus- und Minuspunkte der Gear S sind und ob sich Samsungs Gerätschaft für euch lohnt.[vc_empty_space]

Praxistest

Die Samsung Gear S nutzt, wie auch die just erschienene Gear S2, Tizen als Betriebssystem. Auf Linux basierend kommt Tizen aktuell in der Praxis eigentlich nur bei Samsung-Produkten zum Einsatz. Und die Software tut ihren Dienst: Ein Wischen nach rechts ruft Benachrichtigungen an der Uhr auf. Wischt man dagegen nach links, erscheinen bis zu fünf Widgets. Zack, nach unten gewischt, um die Schnelleinstellungen für die Helligkeit und die Lautstärke zu benutzen. Bleibt noch das Wischen nach oben und, man ahnt es, der App-Drawer öffnet sich. Aus gestarteten Apps gelangt man durch das Wischen nach unten.

Screen-20151025190448
Auswahl einiger Apps

Ab Werk sind auf der Gear S unter anderem als Apps der Musik-Player, S Health, ein Dienst für News und ein Wetter-Widget installiert. Zu erwähnen ist hier als Besonderheit, dass die Gear S aufgrund ihres SIM-Kartenslots auch eine eigene App für Messaging und Anrufe integriert – aktuell noch extrem ungewöhnlich für eine Smartwatch.

Screen-20151025190531
Der Dialer für die Telefon-Funktion

Wie das Bild zeigt, sieht die Wählfunktion bei der Samsung Gear S aus, wie man es erwartet. Über ein Tastenfeld gibt man die Nummern ein und kann außerdem ausmachen, wann man die letzten Telefongespräche geführt hat. Wer eine Textnachricht versenden will, diktiert diese über S Voice. Hier muss ich klar sagen: Es hängt extrem vom jeweiligen Sprecher ab, wie sauber die Worte erkannt werden. Während ich mit S Voice auf Kriegsfuß stehe und mir die Sprachsteuerung jedes Wort im Mund herum dreht, hat das Diktieren bei meiner Freundin überraschend gut funktioniert. Beispiele: Aus „Kundtun“ macht S Voice bei mir wahlweise „Hund tun“ oder „Wund tun“. Andere Worte wie „flanieren“ wandelte die Sprachsteuerung flugs in „Planieren“ um. Regelmäßig erhielten Nachrichten dadurch ganz neue Bedeutungen…

Screen-20151025190612
Tippen an der Gear S

Verzichtet man auf S Voice, kann man Nachrichten auch mit einer virtuellen Tastatur tippen. Aufgrund der kleinen Bilddiagonale artet dies beim E-Mail-Schreiben rasch in Stress aus. Logisch: Die Tastatur belegt das Gros des Bildschirms. Man sieht also nur noch die letzten Worte, die man kurz zuvor eingegeben hat. Menschen mit Hang zu Schachtelsätzen und schlechtem Gedächtnis sind hier schlecht beraten. Die Autokorrektur sorgt zudem ähnlich S Voice für manch ungewollten Gag. Wer möchte, kann auch via Swype Buchstabenketten erzeugen, was plötzlich wieder gut klappt. Aber ganz ehrlich: An der Samsung Gear S wird man bestenfalls mal ein „Ok, alles klar!“ oder „Nein, leider nicht“ absondern. Denn das Tippen längerer Textnachrichten ist schlichtweg zu mühsam. Funktioniert die Spracherkennung, wie bei meiner Freundin, ist S Voice die sinnvollere Alternative. Allerdings muss man dann wieder damit leben wie David Hasselhoff in Knight Rider zu wirken, wenn man auf offener Straße in seine Uhr quasselt.

Als Abschluss der Abhandlungen über die Software muss ich den größten Minuspunkt nennen: Auch wenn die Samsung Gear S ja an sich ein Standalone-Smartphone sein soll, muss man in der Praxis auch ein Smartphone von Samsung besitzen. Ja, richtig gelesen – ohne ein Samsung-Smartphone geht im Grunde auf Dauer nichts. Will man nämlich neue Apps auf der Uhr installieren, ist die Verbindung zu einem Samsung Smartphone ab dem Galaxy S3 notwendig. Die komplette Liste kompatibler Modelle findet sich hier.

Auf dem jeweiligen Smartphone muss wiederum noch der Gear Manager installiert sein. Über jenen kann man dann sowohl bestehende Apps entfernen als auch neue auf der Smartwatch hinzufügen. Auch das Ändern des Hintergrundbildes sowie des Watchface ist nur auf diese Weise möglich. Selbst Multimedia-Daten wie Bilder und Musik kann man nur über den Gear Manager übertragen. Dies gilt auch für die Synchronisierung der Fitness-Daten über S Health. Leider muss ich hier den Kopf schütteln: Was als tolle Idee erscheint, eine Standalone-Smartwatch, wird seitens Samsung durch diesen Synchronisierungs-Zwang torpediert. Zumal nicht einmal irgendein Smartphone ausreicht, sondern es explizit ein kompatibles Galaxy-Modell sein muss. Es geht noch weiter: Um die Gear S überhaupt richtig zum Laufen zu bringen, ist bereits die Synchronisation mit einem Galaxy-Smartphone notwendig. Vorher kann man die Uhr bestenfalls Anknipsen und Notrufe tätigen. Schade, hier hat der Hersteller aus Südkorea eine enorme Chance vergeben.

Screen-20151025191247
S Voice macht „Spaß“ wie eh und je…

Dabei bringt der Gear Manager ohnehin kaum Mehrwerte, da es schlichtweg nur wenige native Apps für Tizen und die Gear S gibt. Na gut, über den Opera Mini Browser kann man im WWW umhersurfen. Aufgrund des Mini-Bildschirms hält sich der Spaß zwar in Grenzen, aber zumindest kurze News-Beiträge lassen sich so fix durchscannen.[vc_empty_space]

Fazit

Samsung verschenkt mit seiner Gear S eine erhebliche Chance: Denn die Standalone-Smartwatch ist eben eigentlich doch keine. Bevor man mit der Uhr überhaupt mehr anfangen kann, als Notrufe zu tätigen, ist bereits die Vernetzung mit dem Gear Manager und somit einem kompatiblen Samsung-Smartphone notwendig. Auch neue Apps und Musik-Dateien kann man nur auf diese Weise auf das Gerät schaufeln. Na ja, wer auf weitere Apps verzichten kann, leiht sich einmal aus dem Bekanntenkreis ein Samsung-Smartphone, um die Gear S zu aktivieren. Die Strategie der Südkoreaner irritiert dennoch. Dazu kommt, dass die Gear S selbst rund ein Jahr nach Veröffentlichung mit 299 Euro Verkaufspreis recht teuer ist. Das hübsche aber auch klobige und recht schwere Gehäuse transformiert das eigene Handgelenk zum Geek-Ausweis.

Samsung Gear S
Samsung Gear S

Klar, gibt es dennoch auch Pluspunkte: Ohne Smartphone Telefonieren zu können – das sollten alle Smartwatches beherrschen. Mit einem Bluetooth-Headset ist das purer Luxus. Auch das Super-AMOLED-Display mit zwei Zoll Diagonale weiß zu gefallen. Bei der Verarbeitung macht man Samsung ebenfalls nichts vor. Zwar sind die Armbänder proprietär, aber mittlerweile gibt es, für Menschen mit schmalem Geldbeutel, auch ausreichend Günstig-Anbieter. Loben muss ich auch, dass sich die anfangs ungewöhnlich anmutende Ladeschale unterwegs dank eigenen Akkus als Auflademöglichkeit verwenden lässt – ganz ohne Netzstrom.

Am Ende ist die Idee hinter der Samsung Galaxy S – eine Standalone-Smartwatch – interessanter als das Produkt selbst. Für 299 Euro ist das Gesamtpaket meiner Ansicht nach schlichtweg zu teuer, zumal die App-Flexibilität eines Android Wear fehlt. Ein schlechtes Produkt ist die Uhr deswegen noch lange nicht – vielleicht ist man ja mit dem Nachfolger noch etwas besser bedient.

Samsung Gear S Testergebnis

Positiv:
  • großer Bildschirm
  • eigener SIM-Kartenslot
  • viele Sensoren und Schnittstellen
Negativ:
  • nur zu Samsung-Galaxy-Smartphones kompatibel
  • weniger App-Unterstützung als bei Android Wear
  • sehr großes Gehäuse
Design 70
Display 80
Software 70
Performance 80
Akkuleistung 70
Preis-/Leitungsverhältnis 70
Weiterempfehlung 73

Erfahrungen

2 Bewertungen für Samsung Gear S


Nico
4 out of 5

Ich liebe sie ja, und suche nach 3 Jahren, nach einer Alternative, die es aber scheinbar nicht zu geben scheint.
Da der Akku langsam schwächelt, (mehr als eine Stunde laufen mt GPS, Puls und Bluetooth Musik hören ist nicht mehr drin)
Die Nachfolger sind alle ohne eigenständige Sim Karte.
Die Aufnahme für den Ladeadapter ist leider auch schon vor nem 3/4Jahr abgebrochen, so dass sie nur noch mit selbst angefertigtem Klettgummiband zu laden ist.

Ich befürchte ich muss sie mir noch einmal in neu kaufen. Da es hier auf dieser Seite auch keine Alternative gibt.. :/


Rafael Erismann
5 out of 5

Nach neun Monaten am Handgelenk bin ich noch immer begeistert. Das grosse Display ist einfach genial.


Teilen Sie uns Ihre Erfahrung für die Samsung Gear S mit

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.