Ein Smartwatch-Smartphone-Hybrid wird erstmals zum Verkauf angeboten

Die Idee ist allerdings nicht neu, so besitzen sowohl Samsung als auch Apple Patente in diesem Bereich. Das große Problem bei dieser Technologie scheinen auch nicht die Displays selber zu sein, sondern die Hardware und die Akkus, welche sich schlecht verbiegen lassen. Obwohl Moxi Group nun ihr neues Produkt präsentieren kann – so richtig gelöst haben sie eben besagtes Problem nicht, vielmehr sind sie dem Problem ausgewichen. Wie das obige Bild deutlich macht, wird der untere Bereich des „Smartphones“ beim einrollen nicht gebogen. Dieser Bereich ist mit der eben benannten Hardware bestückt und verbindet sich beim zusammenrollen mit dem oberen Ende des Hybriden, so dass eine gerade Fläche entsteht, welche am unteren Handgelenk sitzt. Allgemein wirkt der Hybrid recht klobig, zumal er auch einen relativ breiten Rand hat. Doch es kommt noch eine weitere Einschränkung hinzu: Anders als es die veröffentlichten Bilder suggerieren, werden die ersten Geräte lediglich mit einem Schwarz-Weiß-Display ausgestattet sein. Der Geschäftsführende Präsident von Moxi, Chongsheng Yu, soll diesbezüglich gesagt haben, dass Schwarz-Weiß-Telefone wesentlich einfacher herzustellen sind. Hinzu komme, dass ein Farb-Display einen viel höheren Energieverbrauch habe. Momentan klingt das alles wenig nach ausgereifter Technik. Wie weit diese Technologie der biegsamen Displays aber bereits ist, verdeutlich folgendes Video von Samsung. Zu sehen ist dort ein gerade mal 0,3 mm dünner und aufrollbarer Farbdisplay. Keine Frage das die Bildqualität mit einer Auflösung von 1.929 x 1.080 Bildpunkten nicht mit der eines E-Ink-Displays zu vergleichen ist. Es muss aber hinzugefügt werden, dass dieser Display nicht über eine Touchfunktion verfügt
Wahrscheinlich war es Moxi Group hingegen ein Anliegen, die ersten zu sein, die Geräte dieser Art verkaufen. Zwar versichert Yu, dass in diesem Hybrid die gleiche E-Ink-Technologie verwendet werde, wie sie zum Beispiel bei Amazons Kindle zum Einsatz kommt – aber egal wie gut das umgesetzt wird, die Ansprüche vieler potentieller Kunden sind wahrscheinlich um einiges höher. Der Hybrid wird voraussichtlich auch nur in China erhältlich sein. Der Präsident von Moxi Group schließt aber auch den Verkauf in anderen Ländern nicht aus, die Nachfrage sollte jedoch stimmen.
