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Luxus Smartwatches

Bei Smartwatches kommt es längst nicht mehr nur auf die reine Technik an. Aussehen, Design und Hochwertigkeit der Materialen sowie die Verarbeitung sind wichtige Aspekte beim Kauf einer Smartwatch, genauso wie bei jeder anderen Luxusuhr auch. Auf dem Uhrenmarkt sind Chronographen, die für fünfstellige Summen über den Ladentisch gehen, keine Seltenheit, sondern ein wichtiges Standbein renommierter Hersteller. Seit einiger Zeit finden sich im Markt für Luxusuhren auch Smartwatches, die zwar noch nicht an die Preisspitze einer Rolex Daytona herankommen, aber bereits definitiv zum Bereich der Premium Uhren zählen. Erstaunlicherweise befinden sich darunter nicht nur Hersteller wie Piaget, Chopard und Bulgari, die für ihre Luxus-Produkte bekannt sind, sondern auch diejenigen, die sonst tendenziell eher im Massenmarkt zu finden sind.

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Luxus Smartwatches

Wenn Sie auf der Suche nach einer Luxus Smartwatch im höheren Preissegment sind, die dazu auch noch technische Raffinessen mit sich bringt, wird folgende nach Preis geordnete Übersicht über den bestehenden Markt Sie bei Ihrer Entscheidungsfindung unterstützen.

Alpina Smartwatch

Der Schweizer Uhrenhersteller Alpina führt eine ganze Kollektion an Smartwatches. Sie umfasst vier Herren Uhren und vier Frauen Uhren und nennt sich die Horological Smartwatch Collection. Optisch erinnert keine der Uhren an eine herkömmliche Smartwatch. Sie verfügen über kein Touch-Display, sondern beherbergen ein konventionelles mechanisches Ziffernblatt. Nichtsdestotrotz schlummert im Uhrenwerk Smartwatch-Hightech, dessen Datenauswertung über ein gekoppeltes Smartphone ausgewertet werden kann. Das fehlende Display macht das System extrem Ressourcensparend, sodass der Akku eine Laufzeit von etwa zwei Jahren garantiert.

An der Innenseite der Uhr befinden sich Sensoren, mit denen der Schlaf des Nutzers getrackt werden kann. Auch am Tage können Aktivitäten gemessen werden und durch die Smartphone-Kopplung eingehende Nachrichten durch Vibrationen direkt durch die Smartwatch gemeldet werden. Dafür ist die Horological Smartwatch sowohl mit Andorid-Smartphones als auch mit iPhones problemlos koppelbar. Mit der passenden App, die Alpina kostenlos im App-Store anbietet, können so Einstellungen für die Uhr vorgenommen und Daten übertragen werden. Während das technische Innenleben bei allen Uhren der Kollektion gleich ist, kann das Design den eigenen Wünschen angepasst werden. Je nach Modell beläuft sich der Preis der Uhren zwischen etwa 1.000 Euro und 2.500 Euro.

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Tissot Sea-Touch

Auch der Schweizer Uhren Hersteller Tissot bietet im hochpreisigem Segment Uhren an, deren Funktionalität den Standard weit übertrifft. Allen voran ist die Tissot Sea-Touch. Sie ist im Besonderen auf die Bedürfnisse von Taucher zugeschnitten. Diese können mit der Uhr ohne Probleme 100 Meter tief tauchen, ohne Angst haben zu müssen, dass die Sea-Touch undicht wird. Durch eine einfache Berührung des Glases während des Tauchgangs werden Informationen über Tauchtiefe, Temperatur und Logbuch angezeigt. Das Logbuch enthält dabei Daten vorherige Tauchgänge bereit. Zusätzlich kann es stetig um neue Tauchgänge erweitert werden. Die Tissot Sea-Touch ist für 1.144,99 Euro erhältlich.

Tissot Sea Touch

Tag Heuer Connected

Luxusuhren sind für Tag Heuer kein neues Geschäftsfeld. Seit 1860 produziert das Schweizer Unternehmen Uhren und trug dabei mit technologischen Neuentwicklung stetig zur Verbesserung des Uhrenwerks bei. So erstaunlicher ist es, dass das Traditionsunternehmen als erster Uhren-Hersteller im Luxussegment im November 2015 eine neue Uhr mit smarten Elementen auf den Markt brachte. Sie wurde mit dem Namen Tag Heuer Connected getauft und hat neben einem Tag Heuer-typisch edlen Design eine Fülle von technischen Funktionen auf dem Kasten. Neben einem 360 x 360 Pixel-Display stecken im Inneren des Geräts ein 1,6 GHz-Dual-Core-Prozessor, ein GByte RAM und vier GByte Speicher. Das System kann mittels Bluetooth mit einem Smartphone gekoppelt werden, sodass Applikationen übertragen und Benachrichtigungen direkt auf der Smartwatch angezeigt werden können. Ein gravierender Vorteil der Tag Heuer Connected ist ein spezieller Service des Herstellers. Damit mit der technischen Alterung der Komponenten den Wertverlust der gesamten Uhr entgegenzuwirken, kann der gesamte technische Kern durch ein manuelles Uhrenwerk ausgetauscht werden. Ein wichtiger Faktor, der den Preis relativiert. Denn das Gerät ist durch seine qualitative Hochwertigkeit sehr langlebig. Für 1.350 Euro kann die Tag Heuer Connected in unternehmenseigenen oder Partner-Stores erhalten werden.Tag Heuer Connected

Kairos Luxus Smartwatch

Seit einigen Wochen werden die ersten Luxus Smartwatches vom südkoreanischen Unternehmen Kairos an Vorbesteller ausgeliefert. 2014 konnte mit Hilfe einer Indiegogo-Kampagne genug Geld gesammelt werden, um die Produktion einer mechanischen Smartwatch in die Wege zu leiten. Die Uhr wird als Hybrid-Uhr bezeichnet, da die Glasscheibe für den Schutz des mechanischen Uhrwerks gleichzeitig ein Display ist. Versteckt im Inneren der Uhr befindet sich der technische Kern, der es ermöglicht die Hybrid-Uhr mit einem Smartphone zu koppeln, um so eingehende Mails, Nachrichten und Benachrichtigungen auf dem Display anzeigen zu lassen. Außerdem kann die Smartwatch beim Sport als Fitness Armband genutzt werden.

Kairos bietet zwei Modelle der Hybrid-Watch an. Die günstigere Version mit 1.199 US-Dollar ist die Hybrid MSM115, bei der der Preis jedoch je nach Farbe und Armband variiert. Das zweite Modell kostet bis zu 2.549 US-Dollar. Bessere Displays, andere technische Komponenten im Inneren der Uhr und ein hochwertigeres Design wird als Grund dafür genannt.  So ist das Hybrid SSW158 Gold mit 25 Juwelen bestückt und sitzt in einem goldenen Gehäuse.

Zurzeit werden die ersten Hybrid-Smartwatches an die Vorbesteller der Indiegogo-Kampagne zugeschickt. Wann sich der normale Verkauf einpendelt wird, ist noch ungewiss.gold_spec

Apple Watch Hermés

Aus der Zusammenarbeit zwischen Apple und dem Luxus-Modeunternehmen Hermés entstand eine neue Smartwatch-Kollektion. Während Apple für das Kernstück, die Smartwatch selbst, zuständig ist, hat Hermés eine Reihe von Leder-Armbänden für die Geräte entworfen. Sie sind für alle Smartwatch-Editionen verfügbar und werden in verschiedenen Farben angeboten. Für ein handgefertigtes Armband inklusive Smartwatch zahlt bei im günstigsten Fall 1.300 Euro. Wer sich für die 42mm-Version mit einem Barenia Lederarmband entschieden hat, muss mit einem Preis von 1.700 Euro rechnen. Seit Mitte 2016 können die Armbänder auch einzeln bestellt werden, ohne direkt eine Apple Watch mitkaufen zu müssen. In diesem Fall liegen die Preise zwischen 300 und 750 Euro. Eine komplette Liste finden Sie hier.

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Olio Model One

Das amerikanische Startup Olio bietet eine ganze Reihe von Smartwatch-Kollektionen an, die sich je nach Ausführung im Preis sehr stark unterscheiden. Die teuersten Kollektionen sind die Gold- und die Rose-Reihe, bei denen die jeweils hochwertigste Uhr 1.400 US-Dollar kostet. Sie verfolgt das Ziel mit dem auf Linux basierenden Betriebssystem das Zeitmanagement des Nutzers zu optimieren. Dazu zeigt die Uhren zu einem die Benachrichtigungen der letzten 12 Stunden und bevorstehende Ereignisse der nächsten 12 Stunden an. Alle 12 Minuten wird dabei ein neues Pattern erstellt, das die neusten Nachrichten und Benachrichtigungen enthält.

Olio Model One

Breitling Exospace B55

Der Schweizer Uhrenhersteller Breitling ist bereits ein weltweit bekanntes Unternehmen, von dem man luxuriöse Uhren gewohnt ist. Der Eintritt in den Markt der Smartwatches war trotzdem eine kleine Überraschung, als Ende 2015 ein sogenannter Connected Chronograf namens Exospace B55 eingeführt wurde. Breitling setzte dabei weiterhin auf dessen Fähigkeiten das hohen Preissegment zu bedienen und veröffentlichte eine 8.200 Euro-Uhr, die vor allem auf die Bedürfnisse von Piloten zugeschnitten ist. Die Uhr verfügt über ein Multifunktionsdisplay, einem analogen-digitalem Bildschirm mit zwei integrierten LC-Displays. Dahinter steckt trotzdem noch ein normaler Chronograf, sodass die B55 äußerlich als Smartwatch sehr unscheinbar wirkt. Über die Displays können eingehende Mails, Nachrichten, Anrufe sowie Reminder angezeigt werden, wenn zuvor die Uhr mit einem Smartphone verbunden wurde. Anders herum können auch Informationen wie Flug-, Runden- und Zwischenzeiten, die mit der Breitling-Smartwatch aufgenommen werden, an das gekoppelte Gerät übertragen werden. Dort kann durch eine eigens für die Smartwatch entwickelte App die übertragenen Daten übersichtlich dargestellt werden. Für die Steuerung der Uhr ist sie mit einer Krone und Knöpfen an der Seite ausgestattet. Hat man keine Hand frei, kann das Gerät auch mit gezielten Handgelenksrotationen bedient werden.

Die Exospace B55 ist in einer blauen, grau/schwarzen und einer anthrazit/schwarzen Version erhältlich.

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Gerüchte über Luxus Smartwatch von Hublot, Montblanc, Omega und Co.

Nachdem Tag Heuer bereits seine Luxus-Smartwatch veröffentlicht hat, gibt es nun erste Anzeichen, dass ein weiteres Tochterunternehmen der französischen Aktiengesellschaft LVMH (Moët Hennessy Louis Vuitton) eine Smartwatch im Luxuspreis Segment auf den Markt bringen wird. In einem Interview gab der CEO von Hublot bekannt, dass es Pläne über eine Uhr mit Connected-Technologie gibt. Ab 2017 oder 2018 könnten bereits die ersten Uhren auf den Markt kommen, die über smarte Ergänzungen verfügen. Preislich dürften sich die Geräte, wie man es von Hublot gewohnt ist, im mindestens fünfstelligen Bereich befinden.

Andere Hersteller sind da jedoch weniger konkret. Das Luxus-Unternehmen Montblanc hatte mit dem smarten Armband Mon Blanc e-Strap bereits ein Fuß in der Branche. Seitdem sind jedoch keine neue Pläne über eine richtige Smartwatch an die Öffentlichkeit geraten.

Gleiches gilt für das schweizer Unternehmen Omega. Während andere Unternehmen aus der Swatch Group, wie Tissot und Swatch, bereits einige Smartwatches in ihr Sortiment aufgenommen haben, hält sich Omega diese Möglichkeit noch offen. Dabei dürften smarte Geräte gerade von dieser Marke einen neuen Stellenwert in Sachen Luxus setzen. Der Direktor von Omega gab dazu an, dass im Falle konkreter Pläne für eine Smartwatch vor allem das Design ausschlaggebend sein wird.

Fest steht jedoch, dass durch die Konkurrenz aus dem Smartwatch-Bereich viele Luxus-Unternehmen Gedanken machen sich auch in diesem Markt zu engagieren. Einige Hersteller haben es bereits vorgemacht, viele werden noch folgen. So kann man gespannt sein, ob man nicht bald schon Luxus Smartwatches aus dem Hause Cartier, Rolex, Zenith, oder gar Porsche Design über die Ladentheke gehen.

* Alle Preise inkl. der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer, ggfs. zzgl. Versandkosten. Alle Angaben ohne Gewähr. Preisänderungen sind in der Zwischenzeit möglich. Währungsumrechnung kann je nach aktuellem Kurs abweichen.