Neue Studie nutzt Smartwatches um Huntington-Erkrankungen zu untersuchen

Chorea Huntington, wie die Krankheit richtig heißt, kennen viele Menschen vielleicht nur von Dr. House (wo eine der Ärztinnen selbst an dieser Krankheit leidet). Dabei gibt es allein hierzulande etwa 10.000 offiziell betroffene Menschen. Damit ist Chorea Huntington eine der häufigsten erblichen Hirnstörungen. Bei der Erkrankung kommt es zur langsamen Zerstörung von Hirnteilen, die für den Bewegungsapparat zuständig sind. Dies geschieht durch fehlerhaftes Eiweiß, welches bei einem Defekt des sog. Huntington-Gens produziert wird.
Die Studie soll mit Smartwatches die Bewegungen der Erkrankten aufzeichnen. Die gesammelten Daten werden dann mit einer gekoppelten Smartphone-App an die Forscher weitergeleitet. Welche Smartwatch dafür benutzt werden soll, ist bisher noch unbekannt. Sie muss lediglich über genügend Bewegungssensoren verfügen, um die Bewegungen exakt genug aufzeichnen zu können.
