Neues Wearable ermöglicht zielgenauere Parkinson-Behandlung

Das Unternehmen Kinesia aus Cleveland hat ein ähnliches Wearable entwickelt, welches man sich auf den Zeigefinger steckt. Es enthält Sensoren, die die Muskelbewegungen des Nutzers analysieren und den betreuenden Ärzten eine bessere Basis für die weitere Behandlung zur Verfügung stellen. Dies soll eine gezieltere Behandlung, abgestimmt auf den spezifischen Krankheitsverlauf des Betroffenen, ermöglichen. In einer Studie mit 40 Patienten wurde das Kinea-Wearable eingesetzt und konnte erste Erfolge verbuchen. Die Gruppe von Parkinson-Erkrankungen erhielten eine übliche Behandlung zur Linderung ihrer Symptome. Zusätzlich nutzten sie zuhause das Wearable KineaOne über einen Zeitraum von einem Jahr.

Die Studie zeigt, wie wichtig ein großer Pool an Daten von jedem einzelnen Patienten ist, um genügend Anhaltspunkte für eine zielgenaue Behandlungsmethode zu gewährleisten. Da die Untersuchungszeit durch Ärzte für eine umfassende Analyse oftmals viel zu gering ist, könnten zukünftig Wearables mit biometrischer Datenmessung unterstützend wirken und selbst unabhängig von der Parkinson-Krankheit die Erfolgsrate bei der Bestimmung von Krankheiten weiter verbessern.