Pläne für Sleep-Tracker von Nintendo auf Eis gelegt

Grund dafür seien laut Kimishima Zweifel, ob ein Gerät zum Thema Schlaf und Müdigkeit tatsächlich ein Produkt werden könne. Darum würde die QOL nicht mehr Ende März diesen Jahres veröffentlicht werden. Nichtsdestotrotz werde man trotzdem alle Möglichkeiten prüfen im Bereich der Lebensqualität in den Markt einzusteigen. Bisher war die Erweiterung Wii Fit für die Wii U das einzige Produkt, dass ansatzweise in diese Sparte eingliederbar ist. Die 40 Millionen verkauften Exemplaren der Wii Fit scheinen Nintendo aber sicherlich ein Hinweis gewesen zu sein, sich in diesem Segment weiter einzubringen.
Genauer gesagt wollte Nintendo seinen Beitrag zum Gesundheitstechnologie-Markt beizutragen, indem es aus den derzeitigen tragbaren Geräten wieder „Non-Wearables“ macht. Das Geräte würde dafür automatisch erkennen, dass der Besitzer schläft und das Tracking beginnen. Die Daten würden dann an eine Cloud geschickt und dort ausgewertet werden. Anhand der Ergebnisse würde das Gerät Vorschläge geben, wie der Schlaf des Besitzers verbessert werden könnte und welche Einflüsse im Falle eines schlechten Schlafes ursächlich sein könnten.
„Die objektive Visualisierung von Schlaf und Müdigkeit ist ein kompliziertes Terrain. Doch wenn es uns gelingt, birgt es für viele Menschen großes Potenzial.“, äußerte sich 2014 der ehemaligen Nintendo-President Satoru Iwata. Auch wenn Nintendo noch nicht auf den Wearables Zug aufsteigt, ist die Produktpalette des Herstellers an Spielen und Konsolen sehr groß.
