Suunto Core 2: Leak enthüllt Outdoor-Smartwatch mit über zwei Jahren Batterielaufzeit
Fans von kompromisslosen Outdoor-Uhren können sich auf ein spannendes neues Gerät freuen, denn die Marke Suunto arbeitet offenbar intensiv an einem Nachfolger für eines ihrer ungewöhnlichsten Modelle im Portfolio. Aktuelle Informationen, die von Beobachtern bei der US-Zulassungsbehörde FCC entdeckt wurden, enthüllen bereits vorab zahlreiche Details zur kommenden Suunto Core 2. Das bemerkenswerteste Feature dürfte dabei die Energieversorgung sein, die sich drastisch von gewöhnlichen Smartwatches abhebt und der Konkurrenz in Sachen Ausdauer weit voraus ist.
Während herkömmliche Wearables meist nach wenigen Tagen oder Wochen ans Stromnetz müssen, verfolgt Suunto hier ein völlig anderes Konzept. Statt auf einen fest verbauten Akku setzt die Suunto Core 2 auf eine klassische Knopfzelle, die vom Nutzer einfach selbst ausgetauscht werden kann. Bereits der Vorgänger erreichte damit Laufzeiten von bis zu zwölf Monaten. Für die neue Generation planen die Entwickler nun ein signifikantes Upgrade: Laut den aufgetauchten Zulassungsdokumenten wird die bisherige CR2032-Batterie durch eine deutlich größere CR3032 ersetzt, was die Kapazität massiv von 225 auf 500 Milliamperestunden anhebt. In Kombination mit modernen, effizienten Hardware-Komponenten könnte die Core 2 von Suunto dadurch eine außergewöhnliche Batterielaufzeit von über zwei Jahren erreichen.
Auch bei der Verarbeitungsqualität und Haltbarkeit legt der Hersteller den Leaks zufolge spürbar nach. Das Gehäuse der neuen Uhr soll aus robustem Edelstahl gefertigt sein und bietet künftig eine verbesserte Wasserdichtigkeit von 100 Metern, während das Vorgängermodell nur für bis zu 30 Meter zertifiziert war. Interessant ist zudem ein Blick auf den Produktionsstandort, denn den FCC-Unterlagen zufolge wird die Suunto Core 2 nicht mehr im Heimatland Finnland, sondern in China hergestellt. Um im modernen Smartwatch-Markt zu bestehen, erhält der Outdoor-Spezialist zudem zeitgemäße Konnektivität. Das Gerät funkt über „Bluetooth Low Energy“ und kann somit direkt mit einem Smartphone gekoppelt werden.
Wer jedoch ein vollgepacktes Multimedia-Gerät mit bunten Apps erwartet, dürfte enttäuscht werden. Um die jahrelange Laufzeit zu realisieren, wird die Suunto Core 2 voraussichtlich einen eher reduzierten Funktionsumfang bieten. Darauf deutet unter anderem das Fehlen eines optischen Herzfrequenzsensors auf der Rückseite hin. Stattdessen orientiert sich das Modell vermutlich stark an den puristischen Features der „Suunto Core Alpha“. Nutzer können sich auf verlässliche Outdoor-Instrumente wie einen Höhenmesser, einen Kompass, eine Wettervorhersage sowie eine Anzeige für die Umgebungstemperatur und einen Tiefenmesser für den Einsatz unter Wasser verlassen. Abgelesen werden diese Daten von einem stromsparenden Display, das mit einer schlichten roten Hintergrundbeleuchtung ausgestattet ist, um auch bei nächtlichen Einsätzen im Gelände eine optimale Sichtbarkeit zu gewährleisten.