Suunto Race 3S offiziell: Leichte Titan-Uhr mit KI-Coach vorgestellt
Der finnische Sportuhrenhersteller Suunto hat seine neueste Generation kompakter Performance-Wearables offiziell enthüllt. Mit der Suunto Race 3S schickt das Unternehmen den direkten Nachfolger der Race S ins Rennen und vereint anspruchsvolle Trailrunning-Werkzeuge mit modernster Display- und Sensortechnik. Das neue Modell richtet sich an ambitionierte Ausdauerathleten, die ein leichtes Profil am Handgelenk schätzen, aber weder bei robusten Werkstoffen noch bei präziser Satellitenortung oder intelligenter Trainingssteuerung Abstriche machen wollen.
Titan-Lünette, Saphirglas und 2.000 Nits AMOLED-Display
Optisch und haptisch setzt Suunto auf kompromisslose Wertigkeit bei minimalem Gesamtgewicht. Das 46 Millimeter messende Gehäuse bringt ohne Armband gerade einmal 38 Gramm auf die Waage, während das Gesamtgewicht mit dem sportlichen Silikonarmband bei leichten 56 Gramm liegt. Für den notwendigen Schutz im rauen Gelände sorgt eine elegante Lünette aus Titan, die von kratzfestem Saphirglas flankiert wird. Die Bedienung erfolgt wahlweise über den Touchscreen oder die bewährte digitale Drehkrone an der Gehäuseflanke.
Auf der Front feiert ein 1,32 Zoll großes LTPS-Hybrid-AMOLED-Display mit einer Schärfe von 466 mal 466 Pixeln Premiere. Mit einer Spitzenhelligkeit von bis zu 2.000 Nits übertrifft das Panel die Vorgängergeneration deutlich und garantiert selbst bei direkter Sonneneinstrahlung auf felsigen Bergkämmen eine erstklassige Lesbarkeit. Für Läufe in der Dunkelheit oder frühe Starts lässt sich die Anzeige blendfrei dimmen.

Apollo-510-Chip, 64 GB Speicher und 38 Stunden Dual-Band-GPS
Unter der Haube markiert der neu verbaute Apollo-510-Prozessor einen spürbaren Leistungssprung. Die Recheneinheit beschleunigt die Reaktionszeit der Menüs merklich und sorgt für ein flüssiges Verschieben und Zoomen der topografischen Karten. Suunto verdoppelt den internen Speicher auf üppige 64 Gigabyte, wodurch weltweite Offline-Karten mit Höhenlinien und Ortsnamen dauerhaft und ohne jegliches Abonnement auf der Uhr abgelegt werden können. Über ein anstehendes Software-Update soll der Speicher künftig auch für die Offline-Musikwiedergabe freigeschaltet werden.
Auch das Energiemanagement legt spürbar zu. Im präzisen Dual-Band-GPS-Modus hält die Sportuhr bis zu 38 Stunden am Stück durch – ein Plus von rund 40 Prozent im Vergleich zum Vorgängermodell. Im regulären Alltagsbetrieb ohne dauerhafte Ortung beziffert der Hersteller die Laufzeit auf bis zu zwölf Tage. Für anspruchsvolle Wettkämpfe stehen neue Werkzeuge wie die Climb Guidance sowie ein überarbeiteter Race Planner bereit, um Renntempo und Höhenmeter strategisch einzuteilen.
Neuer Sechs-Kanal-Pulssensor und interaktiver Suunto AI Coach
Die Erfassung von Vitalwerten übernimmt ein neu gestaltetes optisches Sensor-Array auf dem Gehäuseboden. Es nutzt sechs LEDs, vier Fotodetektoren und gewölbtes 2.5D-Glas, um selbst bei Nässe, Schweiß oder kalten Temperaturen verlässliche Herzfrequenz- und HRV-Werte zu ermitteln. Für intensive Einheiten unterstützt das Wearable die ZoneSense-Technologie in Kombination mit einem externen Brustgurt, um die metabolische Belastung direkt im aeroben und anaeroben Bereich zu bestimmen.
Als zentrales Software-Highlight fungiert der neue Suunto AI Coach in der Smartphone-App. Der dialogfähige Trainingsassistent analysiert Regenerationsphasen, warnt vor drohender Überlastung und liefert personalisierte Empfehlungen für kommende Workouts. Wer die Uhr bis zum 31. Dezember 2026 aktiviert, erhält einen kostenlosen dreimonatigen Testzugang für die KI-Trainingsbegleitung.
Preis und Marktstart
Die Suunto Race 3S ist ab sofort in den drei Farbausführungen Titanium Black, Titanium Orchid und Titanium Feather erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 499 Euro.