Suunto Run 2: Fauxpas von US-Behörde enthüllt Bilder und neue Funktionen

suunto race fitness uhrDer finnische Sportuhren-Spezialist Suunto bereitet offenbar den Nachfolger seiner kompakten Laufsport-Uhr vor. Ein unbedachter Eintrag in der Datenbank der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FCC hat die kommende Suunto Run 2 vorab enthüllt. Die veröffentlichten Dokumente und Produktfotos gewähren nicht nur Einblicke in die Verkaufsverpackung der Variante in „All Black“, sondern bestätigen auch das grundlegende Design sowie entscheidende technische Neuerungen.

Vertraute Optik und robustes Gehäuse

Die geleakten Aufnahmen der Verpackung zeigen, dass Suunto beim Design der Run 2 keine Experimente wagt. Das Modell setzt weiterhin auf ein rundes Gehäuse mit der bewährten Kombination aus einer Drehkrone und einer physischen Taste an der rechten Seite. Aus den technischen Zeichnungen des Rahmens geht hervor, dass sich die Abmessungen mit rund 46 Millimetern in einer sehr ähnlichen Größenkategorie wie beim Ur-Modell bewegen dürften.

Beim Gehäuse setzt der Hersteller erneut auf eine Konstruktion, bei der Teile des Metallrahmens direkt als Antennen für die drahtlosen Verbindungen dienen. Ausgeliefert wird die Sportuhr den Fotos zufolge mit einem flexiblen Silikonarmband. Zudem bestätigt der Aufdruck der Verpackung die volle Kompatibilität mit iOS und Android sowie die CE-Kennzeichnung für den europäischen Markt.

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Upgrade auf Wi-Fi 5 und präzises Dual-Band-GPS

Unter der Haube bringt der Generationswechsel eine wichtige Neuerung bei den Konnektivitätsstandards mit. Während die Uhr für die Kopplung von Smartphones und Brustgurten weiterhin auf Bluetooth setzt, unterstützt die Suunto Run 2 nun auch schnelles Wi-Fi 5 (802.11ac) im 2,4-GHz- und 5-GHz-Netzwerk. Dies dürfte vor allem schnellere Software-Updates, den zügigen Import von Musiktiteln oder eine automatische Synchronisation von Trainingsdaten im Heimnetzwerk ermöglichen.

Für Läufer unverzichtbar bleibt das präzise Dual-Frequency-GPS (L1/L5), das auch in schwierigem Gelände oder zwischen hohen Gebäuden für eine exakte Streckenaufzeichnung sorgt. Auf spekulative Extras wie ein LTE-Modem oder einen NFC-Chip für kontaktloses Bezahlen verzichtet Suunto hingegen weiterhin bewusst, um das Gewicht niedrig und die Fokussierung auf den Laufsport hoch zu halten. Ein genauer Termin für den Verkaufsstart geht aus den Zulassungsunterlagen zwar noch nicht hervor, da das gezeigte Verpackungsdesign jedoch bereits mit Mitte Juli datiert ist, dürfte die offizielle Ankündigung nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.

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