US-Militärexperte: Virtual Reality-Headsets sollten verboten werden

Für Baker liegt das Problem ganz klar in der Tiefenwahrnehmung. Das Auge müsse bei der Virtual-Reality Brille weniger arbeiten, da das Bild ohnehin scharf ist. Normalweise arbeiten im Auge zwei Muskeln, bei Benutzung der VR-Brille sei hingegen immer nur ein Muskel aktiv – „wir können das Gehirn nicht austricksen“, meint Baker. Den Studien der US Navy zufolge, seien die negativen Auswirkungen von Virtual Reality noch bis zu 2 Tage danach vorhanden. Baker empfiehlt sogar, danach kein Auto mehr zu fahren. Es sei genau so gefährlich wie das Fahren unter Alkoholeinfluss.
Natürlich macht sich Baker mit diesen Aussagen keine Freunde. Auch der Augenarzt und Gründer von Virtual Neuroscience Labs, Maids Vasser, bestreitet die Behauptungen von Baker. Das Problem der Motion Sickness, also der Übelkeit, sei keines, was man nicht beheben könne. Es seien schon große Fortschritte gemacht wurden. Des Weiteren kritisiert Vasser, dass die Navy-Studie aus dem Jahr 1989 stammt und damit wenig aussagekräftig sei. Auch seien häufig die ruckelnden Bewegungen des Flugsimulators und nicht die Virtual Reality an sich schuld an der Übelkeit gewesen.
