Garmin Venu

Garmin Venu

gewählte Farbe: ( Schwarz )
Schwarz/Rosegold
Grau/Silber
Beige/Rosegold
Schwarz
Information

Diese Smartwatch ist aktuell nicht in unserem Shop verfügbar.

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Die Garmin Venu ist die erste Fitness Uhr des Herstellers, die er mit einem hochauflösenden AMOLED-Touchscreen ausgestattet hat. Sie feierte im Rahmen der Internationalen Funkausstellung (IFA) Anfang September 2019 Premiere. Das Modell lässt sich alternativ auch als GPS Smartwatch einordnen, da es durch einen reichhaltigen Funktionsumfang gekennzeichnet wird. Es besitzt unter anderem einen integrierten Speicher für Musik, erlaubt kontaktloses Bezahlen, unterstützt eine Vielzahl an Sportarten und bietet animierte Trainingsanleitungen auf dem Display. Die Messung von Puls, Sauerstoffgehalt sowie der Atemfrequenz und des Stresslevels machen die Venu zu einem Wearable für Damen und Herren, die ihre Fitness einschließlich ihrer Gesundheit im Blick behalten möchten.

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Produktbeschreibung

Garmin Venu Produktbeschreibung

Nachdem der für seine hochwertigen Fitness Uhren und Tracker bekannte Hersteller Garmin lange Zeit vornehmlich auf MIP-Displays gesetzt hatte, wagte er mit der Anfang September 2019 eingeführten Venu einen neuen Schritt. Die mit GPS ausgestattete Smartwatch verfügt über ein farbiges AMOLED-Display und leitet eine neue Modellserie ein. Damen und Herren gehören gleichermaßen zur Zielgruppe dieses sportlichen Begleiters. Die Ausstattung des smarten Accessoires dürfte kaum umfangreicher sein. Es misst den Puls, verfügt über einen NFC Chip für kontaktlose Bezahlvorgänge, kann den Sauerstoffgehalt im Blut bestimmen und hilft den Trägerinnen dabei, ihren Menstruationszyklus zu verfolgen. Trainingsanleitungen werden per Animation auf dem Bildschirm abgebildet und es können rund 20 Aktivitäten mit der Garmin Venu aufgezeichnet werden.

AMOLED-Touchscreen hält Einzug auf einer stilvollen Fitness Uhr

Kein Weg führt daran vorbei, beim Design der Garmin Venu zunächst auf das Display einzugehen. Die Trägerinnen und Träger erwartet ein 1,21 Zoll großer Bildschirm. Die AMOLED-Anzeige vermag mit 390 x 390 Pixeln gestochen scharf aufzulösen und wird über Fingerberührungen als klassischer Touchscreen bedient. Als zusätzliche Steuerelemente sind die beiden Tasten am rechten Gehäuserand vorgesehen, die sich auf der Höhe von zwei und vier Uhr befinden.

Garmin Venu Fitness Uhr

Die Fitness Uhr weist einen Durchmesser von rund 43 Millimetern auf und ist damit ein attraktiver Begleiter für Damen wie Herren. Dafür präsentiert sie sich auch in einem Quartett an Ausführungen, wodurch sie aufgrund ihres stilvollen Erscheinungsbildes weniger wie ein sportliches Tool, sondern vielmehr wie eine attraktive Smartwatch wirkt. Gerade die weibliche Zielgruppe sollten die Modelle in Roségold mit sandfarbenem Band und in Gold mit schwarzem Armband ansprechen. Alternativ dazu greifen vermutlich insbesondere die Herren auf die Versionen in Silber mit einem Band in Granitblau oder der komplett neutralen schwarzen Ausführung zurück.

Wer das vorhandene Armband wechseln möchte, kann das problemlos dank des herstellereigenen Quick-Fit-Prinzips tun. Die Optik lässt sich zudem durch den Austausch des digitalen Ziffernblatts, des sogenannten Watchfaces, anpassen. Die Venu ist wasserdicht und demnach problemlos für das Schwimmtraining geeignet. Sie bringt es auf ein geringes Gewicht von nur etwa 46 Gramm.

Fitness und Gesundheit im Blick, Körper und Seele im Einklang

Die Venu hat ein dickes Bündel an Funktionen im Gepäck, die sich der Gesundheit der Träger widmen. Das beginnt mit einer der standesgemäßen Aufgaben nahezu jeder Smartwatch: der Herzfrequenzmessung. Die Fitness Uhr bestimmt permanent den Puls und kann dadurch unter anderem Aussagen treffen, ob der Ruhepuls zu hoch ausfällt oder wie effektiv sich absolvierte Trainingseinheiten erweisen. Darüber hinaus vermag das Wearable die Sauerstoffsättigung des Blutes über die sogenannte Pulse-Ox-Technologie festzustellen. Dieses Feature steht Tag und Nacht bereit und gilt als Indikator, wie gut der Körper Sauerstoff aufnehmen kann. Letztlich lassen sich dadurch auch Auffälligkeiten erkennen, die beispielsweise auf einer Schlafapnoe basieren.

Garmin Venu Fitness Uhr_3

Der Atemfrequenz schenkt die Fitness Uhr ebenso Aufmerksamkeit und beobachtet diese im Schlaf, im Tagesverlauf und auch bei gezielten Übungen oder dem Yoga-Training. Und da das Stichwort Schlaf an dieser Stelle bereits gefallen ist: Selbstverständlich liefert die Garmin Venu auch eine detaillierte Analyse der Nachtruhe, indem sie die zuvor genannten Kenngrößen mit einbezieht und die einzelnen Phasen voneinander unterscheidet.

Frauen profitieren bei dieser Smartwatch auf zusätzliche Weise vom Menstruationszyklus-Tracking. Sie haben damit die Möglichkeit, ihre Periode zu verfolgen und erhalten Erinnerungen sowie weitere relevante Daten in diesem Zusammenhang. Eine Stressanalyse ist eine der obligatorischen Funktionen dieser Fitness Uhr. Mit Hilfe eines Werts gibt sie den Trägern einen Anhaltspunkt, wie anstrengend oder ruhig ihr Tag ausfällt. Bei Bedarf hat die Venu auch die passenden Atemübungen zum Entspannen parat. Sie erinnert schließlich auch an den regelmäßigen Wasserkonsum und ermöglicht es, diesen per Eingabe am Display selbst zu protokollieren.

Sportlich unterwegs sein und Komfort im Alltag genießen

Abgesehen von zahlreichen gesundheitsbezogenen Features will dieses Modell jedoch ein ebenso vielseitiger Begleiter im Alltag und bei sportlichen Aktivitäten sein. Wie es die Nutzer von Garmin Fitness Uhren bereits gewohnt sein dürften, hält auch diese verschiedene Sportprofile bereit. Rund 20 Aktivitäten erfasst die Venu und versorgt die Besitzer mit den dafür jeweils wichtigsten Daten. Ob das Krafttraining im Fitnessstudio, ein Lauf, eine Radtour, Schwimmen oder Yoga – auf diese und zahlreiche weitere Disziplinen ist der smarte Begleiter eingestellt. Dank GPS zeichnet er auch die im Freien zurückgelegten Touren auf und stellt dazu exakte Daten wie die durchschnittliche sowie die maximale Geschwindigkeit oder die ganz konkrete Streckenlänge bereit.

Garmin Venu Fitness Uhr_2

Eine der Neuerungen, die Garmin 2019 auf einige seiner Wearables brachte, sind die On-Screen-Workouts. Wem es an Inspiration mangelt oder wer sich schlichtweg bei seinem Training anleiten lassen möchte, macht von diesem Feature Gebrauch. Auf die jeweilige Person gezielt zugeschnitten, werden dann Übungen auf dem Display mit kleinen Animationen veranschaulicht. Mit dem Garmin Coach lässt sich wiederum auf ein bestimmtes Laufziel wie der ersten Fünf-Kilometer-Hürde oder einem Halbmarathon mit einem individuellen Plan hinarbeiten.

Wie erholt der Träger dieser Fitness Uhr ist oder ob er sich noch etwas Ruhe bis zur nächsten Einheit gönnen sollte – bei dieser Frage hilft die Body Battery weiter. Sie zeigt an, wie voll der persönliche Leistungs-Akku ist.

Garmin Venu Fitness Uhr_1

Um sich beim Training oder ganz einfach im Alltag jederzeit die persönliche Lieblingsmusik zu gönnen, verfügt die Fitness Uhr über einen internen Speicher, auf dem bis zu 500 Songs Platz finden. Alternativ dazu können Premium-Nutzer von Diensten wie Amazon Music, Spotify oder Deezer ihre Offline-Playlisten mit der Garmin Venu synchronisieren. Der Einordnung als Smartwatch wird dieses Modell unter anderem durch seinen NFC Chip gerecht, mit dem kontaktloses Zahlen via Garmin Pay gelingt.

Wie üblich ist die Fitness Uhr mit iOS und Android kompatibel. Sie benachrichtigt ihre Träger, wenn auf dem Smartphone Anrufe oder Mitteilungen eingehen und zeigt die dazugehörigen Informationen auf dem Display an. Wetterdaten gibt die Uhr ebenfalls preis und sie stellt sich sogar als Schutzengel heraus: In einem Notfall versendet sie bei bestehender Verbindung mit dem Mobiltelefon eine Nachricht an festgelegte Kontakte und übermittelt die aktuelle Position.

Die Akkulaufzeit der Garmin Venu beträgt rund fünf Tage. Bei intensiver Nutzung kann sich dieser Wert verringern. Ein permanent aktives GPS und die Musikwiedergabe erlaubt die Smartwatch für sechs Stunden am Stück, bevor sie wieder frische Energie verlangt.


Eigenschaften

Garmin Venu Eigenschaften

  • Abmessung
  • 12,4 mm (T)43,2 mm
  • Lünette
  • rund
  • Lünetten Material
  • EdelstahlMetall
  • Lünetten Farbe
  • rosegoldschwarzsilber
  • Sensoren
  • BeschleunigungssensorGPSHöhenmesserPulsmesserPulsmesser ohne BrustgurtSchlafüberwachungSchrittmesserThermometer
  • Konnektivität
  • ANT +BluetoothWLAN
  • Typ
  • Fitness Uhr
  • Vibration
  • Vibration
  • VÖ-Datum
  • Oktober 2019
  • Wasserresistenz
  • 5 ATMwasserdicht
  • Watch-Faces
  • Ja
  • Kompatibilität
  • AndroidiOS
  • Display Auflösung
  • 390 x 390
  • Anwendungsart
  • Business / OrganisationCardio-TrainingFitness / SportGolfenLaufen / TrackerSchwimmenWandernGesundheitsüberwachungKraftsportRadfahren
  • Armband
  • KunststoffGummi / Silikon
  • Armband Farbe
  • beigegrauschwarz
  • Betriebssystem
  • proprietär
  • Display
  • AMOLEDDisplay
  • Display Farbe
  • mehrfarbig
  • Kategorie
  • Damen SmartwatchFitness UhrGPS UhrenHerren SmartwatchLaufuhrenOutdoor UhrenPulsuhrenSmartwatch
  • Display Touch
  • Touch
  • Funktionen
  • AnrufbenachrichtigungKalorienverbrauchKamera-FernsteuerungLaufaufzeichnungMusikwiedergabeOrtungSmartphone-SucheSOS FunktionStoppuhrTextbenachrichtigungenWeckerWetterzurückgelegte Distanz
  • Geschlecht
  • DamenHerrenUnisex
  • Gewicht
  • 46,3 g
  • Glas
  • Corning Gorilla Glass 3
  • weitere Funktionen
  • Genaue Entfernungen (Golf)Green View (Golf)Hindernisse (Golf)Layup Distanzen (Golf)Messung SauerstoffgehaltSchlagweitenmessung (Golf)Schwimmbahnfunktionen (Schwimmen)Schwimmstil-Analyse (Schwimmen)Statistikspeicherung (Golf)

Testbericht

Garmin Venu Test

Die Garmin Venu gilt als eine von vier neuen Fitness Uhren, welche der Hersteller im Zuge der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin präsentiert hatte. Sie ist zugleich ein vollkommen frisches Modell und kein Nachfolger eines bereits existierenden Wearables. Obwohl sie im Inneren viel Altbekanntes beherbergt, macht die Venu ein Detail besonders interessant: Sie ist das erste Modell der Marke mit einem hochauflösenden AMOLED Display. Mit welchen Fähigkeiten sie aufwartet, wie gut sie diese erbringt und inwiefern sich die neue Bildschirm-Technologie bewährt – auf all das gibt der Testbericht eine Antwort.

Design

Seit Anfang September wird die Fitness Uhr in vier Farbausführungen angeboten, von denen mir die Ausführung mit schwarzem Silikonband und gleichfarbiger Lünette vorliegt. Geliefert wird sie zusammen mit einem Ladekabel und einer Kurzanleitung in einer ansprechend gestalteten, würfelförmigen Verpackung. Auf dem Karton sind die wichtigsten Details und die aufgedruckte Venu aus verschiedenen Perspektiven abgebildet.

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Ist die Abdeckung entfernt, präsentiert sich mir die Garmin Venu mit ihrem Alleinstellungsmerkmal: Anstelle des von den Modellen der Marke bekannten Memory-In-Pixel (MIP) Bildschirms, offenbart sich ein farbenfrohes AMOLED Display – dazu aber später mehr.

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Das Erscheinungsbild der Garmin Venu ist elegant, zeitlos und unaufdringlich. Die Uhr kennzeichnen eine runde Lünette mit symmetrischen Prägungen, ein mattschwarzes Gehäuse mit harmonierenden Kanten und gewölbten Flächen, in denen zwei physische Tasten Platz finden. Wem das mitgelieferte Silikonband nicht zusagt, kann es durch ein übliches Uhrenarmband mit 20 Millimetern Stegbreite auswechseln. Auf der Gehäuseunterseite finden sich der Pulsmesser, ein Ladeanschluss sowie der Marken- und der Modellname wieder. Mit einer Dicke von 12,4 Millimetern und nur knapp über 46 Gramm fällt die Garmin Venu ziemlich schlank und leicht aus. Das verdankt die Uhr mitunter den Materialien aus faserverstärktem Polymer und dem Corning Gorilla Glass 3, welches dazu einen hohe Kratzresistenz des Displays verspricht.

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Funktionen und Praxistest

Im ersten Schritt installiere ich die kostenfreie Garmin Connect App aus dem Play Store – sie ist gleichermaßen für Apple erhältlich – und lege dort ein Benutzerkonto an. Nach der Eingabe der gefragten Daten zu Gewicht, Größe und dergleichen mehr kann die Uhr mit dem Smartphone verbunden werden. In meinem Fall ist es ein Samsung Galaxy Note 8, mit dem die Kopplung auf Anhieb funktioniert. Im Anschluss führt mich die Smartwatch durch eine kleine Anleitung, mit Hinweisen zur Navigation und den wichtigsten Funktionen.

Die Garmin Venu lässt sich durch das Drücken einer beliebigen Taste oder das Neigen des Handgelenks zum Körper hin aufwecken. Wische ich senkrecht über das Display, gelange ich zu mehreren Widgets – darunter Übersichten zu Leistungs- und Gesundheitsdaten, Kalender, Wetter, Benachrichtigungen und einer Musik-Steuerungsfunktion. Ein Schnellzugriff, welcher über das Wischen nach rechts aufrufbar ist, kann ebenso wie die Reihenfolge und Anzeige der Widgets individuell eingestellt werden. Ein kurzes Drücken der unteren Taste navigiert zurück zum Startbildschirm, ein längeres Drücken öffnet die Kurzeinstellungen. Über die obere Taste gelange ich zu den Aktivitäten.

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Das Ziffernblatt ließ sich bereits bei älteren Modellen von Garmin ändern, doch mit der Venu macht das noch einmal so viel Freude. Das AMOLED Display strahlt im wahrsten Sinne des Wortes im Vergleich zum MIP-Display und präsentiert sich aus allen Blickwinkeln gut ablesbar. Zudem ermöglicht die neue Display-Technologie eine bessere Darstellung von Animationen auf der Uhr. Aus der Smartphone-Anwendung heraus lassen sich vorgefertigte oder eigens erstellte Trainingspläne inklusive der Übungsvorschau im Videoformat auf dem Bildschirm anzeigen. Der Träger kann im Anschluss nach diesen Vorgaben sein Training gestalten.

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Einziger Nachteil des Displays: Der Akku kommt schneller außer Atem, als Modelle mit weniger schicker Technologie. Nach circa vier Tagen Nutzung mit täglichen Trainingseinheiten geht der Uhr vorübergehend die Puste aus. Ein kompletter Ladezyklus mit dem mitgelieferten Kabel dauert dafür keine volle Stunde.

Im Alltag erweist sich die Garmin Venu als zuverlässiger Motivator, präziser Trainingsbegleiter und praktischer Alltagshelfer. Auf dem Smartphone eingehende Benachrichtigungen, Nachrichten und Anrufe werden mir auf Wunsch auf dem Handgelenk inklusive einer Textvorschau eingeblendet. Nachrichten können mit vordefinierten Kurzantworten erwidert werden, welche sich über die Garmin Connect Anwendung individualisieren lassen. Hier fehlt leider eine Filteroption, um festzulegen, aus welchen Apps Benachrichtigungen auf die Uhr gesendet werden sollen und aus welchen nicht.

Als hilfreich erweisen sich auch die Kalender-Ansicht mit dem Überblick zu tagesaktuellen Terminen und die Musik-Funktion. Sie erlaubt es, bis zu 500 Titel direkt vom internen Speicher über Bluetooth-Kopfhörer wiederzugeben oder alternativ die Musik-App des Smartphones fernzusteuern. Dank des Speichers darf das Smartphone bei einer Sporteinheit getrost zu Hause bleiben. Gleiches gilt für das Portemonnaie, denn dank integriertem NFC Chip können Einkäufe bei eingerichtetem Garmin Pay kontaktlos über das Handgelenk bezahlt werden.

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Bei längerer Inaktivität erinnert mich die Uhr daran, dass sie doch gerne ein paar Schritte und andere Fitnessdaten aufzeichnen möchte und das tut sie ausgezeichnet. Neben präzise erfassten Schritten, zurückgelegter Distanz, bewältigten Etagen und einem nach persönlichen Erfahrungen bewerteten, akkurat berechnetem Kalorienverbrauch misst sie noch weitere, interessante Vitalwerte. Ermöglicht wird das nicht zuletzt durch die spezielle Firstbeat- und Garmin Elevate-Technologie für die Herzfrequenzmessung am Handgelenk. Beim Erreichen der individuell einstellbaren Schritt-, Etagen- und Kalorienziele wird der Nutzer mit einer kleinen Animation am Handgelenk belohnt. Zu den besonderen Daten zählt unter anderem der Stresslevel, welcher sich an der Herzratenvariabilität (HRV) bemisst. Dieser wird auf einer Skala von 0 des absoluten Ruhezustands bis 100 für einen hohen Stresswert eingeordnet. Tatsächlich zeigte die Garmin Venu während stressigen Phasen auf der Arbeit einen gesteigerten Wert an.

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Der Body-Battery-Wert misst die Energiereserven des Körpers anhand der Herzfrequenz, dem Stressniveau, der Schlafqualität und der Aktivitäten. Analog zum Stresslevel wird die Body Battery auf einer Skala von 0 bis 100 dargestellt. Sie bietet eine Orientierung für die Regeneration des Körpers und hilft, die Auswirkungen von Erholungs- und Aktivphasen nachzuvollziehen. Auch hier erscheinen die Werte für einen Sportler mit langjähriger Trainingserfahrung als zutreffend. Des Weiteren erfasst die Fitness Uhr die Anzahl der Atemzüge pro Minute, die ebenfalls als nützlicher Messwert der allgemeinen Gesundheit gelten.

Die Pusloximeter- und die VO2max-Messung sind zwei weitere Gesundheitswerte, welche ausschließlich in der Smartphone App eingesehen werden können. Die Pulsoximetrie ist ein Verfahren zur Messung des Sauerstoffgehalts im Blut. Dies ist besonders für alpine Sportler interessant, da anhand des Wertes nachvollzogen werden kann, ob sich der Körper an die Höhe anpasst. Die VO2max dagegen gibt Aufschluss über die kardiovaskuläre Fitness und sollte sich mit verbesserter Fitness erhöhen. Wie genau die beiden Messungen sind, konnte ich für den Test allerdings nicht überprüfen.

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Auch der Schlaf bleibt von der Garmin Venu nicht unbeachtet und wird inklusive der Unterteilung in die verschiedenen Schlafphasen der Tief-, Leicht-, REM- und Wachzeiten erfasst. Zusätzlich zeichnet die Fitness Uhr die Bewegungen und den Verlauf der zuvor erwähnten Pulsoximetrie auf – sofern letztgenannte über die Garmin Connect App aktiviert ist. Damit das helle Display nicht den Schlaf stört, hat Garmin mitgedacht und das Einschalten über die Neigung ausgestellt. Wer dennoch einen Blick auf die Uhr werfen möchte, betätigt einfach eine der beiden physischen Tasten.

Zum Aufzeichnen von Trainingseinheiten stellt die Garmin Venu ein vielfältiges Portfolio an sportartspezifischen Tracking-Modi bereit. Vom Kraftsport über Rudern bis hin zum SUP (Stand Up Paddling) bleibt hier kaum ein Wunsch unerfüllt. Mein Fokus liegt in diesem Test auf dem Erfassen von Kraftsporteinheiten und verschiedenen Cardio-Trainings. Zum Start einer Aktivität wird die obere Taste gedrückt und die entsprechende Sportart ausgewählt. Daraufhin zeigt die Fitness Uhr dafür relevante Messdaten an. Das sind zum Beispiel die Pace sowie die Geschwindigkeit bei Lauf-Einheiten oder der SWOLF-Wert sowie die Züge pro Bahn beim Schwimmen. Das Tracking mit GPS teste ich während einer Fahrrad-Fahrt. Innerhalb weniger Sekunden nach Start der Aktivität verbindet sich die Uhr mit den Ortungssensoren (GPS, GLONASS und Galileo) und zeigt mir Distanz, Geschwindigkeit, Zeit und weitere Datenfelder an.

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Interessanter wird es für mich bei Ankunft am Ziel der kleinen Radtour – dem Fitnessstudio. Während sich viele Konkurrenzprodukte auf ein allgemeines Erfassen von Workouts im Fitnessstudio beschränken und den Fokus auf den Ausdauersport legen, schenkt Garmin Kraftsportlern mindestens genauso viel Aufmerksamkeit. Mit ein wenig manuellem Zutun erfasst die Garmin Venu auch die Pausen- und Belastungszeiten, sowie die Übungen, inklusive Satz- und Wiederholungszahlen. Zu Beginn und am Ende eines Satzes muss hierfür die untere Taste betätigt werden – den Rest erledigt die Venu theoretisch selber.

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Bei Übungen wie der Kniebeuge, Kreuzheben, Rudern oder Bankdrücken, wo die Bewegungsabläufe relativ eindeutig sind, erkennt die Fitness Uhr sowohl die Wiederholungen, als auch die Übung selbst relativ gut. Wenn die Arme weitestgehend unbeteiligt bleiben, hat sie jedoch kaum eine Chance, die Übung korrekt aufzuzeichnen und ist auf die manuelle Eingabe durch den Nutzer angewiesen. Nach jedem Satz können die Wiederholungen korrigiert und das Gewicht eingegeben werden. Wer diese Mühe aufbringt, wird mit einem perfekt aufgezeichneten Trainings-Logbuch und interessanten Berechnungen der Venu belohnt. Wem die Zeit und oder die Lust dazu fehlen, lässt die Uhr einfach im Satz-Modus laufen und wechselt die Darstellung über ein senkrechtes Wischen auf die Puls- oder Gesamtzeit-Ansicht.

Fazit

Garmin hat auf die Wünsche der Nutzer gehört und bietet mit der Garmin Venu ein stilvolles Allroundtalent, welches Sportlerherzen höherschlagen lässt. Dank des eleganten Designs fällt der Träger im Büro nicht als Fitness-Tracker-Freak auf, sondern weckt vielmehr das Interesse der Kollegen, sobald sich der schicke Zeitmesser als Multitalent entpuppt. Smarte Tools begleiten den Nutzer im Alltag und ersparen teilweise das Mitführen eines Smartphones oder der Geldbörse. Lediglich ein Mikrofon und Lautsprecher mit entsprechenden Software-Erweiterungen fehlen, um die Smartwatch-Konkurrenz mächtig ins Schwitzen zu bringen.

Kaum eine Disziplin bleibt unberücksichtigt, wenn es um das Aufzeichnen, Protokollieren und Optimieren eines Workouts geht. Vorgefertigte Trainingspläne und Übungsanleitungen bringen sportliche Abwechslung und einen erleichterten Einstieg für Anfänger. Zudem liefert die Garmin Venu unheimlich umfassende Gesundheitswerte für jedes Fitnessniveau und erlaubt es daraufhin, den persönlichen Alltag und die Trainingseinheiten zu optimieren.

Garmin Venu Testergebnis

Positiv:
  • Design weiß zu gefallen
  • hochauflösendes AMOLED-Display
  • umfassendes und genaues Gesundheitstracking
  • spezifische Erfassung vieler Sportarten
  • integrierter Musikspeicher
  • kontaktloses Bezahlen
Negativ:
  • Akkulaufzeit geringer als Garmin-Modelle mit MIP-Display
  • keine Filteroption für Benachrichtigungen
Design 100
Display 100
Software 90
Performance 90
Akkuleistung 90
Preis-/Leistungsverhältnis 80
Weiterempfehlung 92

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