Amazfit T-Rex Ultra 2: Leaks deuten auf MicroLED-Display und Titan-Upgrade hin

amazfit t-rex ultra 2 smartwatch

Die Anzeichen verdichten sich, dass Amazfit kurz davorsteht, mit der T-Rex Ultra 2 einen echten Preis-Leistungs-Hammer im High-End-Segment zu präsentieren. Neueste Leaks, die unter anderem in Branchenforen aufgetaucht sind, sprechen von einem technologischen Quantensprung, der die bisherige Hierarchie bei den Outdoor-Smartwatches durcheinanderwirbeln könnte. Besonders ein Detail lässt aufhorchen: Amazfit plant offenbar den Einsatz eines extrem hellen MicroLED-Displays, womit der Hersteller direkt in den Ring mit den deutlich teureren Konkurrenten von Garmin und Apple steigen würde. Sollten sich diese Informationen bestätigen, erwartet uns schon bald eine der spannendsten Neuvorstellungen des Jahres.

Das Herzstück der kommenden T-Rex Ultra 2 soll ein 1,5 Zoll großes MicroLED-Display sein, das mit einer Leuchtkraft von über 3.000 Nits selbst bei grellstem Sonnenlicht perfekt ablesbar bleibt. Im Vergleich zur OLED-Technologie bietet MicroLED den entscheidenden Vorteil, dass es nicht nur heller, sondern auch energieeffizienter ist und keine Gefahr des Einbrennens besteht. Damit würde Amazfit eine Technologie in den Massenmarkt bringen, die bisher nur absoluten Luxusmodellen wie der Garmin Fenix 8 Pro vorbehalten war. Kombiniert wird dieser Bildschirm laut den Leaks mit einem nochmals verstärkten Gehäuse aus einer TC4-Titanlegierung, die das bisherige teilweise verwendete Grade-5-Titan komplett ersetzt und die Uhr noch widerstandsfähiger gegen Stöße machen soll.

amazfit t-rex 3 smartwatch_2

Neben der Hardware scheint Amazfit auch bei der Funktionalität massiv nachzulegen. Die Gerüchteküche spricht von einer integrierten Satelliten-Kommunikation, die es ermöglichen würde, auch ohne Handyempfang Nachrichten zu versenden oder Notrufe abzusetzen. Hinzu kommt eine verbesserte Wasserfestigkeit von 10 ATM, die nun auch offiziell für Tauchgänge bis 100 Meter zertifiziert sein soll. Trotz des enorm hellen Displays wird eine Akkulaufzeit von bis zu 35 Tagen bei typischer Nutzung prognostiziert, was ein deutlicher Sprung gegenüber dem Vorgänger wäre. Preislich wird die Uhr voraussichtlich zwischen 450 und 550 US-Dollar liegen – immer noch ein Schnäppchen im Vergleich zur Konkurrenz, aber deutlich teurer als bisherige Amazfit-Modelle. Eine Vorstellung im Umfeld des Mobile World Congress (MWC)  Ende Februar gilt als wahrscheinlich.

Kommentar schreiben