Apple Watch Series 12 & Ultra 4: Das erwartet uns im Herbst

Unter der Haube gilt ein neuer S12-Sip-Prozessor als gesetzt. Dieser soll primär auf Effizienz und die Beschleunigung von On-Device-KI-Funktionen ausgelegt sein. Bei den Gesundheits-Features steht vor allem ein verbessertes System zur Blutdruck-Trendanalyse im Fokus. Zwar ist eine Messung genauer mmHg-Werte weiterhin nicht zu erwarten, doch soll die Uhr den Träger bei anhaltend erhöhten Werten warnen können. Auch beim Schlaftracking und der Erkennung von Schlafapnoe werden optimierte Auswertungs-Algorithmen erwartet.
Apple Watch Ultra 4: Fokus auf Performance, Satellit und Display
Die extrem robuste Apple Watch Ultra 4 behält ihren gewohnten Formfaktor mit dem markanten 49-Millimeter-Titangehäuse bei, könnte jedoch in einer überarbeiteten Farbvariante mit dunklerem Finish erscheinen. Ein großes Thema in der Gerüchteküche betrifft das Display: Während frühere Pläne für ein Micro-LED-Panel verschoben wurden, soll Apple ein neues, noch energieeffizienteres OLED-Display verbauen, das eine Spitzenhelligkeit von deutlich über 3.000 Nits erreicht.
Auf der Funktionsseite wird über eine Erweiterung der Satelliten-Konnektivität spekuliert. Nachdem Notfall-SOS per Satellit beim iPhone etabliert ist, könnte die Ultra-Reihe künftig eigenständige Notrufe oder Standort-Updates über Satellit senden, selbst wenn kein gekoppeltes iPhone in der Nähe ist. Ein größerer Akku sowie verfeinerte Tauch- und Navigationsfunktionen runden das Paket für Outdoor-Enthusiasten ab.
Erwarteter Launch-Termin und Preise
Der Zeitplan folgt dem gewohnten Apple-Rhythmus: Die offizielle Ankündigung beider Smartwatch-Modelle wird im Rahmen des traditionellen September-Events zusammen mit den neuen iPhone-Modellen erwartet. Der Verkaufsstart dürfte wenige Wochen später erfolgen. Preislich dürften sich die Modelle im Bereich der Vorgänger bewegen, wobei leichte Anpassungen durch gestiegene Produktionskosten nicht ausgeschlossen sind.
