Apple Watch Series 7 debütiert: Neues Design, Konstanz bei Funktionen

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Die ganz große Bandbreite an Gerüchten tauchte in diesem Jahr nicht vor der Präsentation auf. Und wenn, dann betrafen die Meldungen in erster Linie das Design. Obwohl sich die Vermutungen weitgehend nicht bewahrheitet haben, so machen sie doch deutlich: Die aktuell enthüllte Apple Watch Series 7 punktet nicht vorrangig mit einem gewachsenen Funktionsumfang, sondern erhält vor allem einen Feinschliff bei der Optik.

Kolportiert wurde im Vorfeld, die Apple Watch Series 7 falle eckiger aus und erinnere damit an andere Apple-Geräte wie das iPhone. Genau das Gegenteil trifft am Ende zu. Die Ecken der Smartwatch wurden noch stärker abgerundet und sie sind sogar dazu in der Lage, Licht zu reflektieren. Zudem verkleinern sich die Ränder um 40 Prozent und belaufen sich damit auf nur noch 1,7 Millimeter. Was sich jedoch bewahrheitet hat, ist die Größenänderung. Tatsächlich wachsen die kleineren Ausführungen von bislang 40 auf 41 Millimeter. Die größeren Varianten dehnen sich auf die gleiche Weise und damit von 44 auf 45 Millimeter aus.

Dadurch lassen sich laut Aussagen der Kalifornier bis zu 50 Prozent mehr Inhalte auf dem Display darstellen. Das hat Apple wohl auch dazu bewogen, eine komplette Bildschirm-Tastatur auf Abruf zu integrieren. So gestaltet sich etwa das Beantworten von Textnachrichten am Handgelenk noch komfortabler. Dank eines Always-on-Modus bleibt die Anzeige auf Wunsch permanent eingeschaltet. Doch damit sind noch immer nicht alle Änderungen zum Display genannt: Es leuchtet in geschlossenen Räumen bis zu 70 Prozent heller als das Vorgängermodell.

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Gute Gründe hat das Unternehmen aus Cupertino auch, warum es die Apple Watch Series 7 als seine bislang robusteste Smartwatch bewirbt. Das Frontglas ist um 50 Prozent dicker geworden und soll Brüche bestmöglich ausschließen. Wasserdicht zeigt sich die intelligente Uhr wie gewohnt bis zu 50 Meter – dank einer Zertifizierung nach dem IP6X-Standard kann auch kein Staub eindringen. Entscheiden dürfen sich die Interessenten zwischen den drei Gehäusematerialien Edelstahl, Titan sowie 100 Prozent recyclebarem Aluminium. Dazu sind abermals verschiedene Farben verfügbar und auch bei den Armbändern besteht von Textil über Silikon bis hin zu Echtleder maximale Auswahl.

Hinsichtlich der Fähigkeiten der Apple Watch Series 7 wurden nur begrenzt Neuerungen implementiert. Fahrradfahrer freuen sich über eine automatische Aktivitätserkennung. Zudem erkennt die Smartwatch ihre Stürze verlässlich und setzt im Ernstfall eigenständig einen Notruf ab. Wer auf dem E-Bike unterwegs ist, profitiert von einer optimierten Berechnung des Kalorienverbrauchs. Als wertvoll – gerade im Hinblick auf das Schlaftracking – erweist sich vermutlich die Schnellladefunktion. Binnen acht Minuten tankt die Apple Watch 7 genügend Energie für acht Stunden. 45 Minuten braucht es, um von 0 auf 80 Prozent zu gelangen. Identisch bleibt die durchschnittliche Laufzeit von 18 Stunden.

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Ansonsten bleibt Bewährtes erhalten. So unterstützt die Smartwatch unzählige Workout-Typen, misst die Sauerstoffsättigung und vermag ein EKG am Handgelenk zu erstellen. Natürlich ist auch die Apple Watch Series 7 jeweils als Bluetooth-Version und als eigenständiges Modell mit integrierter eSIM erhältlich. Preise für den deutschen Markt hat Apple noch nicht genannt. Sie dürften jedoch bei 399 Euro starten. Beim Release-Termin bleiben die US-Amerikaner noch recht vage, indem sie ankündigen, dass die Apple Watch 7 „später im Herbst“ erscheint. Zuletzt gab es Gerüchte um Verzögerungen bei der Produktion, die dafür verantwortlich sein könnten.

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