Garmin bereitet Wearable-Offensive vor: Fenix 9, Cirqa und die neue „Muscle Battery“

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Garmin steht offenbar vor einem überaus spannenden Hardware-Jahr und plant die Veröffentlichung von gleich drei neuen Produkten für 2026. Aktuelle Markenanmeldungen und Hinweise aus internen Konferenzen deuten darauf hin, dass der Hersteller sein Portfolio in den kommenden Monaten signifikant erweitern wird. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf einem komplett neuen Fitness-Tracker mit der Bezeichnung „Garmin Cirqa“.

Wie aus einem aktuellen Eintrag beim US-Patentamt hervorgeht, handelt es sich hierbei um ein Wearable für das Handgelenk, das gänzlich ohne eigenes Display auskommen dürfte. Das Gerät ist darauf spezialisiert, körperliche Parameter, Bio-Signale, das Stresslevel sowie die generelle Erholung des Nutzers präzise zu analysieren. In der Branche wird bereits lebhaft spekuliert, dass Garmin mit dem Cirqa-Band direkt in Konkurrenz zu bekannten Fitness-Trackern treten möchte, um sich ein neues Marktsegment zu erschließen. Ein möglicher Marktstart wird dabei von Insidern bereits für Mai oder Juni dieses Jahres erwartet.

Neben dem neuen Tracking-Band steht auch das nächste große Smartwatch-Flaggschiff in den Startlöchern. Die Garmin Fenix 9 dürfte das unangefochtene Highlight der zweiten Jahreshälfte werden. Garmins CEO Clifton Pemble deutete kürzlich in einer Investorenkonferenz an, dass das Unternehmen einen sehr aktiven Jahresplan für den Outdoor-Bereich verfolge und man sich ab dem späten Sommer auf starke Produktveröffentlichungen einstellen könne. Historisch betrachtet würde diese Aussage perfekt zu einem offiziellen Launch der Fenix 9 im August, September oder Oktober 2026 passen, pünktlich zum Start der umsatzstarken Herbstsaison.

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Als drittes potenzielles Produkt bahnt sich eine echte technologische Neuerung an, die vor allem ambitionierte Sportler aufhorchen lassen dürfte. Eine weitere kürzlich entdeckte Markenanmeldung enthüllt ein neues Feature mit dem Namen „Muscle Battery“. Diese muskelbezogene Funktion soll Athleten dabei helfen, ihre lokale Muskelbeanspruchung und Leistungsfähigkeit während des Trainings noch besser zu verstehen und zu optimieren. Da eine solch tiefgreifende Analyse voraussichtlich spezielle Hardwarekomponenten erfordert, wie beispielsweise einen Sensor zur Messung der muskulären Sauerstoffsättigung, könnte es sich hierbei um ein eigenständiges drittes Gadget handeln. Alternativ wäre auch eine exklusive Sensor-Integration in die kommende Premium-Smartwatch-Generation denkbar, um den Abstand zur Konkurrenz weiter auszubauen. Wann genau das Feature das Licht der Welt erblickt, bleibt vorerst abzuwarten, da sich die entsprechende Marke derzeit noch im formalen Prüfungsverfahren befindet.

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