Garmin Cirqa: Enthüllte Produktbilder zeigen vier Farben und EDA-Sensor
Der Vorhang um Garmins meisterwarteten Fitness-Tracker des Jahres lüftet sich immer weiter. Nachdem das E-Commerce-Backend des Herstellers vor wenigen Tagen bereits die europäische Preisgestaltung enthüllt hatte, machen nun die ersten hochauflösenden Produktfotos die Runde im Netz. Die durchgesickerten Renderbilder bestätigen nicht nur den extrem puristischen Hardware-Ansatz des Garmin Cirqa, sondern werfen auch ein spannendes Licht auf die verbauten Sensoren und die optische Vielfalt, mit welcher der Hersteller dem Rivalen Whoop Marktanteile abjagen will.
Puristisches Design in vier Farben
Die aufgetauchten Bilder räumen letzte Zweifel am Konzept aus: Das Garmin Cirqa verzichtet vollständig auf einen Bildschirm oder physische Tasten. Stattdessen setzt das Wearable auf ein cleanes, kapselförmiges Gehäuse, das nahtlos in ein elastisches Textilarmband eingebettet ist. Dank dieser minimalistischen Bauweise soll das Band im Alltag und beim Schlafen kaum spürbar sein.
Das Bildmaterial zeigt den Tracker zum Verkaufsstart in mindestens vier verschiedenen Farbvarianten: Neben einem klassischen Schwarz und einem schlichten Grau setzt Garmin auch auf frische Akzente mit Versionen in einem tiefen Dunkelblau und einem dezenten Rosé/Geflecht-Look. Das Armband lässt sich über einen stufenlosen Verschlussmechanismus präzise anpassen, um den nötigen Anpressdruck für die optische Sensoreinheit auf der Gehäuserückseite zu gewährleisten.
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EDA-Sensor für Stress-Tracking trifft auf ältere Sensor-Hardware
Der genaue Blick auf die Gehäuseunterseite liefert interessante Details zur Technik. Neben den bekannten LEDs für die optische Pulsmessung und die Sauerstoffsättigung (SpO2) sind deutliche Metallkontakte erkennbar. Diese deuten stark auf die Integration eines EDA-Sensors (Elektrodermale Aktivität) hin. Über kleinste Veränderungen der Hautleitfähigkeit kann das System mikroskopisch kleine Schweißreaktionen messen, die als direkter Indikator für physischen und emotionalen Stress gelten – ein echtes Upgrade für das Regenerations-Tracking.
Für etwas Diskussionsstoff in der Tech-Community sorgt jedoch die optische Anordnung des Herzfrequenz-Sensors. Dieser entspricht visuell der älteren „Elevate Gen 4“-Technologie von Garmin und nicht dem neueren Gen-5-Standard. Garmin verzichtet beim Cirqa damit wohl auf Features wie eine EKG-Funktion, was jedoch der Baugröße und vor allem dem angestrebten Preispunkt zugutekommt.
Dass Garmin für das reine Daten-Sammelbecken preislich die Kirche im Dorf lässt, unterstreichen die Enthüllungen der letzten Tage: Mit einem Startpreis von voraussichtlich 199,99 Euro bringt der Hersteller ein hochinteressantes Gesamtpaket auf den Markt, das ohne zwingende Abo-Gebühren auskommt und die gesammelten Vitalwerte direkt in das Garmin-Connect-Ökosystem einspeist.