Garmin Cirqa: Geleakter Fitness-Tracker sagt Whoop den Kampf an
Die Gerüchteküche brodelt gewaltig, denn Garmin bereitet sich offenbar darauf vor, mit einem völlig neuen Wearable-Konzept in einen stark umkämpften Markt einzusteigen. Aktuelle Leaks deuten darauf hin, dass der Hersteller schon bald einen eigenen Fitness-Tracker unter dem Namen „Garmin Cirqa“ auf den Markt bringen wird, der gänzlich ohne ein klassisches Display auskommt. Damit positioniert sich das Gerät als direkter und ernstzunehmender Konkurrent zum beliebten Whoop-Armband. Erste durchgesickerte Bilder lassen auf ein unauffälliges, stoffähnliches Band schließen, in dessen Mitte ein Sensormodul mit dem markanten Garmin-Logo eingelassen ist.
Der bewusste Verzicht auf einen Bildschirm bringt einen entscheidenden Vorteil im Alltag mit sich. Der Tracker ist in erster Linie für eine kontinuierliche, ganztägige Überwachung der Gesundheit sowie für eine langfristige und detaillierte Analyse von Erholungsphasen konzipiert. Wie schon beim großen Vorbild Whoop geht es darum, ein ganzheitliches Bild des Körpers zu erstellen, um das Training und die Regeneration besser aufeinander abzustimmen. Da das Gerät kein leuchtendes Display besitzt, zeichnet es die Vitaldaten dauerhaft und unauffällig im Hintergrund auf, ohne den Träger durch ständige Benachrichtigungen oder leuchtende Zifferblätter abzulenken.
Besonders intensiv wird in der Community aktuell jedoch über die Preisgestaltung des kommenden Geräts diskutiert. Jüngste Informationen von Händlern deuten darauf hin, dass Garmin für das Cirqa-Band einen überraschend hohen Preis von fast 400 Euro veranschlagen könnte. Auf den ersten Blick wirkt diese Summe für einen simplen Tracker ohne Bildschirm extrem abschreckend und sorgt teilweise für regelrechte Schockreaktionen bei den Fans.
Setzt man diesen Preis jedoch in Relation zur Preispolitik der direkten Konkurrenz, relativiert sich das Bild deutlich. Whoop bindet seine Nutzer an ein kostenpflichtiges Abonnement, das je nach Modell mindestens 199 Euro pro Jahr kostet, sodass man bereits nach zwei Jahren Nutzung bei knapp 400 Euro angelangt ist. Es wird in der Branche stark davon ausgegangen, dass Garmin auf ein solches Abo-Modell verzichtet und Käufer den Tracker nach der einmaligen Anschaffung ohne wiederkehrende Gebühren vollumfänglich nutzen können, was die hohen Einstiegskosten auf lange Sicht sehr lukrativ macht.
Wann genau das Garmin Cirqa offiziell das Licht der Welt erblickt und welche konkreten Sensoren schlussendlich im Gehäuse stecken, bleibt vorerst noch ein gut gehütetes Geheimnis. Es bleibt abzuwarten, ob Garmin den aufgerufenen Premium-Preis mit einzigartigen Features oder extrem präzisen Messungen rechtfertigen kann, um eingefleischte Whoop-Nutzer zum Wechsel zu bewegen.