Garmin Cirqa: Neue App-Analysen verraten Details zum displaylosen Tracker

Garmin Vivosmart Lifestyle Fitness ArmbandVor wenigen Tagen tauchten erste Gerüchte über ein völlig neues, displayloses Fitness-Armband der bekannten Marke auf. Nun liefern clevere Software-Experten frische Details, die tief in der begleitenden App versteckt waren. Die Analysen zeigen ziemlich genau, wie der Alltag mit dem mysteriösen Tracker namens „Garmin Cirqa“ aussehen wird. Dabei rückt das Mobiltelefon ins Rampenlicht und übernimmt kurzerhand die Rolle des fehlenden Bildschirms. Werfen wir einen entspannten Blick auf die Technik von morgen und wie sie das Tracking für die breite Masse noch zugänglicher macht.

Nachdem das schlichte Design bereits bekannt wurde, dreht sich jetzt alles um die inneren Werte der Software. In der aktuellen Version 5.25 der dazugehörigen Garmin Connect App sind tief im Programmcode eindeutige Hinweise auf ein neues Gerät aufgetaucht, das explizit ohne eigenen Bildschirm beschrieben wird. Das wirft natürlich sofort die Frage auf, wie man einen solchen smarten Sensor im Alltag überhaupt bedienen soll. Die Entwickler haben dafür eine sehr elegante Lösung gefunden: Das ohnehin ständig präsente Smartphone wird während einer laufenden Aktivität zum direkten Live-Monitor. Anstatt also nur im Nachhinein trockene Diagramme zu studieren, bekommt man das Feedback direkt und in Echtzeit auf das Handy geliefert.

garmin cirqa fitness tracker

Was das konkret bedeutet, verraten neu entdeckte Textbausteine innerhalb der Anwendung. Diese deuten stark auf angeleitete Live-Sitzungen hin, wie beispielsweise entspannende Atemübungen für zwischendurch. Künftig gibt die App auf dem Mobiltelefon präzise Anweisungen, wann man einatmen, ausatmen oder die Luft anhalten soll, während das unauffällige Band am Handgelenk die körperlichen Reaktionen absolut synchron aufzeichnet. Das ist ein spannender Paradigmenwechsel, der den Druck herausnimmt, ständig auf eine blinkende Smartwatch schauen zu müssen. Man kennt dieses Prinzip zwar schon von Brustgurten für das Krafttraining, aber für ein alltagstaugliches Lifestyle-Gadget zur Stressbewältigung ist das ein völlig neues Level der Nutzerfreundlichkeit.

Unter der Haube der Software passiert derzeit aber noch einiges mehr. Die Programmierer von Garmin bereiten ihre gesamte digitale Umgebung aktuell offenbar auf eine wesentlich breitere Gerätevielfalt vor. Begriffe in der App, die bisher ganz traditionell immer nur von smarten Uhren sprachen, weichen allmählich deutlich neutraleren Bezeichnungen. Das zeigt sehr eindrucksvoll, dass solche puristischen Sensoren ohne klassisches Zifferblatt bald fest zum Alltag gehören sollen. Da ein solches Armband seinen wahren Wert erst durch die clevere Auswertung der Vitalwerte entfaltet, dürfte die Software in Zukunft noch stärker ins Zentrum rücken. Die technische Basis für diese herrlich unaufgeregte Art der Gesundheitsüberwachung steht jedenfalls schon bereit und wartet eigentlich nur noch auf den offiziellen Startschuss.

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