Garmin CIRQA Smart Band Pro: Leak enthüllt Tasten und Lautsprecher

garmin cirqa fitness armband_2In der Wearable-Community sorgt ein neuer Fund in Garmins eigener Software für Gesprächsstoff. Nachdem das Unternehmen mit dem regulären CIRQA Smart Band eine displaylose Whoop-Alternative auf den Markt gebracht hatte, die primär auf unauffälliges 24/7-Tracking ausgelegt ist, zeichnet sich nun eine Ausweitung der Modellreihe ab. Ein Blick in den Quellcode der aktuellen Garmin-Connect-App förderte direkte Referenzen auf ein bislang unangekündigtes Garmin CIRQA Smart Band Pro zutage. Der Leak liefert erste konkrete Hinweise darauf, wie Garmin den schlanken Formfaktor um zusätzliche Hardware-Bedienelemente und Audiofunktionen aufwerten könnte.

Physische Knöpfe und integrierter Lautsprecher für mehr Interaktion

Während das Standardmodell des CIRQA-Bands ganz auf eine schlichte, passive Erfassung von Vitalwerten ohne Bildschirm setzt, deuten die Software-Einträge bei der Pro-Variante auf einen aktiveren Steuerungsansatz hin. Aus den App-Informationen geht hervor, dass das CIRQA Smart Band Pro mit mindestens zwei physischen Tasten ausgestattet sein dürfte. Nutzer könnten damit beispielsweise Workouts manuell starten, Runden markieren oder Timer setzen, ohne jedes Mal das verbundene Smartphone aus der Tasche ziehen zu müssen.

Noch überraschender ist der Hinweis auf einen verbauten Lautsprecher. Ein solches Audioelement würde dem schlanken Band neue Anwendungsszenarien eröffnen: Neben akustischen Signaltönen für Wecker oder Herzfrequenz-Zonenalarme wären auch gesprochene Audio-Feedbacks während des Trainings denkbar. Inwiefern Garmin bei der Pro-Version trotz der zusätzlichen Bauteile an einem komplett displaylosen Gehäuse festhält oder ein dezentes Micro-Display beziehungsweise LED-Statusleisten integriert, bleibt anhand der reinen App-Referenzen vorerst offen.

garmin cirqa fitness armband

Klare Differenzierung zur klassischen Smartwatch

Mit einem Pro-Ableger würde Garmin gezielt jene Sportler ansprechen, die den Tragekomfort eines leichten Textil-Armbands schätzen, sich im Trainingsalltag aber mehr Kontrolle direkt am Handgelenk wünschen. Viele Nutzer tragen neben ihren sportlichen Aktivitäten klassische mechanische Chronografen und greifen für das Schlaftracking, die Erfassung der Herzfrequenzvariabilität (HRV) und die Body Battery lieber zu dezenten Trackern. Ein Pro-Modell mit Tasten und akustischer Rückmeldung böte in diesem Setup die ideale Brücke, um auch bei kurzen Läufen oder Krafteinheiten ohne vollwertige Sportuhr auszukommen.

Da die Referenzen direkt aus Garmins eigenem Ökosystem stammen, sind die Entwicklungsarbeiten an der Firmware offenbar bereits im Gange. Offizielle Angaben zu Verkaufsstart, Preisen oder finalen Hardware-Spezifikationen hat Garmin bisher nicht kommuniziert. Die Entdeckung zeigt jedoch deutlich, dass der Hersteller die CIRQA-Serie künftig als eigenständige, vielseitige Säule neben seinen etablierten Fenix- und Forerunner-Smartwatches etablieren möchte.

Kommentar schreiben