Garmin Enduro 4: Neues Ausdauer-Flaggschiff bricht alle Laufzeitrekorde
Nur wenige Wochen nach dem Auftauchen in internationalen Zulassungsdatenbanken hat Garmin die Katze aus dem Sack gelassen. Mit der Garmin Enduro 4 präsentiert der US-Hersteller die neueste Generation seiner kompromisslosen Ultra-Performance-Sportuhr. Während ein Großteil der Branche auf stromhungrige AMOLED-Panels umschwenkt, bleibt Garmin bei seinem Ausdauer-Flaggschiff dem transflektiven Memory-in-Pixel-Display treu. Gepaart mit einer stark verbesserten Solarladelinse und verdoppeltem Speicher bricht die Neuheit bisherige Reichweitenrekorde und macht die Steckdose für Extremsportler über Wochen hinweg überflüssig.
Bis zu 90 Tage im Alltag und 320 Stunden GPS-Tracking
Das Herzstück der Enduro 4 ist ihr außergewöhnliches Energiemanagement. Dank des sparsamen 1,4-Zoll-MIP-Displays mit einer Auflösung von 280 mal 280 Pixeln und der neuesten Generation der Power-Glass-Solartechnologie hält die Uhr im regulären Smartwatch-Betrieb bei täglichen Sonnenphasen bis zu 90 Tage durch – rund drei Monate am Stück. Bei optimaler Sonneneinstrahlung im reinen Batteriesparmodus ist die Betriebszeit theoretisch unbegrenzt.
Auch auf der Langstrecke setzt das Wearable neue Maßstäbe. Im kontinuierlichen GPS-Aktivitätsmodus liefert die Uhr bei Solarladung bis zu 320 Stunden Aufzeichnungszeit am Stück. Damit übertrifft sie selbst anspruchsvollste Mehrtages-Ultraläufe und Fernwanderungen mühelos ohne Powerbank. Trotz des wuchtigen 51-Millimeter-Gehäuses drückt Garmin das Gesamtgewicht auf gerade einmal 66 Gramm. Neben einem leichten Polymerkorpus und einer widerstandsfähigen Titanlünette trägt vor allem das atmungsaktive UltraFit-Nylonarmband zur hohen Gewichtsersparnis bei.

64 Gigabyte Speicher, flüssigere Karten und Garmin Epic
Unter der Haube hat Garmin die Rechen- und Speicherkapazität drastisch ausgebaut. Der interne Speicher verdoppelt sich auf 64 Gigabyte und bietet damit üppige Reserven für weltweite TopoActive-Karten mit Höhenlinien sowie Musikwiedergabe direkt über gekoppelte Bluetooth-Kopfhörer. Zusammen mit einem um 50 Prozent vergrößerten Arbeitsspeicher reagiert die Kartenansicht deutlich schneller, während das Verschieben und Zoomen um rund 30 Prozent flüssiger von der Hand geht. Eine integrierte LED-Taschenlampe mit variablem Weiß- und Rotlicht sorgt zudem bei Nachtetappen für Orientierung und Sicherheit.
Softwareseitig spendiert Garmin dem Modell maßgeschneiderte Werkzeuge für ambitionierte Läufer. Dazu zählen eine steigungsangepasste Rolling Pace, die eine kontinuierliche Durchschnittspace des zurückliegenden Kilometers über wechselndes Terrain hinweg berechnet, sowie neigungsbasierte Zielvorgaben. Überarbeitete Stamina-Funktionen zeigen Athleten in Echtzeit, wie viel Energie noch im Tank steckt. Mehrtägige Unternehmungen lassen sich über die neue Funktion „Garmin Epic“ zu zusammenhängenden Erlebnisberichten mit Leistungsdaten und Fotos bündeln. Ergänzt wird das Portfolio durch erweiterte Rucking-Tools mit manueller Rucksack-Gewichtsanpassung sowie Indoor-Ruderanalysen inklusive VO2max.