Minimalismus pur: Alles Wichtige zum neuen Google Fitbit Air
Google geht mit seinem neuesten Wearable ganz bewusst neue Wege und hat mit dem Fitbit Air einen Fitness-Tracker präsentiert, der komplett auf ein Display verzichtet. Das extrem kompakte Gerät richtet sich an Nutzer, die ihre Gesundheitsdaten lückenlos erfassen möchten, ohne dabei durch ständige Benachrichtigungen abgelenkt zu werden. Mit einem attraktiven Einstiegspreis von rund 100 Euro und starken Funktionen positioniert sich der Suchmaschinenriese als spannende Alternative auf dem Markt der unauffälligen Gesundheits-Tracker. Zum Start ist das smarte Wearable in vier Farben erhältlich und bietet für Basketball-Fans zudem eine spezielle „Performance Loop“-Edition.
Das eigentliche Sensormodul des Trackers ist mit nur 5,2 Gramm ein echtes Fliegengewicht. Inklusive Armband wiegt die bis zu 50 Meter wasserdichte Konstruktion lediglich 12 Gramm und ist damit im Alltag oder beim Schlafen kaum zu spüren. Anstelle eines Bildschirms verbaut der Hersteller eine dezente LED-Statusleuchte, die auf zweifaches Tippen reagiert und den aktuellen Akkustand signalisiert.
Trotz der winzigen Abmessungen müssen Käufer auf keine essenziellen Tracking-Funktionen verzichten. Das Fitbit Air misst kontinuierlich die Herzfrequenz, überwacht die Sauerstoffsättigung sowie die Hauttemperatur und bietet eine detaillierte Schlafanalyse samt Vorhofflimmern-Erkennung. Die gesammelten Daten werden in der neuen Google Health App zusammengeführt, welche die bisherige Fitbit-Anwendung vollständig ablöst und künftig auch einen KI-gestützten Coach bereithält.
Auch die Akkulaufzeit fällt mit bis zu sieben Tagen erfreulich lang aus, wobei dank einer integrierten Schnellladefunktion bereits fünf Minuten an der Steckdose für einen weiteren vollen Tag genügen. Ein besonders cleveres Detail findet sich zudem im neuen Google-Ökosystem: Wer bereits eine Pixel Watch besitzt, kann beide Geräte nahtlos in der App kombinieren und beispielsweise tagsüber die klassische Smartwatch und nachts den bequemeren Tracker tragen, ohne Lücken in der Datenaufzeichnung befürchten zu müssen.