Samsung Galaxy Fit 4: Erste Renders enthüllen vertrautes Design
Nachdem die Markteinführung des Vorgängers im Frühjahr 2024 die Fit-Serie nach längerer Pause erfolgreich wiederbelebt hatte, rückt nun die nächste Generation des günstigen Fitness-Armbands in greifbare Nähe. Über einen Teardown einer offiziellen Samsung-Anwendung sind offizielle 360-Grad-Rendervideos durchgesickert, die das Samsung Galaxy Fit 4 erstmals in voller Pracht zeigen. Das geleakte Bildmaterial belegt, dass der südkoreanische Hersteller optisch keine radikalen Experimente wagt, sondern auf das bewährte Erfolgsrezept des Vorgängers setzt und dieses mit frischen Gehäuse- und Armbandfarben kombiniert.
Vertrautes Aluminium-Gehäuse und frische Farboptionen
Auf den ersten Blick unterscheidet sich das Galaxy Fit 4 kaum von seinem direkten Vorgänger. Das Wearable behält den markanten, rechteckigen Formfaktor bei, der eine gelungene Brücke zwischen schmalem Fitness-Tracker und vollwertiger Smartwatch schlägt. Das Gehäuse besteht erneut aus mattem Aluminium mit sanft abgerundeten Kanten. An der rechten Flanke sitzt wie gewohnt eine einzelne längliche Taste für die Menüführung und Navigation, während die Displayränder und Proportionen nahezu unverändert bleiben. Auch die proprietäre Armbandaufnahme auf der Gehäuseunterseite scheint identisch übernommen worden zu sein.
Sichtbare Neuerungen gibt es hingegen bei der Farbpalette. Die durchgesickerten Renders zeigen das Fitness-Armband in drei unterschiedlichen Ausführungen: Neben einem klassischen Modell in Schwarz mit dunkelgrauem Rahmen führt Samsung Varianten in Weiß und einem zarten Hellblau, die beide von einem silbernen Aluminiumrahmen eingefasst werden. Der bisherige Farbton Pink Gold scheint hingegen aus dem Programm gestrichen worden zu sein. Passend dazu synchronisieren sich die Farbakzente der Standard-Zifferblätter mit dem gewählten Armbandton.
Bluetooth-Upgrade und Fokus auf lange Ausdauer
Hinter den Kulissen deuten behördliche Dokumente auf gezielte Verbesserungen im Detail hin. Unter der Modellnummer SM-R391 hat das Gerät bereits die Zertifizierung bei der US-amerikanischen Regulierungsbehörde FCC durchlaufen. Aus den Unterlagen geht hervor, dass Samsung den Funkstandard von Bluetooth 5.3 auf das neuere und stromsparendere Bluetooth 5.4 anhebt. Zur Erfassung von Herzfrequenz und Schlafphasen soll ein optischer GH3036-Sensor zum Einsatz kommen.
Auf teurere Komponenten wie ein eigenständiges GPS-Modul oder einen NFC-Chip für kontaktloses Bezahlen scheint Samsung zugunsten des günstigen Preispunkts weiterhin zu verzichten; für die Streckenaufzeichnung bei Outdoor-Workouts wird somit weiterhin die Satellitenverbindung des gekoppelten Smartphones herangezogen. Auch softwareseitig bleibt Samsung der Linie treu: Statt des akkuhungrigen Wear OS setzt der Tracker auf ein leichtes proprietäres Betriebssystem, was erneut für eine lange Batterielaufzeit von bis zu zwei Wochen bei typischer Alltagsnutzung sorgen dürfte.
Zeitnaher Marktstart rückt näher
Dass bereits hochauflösende 360-Grad-Grafiken und fertige Render-Animationen in Samsungs eigenen App-Dateien hinterlegt sind, markiert zusammen mit den bestandenen FCC-Zertifizierungen die Endphase vor der Veröffentlichung. Branchenkenner rechnen damit, dass Samsung das Galaxy Fit 4 noch im Laufe der kommenden Wochen offiziell ankündigen wird. Preislich dürfte sich das Wearable erneut im Bereich von rund 60 bis 70 Euro bewegen und damit preisbewussten Nutzern eine erschwingliche Alternative zu den teureren Modellen der Galaxy-Watch-Reihe bieten.