Samsung Galaxy Fit 4: Leaks enthüllen vertrautes Design und Konnektivitäts-Upgrade
Erst vor zweieinhalb Jahren brachte Samsung mit dem Galaxy Fit 3 eine preisgünstige Alternative zu den vollwertigen Smartwatches der Galaxy-Watch-Reihe auf den Markt. Nun steht der Nachfolger in den Startlöchern: Durchgesickerte Unterlagen der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FCC gewähren erste Einblicke in das kommende Samsung Galaxy Fit 4. Die Daten offenbaren jedoch, dass der südkoreanische Hersteller beim Generationswechsel auf Kontinuität setzt und im Wesentlichen an den Stellschrauben der drahtlosen Konnektivität dreht.
Bewährtes Gehäuse ohne optische Experimente
Aus den Zulassungsunterlagen unter der Modellnummer SM-R391 geht hervor, dass Samsung den Weg des geringsten Widerstands geht und das Gehäusedesign des Vorgängers nahezu unverändert übernimmt. Der Fitness-Tracker setzt erneut auf ein pillenförmiges Modul mit dem bekannten optischen Puls- und Gesundheitssensor auf der Unterseite. Auch die physische Taste an der Gehäuseseite sowie der altbewährte Entriegelungsmechanismus zum Wechseln des Armbands bleiben auf den Skizzen erhalten.
Vorderseitig dürfte damit erneut ein rechteckiges AMOLED-Display zum Einsatz kommen, das von einem schlanken Aluminiumrahmen eingefasst wird. Auch bei den Akku-Spezifikationen zeichnen sich kaum Veränderungen ab: Mit einer Kapazität im Bereich des Vorgängers ist das Wearable weiterhin auf eine lange Laufzeit bei minimalem Gehäusegewicht ausgelegt.
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Drahtloses Upgrade auf Bluetooth 5.4
Die wohl wichtigste technische Neuerung unter der Haube betrifft das drahtlose System: Das Galaxy Fit 4 erhält ein Upgrade auf Bluetooth 5.4 (LE / EDR). Der modernere Standard verspricht energieeffizientere und vor allem stabilere Verbindungen zum gekoppelten Smartphone, was Synchronisationsprobleme und Verbindungsabbrüche im Alltag minimieren dürfte.
Wer allerdings auf ein integriertes GPS-Modul gehofft hatte, um Laufstrecken ohne mitgeführtes Smartphone aufzuzeichnen, wird den Unterlagen zufolge wohl erneut enttäuscht. Samsung verzichtet mutmaßlich weiterhin auf einen eigenen Satelliten-Empfänger, um den Akku nicht zu stark zu belasten und das Gehäuse schlank zu halten. Auch beim Betriebssystem bleibt es bei einem leichtgewichtigen RTOS anstelle von Wear OS. Da die FCC-Zertifizierung bereits erfolgt ist, könnte die offizielle Präsentation im Frühherbst – womöglich zusammen mit weiteren Mittelklasse-Geräten wie dem Galaxy S26 FE – über die Bühne gehen.