Strategy Analytics: Apple verkauft mehr Wearables als Fitbit

Schaut man jedoch nur auf die Zahlen, ist der chinesische Elektronik-Hersteller Xiaomi der ärgste Konkurrent für Apple: Mit 3,4 Millionen verkauften Wearables hatten die Chinesen im ersten Quartal 2017 einen Marktanteil von rund 15,5% – Apple liegt mit 15,9% nur knapp darüber. Auffällig ist zudem, dass Apple im Vergleich zum Vorjahresquartal (Q1 2016) deutlich zulegen konnte: Waren es letztes Jahr rund 2,2 Millionen verkaufte Einheiten, sind dieses Jahr bereits 1,3 Millionen mehr für das entsprechende Quartal zu verbuchen. Grund hierfür sei mitunter die Beliebtheit der Apple Watch Series 2 in den USA, Großbritannien aber auch im Rest der Welt, so Neil Mawston, Geschäftsführer von Strategy Analytics.
Fitbit hingegen muss rückläufige Zahlen verzeichnen: Im ersten Quartal letzten Jahres konnte der Fitness-Gigant am meisten Wearables, genauer gesagt 4,5 Millionen, verkaufen – die Zahl hat sich für das erste Quartal 2017 deutlich verringert; um 1,6 Millionen. Auch hierfür hat das Marktforschungsunternehmen eine Erklärung: Zum einen sinke die Nachfrage für Fitness Wearables, zum anderen habe Fitbit den Einstieg in den Smartwatch-Markt zu spät in Angriff genommen.
Im Großen und Ganzen ist die Entwicklung in der Wearable-Branche jedoch positiv zu bewerten: Rund 3,8 Millionen mehr Wearables wurden im ersten Quartal dieses Jahr im Vergleich zum Vorjahr verkauft – insgesamt waren es 22 Millionen. Strategy Analytics zufolge wächst die Nachfrage von Wearables, insbesondere aber von Smartwatches, in den USA, Westeuropa sowie in Asien.
