Studie: Fitbit-Wearables ersetzen das Schlaflabor

Dr. Conor Heneghan, einer der führenden Schlafforscher bei Fitbit, ist davon überzeugt, dass die Möglichkeit, mit wenig Aufwand sein Schlaf präzise zu überwachen, nicht nur eine Chance für den Einzelnen ist. Vielmehr würden sich auch Erkenntnisse über den Gesundheitsstatus einer gesamten Bevölkerung ableiten lassen. Zudem gehe es immer noch darum, neue Einsichten zu bestimmten Mysterien des menschlichen Schlafverhaltens zu erlangen.
Im April 2017 hat Fitbit das Features „Sleep Stages“ vorgestellt, welches den Nutzern noch mehr Möglichkeiten bietet, das eigene Schlafverhalten besser zu verstehen. Wer über eines der anfangs erwähnten Fitbit-Wearables besitzt, kann auf diese neuen Funktionen zurückgreifen. Durch das Aufzeichnen der Herzfrequenz sowie deren Variabilität, kann mit dem Feature ermittelt werden, wie lange sich der Träger des Trackers in den verschiedenen Schlafphasen befunden hat – auch potentielle Wachphasen werden selbstverständlich mitaufgezeichnet.
Mittlerweile hat Fitbit, dank der weltweit vielen Fans, die fleißig ihren Schlaf tracken lassen, die größte Schlafdatenbank der Welt. Vor kurzem wurden einige Ergebnisse der Analyse dieser Daten präsentiert, welche interessante Einsichten in das menschliche Schlafverhalten gewähren. So konnte zum Beispiel bestätigt werden, dass mehr als 7 Stunden Schlaf pro Nacht die positivsten Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Wer jedoch häufig deutlicher weniger Schlaf bekommt, muss ein geschwächtes Kurzzeitgedächtnis, gehemmte Zellregeneration sowie Stimmungsschwankungen in Kauf nehmen.
