Testphase gestartet: Das erwartet uns bei der kommenden Galaxy Watch 9

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Fans der Wearables von Samsung haben Grund zur Vorfreude, denn die Entwicklung der kommenden Samsung Galaxy Watch 9 schreitet mit großen Schritten voran. Laut aktuellen Berichten hat der Hersteller die Hardware-Entwicklung der neuen Smartwatch bereits vollständig abgeschlossen. Auf den internen Servern des Unternehmens ist die Uhr kürzlich unter der Modellnummer SM-L345U aufgetaucht, was darauf hindeutet, dass die internen Software-Tests bereits in vollem Gange sind. Dies passt perfekt in den Zeitplan für eine offizielle Präsentation im Sommer. Beobachter gehen davon aus, dass die neue Uhrengeneration traditionsgemäß im Juli 2026 gemeinsam mit den neuen Falt-Smartphones Galaxy Z Fold 8 und Galaxy Z Flip 8 vorgestellt wird.

Optisch dürfte die Uhr ihrem bisherigen Erfolgsrezept treu bleiben und voraussichtlich wieder in einem Aluminiumgehäuse in den bekannten Größen 40 und 44 Millimeter erscheinen. Die wirklichen Innovationen verbergen sich bei der neuen Generation im Inneren, was insbesondere für die oft kritisierte Akkulaufzeit echte Besserung bedeutet. Ein Blick auf das Datenblatt verrät zwar, dass die Akkukapazität bei der 44-Millimeter-Version mit 435 Milliamperestunden unangetastet bleibt, doch der neue Prozessor soll hier für den entscheidenden Unterschied sorgen. Qualcomm liefert für die kommende Wear-OS-Uhr den brandneuen Chip „Snapdragon Wear Elite“, der im modernen 3-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Diese Technologie verspricht eine um 30 Prozent gesteigerte Energieeffizienz, sodass Nutzer künftig problemlos und sicher über mehr als nur einen vollen Tag kommen sollen.

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Neben der verbesserten Laufzeit bringt der neue Prozessor noch einen weiteren gewaltigen Vorteil an das Handgelenk. Eine dedizierte NPU, also ein Chip für maschinelles Lernen, berechnet kleine KI-Modelle nun komplett lokal auf der Smartwatch. Das System benötigt für smarte Gesundheits- und Alltagsfunktionen somit keine ständige Cloud-Anbindung mehr. Auch in puncto Konnektivität rüstet Samsung ordentlich auf. Das Gerät funkt künftig über den modernen Standard Bluetooth 6.0 und integriert zudem einen Ultrabreitband-Chip (UWB). Durch diese Technologie können Anwender das Wearable als äußerst präzisen digitalen Schlüssel für das eigene Auto oder sogar für die Haustür nutzen. Die Preise für die neuen Modelle dürften sich Experten zufolge auf dem Niveau der Vorgängergeneration bewegen.

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