Überraschung beim Garmin Cirqa: Kampfpreis und Modellvielfalt enthüllt

garmin cirqa fitness armband ki bildDas Rätselraten um Garmins kommenden „Whoop-Killer“ hat eine unerwartete und für Fans höchst erfreuliche Wendung genommen. Nachdem ein früherer Händler-Leak aus der Ukraine mit einem umgerechneten Preis von über 400 bis 500 Euro für heftige Diskussionen und lange Gesichter in der Community gesorgt hatte, bringen Daten direkt aus Garmins eigenem System nun die Entwarnung. Ein tiefer Blick in das E-Commerce-Backend des Herstellers offenbart nicht nur, dass das bildschirmlose Tracker-Band deutlich günstiger wird als befürchtet, sondern liefert auch konkrete Details zur Modellvielfalt.

Die Preis-Entwarnung: Ein echter Angreifer im Mid-Range-Segment

Die Entdeckung im offiziellen System von Garmin zieht den wilden Preisspekulationen der letzten Monate endgültig den Stecker. Demnach ist der Tracker im US-System mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 199,99 US-Dollar hinterlegt. Besonders spannend für den hiesigen Markt: Die lokalisierten Preise für die Eurozone sind im Backend ebenfalls bereits vollständig eingepflegt und stehen bei glatten 199,99 Euro (inklusive Mehrwertsteuer).

Mit diesem Preispunkt von knapp 200 Euro positioniert Garmin das Cirqa-Band strategisch klug im gesunden Mittelfeld. Es ist zwar teurer als reine Einstiegs-Tracker wie das Fitbit Air oder das Amazfit Helio Strap, wildert dafür aber extrem aggressiv im Revier von Platzhirsch Whoop. Da Whoop auf ein reines, teures Abo-Modell setzt, könnte das Garmin Cirqa als einmalige Hardware-Anschaffung ohne zwingende Folgekosten für viele Sportler zur echten Befreiung werden.

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Acht verschiedene Versionen im Anflug

Neben dem reinen Verkaufspreis hat das Backend-Leak auch sogenannte SKUs (Artikelnummern) ausgespuckt, die Aufschluss über das geplante Sortiment geben. Garmin listet in der Datenbank acht verschiedene Modellvarianten des Cirqa-Bands. Da das Gerät selbst über kein Display verfügt, deutet diese hohe Anzahl an Teilenummern stark darauf hin, dass Garmin zum Start eine breite Palette an Gehäusefarben, Bandmaterialien (wie elastisches Textil oder Silikon) sowie unterschiedliche Längen und Gehäusegrößen für schmale und breitere Handgelenke anbieten wird.

Technisch untermauern die Daten zudem den absolut puristischen Ansatz für eine maximale Akkulaufzeit: Das Cirqa-Band funkt ausschließlich über Bluetooth. Da auf stromhungrige Komponenten wie GPS, WLAN und überraschenderweise auch auf den Garmin-typischen ANT+-Standard verzichtet wird, ist das Band voll und ganz als dauerhafter, unauffälliger Sensor ausgelegt. Die erhobenen Daten zu Schlafqualität, Stresslevel und der allgemeinen Trainingsbereitschaft wandern nahtlos in die Garmin Connect App und ergänzen das bestehende Ökosystem perfekt. Da das Produkt im System bereits vollständig vorbereitet ist, steht einer offiziellen Ankündigung im Spätsommer 2026 nichts mehr im Wege.

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