Mobvoi TicWatch Pro

Mobvoi TicWatch Pro

gewählte Farbe: ( Silber )
...
...
inkl. MwSt, Versandkostenfrei
1
Garantierter Versand , wenn Sie innerhalb von bestellen.
  • sofort Verfügbar
  • nicht Verfügbar
  • bald verfügbar
  •  

    Lieferzeit: 1 - 2 Werktage

  • kostenloser Versand
  • kostenfreier Support 0351 81136040

Mobvoi TicWatch Pro Features

  • Gehäusedurchmesser 45 mm
  • wechselbare 22 mm Armbänder
  • Dual-Display für bis zu 30 Tage Akkulaufzeit
  • Wear OS Betriebssystem (mit Android und iOS kompatibel)
  • interner Speicher von 4 GB
  • Apps und Watchfaces auf die Uhr laden
  • kontaktloses Zahlen via Google Pay
  • Pulsmessung am Handgelenk
  • herstellereigenes Schlaftracking
  • integriertes GPS
  • sportliche Aktivitäten aufzeichnen
...
...
inkl. MwSt, Versandkostenfrei
1
Garantierter Versand , wenn Sie innerhalb von bestellen.
  • sofort Verfügbar
  • nicht Verfügbar
  • bald verfügbar
  •  

    Lieferzeit: 1 - 2 Werktage

  • kostenloser Versand
  • kostenfreier Support 0351 81136040

  • nicht verfügbar
  • sofort lieferbar
  • bald wieder lieferbar
  • Lieferzeit: 1 - 2 Werktage

  • kostenloser Versand
  • kostenfreier Support
    0351 81136040

Produktbeschreibung

Mobvoi TicWatch Pro

Mobvoi TicWatch Pro Smartwatch

Partner oder Ersatz des Smartphones

Anrufe, Mitteilungen, Termine – all das lässt sich am Handgelenk einsehen. Damit kann das Mobiltelefon häufiger mal in der Tasche bleiben. Die Version 4G/LTE fungiert dank eSIM gar völlig unabhängig vom Smartphone.

Mobvoi TicWatch Pro Smartwatch_6

Eine Uhr, zwei Displays

Mehr vom Akku: Zwei Anzeigen, ein energiesparender LCD-Bildschirm und ein hochauflösendes OLED-Display, verlängern die Laufzeit der Batterie auf bis zu 30 Tage – je nach gewählter Einstellung.

Mobvoi TicWatch Pro Smartwatch_2

Individuell wie seine Träger

Welcher Look darf’s heute sein? Auf der TicWatch Pro sind bereits viele Watchfaces vorinstalliert, weitere lassen sich downloaden, um den eigenen Stil zu zeigen. Außerdem lässt sich das Armband simpel austauschen.

Mobvoi TicWatch Pro Smartwatch_3

Sport treiben mit Herz

Die TicWatch Pro kann permanent den Puls messen. Sie warnt bei ungewöhnlich hohen Werten und unterstützt eine Vielzahl an Sportarten.

Mobvoi TicWatch Pro Smartwatch_4

Apps entdecken und nutzen

Über den Besuch im Play Store lassen sich zahlreiche Anwendungen herunterladen, womit die Smartwatch genau das leistet, was für den Träger persönlich wichtig ist.

Mobvoi TicWatch Pro Smartwatch_5

Rausgehen, aktiv sein

Neben GPS sind auch GLONASS und Beidou an Bord: So lassen sich Strecken im Freien erfassen und bei Bedarf ist eine Navigation über die Smartwatch möglich.

Vollgepackt mit einem reichhaltigen Funktionsumfang ist die Ticwatch Pro des Herstellers Mobvoi ein Allrounder, der sich sowohl im Alltag als auch in der Freizeit bewährt. Sportlich aktiven Trägern bietet die Uhr mit einem integrierten GPS Empfänger sowie einer permanenten Herzfrequenzmessung einen Mehrwert. Das installierte Betriebssystem Wear OS von Google erlaubt darüber hinaus eine nahezu unbegrenzte Nutzung durch den Download von Apps aus dem Play Store. Eine Besonderheit stellt die Smartwatch aber insbesondere aufgrund ihrer Bildschirm-Technologie dar. Hier sind zwei Displays übereinander gelegt. Dadurch ist in der Konsequenz eine deutlich längere Akkulaufzeit möglich, die im Idealfall bis zu 30 Tage beträgt.

Ausgefeilte Displaytechnologie für mehr Ausdauer des Akkus

Die Ticwatch Pro wird in zwei grundlegenden Design-Varianten angeboten. Beide Ausführungen verfügen über ein schwarzes Lederarmband, das einen edlen, klassischen Look erzeugt. Diesen generiert ebenfalls das Gehäuse, welches einmal ebenfalls in Schwarz angeboten wird sowie bei der zweiten Variante in Silber. Der Durchmesser der Smartwatch beträgt 45 Millimeter, wobei die Gehäusedicke bei 12,6 Millimetern liegt. Auf den Positionen von zwei und vier Uhr ist jeweils eine Taste zu finden – diese beiden Drücker fungieren als Steuerelemente. Vornehmlich wird die Ticwatch Pro allerdings über den Bildschirm und damit mittels Fingerberührungen bedient.

Ticwatch Pro Smartwatch

Das Display dieses Wearables bedarf einer besonderen Erwähnung, da es auf einem speziellen Konzept beruht. Der AMOLED Bildschirm, der mit 400 x 400 Pixeln auflöst, dürfte den meisten so oder in leicht abgewandelter Form auch von anderen Smartwatches bekannt sein. Darüber liegt jedoch ein weiterer Screen: Ein FSTN LCD Display, welches die Inhalte lediglich einfarbig darstellt und besonders energiesparend arbeitet.

Möchte der Nutzer die Kapazitäten des Akkus schonen, aktiviert er dieses Display und schaltet damit in den sogenannten Essential-Modus. Die Darstellung der Ticwatch Pro ist bei sämtlichen Lichtverhältnissen perfekt ablesbar. Möglich wird das einerseits durch einen Umgebungslichtsensor, der dabei hilft, die Helligkeit zu regulieren. Zum anderen ist das FSTN Display auch bei direkter Sonneneinstrahlung perfekt einzusehen.

Ticwatch Pro Smartwatch_1

Zur reichhaltigen technischen Ausstattung der Smartwatch gehören unter anderem ein Mikrofon, ein Lautsprecher, ein optischer Pulsmesser, ein GPS Modul sowie ein integrierter Speicher von 4 Gigabyte. Obendrein ist die intelligente Uhr nach IP68 zertifiziert und damit wasserdicht.

Vielseitiges Können und damit hilfreich im Alltag sowie beim Sport

Die Mobvoi Ticwatch Pro lässt ihrem Träger die Wahl. Er darf entscheiden, ob er den herkömmlichen Smartwatch-Modus nutzt oder die Vorteile des FSTN Displays mit einbezieht. Wird dieses aktiviert, verlängert sich die Akkulaufzeit um bis zu fünf Tage. Wer die Uhr komplett aufgeladen von Beginn an mit diese Energiespar-Option arbeiten lässt, kann sogar eine Laufzeit von bis zu 30 Tagen am Stück erwarten. Auch wenn der AMOLED Bildschirm nicht eingeschaltet ist, zählt die Smartwatch dennoch die Schritte weiterhin und zeichnet die Aktivtäten ihres Besitzers auf.

Ticwatch Pro Smartwatch_3

Zu den Fitness Funktionen der Ticwatch Pro gehört weiterhin die Berechnung des Kalorienverbrauchs, welche dank eines optischen Pulsmessers umso exakter ausfällt. Die Herzfrequenz wird von der Uhr permanent bestimmt. Für Outdoor Aktivitäten wie das Joggen oder Radfahren empfiehlt sich das integrierte GPS Modul, mit dessen Hilfe sich zurückgelegte Strecken aufzeichnen lassen. Die standesgemäß zu Wear OS gehörende Google Fit App erlaubt es, bestimmte Aktivitäten manuell zu starten und dann von der Smartwatch zu erfassen. Wer hinsichtlich der sportlichen Funktionen noch mehr Wünsche hat, kann sich über den Play Store weitere Anwendungen wie etwa Strava oder Runtastic herunterladen.

Für alle sportlich Aktiven, aber auch alle anderen, die gern Musik unterwegs genießen, ist die Mobvoi Ticwatch Pro ebenfalls ein willkommener Begleiter. Sie hält einen Speicher von 4 Gigabyte bereit. Dieser kann mit persönlichen Lieblingstiteln gefüllt werden. Das Abspielen erfolgt anschließend über gekoppelte Bluetooth Kopfhörer. Andernfalls besteht die Option, die auf dem Smartphone laufende Wiedergabe über das Handgelenk zu steuern.

Ticwatch Pro Smartwatch_2

TicWatch Pro 4G/LTE: Völlige Unabhängigkeit vom Smartphone

Nachdem Mobvoi die TicWatch Pro im Sommer 2019 zusätzlich in einer 4G-Version für den US-Markt veröffentlichte, ist dieses Modell seit November des gleichen Jahres auch in Deutschland erhältlich. Möglich wird das durch die Kooperation des Unternehmens mit dem Mobilfunkanbieter Vodafone, der dafür verschiedene Tarife bereitstellt.

ticwatch pro 4g lte smartwatch

Die intelligente Uhr zeichnet sich dadurch aus, dass sie wie ein Mobiltelefon genutzt werden kann. Anrufe lassen sich starten und entgegennehmen, der Versand sowie das Empfangen von Mitteilungen gelingen gleichermaßen. Das Surfen im Internet und das Streaming von Musik, inklusive des Downloads von Apps und Watchfaces, sind ebenso inbegriffen. Auch wenn das Smartphone daheim verbleibt, erhalten die Nutzer der TicWatch Pro 4G/LTE alle Neuigkeiten auf die Uhr. Das gelingt, da die persönliche Rufnummer auch auf der Smartwatch genutzt werden kann. Zudem erlaubt die Cloud-Synchronisation die Anzeige von App-Benachrichtigungen direkt am Handgelenk.

Optisch vermag sich die LTE-fähige Smartwatch kaum von den vorausgegangenen Varianten der TicWatch Pro zu unterscheiden. Dafür wurde jedoch ihr Gewicht um elf Gramm reduziert, sodass sie nur noch 46 Gramm wiegt. Weitere Änderungen nahm Mobvoi beim Innenleben der intelligenten Uhr vor. So wächst ihr Arbeitsspeicher von 512 MB auf ein Gigabyte an und verdoppelt sich demzufolge.

ticwatch pro 4g lte smartwatch_2

Darüber hinaus hat ihr der Hersteller mit TicMotion 2.0 zu einer noch besseren Sporttauglichkeit verholfen. Die Smartwatch erkennt dadurch automatisch verschiedene Aktivitäten wie das Laufen, Gehen und mehrere Schwimmstile. Der Herzfrequenzsensor erhielt darüber hinaus eine Überarbeitung und misst den Puls nochmals exakter. Es ist eine 24-Stunden-Messung möglich. Ohne bestehende Koppelung mit dem Handy erstellt die TicWatch Pro 4G / LTE dazu ein Protokoll in Echtzeit, welches obendrein die stündlich aktualisierte Schrittzahl beinhaltet.

ticwatch pro 4g lte smartwatch_1

Neu ist schließlich auch eine proaktive Schlafanalyse. Mit ihrer App TicSleep registriert die Smartwatch eigenständig, wenn ihr Träger einschläft. Die Dauer sowie der Puls werden daraufhin erfasst. Am Morgen präsentiert die Uhr eine Auswertung mit den einzelnen Schlafphasen auf dem Display. Ein Wochendurchschnitt der vergangenen sieben Tage lässt sich ebenso einsehen, um noch detailliertere Statistiken zu erhalten. Neben diesen Neuerungen bringt die LTE-fähige TicWatch Pro 4G alle Eigenschaften der vorausgegangenen Version mit.


Eigenschaften

Mobvoi TicWatch Pro Eigenschaften

  • Abmessung
  • 12,6 mm Dicke
  • Lünette
  • rund
  • Lünetten Material
  • GlasfasernKunststoff
  • Lünetten Farbe
  • schwarzsilber
  • Sensoren
  • BeschleunigungssensorPulsmesserPulsmesser ohne BrustgurtSchlafüberwachungSchrittmesserUmgebungslichtsensor
  • Konnektivität
  • 4GBluetoothGLONASSLTENFCWLANWLAN 802.11b/g/n
  • Speicher
  • 4 GB
  • Typ
  • Smartwatch
  • Vibration
  • Vibration
  • VÖ-Datum
  • Juli 2018November 2019
  • Wasserresistenz
  • SpritzwassergeschütztWasser- / Staubresistenz IP68
  • Watch-Faces
  • Ja
  • Kompatibilität
  • AndroidAndroid 4.4iOSiOS 9+
  • Display Auflösung
  • 400x400
  • Anwendungsart
  • Business / OrganisationEntertainmentFitness / SportLaufen / TrackerGesundheitsüberwachungKommunikationRadfahren
  • Arbeitsspeicher
  • 512 MB
  • Armband
  • Leder
  • Armband Farbe
  • schwarz
  • Betriebssystem
  • Wear OS
  • Display
  • DisplayLCDOLED
  • Display Farbe
  • einfarbigmehrfarbig
  • Display Größe
  • 1.39
  • Display Touch
  • Touch
  • Funktionen
  • AnrufbenachrichtigungKalorienverbrauchKamera-FernsteuerungKompassKontaktloses BezahlenLaufaufzeichnungMusiksteuerungMusikwiedergabeTextbenachrichtigungenWeckerzurückgelegte Distanz
  • Geschlecht
  • DamenHerrenUnisex
  • Gewicht
  • 47,4 g58,5 g
  • Akku
  • 415 mAh
  • Glas
  • Corning Gorilla Glass 3

Unboxing

Mobvoi TicWatch Pro Unboxing Video


Testbericht

Mobvoi TicWatch Pro Test

Gegen Ende Mai 2018 wurde bekannt, dass der chinesische Hersteller Mobvoi eine neue Smartwatch plant. Wie die bereits zuvor veröffentlichten beiden Modelle TicWatch S und TicWatch E sollte auch diese abermals mit Googles Betriebssystem Wear OS laufen. Besagte Uhren erschienen nach erfolgreicher Crowdfunding-Kampagne zum Jahresende 2017 und verbuchten eine Reihe positiver Rezensionen für sich. Es waren zugleich die ersten beiden Wearables, die der Hersteller nicht mit der eigenen Software versehen hat, die bis dato als Ticwear OS auf den hauseigenen Modellen lief.

Umso gespannter beobachtete ich den Marktstart der TicWatch Pro, die mit einem stilvolleren Design auf die beiden sportlicher wirkenden Smartwatches folgte. Vielleicht wäre sie nur eine weitere intelligente Uhr mit Googles Wear OS – allerdings überraschte Mobvoi mit einem innovativen Konzept für das Display. Gleich zwei Bildschirme sind übereinander gelegt und können für eine verlängerte Akkulaufzeit sorgen. Ein solches Prinzip kannte ich bis dahin nur von Casio und seiner Pro-Trek-Serie, die Smartwatches für Outdoor-Sportler beinhaltet.

Das weckte mein Interesse und veranlasste mich dazu, die TicWatch Pro selbst einmal im Rahmen eines Tests unter die Lupe zu nehmen. Die beiden Displays sind nur ein Aspekt, den es zu beleuchten gilt. Darüber hinaus stecken zahlreiche technische Features in der Smartwatch, zu denen etwa ein GPS Empfänger oder auch ein optischer Pulsmesser gehören. Kombiniert mit einem vergleichsweise günstigen Preis könnte es sich hier um ein konkurrenzfähiges Modell handeln, das es durchaus mit Wearables bekannterer Hersteller aufzunehmen vermag – doch ist dem wirklich so? Genau das wird der Test der TicWatch Pro am Ende ans Tageslicht bringen.

Ergänzung zur TicWatch Pro 4G / LTE

Im November 2019 war es so weit: Mobvoi veröffentlichte seine TicWatch Pro 4G /LTE in Deutschland. Dieser Schritt kam nicht ganz überraschend, da die vollständig unabhängig nutzbare Smartwatch einige Monate zuvor ihr Debüt in den USA feierte. Nachdem ich nun schon die Standard-Version zum Testen erhielt, erreicht mich jetzt auch das frische Modell. Passend dazu wurden mir auch gleich die Unterlagen für die Mobilfunknutzung zugesendet, um die Uhr im Praxistest vollumfänglich unter der Lupe zu nehmen. Ein herzlicher Dank geht aus diesem Grund an den Hersteller.

Im Test zur TicWatch Pro 4G / LTE möchte ich nicht noch einmal im Detail auf alle Funktionen eingehen. Im Vordergrund stehen unterdessen die neu hinzugekommenen Features. Sie betreffen natürlich einerseits die eigenständige Kommunikation und andererseits das Schlaftracking sowie die weiter verbesserte Herzfrequenzmessung.

Design

Im ersten Punkt soll es um das Design der TicWatch Pro gehen und für mich beginnt eine solche Einschätzung immer mit der Verpackung – der erste Eindruck zählt schließlich. Die Smartwatch kommt in einer rechteckigen Box zu ihren neuen Besitzern. Der Karton ist noch einmal durch eine Hülle umgeben, die eine Reihe wichtiger Informationen zusammenfasst. Hierzu gehören insbesondere die technischen Eigenschaften, durch die sich die Uhr auszeichnet. So kann ich unter anderem ablesen, dass Googles Betriebssystem Wear OS auf der Smartwatch installiert ist, sie eine Akkulaufzeit von fünf Tagen ermöglicht, oder auch mit einem GPS Modul und einem optischen Pulsmesser versehen ist.

All diese Eckdaten sind auf der Rückseite vermerkt – von vorn begegnet mir die TicWatch Pro schon einmal mit einem Foto. Außerdem fällt mir sofort ein rotes Label auf, das zu verstehen gibt, dass die Smartwatch den „IF Design Award 2018“ für sich verbuchen konnte. Zwar sagt mir diese Auszeichnung nichts, vermutlich war aber das spezielle Double-Layer-Display ein ausschlaggebender Grund, worauf ich gleich noch zu sprechen komme.

Schon vor dem Öffnen der Box erfahre ich zu guter Letzt, was mich im Inneren erwartet: Zusammengefasst ist schließlich noch der Lieferumfang, zu dem neben der Uhr selbst das dazugehörige USB-Kabel sowie ein Nutzerhandbuch gehören. In jedem Fall ist das schön übersichtlich gehalten und spricht mich ebenso an wie die komplette Verpackung. Doch genug des Vorgeplänkels – viel interessanter ist die TicWatch Pro selbst, die mir mit „Premium Materialien“ angekündigt wird, denn auch das ist als Aufschrift auf dem Karton zu finden.

Mobovoi Ticwatch Pro Test

Nun gut – schreiben mag ein Hersteller vieles, aber trifft es denn auch zu? Die Antwort kann ich bereits geben, als ich die Uhr erstmals in den Händen halte und sie fällt positiv aus. Tatsächlich macht die TicWatch Pro auf Anhieb einen hochwertigen Eindruck und deutet auf eine ansprechende Verarbeitung hin. Im späteren Test wird sich das bestätigen. Konkret ist das Armband aus zwei Materialien gefertigt: Leder auf der nach außen gerichteten Seite, Silikon auf der dem Handgelenk zugewandten Seite, um eine Schweißbildung zu minimieren. Das macht definitiv Sinn und ist gut umgesetzt. Das Gehäuse besteht indes aus einer Kombination von Carbon und Kunststoff.

Mobovoi Ticwatch Pro Test_1

Was lässt sich noch zur ersten Begegnung mit der Smartwatch sagen? Sie ist leicht und lässt sich damit angenehm tragen. Auf den Positionen von zwei und vier Uhr sind zwei Tasten angebracht, die neben den Fingerberührungen über das Display zum Bedienen vorgesehen sind. Genau dadurch vermag mich die Uhr an ein Modell eines anderen Herstellers zu erinnern: die Huawei Watch 2. Sie macht einen ähnlich stilvollen Eindruck, die Knöpfe sind identisch platziert und auch die Lünette mit der Tachymeterskala sorgen dafür. Das soll völlig wertungsfrei erwähnt sein und ist nur eine der ersten Assoziationen, die ich mit dem Wearable habe.

Mobovoi Ticwatch Pro Test_2

Grundsätzlich weiß mir die TicWatch Pro durchaus zu gefallen und wäre eine Smartwatch, die ich mir auch außerhalb eines Tests vorstellen kann, zu tragen. Ebenfalls positiv ist meiner Auffassung nach die Ladevorrichtung. Die Uhr wird auf einer Schale platziert, über die sie neue Energie erhält. Dabei liegt sie absolut fest auf und verrutscht nicht – daher besteht das Risiko nicht, dass der Stromfluss unterbricht. Das Kabel verfügt am Ende über einen USB-Anschluss, der sich etwa an einen Laptop zum Aufladen anschließen lässt. Leider handhabt es Mobvoi wie die meisten anderen Hersteller und liefert keinen passenden Stecker für die Haushaltssteckdose mit.

Unbedingt zu erwähnen ist hinsichtlich des Designs noch der Bildschirm – oder besser gesagt: die Bildschirme. Wenn die Smartwatch nicht aktiv genutzt wird, lässt sich das LCD Panel nutzen. Das stellt dann neben der Uhrzeit noch das Datum sowie die Schrittzahl dar und ist energiesparend, da es diese Inhalte nur einfarbig abbildet. Die dazugehörige Einstellung wird als Essential Mode bezeichnet. Im Smart Mode kommt das hochauflösende OLED Display zum Einsatz, das für Smartwatches typisch ist. Es verbraucht demnach mehr Kapazitäten des Akkus. Die TicWatch Pro bringt durch dieses Prinzip nicht nur einen optischen Reiz mit, sondern hat auch wegen der dadurch längeren Akkulaufzeit einen Mehrwert für den Träger – das macht sie zu einem Wearable, das sich aus der Menge abhebt.

Mobovoi Ticwatch Pro Test_3

Alles in allem kann mich die Smartwatch bislang nahezu restlos überzeugen, was ihr Design und ihre Verarbeitung betrifft. Erfreulicherweise hat sie einen optischen Pulsmesser an Bord und taugt damit grundsätzlich auch für sportliche Aktivitäten – wie gut, muss der Praxistest noch beweisen. Ansprechend finde ich zudem die Tatsache, dass ihr Erscheinungsbild von stilvollen Elementen wie dem Lederarmband ebenso wie von einem sportlichen Hauch geprägt wird. Für zweitgenannte Wirkung sorgt unter anderem die Lünette.

Wer nach Kritikpunkten sucht, bemängelt womöglich am ehesten, dass nur zwei Designs zur Verfügung stehen. Mich hat für den Test die komplett schwarz gehaltene Ausführung erreicht, wobei es noch eine Variante mit silbernem Gehäuse gibt. Wem das nicht genügend Optionen sind, kann immer noch das Armband wechseln. Einziger wirklicher Wermutstropfen ist meiner Meinung nach nur der Umstand, dass die TicWatch Pro lediglich gegen Spritzwasser geschützt ist – zum Schwimmen muss sie abgelegt werden.

Ergänzung zur TicWatch Pro 4G / LTE

Bei der 4G / LTE Variante habe ich nicht wie beim Bluetooth-Modell die Wahl zwischen zwei Farben. Stattdessen beschränkt sich Mobvoi auf eine schwarze Ausführung. Meines Erachtens reicht das aber aus. Es ist eine neutrale Variante, die von Damen und Herren getragen werden kann. Grundsätzlich wirkt die neue Uhr noch einmal etwas frischer und in ihrer Optik leicht überarbeitet. Zudem soll nicht unerwähnt bleiben, dass sie ganze elf Gramm leichter ausfällt. Insgesamt ist auch hier das Design nach meinem Dafürhalten sehr ansprechend und der Tragekomfort sehr hoch.

Funktionen und Praxistest

Damit die Mobvoi Ticwatch Pro zum Einsatz kommen kann, muss sie mit dem Smartphone gekoppelt werden. Die Wear OS Uhr und das Android Betriebssystem meines Samsung Galaxy S8 Plus stammen bekanntermaßen beide von Google und sind daher perfekt aufeinander abgestimmt. Der Synchronisierungsvorgang vollzieht sich in wenigen Minuten und dann sind auch die gewünschten Google-Konten auf der Smartwatch hinterlegt. Besitzer eines iPhones können die Ticwatch Pro aber ebenso nutzen. Positiv ist der schnelle Einrichtungsvorgang, den ich aber auf Grundlage anderer, getesteter Uhren von Wear OS bereits gewohnt bin.

Mobovoi Ticwatch Pro Test_4

Im Zuge der Synchronisierung landen auch die WLAN-Schlüssel auf dem Handgelenk, die dem Smartphone bekannt sind. Das stellte ich fest, als ich das Handy einmal zuhause liegen gelassen hatte und dennoch Mitteilungen empfangen konnte – die Uhr war mit einem bereits vertrauten WLAN-Netz verbunden.

Weil es eines der wichtigsten Merkmale der Ticwatch Pro ist, möchte ich gleich zu Beginn auf das Akku-Management der Smartwatch eingehen. Immerhin hat der Besitzer eine Reihe an Möglichkeiten, mit denen sich die Ausdauer der Uhr beeinflussen lässt. Generell ist in den Smart-Mode und den Essential-Mode zu unterscheiden. Zweitgenannter bedeutet, dass das Wearable die Grundlagen wie das Zählen der Schritte erbringt, aber das energiesparende Display dauerhaft eingeschaltet ist.

Mehr Kapazität raubt der Batterie der Smart-Mode. Hier aktiviert sich das farbige Touch-Display beim Drehen des Handgelenks. Zusätzlich kann noch konfiguriert werden, wie viele Sekunden der Bildschirm eingeschaltet bleiben soll, bis wieder die LCD Anzeige ihren Einsatz erhält. Außerdem bieten sich verschiedene Helligkeitsstufen an. Allgemein gesprochen: Je länger das farbige Display aktiv ist und je heller es die Inhalte darstellen soll, umso mehr fordert das den Akku. Das Gegenteil dazu: Je mehr auf den einfarbigen LCD Bildschirm gesetzt wird, umso mehr Laufzeit ist drin. Laut Mobvoi schafft es die Ticwatch Pro sogar auf 30 Tage im reinen Essential-Mode.

Das habe ich in meiner Testphase nicht ausprobiert, da ich mit den anderen Konfigurationen bereits über einen längeren Zeitraum experimentiert habe. Mein Ergebnis: Fünf Tage sind absolut realistisch, wobei auf keine wichtige Funktion inklusive des Farbdisplays verzichtet werden muss. Das ist für eine Smartwatch ein mehr als zufriedenstellender Wert. Der überwiegende Teil der auf dem Markt erhältlichen Modelle macht nach ein bis zwei Tagen schlapp. Die Apple Watch als populärste Uhr der Welt leistet gar nur 18 Stunden Dauerbetrieb. Schon allein aufgrund der Energieleistung ist die Mobvoi Ticwatch Pro eine Empfehlung wert.

Mobovoi Ticwatch Pro Test_5

Und wie schlägt sie sich als klassische Smartwatch? Darunter verstehe ich, dass sie mich über alles verlässlich informiert, was sich auf meinem Mobiltelefon ereignet. Mails, SMS, Messenger-Nachrichten und Anrufe – all das kam umgehend auf dem Handgelenk, nahezu zeitgleich an. Die auf dem Smartphone konfigurierten Vibrationsmuster für die unterschiedlichen Typen von Mittelungen übernimmt die Ticwatch Pro, sodass sich gewissermaßen schon erfühlen lässt, um welche Art von Neuigkeit es sich aktuell handelt.

Erwähnenswert ist außerdem die gute Bluetooth Reichweite. Hier wusste mich das Wearable einmal mehr zu überzeugen. Ich wurde auch zu Meldungen hingewiesen, als mein Smartphone zwei Räume weiter in meiner Wohnung lag, was ungefähr zehn Metern entspricht. Eine noch bessere Reichweite kannte ich bis dahin nur von der Samsung Gear S3, die mich sogar noch im Keller informierte, während das Handy in der darüber gelegenen Wohnung verblieb. Insofern ist auch das ein Punkt, der für die Ticwatch Pro spricht.

Mobovoi Ticwatch Pro Test_6

Die Smartwatch verfügt nicht nur wie viele Modelle über ein Mikrofon, sondern gleichzeitig über einen Lautsprecher. Dementsprechend lässt sich ein auf dem Handy ankommender Anruf auch über die Uhr führen. Die dazugehörige Gesprächsqualität empfinde ich als solide. Gleichzeitig bin ich auch mit dem Google Sprachassistenten zufrieden, den ich über das Mikrofon aufwecken und mit Fragen löchern kann. Die Antworten erteilt er nicht nur über auf dem Display veranschaulichte Informationen, sondern gleichermaßen über den Lautsprecher. Verständigungsprobleme gab es während des Tests keine zu konstatieren. Sprachbefehle und Fragen wurden von der Ticwatch Pro und dem Google Assistant wie gewünscht entgegengenommen, ohne dass ich mich wiederholen musste.

Mobovoi Ticwatch Pro Test_7

Generell gab es keinerlei Beanstandungen, was die Menüführung und die Reaktion des Displays auf Fingerberührungen anbelangt. Auch das funktionierte reibungslos und erinnerte mich an Modelle bekannterer Marken.

Sport treiben – das ist für mich ein wichtiger Aspekt im Alltag, für den ich eine Smartwatch auch in jedem Fall nutzen möchte. Interessanterweise hatte Google seine Fit App kurz vor meinem Test umfangreich aktualisiert und dadurch noch einmal aufgewertet. Hier sind unter anderem Aktivitätsziele hinterlegt, die im Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation WHO erarbeitet wurden. Neu ist zudem, dass sich Kardiopunkte für körperliche Aktivität sowie Intensitätsminuten sammeln lassen. Generell empfinde ich die Aufmachung der App inklusive ihrer Funktionen wesentlich zeitgemäßer als die Vorgängerversion, die doch etwas angestaubt wirkte.

Mobovoi Ticwatch Pro Test_8

Die Mobvoi Ticwatch ist in jedem Fall auch eine Smartwatch, die sich als Begleiter für das Training eignet. Schon allein ihr Pulsmesser gibt das zu verstehen. Meine erste, mit der Uhr am Handgelenk absolvierte Einheit fand im Fitnessstudio statt. Google Fit unterstützt eine derart lange Liste mit Disziplinen, bei der scheinbar jede erdenkliche Aktivität aufgenommen wurde. Gerade beim Kraftsport mit Wearables habe ich offen gestanden keine großen Erwartungen. Der Grund: Hier findet ein kurzer Wechsel zwischen intensiver Belastung und den zwischenzeitlichen Erholungsphase statt. Der Pulsmesser kommt dabei oftmals nicht hinterher, das zu erkennen. Bei Ausdauereinheiten mit konstanter Belastung gestaltet sich das einfacher.

Mobovoi Ticwatch Pro Test_9

Trotzdem wollte ich die Ticwatch Pro testen, um zu sehen, wie sie sich hierbei schlägt. Ganz konkret bin ich mit ihr ein Beintraining angegangen, das ich schlichtweg per Eingabe auf dem Display gestartet und dann laufengelassen habe. Es besteht zwar bei Google Fit die Möglichkeit, jeden Satz manuell zu starten und zu stoppen – das ist mir jedoch zu umständlich und ich möchte mich auf das Training konzentrieren. Nach knapp zwei Stunden schaute ich aus zweierlei Gründen überrascht auf das Display. Erstens: Ein Verbrauch von mehr als 800 Kalorien stand zu Buche und erschien mir wesentlich realistischer als das, was so manche Fitness Uhr in der Vergangenheit ermittelt hatte. Zweitens: Der Akku verfügte über nur noch drei Prozent Kapazität, doch drei Stunden zuvor war ich noch mit etwas mehr als 70 Prozent in den Tag gestartet. Die Ticwatch Pro war daraufhin bereits eigenständig in den sparsamen Essential-Mode gewechselt. Ohne dass sie die sprichwörtlichen Kräfte verließen, bin ich noch zuhause angekommen und konnte sie rechtzeitig wieder aufladen.

Mobovoi Ticwatch Pro Test_10

Bei der genaueren Auswertung im Anschluss stellte ich erfreut fest, dass die Smartwatch sogar drei meiner Übungen eigenständig erkannt hatte. Fitness Uhren wie beispielsweise von Garmin verfügen ebenfalls über diese Fähigkeit, doch von einer vornehmlich für den Alltag als Allrounder vorgesehenen Smartwatch hätte ich das nicht erwartet.

Der zügige Kapazitätsverlust des Akkus entpuppte sich außerdem als einmaliges Ereignis. Als ich die Ticwatch Pro später noch während mehrerer Lauftrainings mit zusätzlich eingeschaltetem GPS nutze, passierte das nicht. Während eines rund 30-minütigen Laufs hatte ich stattdessen nur rund zehn Prozent eingebüßt. Vermutlich lief beim Krafttraining im Hintergrund eine Funktion, durch die der Batterie viel Energie entzogen wurde – die genaue Ursache konnte ich dennoch nicht ausmachen. Das Lauftraining erfasst die Uhr in jedem Fall auch zu meiner Zufriedenheit.

Mobovoi Ticwatch Pro Test_11

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass Mobvoi zusätzlich eine eigene App anbietet, in der sich die Fitnessdaten wie verbrannte Kalorien oder zurückgelegte Schritte nachvollziehen lassen. Ich sehe es als eine Alternative, die Google Fit ähnelt, aber keinen besonderen Mehrwert bringt. Vielleicht erweitern sich die Funktionen künftig durch ein Update. Ansonsten würde ich bei der standesgemäßen App von Wear OS bleiben.

Ergänzung zur TicWatch Pro 4G / LTE

Die Einrichtung der TicWatch Pro 4G / LTE erfolgt zunächst einmal auf die gleiche Weise wie beim Bluetooth-Modell. Wer sie jedoch kommunikationsfähig machen möchte, muss noch einen weiteren Schritt tätigen. Zum Zeitpunkt meiner Testphase (Dezember 2019) bestand die Möglichkeit, die Uhr entweder als Vodafone- oder O2-Kunde zu nutzen. Inzwischen ist die Telekom als weitere Alternative hinzugestoßen.

Das Prinzip sieht vor, dass eine Option zum bestehenden Vertrag hinzugebucht wird. Konkret bedeutet das zum besseren Verständnis: Die Smartwatch erhält keine eigene Rufnummer, sondern ist unter der gleichen erreichbar, die schon das Mobiltelefon besitzt. Lasse ich das Handy zu Hause und jemand möchte mich anrufen, verpasse ich das Gespräch nicht – ich kann es ebenso gut unterwegs auf meiner TicWatch Pro annehmen.

Wer sich für den Schritt entschließt, bekommt die dafür erforderlichen Unterlagen in aller Regel nach wenigen Tagen per Post zugesendet. Für den Test wurde mir dieser Aufwand abgenommen. Ich erhielt die Dokumente gleich zur Uhr dazu. Es handelt sich dabei um eine SIM von Vodafone. Und so gehe ich zum Einrichten vor: Die SIM lege ich zunächst in mein Handy ein und simuliere damit, dass ich bereits ein Vodafone-Kunde bin. Jetzt kommt es darauf an, das Profil auf die TicWatch Pro zu übertragen. Das geht recht simpel vonstatten.

screenshot mobvoi app ticwatch pro 4g lte smartwatch test

Dazu öffne ich zunächst die Mobvoi App und rufe vom Startbildschirm den Punkt „Kommunikationseinstellungen“ auf. Im Anschluss muss ich den QR-Code einscannen, der in den Mobilfunk-Unterlagen enthalten ist. Hier habe ich eine Anmerkung zu machen: Beim Versuch mit dem ersten Handy gelang mir das nicht und der Code wurde vom Samsung Galaxy S8+ nicht erkannt. Vermutlich verhinderte irgendeine Einstellung auf dem Smartphone, dass sich der Scanvorgang erfolgreich abschließen ließ. Über eine externe App wurde umgehend etwas erkannt – beim Koppeln half das aber freilich nicht. Leider konnte ich nicht ausmachen, warum sich das Handy gegen diesen Schritt sträubte. Dafür erfolgte die Übertragung mit dem zweiten Gerät, einem Samsung Galaxy S7 Edge, umso reibungsloser.

mobvoi ticwatch pro 4g lte mobilfunk profil einrichten smartwatch test

Abschließend wähle ich noch den Mobilfunkanbieter und mein Land aus. In der Folge überträgt sich das Mobilfunk-Profil auf die TicWatch Pro 4G / LTE und sie ist einsatzfähig. Abgesehen von den Komplikationen mit dem ersten Smartphone ging diese Einrichtung einfach vonstatten und die Nutzer werden von der App leicht verständlich angeleitet.

Nun zur Kommunikation selbst: Ich bin erstaunt, wie gut sich mit der Uhr telefonieren lässt. Die Gesprächsqualität ist hervorragend und unterscheidet sich nicht von der eines konventionellen Smartphones mit eingeschaltetem Lautsprecher. Auf der anderen Seite versicherten mir die angerufenen Personen, dass sie mich einwandfrei verstanden. Gleichzeitig kann ich problemlos Mitteilungen wie SMS vom Handgelenk versenden. Hier würde ich mich möglichst kurz halten, da die Eingabe angesichts des kompakten Displays längst nicht so komfortabel ist wie auf einem Mobiltelefon. Prinzipiell gelingt aber auch das problemlos.

mobvoi ticwatch pro 4g lte smartwatch test anrufen

Neu ist bei der TicWatch Pro inzwischen auch ein Schlaftracking. Das bietet nicht nur die 4G-Version, sondern auch die Bluetooth-Modelle haben es per Update erhalten. Somit gewinnt die Uhr meines Erachtens noch mehr an Attraktivität und ist eine der wenigen mit Wear OS, die standesgemäß einen Blick auf die Nachtruhe richten. Bei anderen Modellen sind die Träger meist dazu veranlasst, sich dafür die App eines Drittanbieters herunterzuladen. Mobvoi hat schon von Haus aus die TicSleep App installiert.

mobvoi ticwatch pro 4g lte schlafauswertung smartwatch test

Die Anwendung liefert ein sattes Bündel an Daten. Das beinhaltet unter anderem die Dauer, einschließlich der Aufsplittung, wie lange ich in den einzelnen Phasen verbracht habe. Hierzu gehören REM-, Tief- und Leichtschlaf. Die Smartwatch stellt zudem fest, nach wie vielen Minuten ich eingeschlafen bin. Damit noch nicht genug: Auf einer Zeitleiste sehe ich zudem, wann ich aufgewacht bin und es wird ein Schlafindex erstellt. Innerhalb meines Testzeitraums erschien dieser Prozentwert unter anderem in grüner Farbe und machte damit verständlich, dass die Effizienz sehr gut war. Teils tauchten aber auch orange markierte Ergebnisse auf, die demnach verdeutlichen, dass Luft nach oben besteht.

Obendrein verfolgt die TicWatch Pro während der gesamten Nachtruhe meinen Puls – auch das ist begrüßenswert und mir ansonsten nur von reinen Fitness Uhren bekannt. Passend dazu gibt es einen Blick auf den morgendlichen Puls, womit die TicSleep App einordnet, ob dieser normal, langsam oder gar alarmierend ist. Angesichts dieser Fülle an Informationen begeistert mich die Smartwatch.

mobvoi ticsleep app schlaftracking auswertung app smartwatch ticwatch pro 4g lte test

Ein weiterer Aspekt, auf den Mobvoi bei der Präsentation der neuen Version verwies, ist die noch präzisere Herzfrequenzmessung. Meines Erachtens war diese schon bei der Bluetooth-Ausführung absolut in Ordnung – immerhin sprechen wir von einer Allrounder-Smartwatch und keiner Multisportuhr. Trotz alledem wollte ich mich auch von diesem Kriterium überzeugen. Bei einer Trainingseinheit auf dem Crosstrainer trug ich an einem Arm die TicWatch Pro 4G / LTE und am anderen ein Modell von Garmin. Beide bescheinigten mir mit 124 den identischen, durchschnittlichen Puls. Die maximale Herzfrequenz wich um vier Schläge ab: Auf der TicWatch waren es 142 und auf der Garmin Uhr 146 Schläge. Damit kann ich absolut leben, denn schon durch das Tragen an unterschiedlichen Handgelenken entstehen gegebenenfalls Unterschiede.

vergleich tracking workout mobvoi ticwatch pro 4g lte smartwatch test

Bleibt noch ein kurzes Statement zur Akkulaufzeit. Freilich kann die mobilfunkfähige Ausführung hier nicht mit der standesgemäßen Variante mithalten. Die Kommunikation verkürzt die Laufzeit. Im Test kam ich auf ein, bis maximal zwei Tage mit einer Aufladung. Das halte ich jedoch für einen soliden Wert. Wenn der Akku schlappmacht, bedeutet das allerdings nicht, dass ich die aktuelle Zeit nicht mehr erfahre. Im Gegenteil: Stattdessen bleibt das monochrome Display ein paar weitere Tage aktiv. Als klassische Armbanduhr kann ich die TicWatch Pro dann dennoch weiter nutzen.

Fazit

Um das Fazit zur Mobvoi Ticwatch Pro abzugeben, beginne ich mit einem Geständnis. Ich empfand das Konzept der Smartwatch mit ihren zwei Displays als durchaus interessant und bin deswegen überhaupt erst auf einen Test neugierig geworden. Allerdings habe ich von dem Modell auch nichts weiter erwartet. Warum? Die Marke stammt aus China, was mit mal eher berechtigten und oftmals auch unangebrachten Vorurteilen belegt ist. Der Preis von 250 liegt im unteren Mittelfeld und lässt vielleicht ein durchschnittliches Gerät vermuten. Doch wer keine Erwartungen hat, kann am Ende nur überrascht werden und genau das ist mir mit dieser Smartwatch passiert –  im rein positiven Sinne, wohlgemerkt.

Offen gesagt, kann ich keine Schwächen feststellen: Sie ist hochwertig verarbeitet, wirkt absolut robust und bietet umfangreiche, technische Ausstattung von GPS bis Pulsmesser. Damit verfügt sie beispielsweise über mehr Extras als die hochpreisigen Modelle der Luxusmarken Hublot oder TAG Heuer. Zudem nutzt sie mit Googles Betriebssystem eine gängige Software, die dank immer neuer Aktualisierungen stetig Sprünge nach vorn macht. Das was sie leistet, erfüllt sie ohne Abstriche oder Mängel. Hinzu kommt noch das „Killer-Feature“, wie ich es einfach mal betiteln möchte und das ist ihre Akkulaufzeit, dank des Double-Layer-Displays.

Kurzum: Hier scheint sich ein No-Name aus China zu einem absoluten Geheimtipp auf dem Smartwatch-Markt zu entwickeln. Sicher: Mobvoi ist alles andere als eine spektakuläre Marke, die nach meinen persönlichen Eindrücken aus diesem Test leider noch zu unbekannt ist. Da mich die Ticwatch Pro nahezu nahtlos überzeugt hat, würde ich mir persönlich wünschen, dass dieser Hersteller mehr an Popularität gewinnt – sofern er diese einwandfreie Arbeit fortsetzt. Das Potenzial dafür bringt in jedem Fall auch diese Smartwatch mit, da sie sich durch ihr innovatives Display von der Menge abhebt. An einem möglichen Nachfolger wird es wohl nicht so einfach, etwas merklich zu verbessern. Wenn es etwas gäbe, ist es meiner Ansicht nach in erster Linie eine komplette Wasserdichtigkeit. Alles andere ist ausgereift und gelungen umgesetzt.

Ergänzung zur TicWatch Pro 4G / LTE

Zum Abschluss ziehe ich auch noch ein separates Fazit zur TicWatch Pro 4G / LTE. Die Kommunikation gelingt mit ihr absolut einwandfrei und sie bietet eine hervorragende Gesprächsqualität bei Telefonaten. Dass sich dies auf die Akkulaufzeit auswirkt, liegt in der Natur der Sache. Da dennoch rund zwei Tage drin sind, gibt es für mich auch an dieser Stelle keinen Grund zur Kritik. Was aber etwas stört, waren die Koppelungsprobleme mit meinem ersten Handy. Aller Wahrscheinlichkeit lag es nicht an der Uhr selbst, sondern an meinem Telefon. Hier wäre gegebenenfalls ein Hinweis der App hilfreich, dass eine bestimmte Einstellung geändert werden muss. Da aber auch die Pulsmessung und die detaillierte Schlafanalyse vollends überzeugten, fällt das Resümee insgesamt sehr positiv aus.

Mobvoi TicWatch Pro Testergebnis

  • innovative Display-Technologie
  • Optionen zum Verlängern der Akkulaufzeit
  • geringes Gewicht und angenehmer Tragekomfort
  • sportliche Tauglichkeit
  • einwandfreie Performance
  • stabile Ladevorrichtung
  • exaktes Schlaftracking mit vielen Daten
  • simple Einrichtung für Mobilfunknutzung (4G)
  • hervorragende Gesprächsqualität (4G)
Design 95
Display 100
Software 95
Performance 100
Akkuleistung 95
Preis-/Leistungsverhältnis 90
Weiterempfehlung 96

Erfahrungen

1 Bewertung für Mobvoi TicWatch Pro


Tim S. (Verifizierter Besitzer)
5 out of 5

echt eine super smartwatch. das doppelte display macht echt was aus. 3 – 4 tage akkualufzeit sind durchaus drin…klare empfehlung


Teilen Sie uns Ihre Erfahrung für die Mobvoi TicWatch Pro mit

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site is protected by reCAPTCHA and the Google Privacy Policy and Terms of Service apply.


FAQ

Mobvoi TicWatch Pro FAQ