Nixon Mission
170,00 359,95 

Nixon Mission

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Silikon - Schwarz
Silikon - Orange
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Die Nixon Mission ist eine robuste Smartwatch die Sportler in jedem Element verwenden können. Die mit Android Wear ausgestattete Uhr arbeitet sowohl mit Surfline, der weltweit größten und verlässlichsten Surfauskunft, als auch Snocountry, der besten Quelle für Bergberichte, zusammen. Dank der integrierten App können so Surf- und Schneebedingungen in Echtzeit auf dem Handgelenk verfolgt werden.

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Produktbeschreibung

Nixon Mission Produktbeschreibung

Im März dieses Jahres machte der US-amerikanische Uhrenhersteller Nixon ein Versprechen, dass noch im Oktober 2016 eine erste Smartwatch auf den Markt gebracht werden soll. Gesagt, getan. Die Kalifornier halten Wort und lancieren mit der Nixon Mission am 10.10. ein Wearable, welches primär als Smartwatch verstanden wird. Aufgrund der zahlreichen Funktionen und der Tauglichkeit für eine große Palette an Sportarten, zu denen vorrangig das Surfen und das Snowboarden gehören, dürfte dieses Gerät jedoch prinzipiell auch als Fitness Uhr zu bezeichnen sein.

Nixon Mission Produktbeschreibung

Ein robustes Design, die Verwendung widerstandsfähiger Materialien sowie ein großes Bündel an Funktionen und verbauten Sensoren machen die Nixon Mission zu einem echten Allrounder am Handgelenk. Zudem handelt es sich bei dieser Smartwatch des in Kalifornien ansässigen Unternehmens um eine Besonderheit: Es ist die erste Android Smartwatch, welche bis zu einer Wassertiefe von einhundert Metern genutzt werden kann. Auch dieses Attribut macht dieses Wearable zu einer für viele Sportarten tauglichen Unterstützung, sodass es sich auch beim Surfen, Tauchen und Schwimmen im Meer tragen lässt.

Design und Materialien der Nixon Mission Smartwatch

Mit einem Gehäusedurchmesser von stolzen 48 Millimetern gehört die Nixon Mission ohne Zweifel zu den dickeren Smartwatches auf dem Markt. Vielmehr erscheint die Uhr dadurch ganz bewusst in einem sehr robusten und Outdoor-tauglichen Stil. Weil dieses Wearable das eben auch in jedem Fall sein soll, setzt Nixon auf möglichst widerstandsfähige und strapazierfähige Materialien. So ist das Display durch das mittlerweile schon etablierte Gorilla Glas geschützt. Es hat den Ruf, auch gegen Stöße und mögliche Kratzer resistent zu sein. Für Stabilität sorgen zudem der aus Polycarbonat bestehende Gehäuserahmen und die Lünette aus 316L rostfreiem Edelstahl.

Neben der hohen Funktionalität lässt Nixon auch den Designfaktor alles andere als zu kurz kommen. Das Modell wird in den drei Grundfarben Orange, Schwarz und Grau erscheinen. Um dem Träger dieser sportlichen Smartwatch individuelle Gestaltungsmöglichkeiten einzuräumen, hat dieser die Wahl aus 15 unterschiedlichen Lünetten und 20 verschiedenen Silikon-Armbändern. Hinzu kommt, dass der Gehäuseboden auf Wunsch noch mit persönlichen Logos oder Aufschriften verzieren lässt. Dazu gesellt sich noch eine breite Palette an auswählbaren Watchfaces, wodurch sich der Nutzer sein Ziffernblatt nach seinen Vorlieben gestalten kann und die für ihn relevanten Informationen auswählen darf, welche beim Blick auf die Anzeige erscheinen.

Display der Nixon Mission Smartwatch

Der runde Bildschirm der Nixon Mission hat eine Diagonale von 1,39 Zoll aufzuweisen und löst mit 400 x 400 Pixeln auf. Dabei ist das AMOLED-Display völlig erwartungsgemäß mehrfarbig. Einmal mehr beweist das Wearable hier seine Outdoor-Tauglichkeit durch einen integrierten Sensor für das Umgebungslicht. Dadurch ist es möglich, dass sich die intelligente Uhr automatisch an die jeweils vorherrschenden Lichtverhältnisse anpasst und die Helligkeit des Bildschirms daraufhin anpasst. Auf diese Weise erlaubt die Nixon Mission Smartwatch, alle Informationen bei jeder Tageszeit und Wetterlage einwandfrei abzulesen.

Nixon verspricht zudem, dass sich das Touch-Display auch dann wie gewöhnlich bedienen lässt, wenn es nass ist. Einmal mehr beweist der Hersteller mit dieser sportlichen Smartwatch die Vielseitigkeit und speziell die Tauglichkeit für Wassersportarten.

Nixon Mission Varianten

Technische Details der Nixon Mission Smartwatch

Nixon setzt beim Chipsatz für die Mission Smartwatch auf einen Qualcomm Snapdragon 2100 Prozessor mit 512 Mbyte RAM Arbeitsspeicher. Zudem stehen dem Nutzer vier Gigabyte an internem Speicherplatz zur Verfügung. Die Energie liefert der Nixon Mission Smartwatch ein Akku mit 400mAh, welcher laut Herstellerangaben etwas mehr als einen Tag durchzuhalten vermag, bis er wieder nach einer Aufladung verlangt. Angesichts der zahlreichen Sensoren und Funktionen dieses Wearables ist die eher kurze Laufzeit absolut nachvollziehbar.

Smartwatch-Funktionen der Nixon Mission

Primär spricht Nixon selbst von einer Smartwatch, wenngleich eine große Fülle an Sportfunktionen in dem Gerät schlummert. Aus diesem Grund sollen zunächst die dazugehörigen Aufgaben einer intelligenten Uhr aufgezählt werden, bevor die Fitness Features zur Sprache kommen.

Auf der Nixon Mission ist Android Wear installiert, sodass der Begleiter am Handgelenk zahlreiche Möglichkeiten in Verbindung mit dem Smartphone realisiert. Was die Kompatibilität angeht, kann die smarte Uhr sowohl mit Mobiltelefonen in Kontakt treten, auf denen Android ab Version 4.3 oder iOS ab Version 8.2 läuft. Die Synchronisation geschieht auf dem typischen Weg – nämlich via Bluetooth.

Die Nixon Mission Smartwatch macht ihren Träger darauf aufmerksam, sobald Anrufe oder Text-Benachrichtigungen jeder Art auf dem Handy eingehen. Dank eines Vibrationsalarms kann das auf ganz dezente Weise geschehen. Ebenso lässt sich die auf dem Smartphone abgespielte Musik über die Nixon Smartwatch steuern. Dank eines eingebauten Mikrofons ist natürlich auch eine Sprachsuche mit der intelligenten Uhr möglich.

Memos können darüber hinaus ebenso aufgenommen und auf dem Gadget gespeichert werden. Was freilich auch nicht fehlen darf, ist die Weckfunktion, um den Nutzer am Morgen sanft aus dem Schlaf zu holen.

Fitness Funktionen der Nixon Mission

Dass sich die Nixon Mission Smartwatch als ein idealer Assistent für Sportdisziplinen – auch extremer Art – eignet, sollte sich spätestens durch die Auflistung der vielen verbauten Sensoren herausstellen. Dadurch erklärt sich letztlich auch das verhältnismäßig klobige Design der Uhr.

Bei den Basics sind zunächst ein Schrittzähler sowie die Messung des Kalorienverbrauchs zu nennen. Dank eines Beschleunigungssensors kann auch die gegenwärtige Geschwindigkeit ermittelt werden. Um die Zeit einer bestimmten Aktivität zu erfassen, steht auch eine Stoppuhr bereit.

Ein verbautes GPS-Modul erleichtert nicht nur die Orientierung in unbekannten Regionen, sondern erfasst ebenso die zurückgelegten Touren und ermöglicht anschließend deren Auswertung. Für die optimale Navigation sorgt zudem ein E-Kompass.

Hinzu kommen eine ganze Reihe weiterer Sensoren, die in der Nixon Mission Smartwatch schlummern. Dazu gehören ein Barometer, ein Thermometer, die Messung der jeweiligen Höhe und der dazugehörigen Luftfeuchtigkeit und ein Gyrometer. Anhand dieser vielen Werkzeuge lässt sich eine exakte Wettervorhersage treffen und die Umgebungsbedingungen klar einordnen, was viele Extremsportler interessieren dürfte. Besonders bei anspruchsvollen Outdoor-Aktivitäten kann sich dieses Bündel an Informationen am Handgelenk als hilfreich entpuppen. Beispielsweise haben Surfer die Option, sich den gegenwärtigen Wellengang ermitteln zu lassen. Wintersportler hingegen erfahren mit der Nixon Mission Smartwatch Daten zum Neuschnee und dergleichen mehr.

Dabei ist die Nixon Mission Smartwatch jedoch nicht ausschließlich für ausgefallenere Sportarten wie das Snowboarden oder Surfen vorgesehen. Ebenso können auch Läufer, Wanderer, Fitnessbegeisterte oder Radfahrer auf die Dienste dieses vielseitigen Wearables zurückgreifen. Egal, für welche Disziplin die intelligente Uhr vorgesehen ist, aufgrund ihrer Beschaffenheit und ihrer robusten Bauweise trotzt sie allen Herausforderungen.

Kompatible Apps der Nixon Mission Smartwatch

Wenngleich sich auf der Android Wear Smartwatch erwartungsgemäß Anwendungen wie Google Fit wiederfinden, hält Nixon selbst zwei Apps bereit, die eine sehr umfangreiche Auswertung ermöglichen und wichtige Daten liefern.

Diese beiden Anwendungen hören auf den Namen „Trace“ und „Mission“. Das kalifornische Unternehmen hat sich für die letztgenannte App zwei Partner ins Boot geholt. Durch die Kooperation mit Snocountry und Surfline ist ein Programm entstanden, welches dem Nutzer relevante Informationen in Echtzeit liefert. Dazu gehören die für Surfer relevanten Hinweise in Bezug auf das aktuelle Wetter und den Wind. Für die Wintersportler wiederum bieten sich Mitteilungen hinsichtlich Neuschnee und der gegenwärtigen Schneehöhe an.

Die App Trace hingegen zeichnet sämtliche Aktivitäten des Nutzers mit seinen Bewegungsdaten auf und ermöglicht eine genaue Analyse im Nachgang.

Preis und Release der Nixon Mission Smartwatch

Am 10. Oktober erscheint die Nixon Mission Smartwatch hierzulande – ebenso wie auch auf dem US-Markt. Der Preis der Uhr beläuft sich auf 429 Euro.


Eigenschaften

Nixon Mission Eigenschaften

  • Mikrofon
  • Mikrofon
  • Armband Farbe
  • goldgrauorangeschwarzsilber
  • Display Farbe
  • mehrfarbig
  • Lünetten Material
  • EdelstahlKunststoffMetallPolycarbonat
  • Konnektivität
  • BluetoothBluetooth 4.1Bluetooth V4.1 (Low Energy)
  • Glas
  • Gorilla Glas
  • Lünette
  • rund
  • Vibration
  • Vibration
  • Typ
  • Fitness UhrSmartwatch
  • Geschlecht
  • Herren
  • Armband
  • KunststoffGummi / SilikonMetallEdelstahl
  • Betriebssystem
  • AndroidAndroid Wear
  • Anwendungsart
  • Fitness / SportLaufen / TrackerWandernKommunikationSkiing/SnowboardingSurfen
  • Kompatibilität
  • Android 4.3iOS 8.2+
  • Watch-Faces
  • Ja
  • Wasserresistenz
  • 10 ATMwasserdicht
  • Funktionen
  • AnrufbenachrichtigungAufnahme / MemoKompassLaufaufzeichnungMusiksteuerungSprachassistentStoppuhrTextbenachrichtigungenWeckerWetterzurückgelegte Distanz
  • Display Touch
  • MultitouchTouch
  • Sensoren
  • BarometerBeschleunigungssensorGPSHöhenmesserLagesensorSchrittmesserThermometer
  • Arbeitsspeicher
  • 512 MB
  • Speicher
  • 4 GB
  • VÖ-Datum
  • Oktober 2016Oktober 2017
  • Lünetten Farbe
  • goldgrauorangeschwarzsilber
  • Prozessor
  • Snapdragon™ Qualcomm® Wear 2100-
  • Display
  • AMOLEDDisplay
  • Akku
  • 400mAh
  • Display Größe
  • 1.37
  • Display Auflösung
  • 400x400

Unboxing

Nixon Mission Unboxing Video


Testbericht

Nixon Mission Test

Tiefe Gewässer, schlammbedeckte Offroad-Routen oder Bergtouren zwischen steinigen Klippen? Während sich vor derartigen Bedingungen die meisten Uhren, und erst recht, Smartwatches grauen, fühlt sich die Nixon Mission gerade dann erst richtig wohl. Ergänzt durch die in Sportlerkreisen bekannten Surfauskunft- und Bergberichte-Diensten verspricht sie die optimale Smartwatch für all diejenigen zu sein, deren Herzen für Extremsport schlägt. Für den Test heißt es demnach, einmal mehr raus aus dem Alltag & das für mich fast alltäglich besuchte Fitness-Studio und dafür ab in die Natur, um Belastungsgrenzen auszuschöpfen.

Die Nixon Mission kommt in einer für (smarte) Uhren untypischen Verpackung aus einer länglichen Neopren-Box mit beidseitig ansprechend bedrucktem Kartonumschlag. Die Farben der Aufmachung variieren übrigens nach dem Farbmodell der Uhr. Neben der Smartwatch selber liegen ein Textil-Ladekabel sowie üblichen Broschüren bei. Ein Netzteil zählt nicht zum Lieferumfang, wobei das Ladekabel den üblichen USB-Anschluss aufweist, für den mittlerweile die meisten einen entsprechenden Adapter im Haushalt haben dürften.

Nixon Mission Verpackung und Lieferumfang

Design

Bereits beim ersten Anblick der eigentlichen Smartwatch fallen Robustheit und maskuline Dimensionen auf. Eine massive Edelstahllünette in einem speziellen, faserverstärkten Polykarbonat-Rahmen, ein 23mm breites Armband mit Schnalle und Verschlussösen aus rostfreiem Edelstahl und das besondere MicLock, welches wir uns noch genauer anschauen werden. Das Gewicht fällt dagegen mit knapp über 104 Gramm sehr moderat aus, wobei der Vergleich mit großen, wuchtigeren Uhren herangezogen wird. Das Uhrenband aus geformten, zweilagigem Silikon sitzt bequem und sicher am Handgelenk, wozu insbesondere das patentierte Verschlusssystem aus klassischer Schnalle und zusätzlicher Fixierung durch die Verschlussöse am Bandende dienen.

Nixon Mission Design Skateboard

Beim Testgerät handelt es sich um die Ausführung mit silberner Lünette und grauem Uhrenband in Steinoptik, welches in meinen Augen äußerst Zielgruppen trefflich erscheint. Die orangene Ausführung wäre dagegen mir persönlich etwas zu aufdringlich, wobei beim dritten, komplett schwarzen Modell dem Käufer sogar die Möglichkeit gewährt wird, seine Nixon Mission ganz nach persönlichen Vorlieben zu gestalten. An den Maßen lässt sich jedoch nichts auswählen, wobei 48 mm Durchmesser, ca. 60 mm Höhe und knapp 17 mm Dicke so manch einem etwas zu klobig ausfallen dürfte. Auch wenn sie der Optik nach durchaus alltagstauglich wirkt, führen lange Ärmel oder das Hängenbleiben an anderen Gegenständen zu Diskomfort. An kleineren Handgelenken wirkt die Outdoor-Uhr fehl am Platz.

Die beworbene Robustheit im Details ist das stoßfeste Gehäuse, das widerstandsfähige Corning Gorilla Glas und die Wasserdichtigkeit bis 10 ATM (hält Druck bei 100 Meter Tiefe stand). Um dennoch die Hardware mit einem Mikrofon auszustatten, weiß sich Nixon mit dem erwähnten MicLock zu helfen. Hierbei handelt es sich um einen patentierten Verschluss, welcher das Mikrofon mit einem Schiebelement, Haltenocken und Doppelverriegelung abdecken lässt. Die Handhabung ist etwas gewöhnungsbedürftige Fummelarbeit, welche in Handschuhen nicht zu bewerkstelligen ist. Damit sollte noch vor geplanten Aktivitäten im Wasser oder Gebieten mit hoher Luftfeuchtigkeit der Mechanismus verschlossen werden, da ansonsten permanente Schäden an der Smartwatch drohen.

Nixon Mission Nachricht Verfassen Texteingabe und Spracheingabe

Das runde Farbdisplay mit einer Bildschirmdiagonale von 3,5cm und einer Auflösung von 400 x 400 Pixeln bietet reichlich Platz, die Inhalte großzügig darzustellen. Der AMOLED Technologie verdankt man einerseits eine angenehm ablesbare Darstellung der Bildschirminhalte, doch leidet die Ablesbarkeit stark bei direkter Sonneneinstrahlung. Der höhergezogene Lünettenrand bietet zusätzlichen Schutz vor Kratzern. Die Bedienung erfolgt über die Multi-Touch-Steuerung und einen einzigen gummierten Knopf am rechten Lünettenrand. Vorinstallierte Ziffernblätter und unzählige downloadbare Designs im Android Wear Store sorgen für Abwechslung und garantieren für jeden Geschmack das Passende zu finden. Für Surfer und Bergfreunde stellt Nixon spezielle Watchfaces bereit, welche neben der Uhrzeit auch relevante Wetterdaten auf einen Blick darstellen.

Funktionen und Praxistest

Zu Beginn der Testphase kam die Meldung über das zur Verfügung stehende Update für das Betriebssystem, sodass die Nixon Mission mittlerweile auf dem neuen Android Wear 2.0 läuft. Das Einrichten der Smartwatch erfolgt fast von alleine über die kostenlose Android Wear App für das Smartphone und gestaltet sich überdurchschnittlich komfortabel. Zur Konfiguration verlangt die App die Standortdienste des Handys zu aktivieren, welche jedoch für den späteren Gebrauch nicht mehr gebraucht werden und damit den Akku nicht unnötig belasten.

Nixon Mission

Wenn das Thema schon mal angeschnitten ist, soll auch der nicht unwichtige Aspekt rund um den Akku vertieft werden. Das mitgelieferte Kabel hat einen relativ starken Magnet Anschluss, welcher nur in unmittelbarer Nähe zur Uhrenrückseite gehalten werden muss, damit dieser sich an die vorgesehenen Docking-Kontakte positioniert. Anders als bei anderen Smartwatch-Tests, sitzt bei der Nixon Mission das Kabel beim Aufladen zuverlässig. Das sollte es auch, denn die Uhr muss leider ziemlich häufig ans Netz. Knapp 1 Tag macht der Akku bei Normalbetrieb mit, wo definitiv Verbesserungspotenzial besteht.

Wie bei jeder Smartwatch braucht es einige Tage um sich an die Bedienung zu gewöhnen. Bei der Nixon Mission fällt diese nach geringer Zeit intuitiv und benutzerfreundlich aus. Ein Aufwecken des Displays funktioniert entweder durch eine Handgelenk Neigung oder Tippen auf das Display. Zu den Benachrichtigungen gelangt man über einen Wisch von unten nach oben und in der entgegengesetzten Richtung ins Schnellwahlmenü mit der Akkustandanzeige, den Einstellungen, und den Nicht-Stören-und Flugmodi. Statt der Touchbedienung kann für die genannten Optionen auch eine Gestensteuerung aktiviert werden, um mit einem Neigen nach vorne oder hinten zwischen Homescreen, Schnellwahlmenü und den einzelnen Benachrichtigungen navigieren zu können. Besonders praktisch ist dies beim Fahrradfahren und ähnlichen Aktivitäten. Über kurzes Drücken der einzigen Taste auf der Nixon Mission gelangt man in das App-Menü, welches dank den für Android Wear 2.0 zur Verfügung stehenden Apps stark erweiterbar ist.

Nixon Mission Watchface und Lademanöver

Da es sich auch bei der Nixon Mission grundsätzlich um eine Smartwatch handelt, sollten auch dessen fundamentale Funktionen betrachtet werden. Bei gekoppeltem Smartphone werden eingehende Benachrichtigungen unterhalb des Ziffernblatts angezeigt und beim Antippen derer die entsprechende Nachricht geöffnet. Diese können auch direkt über die Nixon Mission beantwortet werden, wobei die Möglichkeit aus einer kleinen Tastatur, dem Zeichnen von Emojis und der Spracheingabe gegeben ist.
Eingehende Anrufe können nicht über das Handgelenk geführt werden, da die Smartwatch zwar über ein Mikrofon, nicht aber über einen Lautsprecher verfügt. Eine mögliche Lösung ist die gegebene Option, die Nixon Mission mit Bluetooth-Kopfhörern zu verbinden. Neben mehr oder weniger obligatorischen Apps wie einem Wecker, der Terminübersicht, der Stoppuhr oder Telefon-Suchfunktion, erweisen sich einige Anwendungen als praktische Alltagshelfer. Erinnerungen können im Handumdrehen erstellt, der Fahrplan der nächsten Bahnverbindung eingesehen, die gesamten E-Mails gecheckt und selbst der Name eines laufenden Songs mit der App Shazam über das Handgelenk identifiziert werden. Selbst der Google Übersetzer, Sprachassistent und das Navigationsgerät begleiten einen in der Uhr. Weitere Apps können über den Play Store auf dem Smartphone oder direkt auf der Nixon Mission bezogen werden.

Eine Software-Optimierung wäre wegen der Besonderheit des MicLocks hilfreich, denn die Abriegelung scheint nicht von der Nixon Mission erkannt zu werden. So wäre es hilfreich bei abgedichtetem Mikrofon und Öffnen einer App die mit Sprachinteraktion bedient wird, statt regloser Aktion auf das geschlossene Mikrofon hinzuweisen.

Das Thema Sport ist bei der Nixon Mission ein zweischneidiges Schwert. Vom Werk aus wird die Smartwatch mit den anfangs erwähnten Besonderheiten für Surf- und Wintersportler, der Trace Surf, Trace Snow und The Mission App (muss auf dem Smartphone separat herunterladen werden) ausgeliefert. Die Trace-Apps ermöglichen es, dem Sportler die entsprechende Pistenabfahrt oder Surfeinheit samt Zeit, Geschwindigkeit, Statistiken, Höhenunterschiede, Temperatur und anderen spezifischen Daten zu erfassen. Mit der The Mission App können auf dem Smartphone favorisierte Ski- und Surfgebiete ausgewählt und die aktuellen Wetterbedingungen jederzeit eingesehen werden.

Nun möchte man bestimmt auch andere Sportaktivitäten mit der Nixon Mission tracken wollen. Hierzu ist in erster Linie zu erwähnen, dass die Sportuhr keinen optischen Herzfrequenzmesser an der Gehäuseunterseite verliehen bekommen hat. Zwar lässt sich ein Brustgurt über einen kleinen Umweg mit der Nixon Mission koppeln, aber eine Pulsmessung am Handgelenk wäre hier deutlich eleganter.

Nixon Mission Wintersportzentrum Wetter und Zusammenfassung Liegestützen

Zur grundlegenden Gesundheitsüberwachung zählen die Erfassung der täglich zurückgelegten Schritte, die dabei bewältigte Distanz, der Kalorienverbrauch und eventuell des Schlafes. Hierfür wurde die Nixon Mission mit den Auswertungen eines erprobten Sport-GPS-Trackers verglichen, wobei die Extremsportleruhr im Schnitt 10% weniger Schritte zählte als das Referenzgerät. Der Kalorienverbrauch fällt, insbesondere wegen des fehlenden Herzfrequenzmessers, stark ungenau aus. Das Schlaftracking hindern zwei Aspekte die Praxis: zum einen ist es gewöhnungsbedürftig in der Nacht eine derart wuchtige Uhr am Handgelenk zu tragen und zum anderen muss die Nixon Mission zwangsweise nachts aufgeladen werden um sie tagsüber nutzen zu können.

Als unterhaltsame Fitness-Gimmicks bietet Google Fit Training neben bekannten Sport-Modis wie Laufen oder Radfahren auch Situps-, Kniebeugen-, Liegestützen- und andere Challanges. Hier gilt es 30 Tage lang, je nach Wahl aus Einsteiger, Fortgeschrittener oder Profi, eine täglich steigende Anzahl an Wiederholungen der entsprechenden Übung zu meistern. Diese werden beim Start automatisch und zuverlässig erfasst.

Fazit

Der Fokus der Nixon Mission liegt eindeutig darauf, eine Smartwatch für Extremsportler bereitzustellen, um spezifische Daten zu erfassen und im Alltag von den Vorzügen einer zeitgemäßen intelligenten Uhr zu profitieren. Um ersteres zu Ermöglichen, bedarf es nicht nur einer einzigen GPS-Antenne, sondern eines entsprechend robusten Äußeres, welches zwangsweise die Größe der Smartwatch beeinflusst. Die Verarbeitung ist hochwertig und auch das Design ist in meinen Augen sehr gelungen, doch die Dimensionen entsprechen nicht jedermanns Geschmack.

Der MicLock ist eine tolle Idee, die Wasserdichtigkeit und Integration eines Mikrofons gleichzeitig zu ermöglichen, doch die etwas umständliche Handhabung und die fehlende Verbindung mit der Software-Seite der Smartwatch weisen Verbesserungspotenzial auf. Letzteres trifft auch auf die Akkulaufzeit zu.

Als alltägliche Smartwatch bietet die Nixon Mission auch im urbanen Raum praktische Funktionen von Benachrichtigungen, über eine Navigationsgerät bis hin zum Übersetzer am Handgelenk. Den hier bemerkenswerten Funktionsumfang realisieren insbesondere das neue Betriebssystem Android Wear 2.0 und auch das Mikrofon. Ein Lautsprecher wäre hier noch eine wünschenswerte Komponente, wobei bestimmt Kompromisse bei der Widerstandfähigkeit der Uhr eingegangen werden müssten.

Der Surfer, Skater und Wintersportler erfreut sich an spezifischen Wetterdaten- und Trackingfunktionen, während der Alltagssportler den Herzfrequenzmesser vermisst und dahingehend Abstriche bei der Genauigkeit der Auswertungen in Kauf nehmen muss.

Nixon Mission Testergebnis

Positiv:
  • hochwertige Verarbeitung
  • Wasserdichtigkeit und Robustheit
  • Mikrofonintegration
  • großer Funktionsumfang
  • Performance der Alltagsfunktionen
  • intuitive Bedienung
  • komfortabler Sitz trotz großer Dimensionen
  • individualisierbares Design
Negativ:
  • schwache Akkulaufzeit
  • kein optischer Herzfrequenzmesser
  • kein Lautsprecher
  • knifflige Bedienung des MicLocks
  • Design ausschließlich für größere
  • männliche Handgelenke geeignet
Design 85
Display 85
Software 90
Performance 85
Akkuleistung 40
Preis-/Leistungsverhältnis 75
Weiterempfehlung 77

Erfahrungen

2 Bewertungen für Nixon Mission


K.Krüger
3 out of 5

Ich habe mir diese Uhr wegen des Designs gekauft und finde sie wirklich absolut gelungen, desto mehr ärgert es mich nun das ich sie zurückgeben muss, weil der Akku teilweise nur lediglich 8 Stunden hält, auch mit abgeschaltetem GPS.
Die Uhr ist sonst wirklich toll, ich könnte echt heulen.

Wäre der Akku etwas besser, würde ich Sie auf die Top 3 Liste der besten Smartwatches setzen.


Mark Molter
5 out of 5

Sehr Robuste und zuverlässige SmartWatch. Ich hatt vorher die Sony SWR 50 leider hat Sony die Produktion neuer SmartWatches eingestellt. Aus diem Grund wechselte ich zur Nixon Mission. Der Akku könnt gerne etwas größer sein. Auch wenn dadurch die Uhr noch schwerer würde, so wäre mir das egal.


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