Fitness Tracker für Tiere in Japan auf dem Vormarsch

Aber auch in anderen Bereichen kommt die Technik bereits zum Einsatz: Rennpferde sind ja bekanntlich wertvolle Tiere, auf deren Gesundheit penibel geachtet wird. Da würde es sich doch anbieten, dem Pferd einen GPS- und Herzfrequenzsensor umzuschnallen, um die Geschwindigkeit sowie die Herzaktivität zu messen. An Hand dieser Daten kann dann ermittelt werden, wie fit das Tier ist und ob nicht möglicherweise das Herz angesichts der körperlichen Belastung zu schnell schlägt. Genau so wird es scheinbar auf der Chestnut Farm in Hokkaido praktiziert, einer Stadt, welche bekannt für ihre Rennpferde ist, die einige Millionen Dollar wert sein können. Die Möglichkeit auf objektive Daten bezüglich der Pferde zurückzugreifen, so Toru Hirose, ermögliche ihm ein eindeutiges Urteil über die Tiere.
Aber auch Wearables für Hunde seien in der Entwicklung. So soll es möglich gemacht werden, dass anhand der Herzfrequenz sowie dem Verhaltensmuster des Hundes vom Wearable erkannt werden kann, wie glücklich oder unglücklich ein Hund ist. Gerade bei der Überwachung von Viehbeständen scheint die Nutzung von Wearables viele Vorteile mit sich zu bringen. Aber auch der Einsatz bei extrem teuren Rennpferden scheint sinnvoll zu sein. Japan scheint ein echter Vorreiter in diesem Bereich zu sein – ob sich aber auch Wearables für Haustiere durchsetzen, ist allerdings fraglich.
