Misfit Vapor bekommt doch kein GPS Modul verpasst

Donnerstag, 17. August 2017

Misfit Vapor Smartwatch VariantenDass die Misfit Vapor in diesem Jahr erscheinen wird, ist schon lange Zeit bekannt. Genau genommen wurde die erste Smartwatch mit Android Wear aus dem Hause des einstigen Startups und inzwischen wichtigen Fossil- Partners schon Anfang Januar präsentiert. Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas zeigte das Unternehmen die modische und zugleich sportlich ausgerichtete Uhr. Für alle, die sich in Geduld üben und auf das Erscheinen der Misfit Vapor warten, gibt es nun eine etwas enttäuschende Nachricht.

Entgegen der ursprünglichen Angaben von Misfit wird die Smartwatch keinen eigenen GPS Sender besitzen. Wer das Wearable dafür nutzen möchte, um seine Radtouren oder Laufstrecken zu erfassen, muss dementsprechend sein Mobiltelefon zum Training mitnehmen. Über die Bluetooth-Verbindung des Smartphones nutzt die Misfit Vapor dann das GPS Signal. Herausgestellt hat sich diese Neuigkeit mehr oder weniger zufällig. Unter einem aktuellen Instagram-Post der Marke wollte ein User wissen, ob die Smartwatch tatsächlich über ein entsprechendes Modul verfüge. Daraufhin antwortete Misfit, dass nur „connected GPS“ möglich sei – also in Koppelung mit dem Smartphone.

Für eine intelligente Uhr, die zu einem voraussichtlichen Preis von 199 US-Dollar und damit umgerechnet rund 170 Euro in den Handel kommt, hätte das für viele einen attraktiven Kaufanreiz dargestellt. Gerade, wenn es um sportliche Wearables geht, möchten manche das Handy gern zuhause lassen, da sie es bei der Aktivität stört. Nun fällt dieses Feature bei der Misfit Vapor doch weg. Die Gründe dafür sind nicht bekannt. Es ließe sich vielleicht spekulieren, dass die Akkuleistung zu sehr darunter gelitten hätte. Gegebenenfalls informiert das Unternehmen aber in Kürze selbst dazu.

Misfit Vapor Smartwatch

Es ist im Übrigen nicht die einzige Korrektur, die bei den Eigenschaften gemacht wurde. Schon zwei Monate nach der Vorstellung berichtigte sich das Unternehmen, dass die Smartwatch kein proprietäres Betriebssystem, sondern Googles Android Wear 2.0 nutzt. Galt diese Veränderung für viele als erfreulich, so ist der Wegfall des GPS Senders als ein Kompromiss mit leicht bitterem Beigeschmack zu sehen.

Als noch nicht ganz sicher gilt zudem, wann die Misfit Vapor erhältlich sein wird. Als grober Zeitraum ist der Herbst, womöglich der Monat Oktober gut denkbar. Die Smartwatch verkörpert zudem das erste Wearable dieses Herstellers, welches einen Touchscreen besitzt. Die zuvor erschienenen Modelle waren entweder sogenannte Hybride oder Fitness Tracker mit LEDs anstelle eines Bildschirms. An den restlichen Eigenschaften der Vapor dürfte sich unterdessen nichts mehr ändern: Ein optischer Pulsmesser, ein AMOLED-Display mit 1,39 Zoll Diagonale sowie die Wasserdichtigkeit haben Bestand.

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