Neue Smartwatches von Fossil und Michael Kors in Reichweite

Freitag, 18. September 2020

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So manches ist im Jahr 2020 aufgrund der Corona-Situation anders. So verhält es sich auch in der Wearable-Branche. Die Internationale Funkausstellung (IFA) fand in diesem Jahr beispielsweise nur in sehr eingeschränktem Rahmen statt. Viele Hersteller waren nicht vertreten und auch Fossil blieb der Elektronikmesse fern. In der Vergangenheit nutzte das Unternehmen dieses Event, um gemeinsam mit seinen Partnermarken neue Smartwatches zu präsentieren. Zwar ist das nicht geschehen – frische Modelle könnten aber dennoch bald erscheinen.

Zuletzt machten im Juli Gerüchte die Runde, dass die Fossil Group frische Wearables vorbereitet. Damals waren Modellnummern bei der Bluetooth Special Interest Group (SIG) aufgetaucht. Die Organisation engagiert sich bei der Verbreitung und Weiterentwicklung der Bluetooth-Technologie. Das Portal „Droid Life“ hat nun neue Hinweise bei der Federal Communications Commission (FCC) entdeckt. Es ist die US-amerikanische Zulassungsbehörde, die sich unter anderem für Kommunikationsgeräte zuständig zeigt.

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Hinter den Kürzeln DW11F1 und DW11F2 verbergen sich neue Fossil Smartwatches. Michael Kors verschlüsselt seine beiden kommenden Modelle unter den Bezeichnungen DW11M1 und DW11M2. Das lässt sich aus der Namensgebung früherer Releases ableiten. Dass sie nun den Weg über die FCC bestreiten, ist ein klares Indiz für einen baldigen Marktstart. Davon abgesehen lässt sich leider nur wenig über die Smartwatches aussagen. Sie verfügen über WLAN, verbinden sich praktisch selbsterklärend via Bluetooth mit dem Mobiltelefon und sind mit einem NFC Chip zum kontaktlosen Bezahlen versehen. Mehr geht aus den Unterlagen der FCC nicht hervor.

Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass die künftigen Modelle von Michael Kors und Fossil mit dem neuen Snapdragon Wear 4100-Prozessor ausgestattet sein werden. Diesen Chipsatz hatte Hersteller Qualcomm im Juli präsentiert. Er soll für eine schnellere Performance der Uhren sorgen und ihnen ein effizienteres Arbeiten ermöglichen, wodurch sich die Akkulaufzeiten verlängern können. Ein Marktstart der Smartwatches dürfte in jedem Fall noch in diesem Jahr erfolgen, um vom Weihnachtsgeschäft zu profitieren.

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