Die Pingonaut Puma ist eine 2019 eingeführte Kinder Smartwatch mit GPS Ortung, intuitiver Bedienung und einem reichhaltigen Funktionsumfang für die Sicherheit der kleinen Träger. Sie dürfen sich aus einer breiten Palette an Farbvarianten für ihren Favoriten entscheiden und können jederzeit mit den Eltern in Kontakt treten. Die Möglichkeit, das Armband auszuwechseln sowie die Akkulaufzeit von bis zu vier Tagen machen dieses Modell zu einem der gefragtesten Alltagsbegleiter für Kinder ab etwa 6 Jahren.
Der deutsche Hersteller Pingonaut wurde durch seine erste GPS Uhr bekannt, die sogar einen Auftritt in einem Kinofilm erhielt. Auf dieses Modell folgt die Puma als nunmehr zweite Smartwatch. Sie richtet sich an Mädchen und Jungen ab einem Alter von etwa sechs Jahren und präsentiert sich in verschiedenen farblichen Ausführungen. Ein Touchscreen gewährleistet eine in jeder Hinsicht kindgerechte Bedienung. Diese vielseitige Uhr lässt ein Handy überflüssig erscheinen, da sie die Kommunikation in gleichem Maße ermöglicht und zudem noch die Sicherheit erhöht.
Vielseitige Designauswahl, wechselbare Armbänder und kinderleichte Bedienung
Pingonaut bleibt mit der Puma seinem Erfolgsrezept treu und bietet die GPS Uhr in einer breiten Auswahl an. Das macht es für Mädchen und Jungen gleichermaßen zu einem Erlebnis, sich für den persönlichen Favoriten zu entscheiden. Das runde Gehäuse ist dabei entweder in Weiß gehalten und harmoniert mit einer silbernen Lünette. Alternativ kommt die Smartwatch in Schwarz und mit einer dazugehörigen, weißen Lünette zu ihren kleinen Trägern.
Dazu werden Armbänder aus Nylon kombiniert, mit denen es ein Leichtes ist, die Uhr passend am Handgelenk anzubringen. Hier empfehlen sich Farben wie Orange, Schwarz, Hellrosa und die Kombinationen Pink-Grau sowie Gelb-Grau. Zugleich gewährleisten die Bänder einen hohen Tragekomfort und Hautverträglichkeit. Auf Wunsch besteht die Möglichkeit, ein vorhandenes Armband durch ein anderes auszutauschen.
Am rechten Rand des Gehäuses hat ein Knopf seinen Platz gefunden. Die Bedienung der Uhr erfolgt in erster Linie über den farbigen TFT-Bildschirm. Der Touchscreen macht es den Kleinen denkbar einfach, die einzelnen Funktionen abzurufen. Für die kindgerechten Eigenschaften der Pingonaut Puma spricht außerdem die Tatsache, dass sich zwischen verschiedenen Ziffernblättern wechseln lässt. Hier kann auch zwischen einer digitalen und einer analogen Darstellung der Uhrzeit gewählt werden.
Die Kinder GPS Uhr ist dabei gegen Spritzwasser geschützt. Ein paar Tropfen bei einem Regenschauer oder beim Händewaschen stellen sie noch vor keine Herausforderung. Vor dem Duschen oder dem Sprung in den Pool ist die Puma jedoch abzunehmen. Das gilt nicht zuletzt deswegen als wichtig, damit keine Nässe in den Lautsprecher, das Mikrofon oder den Nano SIM-Karten Slot gerät.
Sicheres Kommunizieren – nur mit vertrauten Personen, nicht mit Fremden
Damit Eltern und andere Familienangehörige mit dem Kind kommunizieren können, bietet die Pingonaut Puma alle dafür wichtigen Funktionen. Wie ein Handy ist sie mit einer SIM Karte ausgestattet. Dann dürfen die Kleinen die Großen anrufen und natürlich umgekehrt auch von ihnen erreicht werden.
Falls ein Telefonat gerade eher unpassend ist, empfiehlt sich stattdessen, dem Knirps eine Textnachricht zu senden. Nachdem er diese gelesen hat, reagiert er bei Bedarf mit einer Sprachnachricht darauf. So komfortabel diese Kommunikationsmöglichkeiten auch sind – im Unterricht soll die Uhr nicht stören. Damit das nicht geschieht, lassen sich Ruhezeiten einrichten. Die Eltern bestimmen über die App ihres Smartphones, wann die Kinder Smartwatch in einen sogenannten Schulmodus versetzt wird. Zu diesen Zeiten bleibt sie dann lautlos.
Begrüßenswert ist zudem der Sicherheitsaspekt, der bei der Pingonaut Puma zum Tragen kommt. Fremde erhalten keinen Zugang und erreichen den Sprössling nicht. Nur die autorisierten Personen dürfen anrufen oder Nachrichten mit dem Kind austauschen. Wer das ist – das bestimmen die Eltern ebenfalls über die App. In einer Whitelist hinterlegen sie bis zu 20 Rufnummern.
Mehr Eigenständigkeit: Ein vielseitiger Alltagsbegleiter für das Kind
Eine GPS Uhr soll Kindern auch dabei helfen, allmählich eigenständiger zu werden und ohne die Erwachsenen die Welt um sich herum zu erkunden. Die Puma von Pingonaut bringt alles mit, um dabei zu helfen. Gibt es Anlass zur Sorge, machen die Eltern von der Ortungsfunktion Gebrauch.
Neu im Vergleich zur ersten Generation ist, dass es insgesamt drei Modi gibt. Sie bieten die Möglichkeit, die Kapazität des Akkus zu schonen. Dafür ist der Energiesparmodus vorgesehen. In diesem Fall sendet die Smartwatch ihren Standort nur mit den Daten nahegelegener WLAN-Netze und der Koordinaten des nächsten Funkturms.
Auf die maximale Genauigkeit bei der Positionsabfrage zielt das Intensivtracking ab. Dann greift die Puma Smartwatch auf GPS, WLAN und die Funkturmkoordinaten zurück. Optional lässt sich die Ortung auch vorübergehend deaktivieren.
Welche Strecken die Kleinen zurückgelegt haben, können die Eltern bei Bedarf auch in der App einsehen, wo die letzten 30 Tage abrufbereit sind. Pingonaut legt großen Wert auf Datensicherheit und speichert seine Informationen ausschließlich auf deutschen Servern.
Die GPS Uhr eröffnet außerdem die Möglichkeit, bestimmte Aufenthaltsbereiche festzulegen. Das können Orte wie die Schule, der Sportverein, ein Spielplatz oder das Elternhaus sein. Betritt das Kind eine dieser Regionen, informiert die Smartwatch die Erwachsenen darüber. Somit wissen sie beispielsweise, ob ihr Sprössling gut in der Schule oder wieder zuhause angekommen ist.
Wichtig ist die Pingonaut App, in der die Eltern die einzelnen Einstellungen für den sicheren Alltagsbegleiter ihres Kindes bestimmen. Dazu gehören auch verschiedene Alarme als Erinnerung oder als Wecker am Morgen. Es lassen sich mehrere Uhren gleichzeitig verwalten. Mit dem entsprechenden Nutzerkonto sind die Informationen auch auf einem PC einsehbar. Die Akkulaufzeit der Pingonaut Puma beträgt bis zu vier Tage.
Lange Zeit war es still um Pingonaut. Das Unternehmen ließ sich mit der Veröffentlichung einer neuen Smartwatch Zeit. Der Nachfolger der Pingonaut Panda besitzt ebenso ein rundes Gehäuse, unterscheidet sich aber an der Displayart. Die Puma verfügt über ein Touch Display und lediglich einen Knopf auf der rechten Seite zum Bedienen der Uhr. Wir erhielten für unseren Test eine Pingonaut Puma Nylon-Pink/Grau. Im Lieferumfang enthalten sind einmal die Uhr, eine Ladeschale, ein USB Lade-/Datenkabel, ein Schraubenzieher, Federstegbesteckwerkzeug, eine Ersatzschraube, eine Gebrauchsanleitung auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch & Italienisch sowie Sicherheitshinweise für die Puma.
Design
Die Uhr ist sehr schlicht. Sie ist rund und mit Armband wiegt sie nur 41 Gramm. Bei unserem Farbmodell ist das Gehäuse schwarz, die Lünette und der rechte Knopf weiß. Das Armband ist aus schwarzem Nylon mit pinkem Rand. Das Armband verfügt komplett über sogenannte Widerhaken, das vordere Stück zum Verschließen über Klett. Das verstellbare Armband passt daher problemlos an jeden Arm. Die Haftung hält sehr gut, man muss schon kräftiger daran ziehen, bis der Klettverschluss gelöst wird. Das liegt an den fünf einzeln angebrachten Klettverschlüssen. Die Armbänder sind austauschbar. Falls ein Armband nicht mehr schließen sollte oder man eine andere Farbe tragen möchte, kann dieses problemlos ausgewechselt werden. Die Pingonaut Puma wird über das farbige Touch-Display sowie den rechten Knopf bedient. Auf der Rückseite der Uhr befindet sich der SIM-Karten-Slot. Dieser ist durch eine Schraube gesichert. Mithilfe des mitgelieferten Zubehörs ist ein Einsetzen der Nano-SIM-Karte kein Problem. Diese wird quasi in den Deckel hineingedrückt und wieder verschraubt. Das Mikrofon befindet sich unterhalb der Uhr am Bandanstoß, der Lautsprecher links am Gehäuse.
Funktionen und Praxistest
Die App kann man sich ganz leicht aus dem App oder Play Store herunterladen. Ich registriere mich zuerst mit meinen Daten, Telefonnummer, Name, E-Mail-Adresse etc. Falls Sie eine neue SIM-Karte nutzen, müssen Sie vor dem Einlegen in die Uhr den SIM-PIN der Karte dauerhaft entfernen. Ich setze die Nano-SIM-Karte ein und lade die Uhr zuerst. Dazu lege ich die Puma einfach auf die Ladestation. Die Uhr klickt ein und sitzt sehr fest in der Ladeschale. Wenn diese lädt, blinkt der LED-Außenring der Schale. Sobald die Uhr aufgeladen ist, leuchtet der Ring permanent. Das vollständige Laden dauerte ca. 1 – 1,5 Stunden. Ist die Uhr geladen, schalte ich diese ein.
Als nächsten Schritt füge ich die Uhr zu meinem Konto hinzu. Dazu drücke ich einfach in der App auf ‚Uhr hinzufügen’. Ich gebe an, welchen Anbieter ich nutze, ob Vertrag oder Prepaid und die Telefonnummer. Schon erhalte ich einen 10stelligen PIN auf die Uhr, den ich in der App eingeben muss. Gesagt, getan – Uhr und App sind nun miteinander verknüpft.
Die App ist sehr übersichtlich und selbsterklärend. In der Kartenansicht sieht man, wo sich das Kind befindet bzw. in welchem Umkreis. Geortet wird mit GPS (das ist die genauste Messung, allerdings funktioniert das nur 100% im Freien mit einem 360 Grad Winkel), über Wifi-Netze (es wird anhand von Wifi-Netzen der Standort ermittelt) sowie über Funkzellen. Der Verlauf wird angezeigt, d.h. welcher Weg zurückgelegt wurde. Mit dem Fadenkreuz unterhalb der Karte kann ich Echtzeitorten. Die Ortung selbst erfolgt bei der Puma, wenn sich diese in Bewegung befindet, aller 1-2 Minuten. Sollte das Kind in der Schule sitzen und sich nicht bewegen, geht die Uhr in Standby und spart gleichzeitig Akku. Mit dem Fadenkreuz kann man allerdings auch gern manuell orten.
Die Chatfunktion zeigt mir nicht nur die Nachrichten, die empfangen und gesendet wurden, sondern ich sehe auch, wann die Uhr mit dem Account verbunden wurde, ob die Batterie schwach ist, der Akku fertig geladen wurde, das Kind in den Sicherheitsbereich ein- oder ausgetreten ist, etc. Die Uhr sendet Sprachnachrichten an die App und die Uhr sendet Textnachrichten an die Uhr. Ich fände es auch super, wenn man auch von der App aus Sprachnachrichten senden kann. Für jüngere Kinder, die noch nicht lesen können oder erst in die Schule kommen, ein wenig suboptimal.
Unter der Funktion ‚Anrufen’ verbirgt sich natürlich die Anruffunktion. Die Uhr kann über das klassische Telefonbuch oder auch über die App angerufen werden. Hat man mehrere Uhren in Gebrauch, kann man alle Uhren von da aus direkt anwählen. Unter dem Reiter ´Uhren´ stelle ich den Safezonenbereich ein, kann meine Uhren auswählen und bearbeiten sowie neue Uhren zu meinem Konto hinzufügen. Einen Sicherheitsbereich anzulegen ist sehr simpel. Einfach auf ´Safe-Zone´ klicken, Straße eingeben und Umkreis festlegen (100m – 15km), speichern – fertig. Sobald sich das Kind aus diesem Bereich entfernt bzw. eintritt, erhalte ich eine Nachricht auf meinem Smartphone.
In den Einstellungen der jeweiligen Uhr kann ich zudem noch Zeitzonen festlegen. Die ´Nicht Stören´- Funktion ist eine nette Sache für Schulgänger, nur kann man die Zeiten nicht täglich individualisieren. Nicht jeder Schultag endet gleich. Am Wochenende braucht man diese Funktion auch eher selten. In diesem Fall sollte man nicht vergessen, diese Funktion wieder zu deaktivieren, um sie zum Wochenstart wieder zu aktivieren. Hier wünsche ich mir eine Überarbeitung der Wochenzeiten. Die ´Weckfunktion´ macht es schon teilweise vor. Hier kann ich wenigstens schon einmal Wiederholungen der Weckzeiten pro Woche, allerdings nicht jeden Tag einzeln festlegen, wann ich geweckt werden möchte. Das kann auch gern noch einmal überdacht werden.
Im Ortungsmodus kann ich einstellen, wie genau und oft geortet wird. Im ´Power-Tracking-Modus´ wird der Standort per GPS, WLAN und Mobilfunknetz bestimmt. Im ´Energiespar-Modus´ wird der Standort lediglich über WLAN-Netze und Funknetze bestimmt, wobei dieser Modus bei Einstellungen von Sicherheitszonen nicht zuverlässig funktionieren wird. Zu guter Letzt kann man die Ortung aber auch AUS stellen. So spart man den meisten Akku und kann mithilfe des Fadenkreuzes trotzdem sporadisch orten. Bei Ortung über den Intensiv-Button (Fadaenkreuz) auf der Karten aktiviert das Power-Tracking für 3 Min inklusive GPS-Ortung. Allerdings werde ich dann nicht mehr über den Akkustand im Chat informiert. Lediglich beim Orten wird mir dieser angezeigt, wenn ich danach schaue. Unter ´SOS Nummer´ kann man eine Nummer eintragen, die durch die Kurzwahltaste schnell angerufen wird. Es ist kein klassischer SOS Notruf, nur eine Schnellwahltaste. Es wird nirgends angegeben, dass ein Notruf eingeht bzw. eingegangen ist.
Im Telefonbuch kann man bis zu 20 Kontakte hinterlegen und zusätzlich jedem Kontakt ein Bild zuweisen. Wenn dieser anruft, sieht man gleich sein Bild und weiß schnell, wer anklingelt. Diese Funktion gefällt mir sehr gut. Wenn man das nicht möchte, lässt man es einfach frei oder fügt ein vorgefertigtes Avatar hinzu. Die Kontakte können ganz leicht aus dem Telefonbuch des Smartphones entnommen werden. Ausschließlich Kontakte, die ich in die App eintrage, können die Uhr anrufen und vom Kind angerufen werden. Alle anderen erhalten ein Besetztzeichen, wenn Sie diese Nummer wählen.
Im Hardware-Setup kann ich die Uhr austauschen (falls defekt), die SIM-Karte austauschen (wenn neue Nummer) oder die Uhr aus der App entfernen. Unter ´Uhr ausschalten´ schalte ich per Fernschaltung die Uhr aus. Dies funktioniert ausschließlich über die App.
Unter ´Account´ kann ich meinen Namen, das Land, E-Mail-Adresse, Benachrichtigungen über Safe-Zone (Nachricht beim Betreten/Verlassen der Zonen) ändern sowie den Batteriestand und den Sprachnachrichteneingang überprüfen. Ich kann unter diesem Reiter auch das Handbuch lesen, den Support kontaktieren, Impressum/Datenschutz/Nutzungsbedingungen lesen, mich abmelden oder meinen Account löschen.
Der Akku hielt leider nur 24 Stunden bei eingestelltem Ortungsmodus Energiesparen. Im Powermodus nutzte ich die Uhr ganze 5-6 Stunden. Im Ortungsmodus AUS hielt die Uhr mit sporadischem Tracken ca. 72 Stunden durch (3 Tage). Diese Uhr legt seinen Fokus nicht auf das Orten, sie dient hauptsächlich als Kommunikationsmittel. Wer sein Kind ständig überwachen möchte, sollte von dieser Uhr Abstand nehmen oder sich überlegen, den Modus für den Weg zur Schule und den Heimweg zu nutzen. Das Orten zieht unglaublich viel Akku. Ratsam ist hier auch, die Uhr täglich zu laden.
Funktionen der Uhr
Die Uhr wird, wie bereits oben erwähnt, ausschließlich über Touch und einem Knopf an der rechten Seite bedient. Dieser dient zur Kurzwahl einer wichtigen Nummer, die man schnell anrufen kann, wenn man keine Zeit zum Suchen im Telefonbuch hat oder wenn sich das Kind in einer bedrängten/gefährlichen/hektischen Situation befindet. Das Display wird durch den rechten Knopf aktiviert. Nur das Touch-Display berühren hilft nicht, den Bildschirm zu aktivieren. Man sieht die Uhrzeit auf einem hellen Bildschirm. Standardgemäß ist das Zifferblatt unter Wasser mit einer Qualle und analoger Anzeige eingestellt. Aus ganzen 23 Zifferblättern kann ausgewählt werden. Diese reichen von schlicht bis blumig, pink, blau über edel und lustig. Ich denke, dass für jeden ein Zifferblatt dabei sein sollte. Die schlichten, analogen Zifferblätter lassen die Uhr zu einer echten Armbanduhr werden. Mit langem Drücken auf den aktivierten Bildschirm ändere ich den Hintergrund.
Durch ´Wischen von oben nach unten´ erhält man Informationen zum Netz (3G oder 2G Netzverfügbarkeit), Signalstärke zum Anrufen, Rufton aus oder an (je nachdem, ob Ruhemodus per App eingestellt ist oder nicht) sowie den Batteriestatus. Durch ´Wischen von rechts nach links´ komme ich zuerst ins Telefonbuch. Ich tippe den Hörer an und scrolle durch die Kontakte. Möchte ich einen Kontakt anrufen, tippe ich erneut. Es reagiert nicht sofort, erst wenn der Bildschirm ein wenig ergraut. Ich gelange mit Betätigen des Knopfes einen Schritt zurück. Unter der ´Sprechblasen App´ sieht man die geschriebenen Textnachrichten. Unter dem Mikrofon kann man Sprachnachrichten versenden. Das Kind sieht nicht, welche Nachrichten verschickt wurden, nur welche es erhalten hat. Könnte man besser machen.
Fazit
Die Uhr ist wirklich schick. Die Farben sind modern und das Armband geht mit der Zeit, denn es ist ganz einfach zu wechseln. Man kann zusätzliche Bänder dazu kaufen und je nach Belieben das Aussehen der Uhr verändern. Sollte ein Band defekt sein, muss man nicht die ganze Uhr austauschen, sondern kann einfach das Armband austauschen.
Der Ladeprozess gefällt mir sehr gut. Die Ladeschale sieht sehr robust aus und die Magnete ziehen die Uhr wirklich gut an. Auch wenn man während des Ladens anstößt, verrutscht nichts und der Ladeprozess wird nicht unterbrochen. Ich finde den farbigen LED-Ring cool, wirkt ein bisschen spacig, wie eine Raumstation.
Die Ortung funktioniert über 3G und 2G. Das heißt, ist kein 3G verfügbar, wechselt die Uhr sofort in den 2G Modus und anders herum. Die Netzverfügbarkeit wird dadurch erheblich erhöht. Die Ortung lief in unserem Test einwandfrei. Keine großen Abweichungen trotz dicker Wände im Büro.
Das einzige Manko ist der hohe Akkuverbrauch. So hielt die Uhr bei eingestelltem Energiesparmodus für die Ortung gerade einmal ca. 24 Stunden. Im Powermodus hielt sie gerade einmal 5 Stunden. Der Akku wurde geradezu leergesaugt. Für Pingonaut ist die PUMA eine reine Uhr zum Kommunizieren, nicht zum Überwachen. Wer sein Kind also ständig überwachen möchte, sollte sich damit abfinden, dass der Akku nicht lange hält oder in einen anderen Modus wechseln und manuell orten, wenn nötig. Wer sich damit nicht anfreunden kann, sollte davon die Finger lassen. Demnächst soll es auch möglich sein, die Klingeltöne zu ändern. Wie viele Töne es gibt und wann es so weit sein wird, kann ich leider noch nicht sagen. Es wird sicher mit Hochdruck daran gearbeitet.
Ich finde die neue Pingonaut Smartwatch sehr gelungen. Ich würde mir wünschen, dass man die Ruhezeiten individuell einstellen kann und Sprachnachrichten an die Uhr versendet werden können sowie eine Chatfunktion, in der man gesendete und empfangene Nachrichten einsehen kann.
Pingonaut Puma Testergebnis
Positiv:
schlichtes Design
Armbänder modern und austauschbar
Touch Display
scharfes Display
Display auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut lesbar
nur 41 Gramm schwer
einfache und intuitive Bedienung
App modern und simple aufgebaut
Telefonie einwandfrei
Fotos von Kontakten können gespeichert werden
20 Kontakte können gespeichert werden
exakte GPS Verfolgung
Ortung kann komplett ausgeschaltet werden
Sprachnachrichten auf App von Uhr erhalten
Textnachrichten an Uhr versenden
Sicherheitsbereich von 100m bis 15km einstellbar
Schulmodus/Ruhemodus verfügbar
eine Kurzwahlnummer
digitale und analoge Zifferblätter auswählbar
Ladestation magnetisch
viele Farbvarianten verfügbar
Wecker verfügbar
Negativ:
nicht wasserdicht
keine SOS Funktion
Ruhezeiten können nicht individuell eingestellt werden
Chatverlauf könnte auf der Uhr besser dargestellt werden
Design95
Display100
Software App100
Ortung95
Performance100
Bedienung100
Akku70
Preis-/Leistungsverhältnis80
Weiterempfehlung93
Erfahrungen
9 Rezensionen für Pingonaut Puma
Nicole
1
out of 5
Nach einem dreivirtel Jahr nur noch Fehlfunktionen und schlechte Akkukapazität.
Die Uhr wurde vor 2 Monaten eingeschickt nun ist sie verschollen.
Dazu kommt das Locato nun Insolvenz angemeldet hat.
Ganz großes Kino!
Support ist nun auch nicht mehr möglich!
Nicht verifizierter Kauf.
EFi
1
out of 5
Ein absoluter Fehlkauf für viel Geld.
Eine sehr schöne Uhr, aber die Ortung funktionierte nur eingeschränkt.
Akkuleistung maximal befriedigend.
Schade, dass die Kinder keine Nachrichten schreiben können, sondern nur per Sprachnachricht kommunizieren können.
Für Eltern blöd, jedes Mal schreiben zu müssen. Eine Sprachnachricht wäre schneller zwischendurch machbar.
Leider mussten wir die Uhr nach ca. 4 Wochen zurücksenden, weil der Knopf abgegangen war. Außerdem: Die enthaltene SIM-Karte war nicht mehr zu retten, da die Schraube im Deckel nicht mehr zu lösen war…
Der Kundenservice ist eine Katastrophe: nach 4 Wochen noch immer keine Rückmeldung, ob das Gerät repariert werden kann oder ausgetauscht wird.
Das war’s für uns.
Nicht verifizierter Kauf.
Katja
1
out of 5
Fehlkauf!
Haben die Uhr seid 6 Monaten und sind sehr unzufrieden. Unabhängig von der kurzen Akkulaufzeit (im Sparmodus ca. 8 Std wenn keine Funktion benutzt wird, ansonsten noch kürzer) und dem sehr ungenauen Tracking fällt die Uhr tagelang aus und findet kein Netz oder erkennt die Karte nicht. Das letzte Update wurde gar nicht erst installiert, seitdem dauerhafter Totalausfall – die Uhr ging zurück und nun warten wir auf den Kundenservice ….
Nicht verifizierter Kauf.
Marcus Nied
2
out of 5
Eigentlich ein tolles Produkt, gute verarbeitet, leider müssen wir das erste Exemplar umtauschen da mit eringelegter SIM-Karte der Akku noch nicht mal 8 Stunden schafft (Ortung komplett ausgeschaltet), wir hatten eine SIM Karte von ALDI-Talk eingelegt, Telefonate klappten gut, die Einrichtung war einfach.
Verifizierter Kauf.
F.W.
1
out of 5
Die erste Puma wurde ausgetauscht weil der Akku defekt war. Die 2te hat nun eine bessere Laufzeit aber immer noch unter den Angaben des Herstellers. Im „Power Tracking Modus“ ist der Akku innerhalb weniger Stunden komplett leer oder im „Sparmodus“ auf jeden Fall in weniger als 1 Tag. Die „Nicht stören“ Funktion tut auch nicht funktionieren: Die Uhr ist nicht erreichbar wenn sie es eigentlich sein sollte und umgekehrt ist sie erreichbar wenn sie es NICHT sein sollte. Völlig unbrauchbar! Unsere nächste Uhr kommt sicher von anderem Hersteller!
Nicht verifizierter Kauf.
Corey
1
out of 5
Wir haben die Uhr direkt über den Hersteller bezogen und sieben Tage getestet. Aufgrund der schlechten Akkulaufzeit (ca.13 Stunden). sowie der unzuverlässigen und ungenauen Ortung haben wir die Uhr wieder zurück gegeben. Schade.
Nicht verifizierter Kauf.
Corey
1
out of 5
Hatte die Uhr ca. 7 Tagen. Aufgrund der schlechten Ortung und sehr geringen Akkulaufzeit (kaum 12 Std.) habe ich sie wieder zurück geben müssen. Schade
Nicht verifizierter Kauf.
Oliver
1
out of 5
Hallo,
wir haben die Uhr seit April 2019. Erfahrungen mit der Uhr sind gemischt. Ortung funktioniert teilweise befriedigend. Besonders wenn die Uhr nachts ausgeschaltet wird und morgens eingeschaltet wird, dauert es sehr lange bis die erste Ortung zustande kommt. Hier griffen wir neben der Energiesparfunktion auf den besseren Ortungsmodus GPS zurück. Aber hier tauchte ein weiteres Problem auf, der Akku rauscht sehr schnell runter. Innerhalb von 3 Stunden waren wir von 55 % Akkuleistung auf 0 % runter.
Korrespondenz mit Pingonaut ergab, selbst der Energiesparmodus hält lediglich 16 Stunden. Das schien dort niemanden zu überraschen, aber uns überzeugt diese Smartwatch so nicht!
Nicht verifizierter Kauf.
Sprosse
1
out of 5
Hallo, ich habe die Uhr seit März 2019, sie hat 5 Tage funktioniert. Es erfolgt kein Routing, Akkuleistung ist auch nicht besonders.
Ich bekomme jetzt nach emenser Korrespondenz mit der Technik eine neue Uhr. Meine Freundin hat seit 3 Tagen auch eine Puma, funktioniert auch nicht!
Für das Geld, nicht nochmal.
Nicht verifizierter Kauf.
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