IDC prognostiziert Virtual Reality Boom für 2016

Auch wenn das Gros der Umsätze durch Virtual Reality generiert werden soll, gesteht die IDC auch Augmented Reality viel Potential zu. Hier dürfte das Wachstum aber erst in den nächsten Jahren zu VR aufschließen. Bis 2020 rechnet man damit, dass VR- und AR-Gerätschaften über 110 Mio. mal in Kundenhände wandern könnten. Vorausgesetzt ist natürlich, dass der aktuelle Hype innerhalb der Industrie auch wirklich anhaltend auf die potentiellen Käufer überschwappt.

Die IDC ist der Ansicht, dass die VR-Verkaufszahlen 2016 ausreichen werden, um mehr und mehr Entwickler zur Erstellung von VR-Content zu bewegen. Wiederum werde mehr Content natürlich auch mehr Kunden anlocken und so komme der Markt verstärkt in Schwung. Die stärkste Triebfeder werden wohl zunächst Games sein, wovon besonders die Playstation VR profitieren könnte. Augmented Reality werde dagegen noch eine längere Reifungsphase benötigen. Geräte wie die Microsoft HoloLens seien wesentlich schwerer zu entwickeln und produzieren als VR-Hardware, so dass man noch abwarten müsse.
Wir sind gespannt, ob die IDC mit ihren Prognosen recht behält. Derzeit sind die Märkte für Virtual Reality und Augmented Reality bzw. die entsprechenden Wearables noch sehr jung. Nicht nur 2016, sondern auch die folgenden Jahre werden zeigen, ob die Technik genau so schnell verschwindet wie beim letzten Aufflackern in den 1990er-Jahren, oder ob sie dieses Mal die Wohnzimmer der Welt erobert.
