Fossil Q Commuter
89,00 199,00 

Fossil Q Commuter

gewählte Farbe: ( Herren,Leder - Dunkelbraun/Silber (42mm) )
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Diese Smartwatch ist aktuell nicht in unserem Shop verfügbar. Sie können dieses Produkt aber bei unserem Partner bestellen.

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Mit der Fossil Q Commuter erweitert das US-Label seine Reihe an Hybrid Smartwatches. Die Modelle wurden zur Jahresmitte 2017 präsentiert und richten sich an die männliche Zielgruppe. Gleichzeitig unterstreichen die intelligenten Uhren einmal mehr den modischen Anspruch dieser Produktkategorie. Dafür sorgt der Hersteller unter anderem mit beliebig wechselbaren Armbändern und dem typischen Look eines analogen Zeitmessers. Die Smartwatch eignet sich zum Steuern diverser Funktionen auf dem Smartphone, ohne dass ein unwissender Betrachter davon Verdacht schöpfen könnte. Ebenso informiert sie ihren Träger stets zu Anrufen und Mitteilungen, die auf seinem Smartphone eingehen. Darüber hinaus erfasst die intelligente Uhr die körperliche Aktivität indem sie die Schritte zählt, die gelaufene Distanz misst und den Kalorienverbrauch analysiert. Nachts zeichnet die Fossil Q Commuter den Schlaf auf und bietet die Option, mehrere Alarme einzustellen. Wie es von einer Hybrid Smartwatch zu erwarten ist, zeigt sich auch dieses Modell mit Android und iOS kompatibel und braucht dank einer Batterie niemals aufgeladen zu werden.

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Produktbeschreibung

Fossil Q Commuter Produktbeschreibung

Mit der Fossil Q Commuter erhält die Familie der Hybrid Smartwatches dieses Herstellers aus dem texanischen Richardson Zuwachs. Die Herrenmodelle sind im Sommer 2017 präsentiert worden und vereinen die üblichen Funktionen dieser Produktkategorie mit einem modischen Design. Dafür bietet die sehr flache, intelligente Uhr die Möglichkeit, die Armbänder nach Belieben des Trägers auszutauschen. Dank des analogen Ziffernblatts lässt sich für Außenstehende zunächst nicht auf die intelligenten Funktionen schließen. Doch genau diese beinhaltetet die Hybrid Smartwatch in vollem Umfang. Konkret bedeutet das, dass sie dezent per Vibrationsalarm zu Anrufen und Nachrichten informiert, die auf dem verbundenen Mobiltelefon festzustellen sind. Drei Knöpfe am Rand des Gehäuses dienen als Steuerelemente, um Funktionen auf dem Smartphone über das Handgelenk auszulösen. Eine grundlegende Überwachung der körperlichen Aktivität sowie ein Schlaftracking runden den Funktionsumfang dieser Fossil Smartwatch ab. Die Herren Hybrid Smartwatch verlangt keine regelmäßigen Aufladungen. Stattdessen nutzt sie typischerweise eine Knopfzellenbatterie.

Stilvolle und schlanke Hybrid Smartwatch für modebewusste Herren

Die Fossil Q Commuter ist eine weitere Hybrid Smartwatch der Marke aus Richardson im US-Bundesstaat Texas. Insgesamt hatte Fossil schon zum Jahresanfang 2017 versprochen, mehr als 300 Wearables zu lancieren. Die Modelle dieser Reihe zeigen einmal mehr die Optik einer analogen Armbanduhr und sind somit für all diejenigen geeignet, die den Look eines herkömmlichen Zeitmessers bevorzugen, aber nicht auf intelligente Funktionen verzichten möchten.

Dementsprechend verfügt die Smartwatch über ein analoges Ziffernblatt, sodass zunächst kein Verdacht besteht, dass im Inneren intelligente Funktionen schlummern. Einen Hinweis darauf gibt jedoch der Schriftzug Fossil Q, welcher sich unmittelbar unterhalb der Position von zwölf Uhr befindet. Darüber hinaus ist ein separates Anzeigefeld in das Ziffernblatt integriert. Dessen einziger Zeiger kann per Knopfdruck zusätzliche Informationen geben. Zu diesen gehört unter anderem die bislang über den Tag zurückgelegte Schrittzahl. Ferner fehlen auch die typischen drei Knöpfe einer Hybrid Smartwatch von Fossil nicht. Diese sind wie üblich auf den Positionen von zwei, drei und vier Uhr vorzufinden. Sie dienen als Steuerelemente, um Funktionen in Verbindung mit dem Smartphone auszulösen.

Fossil Q Commuter Herren Hybrid Smartwatch_1

Aufgrund ihrer Maße wird die Fossil Q Commuter als eine Slim Hybrid Smartwatch bezeichnet. Dafür sorgt allein das mit 11 Millimetern sehr flache Gehäuse. Der Durchmesser beträgt unterdessen 42 Millimeter und ist damit als standesgemäß für eine Herrenuhr zu bezeichnen. Was die Frage nach den Armbändern anbelangt, hat der Nutzer die grundsätzliche Wahl zwischen Leder und Edelstahl. Hierfür bietet Fossil eine Reihe unterschiedlicher Designs an. Deren Breite ist mit 16 Millimetern anzugeben. Je nach Art des Armbandes variiert letztlich das Gewicht der Fossil Q Commuter. Des Weiteren lässt sich die Entscheidung zwischen einer silbernen und einer schwarzen Lünette fällen. Diese besteht aus Edelstahl und ist bis zu einem Druck von 5 ATM wasserdicht.

Smarte Unterstützung in jeder Alltagssituation

Das Können der Uhr darf als typisch für die Produktkategorie der Hybrid Smartwatches bezeichnet werden. Eine der essenziellen Funktionen ist die Benachrichtigung zu eingehenden Anrufen und Mitteilungen auf dem gekoppelten Smartphone. Hier macht Fossil wie gewohnt keine Unterschiede zwischen Android und iOS. Mit beiden Betriebssystemen zeigt sich das Wearable uneingeschränkt kompatibel. Dafür steht die Fossil Q App zum Download sowohl im Play Store von Google und im App Store von Apple bereit. Darin sind sämtliche Einstellungen möglich und darüber hinaus lassen sich auch alle erforderlichen Daten einsehen.

Fossil Q Commuter Herren Hybrid Smartwatch

Was die Konfigurationsmöglichkeiten betrifft, so darf unter anderem festgelegt werden, welche Kontakte als besonders wichtig gelten. Ihnen kann der Nutzer eine Zahl zwischen eins und zwölf zuweisen. Meldet sich die jeweilige Person, wandern die beiden Zeiger der Hybrid Smartwatch kurzzeitig auf die eingestellte Ziffer. Ferner besteht auch die Chance, nur über bestimmte Nachrichtentypen informiert zu werden. So ist es beispielsweise denkbar, sich lediglich über WhatsApp-Mitteilungen und Neuigkeiten aus den sozialen Netzwerken in Kenntnis setzen zu lassen. Mails oder SMS können herausgefiltert werden.

Über die App lassen sich des Weiteren den drei Knöpfen der Hybrid Smartwatch bestimmte Aufgaben zuteilen. Die intelligente Analoguhr erlaubt es, die Musikwiedergabe des Mobiltelefons zu steuern, den Auslöser der Kamera zu bedienen oder einen Alarm auf dem Smartphone zu aktivieren, um es schneller aufzufinden. Ferner kann auch per Knopfdruck vorübergehend eine zweite Zeitzone nach Wunsch veranschaulicht werden. Überhaupt ist die Fossil Q Commuter immer auf dem aktuellen Stand, wenn es um das gegenwärtige Datum und die jeweilige Uhrzeit geht. Die dafür erforderlichen Informationen bezieht sich das Wearable über die Bluetooth Verbindung des Smartphones.

In Zusammenarbeit mit der Fossil Q App besteht zudem die Chance, über den Tag verteilt mehrere Alarme einzustellen. Für die Erinnerung sorgt die Hybrid Smartwatch mit einem Vibrationssignal.

Fossil Q Commuter Herren Hybrid Smartwatch_2

Zu guter Letzt behält die Q Commuter von Fossil auch die körperliche Aktivität ihres Trägers permanent im Auge. Ein Schrittzähler, eine Distanzmessung sowie eine Kalorienberechnung gehören zu den wichtigsten Aufgaben, die von der intelligenten Uhr erbracht werden. Sie hält außerdem die Option für den Besitzer offen, sich individuelle Ziele zu setzen. Das kann etwa das Erreichen einer bestimmten Zahl an Schritten sein. Um diesem Vorhaben nachzukommen, erinnert die Fossil Q Commuter regelmäßig an Bewegung. Sie erfasst im Zuge des Fitness Trackings auch die Dauer und Qualität des Schlafes. Alle Daten sind in der dazugehörigen App einsehbar.

Wie für eine Hybrid Smartwatch üblich, verlangt die Smartwatch keine regelmäßigen Aufladungen. Stattdessen nutzt sie wie eine herkömmliche Armbanduhr eine Knopfzelle. Wann der Austausch der Batterie fällig ist, richtet sich nach der Nutzungsintensität. Laut Angaben des Herstellers sind bis zu vier Monate möglich.


Eigenschaften

Fossil Q Commuter Eigenschaften

  • Kompatibilität
  • AndroidiOS
  • Abmessung
  • 42 mm x 11 mm
  • Anwendungsart
  • Business / OrganisationGesundheitsüberwachung
  • Armband
  • MetallEdelstahlLederEchtleder
  • Armband Farbe
  • blaubraundunkelbraungoldhellbraunsilber
  • Betriebssystem
  • proprietär
  • Display
  • Analoges Ziffernblatt
  • Funktionen
  • AnrufbenachrichtigungKalorienverbrauchKamera-FernsteuerungLaufaufzeichnungMusiksteuerungTextbenachrichtigungenWeckerzurückgelegte Distanz
  • Geschlecht
  • Herren
  • Gewicht
  • ?
  • Akku
  • Knopfzellenbatterie
  • Konnektivität
  • Bluetooth
  • Lünette
  • rund
  • Lünetten Material
  • EdelstahlMetall
  • Lünetten Farbe
  • schwarzsilber
  • Sensoren
  • BeschleunigungssensorSchlafüberwachungSchrittmesser
  • Typ
  • SmartwatchHybrid Smartwatch
  • Vibration
  • Vibration
  • VÖ-Datum
  • Oktober 2017
  • Wasserresistenz
  • 5 ATMwasserdicht
  • Watch-Faces
  • Nein
  • Armband Typ
  • GliederarmbandMesh

Unboxing

Fossil Q Commuter Unboxing Video


Testbericht

Fossil Q Commuter Test

Im Herbst 2017 erblickte die Fossil Q Commuter das Licht der Welt. Sie erschien in dem Jahr, in dem Fossil bereits im Januar ankündigte, mehr als 300 Wearables auf den Markt zu bringen. Es handelt sich hier um eine Kollektion von Herren Modellen in Gestalt von Hybrid Smartwatches. Sie sollen demnach all diejenigen ansprechen, die sich ein Accessoire wünschen, das wie eine analoge Armbanduhr aussieht, nicht aber wie ein technisches Gerät.

Mich hat nun für den Testbericht eben diese Fossil Q Commuter erreicht. Es ist bei weitem nicht die erste intelligente Uhr der Marke, die ich unter die Lupe nehmen darf. Vielmehr bin ich mit Fossil Smartwatches ganz gut vertraut – sowohl von den Hybriden, als auch den Modellen mit einem Touchscreen konnte ich mich in der Vergangenheit überzeugen. Was die Fähigkeiten der Smartwatches angeht, erwarten mich daher keine Überraschungen. Dafür bin ich umso gespannter, wie sich die Fossil Q Commuter im Test schlägt und ob sie meine bislang sehr positiven Eindrücken von der Marke bestätigt.

Design

Die Modellpalette der Fossil Q Commuter ist recht breit gefächert, sodass sich hier durchaus von einer kompletten Kollektion sprechen lässt. Von verschiedenfarbigen Modellen, die sowohl ein Gehäuse als auch ein Armband aus Edelstahl besitzen, bis hin zu Ausführungen mit Lederbändern ist reichlich Auswahl gegeben. Um mir darunter meinen Favoriten auszusuchen, würde mir die Wahl gar nicht so leicht fallen. Daher ist es umso bequemer, dass ich diese Entscheidung nicht selbst treffen muss und ich ein Modell zugesendet bekommen habe.

Um sie ganz genau zu beschreiben: Ihr Gehäuse ist in Silber gehalten, das dazugehörige Armband besteht aus Leder und zeigt sich in einem recht dunklen Braun. Den damit harmonierenden, hellen Farbton des Ziffernblatts würde ich am ehesten als Beige beschreiben. Ein besonderer Blickfang ist die Hybrid Smartwatch insbesondere aufgrund ihrer Bügel, an denen das Armband befestigt wird. Dadurch vermag sich die intelligente Uhr von vielen anderen Modellen aus dem eigenen Hause, aber auch vom Markt im Allgemeinen abzuheben. In meinen Augen ist das Design der Q Commuter absolut gelungen und wirkt vollkommen stimmig.

Fossil Q Commuter Hybrid Smartwatch Test

Ansprechend finde ich sowohl die Kombination der Farben, als auch die sehr übersichtliche Erscheinung der Smartwatch. Dadurch wirkt sie umso mehr wie eine klassische Analoguhr. Ich würde die Optik als minimalistisch beschreiben. Dieser Look ist ohnehin absolut zeitgemäß, was nicht zuletzt auch an skandinavischen Marken wie Skagen liegt und diese wird wiederum von Fossil vermarktet – so schließt sich ein Kreis.

Nicht zu vergessen sind noch zwei weitere Aspekte, die zum Design der Hybrid Smartwatch in jedem Fall nicht verschwiegen werden sollen. Dass es sich hier um eine intelligente Uhr handelt, erkennt ein besonders aufmerksamer Beobachter vermutlich in erster Linie am sogenannten Sub-Eye. So wird das separate Anzeigefeld bei Hybrid Smartwatches bezeichnet, auf dem weitere Informationen dargestellt werden. Hierzu gehört unter anderem das aktuelle Datum oder wie weit der Träger seinem täglichen Schrittziel bereits gekommen ist. Ich finde die Größe dieses Sub-Eyes weder als zu groß und zu auffällig, noch als zu klein, sodass es keine Probleme beim Ablesen der Inhalte gibt. Das ist Fossil einmal mehr gelungen.

Fossil Q Commuter Hybrid Smartwatch Test_1

Der letzte, abschließende Aspekt zur Fossil Q Commuter sind ihre drei Tasten, die am rechten Rand des Gehäuses platziert wurden. Das ist für Hybrid Smartwatches – insbesondere dieses Herstellers – absolut typisch. Mit Hilfe der drei Knöpfe lässt sich auf die intelligenten Funktionen der Uhr zugreifen. Um nur ein Beispiel zu nennen: Es kann der Auslöser der Smartphone-Kamera vom Handgelenk aus betätigt werden. Oftmals wird in diesem Zusammenhang von einem Chronographen-Look gesprochen. Meiner Auffassung nach kommt diese Optik bei der Fossil Q Commuter besonders gut zum Tragen.

Fossil Q Commuter Hybrid Smartwatch Test_2

Mein Gesamteindruck von der Herren Hybrid Smartwatch fällt absolut positiv aus. Die Verarbeitung erscheint mir rundum hochwertig und wer gedenkt, dieses Modell längere Zeit zu tragen, hat nach meiner Einschätzung keine Abnutzungserscheinungen zu befürchten. Darüber hinaus halte ich die breite Auswahl für absolut gelungen – Fossil beherrscht es sichtlich perfekt, eine möglichst große Vielfalt zu kreieren, die aus nur einem Modell hervorgeht. Es dürfte nicht jedem leicht fallen, sich hier auf Anhieb für seinen Favoriten zu entscheiden, was selbstverständlich für Fossil und sein Angebot spricht.

Der einzige, latente Kritikpunkt an der Hybrid Smartwatch besteht in meinen Augen darin, dass sie nur gegen Spritzwasser geschützt ist. Beim Händewaschen muss daher keine Vorsicht walten, doch in die Dusche oder gar den Swimmingpool gehört die Uhr nicht.

Fossil Q Commuter Hybrid Smartwatch Test_3

Die Verpackung der Hybrid Smartwatch ist übersichtlich gehalten: Neben der Q Commuter selbst gehört lediglich Werkzeug zum Wechseln der Knopfzellenbatterie sowie ein Garantieheft zum Lieferumfang. Mehr bedarf es nicht bei einem solchen Wearable und auch das ist positiv. Bis hierhin gibt es also keine wirklichen Beanstandungen, sodass mich die Uhr unter dem Gesichtspunkt des Designs schon einmal absolut zufriedenstellt.

Funktionen und Praxistest

Damit die Fossil Q Commuter in vollem Umfang genutzt und zunächst auf die korrekte Uhrzeit gebracht werden kann, muss sie wie jede herkömmliche Smartwatch Bekanntschaft mit dem Mobiltelefon schließen. In meinem Fall ist es ein Samsung Galaxy S8 + und damit ein Modell mit Android Betriebssystem. Aus diesem Grund steht der Besuch im Play Store auf dem Programm, um dort die Fossil Q App herunterzuladen.

Nicht anders gestaltet sich das für Besitzer eines iPhones von Apple, das dementsprechend mit iOS arbeitet. Der einzige Unterschied liegt darin, dass sie schlichtweg in den App Store gehen müssen, um die Anwendung dort zu downloaden. Wie bei nahezu allen Hybrid Smartwatches und bei sämtlichen Modellen der Fossil Group gibt es eine uneingeschränkte Kompatibilität mit Android und iOS. Abstriche müssen demnach keine gemacht werden – weder auf der einen, noch der anderen Seite.

Fossil Q Commuter Hybrid Smartwatch Test_4

Ist die App erst einmal auf dem Handy installiert, kann die Einrichtung beginnen. Wichtig ist, dass Bluetooth auf dem Smartphone aktiviert wird, sonst erkennt es die Q Commuter verständlicherweise nicht. Angenehm ist, dass die Anwendung den Nutzer an die Hand nimmt und Schritt für Schritt anleitet. Wer noch keine Hybrid Smartwatch sein Eigen nennt und keine Erfahrungen hat, findet sich trotzdem unverzüglich zurecht.

Ist das Wearable erst einmal gefunden, kann das Koppeln beginnen. Nachdem ich die Fossil Q Commuter mit meinem Mobiltelefon synchronisiert hatte, stand noch eine kurze Aktualisierung für die Uhr an, wofür ich die Q App nicht schließen sollte. Bis hierhin waren maximal fünf Minuten vergangen. Das geschah völlig unkompliziert und zügig, sodass mir das schon einmal positiv aufzufallen vermochte. Schön ist außerdem die übersichtliche Gestaltung der Anwendung. Auf der Startseite sehe ich ein, welche der drei Tasten welche Aufgabe übernimmt. Wer sich nicht mehr sicher ist, wie er welchen Knopf belegt hat, ruft einfach kurz die App auf und sich die eigenen Einstellungen in Erinnerung. Natürlich lassen sich diese auch jederzeit verändern. Das geschieht über den Menüpunkt „Gerät“. Den drei Buttons können insgesamt zwölf verschiedene Aufgaben zugeteilt werden. Auf die einzelnen Optionen gehe ich im weiteren Verlauf noch konkreter ein.

Ein weiterer Punkt in der Fossil Q App widmet sich den Benachrichtigungen. Hier gibt es ebenfalls zwölf Felder, die jedoch für die zwölf Zahlen auf dem Ziffernblatt der Hybrid Smartwatch stehen. Sowohl bestimmten Kontakten, als auch gewünschten Benachrichtigungs-Typen darf eine Nummer von eins bis zwölf zugewiesen werden. Heißt ganz konkret: Ich entscheide mich beispielsweise für die wichtigsten Personen in meinem auf dem Smartphone angelegten Telefonbuch. Jeder erhält eine Ziffer. Meldet sich die- oder derjenige, wandern die Zeiger kurzzeitig auf die entsprechende Zahl, wobei die Uhr auch am Handgelenk vibriert – schließlich soll ich ja zunächst darauf aufmerksam werden. Anhand der Zahl weiß ich wiederum, wer gerade etwas von mir möchte, auch wenn ich nicht auf mein Handy schaue.

Fossil Q Commuter Hybrid Smartwatch Test_5

Die andere Möglichkeit besteht darin, unterschiedlichen Apps nach dem gleichen Schema eine Nummer zuzuweisen. Um Beispiele aus meinem Test zu nennen: Ich habe mich für Anwendungen wie die Web.de-Mail App, Google Mail, Facebook und WhatsApp entschieden. Geht eine Benachrichtigung über die jeweiligen Kanäle ein, springen auch hier die Zeiger auf die jeweilige Ziffer, die ich ihnen zuvor verpasst habe.

Während meiner Testphase funktionierten beide Varianten jeweils absolut störungsfrei. Sobald die Einstellungen festgelegt wurden, synchronisierte sich die Fossil Q Commuter erkennbar mit meinem Smartphone und übernahm die Vorgaben nahtlos. Einziger Kritikpunkt an dieser Stelle: Mein Eindruck ist es, dass der Vibrationsalarm nicht sonderlich stark ist. Die App bietet zwar drei Intensitätsstufen an, doch auch bei der maximalen Stärke vibriert die Uhr eher dezent. Wer das Handgelenk ruhig hält, wird das bemerken, doch wer in Bewegung ist oder vielleicht eine Jacke über der Smartwatch trägt, womöglich nicht immer.

Als Wecker lässt sich die Q Commuter auch zum Einsatz bringen. Dann meldet sie sich ebenfalls per Vibration, um ihren Träger aufzuwecken. Dieser ist dann einzig auf das Vibrieren angewiesen, denn einen Ton gibt die Smartwatch nicht ab. Ich wage es nicht zu beurteilen, ob es auch einen Tiefschläfer aus seiner Nachtruhe holt – bei mir funktionierte es zwar, doch vielleicht bemerkt nicht jeder das verhaltene Zucken am Handgelenk.

Fossil Q Commuter Hybrid Smartwatch Test_6

Ein grundlegendes Fitness Tracking ist ebenfalls von der Hybrid Smartwatch zu erwarten. Als Grundlage gibt der Nutzer seine wichtigsten Eckdaten wie Geschlecht, Alter, Körpergröße und das Gewicht ein. Die Q Commuter zählt dann die täglich zurückgelegte Schrittzahl und verrät, welcher Gesamtdistanz dies entspricht. Auch die Menge der dabei verbrannten Kalorien zeigt sie in der App an. Meiner Erfahrung nach zu urteilen, sind diese Ergebnisse zutreffend. In Anbetracht der Tatsache, dass die Uhr keinen Pulsmesser besitzt, der ansonsten eine Belastungsintensität erkennen und auf die verbrauchte Energiemenge schließen könnte, ist das umso zufriedenstellender. Wie weit der Nutzer seinem täglichen Ziel von etwa 10.000 Schritten gekommen ist, gibt die Smartwatch auf Wunsch auch ohne App und nur über das Sub-Eye auf dem Ziffernblatt zu erkennen. Voraussetzung dafür ist, dass eine Taste die entsprechende Aufgabe erhalten hat.

Fossil Q Commuter Hybrid Smartwatch Test_7

Apropos Tasten. Hier sprengt es wohl den Rahmen, auf alle Möglichkeiten en Detail einzugehen, die von der Fossil Q Commuter offeriert werden. Ob eine zweite Zeitzone oder das Datum vorübergehend anzeigen zu lassen, die Musikwiedergabe oder deren Lautstärke verändern – all das ist möglich und funktionierte im Test reibungslos. Ich habe mir die Zeit genommen und jede Funktion einmal überprüft. Ein Selfie kann über die Hybrid Smartwatch ebenso gemacht werden, indem ich den Auslöser der Kamera per Knopfdruck betätige. Interessant und erwähnenswert finde ich an dieser Stelle aber noch ein Feature, das mir von früheren Testmodellen nicht bekannt war. Es hat den Namen „Zeit für den Arbeitsweg“ erhalten. Konkret bedeutet das, dass ich der Fossil Q App die Adresse verrate, wo sich mein Büro befindet. Natürlich kann das jedes andere beliebige Ziel sein. Das ruft die Anwendung in Zusammenarbeit mit Google Maps ab – dafür muss das GPS Modul des Smartphones eingeschaltet sein.

Ist die Adresse gefunden, gibt es zwei Optionen. Entweder kann die Uhr mir die zu erwartende Reisedauer in Minuten anzeigen. Oder, was meines Erachtens noch hilfreicher ist: die voraussichtliche Ankunftszeit. Das mag gerade dann eine Unterstützung darstellen, wenn Google Maps noch Staus auf der Strecke erkennt. In jedem Fall erfüllte auch diese Funktion meine Erwartungen, sodass ich auch an dieser Stelle keinen Grund zur Kritik habe.

Fazit

Die Fossil Q Commuter ist eine typische Hybrid Smartwatch des Herstellers – dieses Fazit ist definitiv als positiv zu verstehen. Durfte ich schon in der Vergangenheit ganz ähnliche Modelle testen, gab es keinen oder nur wenig Grund zur Kritik. Genau das trifft auch auf diese Uhr zu. Sie vereint ein modisch-stilvolles Design mit nützlichen Funktionen, die dem Träger im Alltag eine Unterstützung bieten können. Die Performance ist dabei beanstandungslos. Kaum ist eine Einstellung konfiguriert, hat sie die Hybrid Smartwatch bereits übernommen und erfüllt sie verlässlich.

Überzeugend ist meiner Ansicht nach auch die Qualität der Verarbeitung und der Materialien im Allgemeinen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Q Commuter ein Begleiter über eine Dauer vieler Jahre ist. Am ehesten nutzt sich vermutlich das Lederband ab, doch das lässt sich mit simplen Handgriffen innerhalb weniger Augenblicke durch ein beliebiges anderes tauschen.

Gibt es bei diesen vielen positiven Eindrücken aber auch negative Aspekte? Diese Frage würde ich mit einem Verweis auf den Vibrationsalarm beantworten. Auf der höchsten Intensitätsstufe ist er ausreichend, um auf eine Benachrichtigung aufmerksam zu machen. Ob das aber ausreicht, um einen Tiefschläfer am Morgen aufzuwecken, bezweifle ich zumindest. Das ist das einzige, wirkliche Manko. Dass die Hybrid Smartwatch nicht vollständig wasserdicht ist, lässt sich verschmerzen. Immerhin ist sie ein für den Alltag bestimmter Begleiter und wird daher wohl nicht unbedingt von Schwimmern während des Trainings getragen. Nicht beurteilen konnte ich freilich während der Testphase die versprochene Batterielaufzeit, die zwischen sechs und zwölf Monaten liegen soll. Allerdings schenke ich Fossil bei dieser Aussage Glauben, zumal die Q Commuter in allen anderen Belangen zu überzeugen wusste. Aus diesem Grund empfehle ich sie auch gern weiter.

Fossil Q Commuter Testergebnis

Positiv:
  • ansprechendes und unauffälliges Design
  • breite Modellauswahl
  • wechselbare Armbänder
  • angenehmer Tragekomfort
  • übersichtliches Display
  • verlässliche Performance
Negativ:
  • Vibrationsalarm etwas schwach
  • nur gegen Spritzwasser geschützt
Design 95
Display 95
Software 100
Performance 100
Akkuleistung 90
Preis-/Leistungsverhältnis 95
Weiterempfehlung 96

Erfahrungen

Bewertungen

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