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Samsung Smartwatches Markenshop
Samsung gehört zu den wichtigsten Herstellern auf dem Smartwatch-Markt. Die aktuellen Galaxy Watches verbinden Wear OS mit umfangreichen Fitness- und Gesundheitsfunktionen, einer großen App-Auswahl und der engen Verzahnung mit Android. Neben klassischen Allround-Smartwatches bietet Samsung besonders robuste Outdoor-Modelle und mit dem Galaxy Fit3 einen kompakten Fitness Tracker an.
Galaxy Watch9: die aktuelle Allround-Smartwatch
Samsung Galaxy Watch: vom Smartwatch-Pionier zur vielseitigen Wearable-Plattform
Samsung beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit intelligenten Uhren. Einen wichtigen frühen Meilenstein markierte 2013 die Galaxy Gear. In den folgenden Jahren entstanden zahlreiche Modelle der Gear-Familie, bevor Samsung seine Smartwatches ab 2018 unter dem Namen Galaxy Watch zusammenfasste.
Auch bei der Software hat sich seitdem viel verändert. Lange setzte Samsung auf das eigene Betriebssystem Tizen. Mit der Galaxy Watch4 vollzog der Hersteller 2021 jedoch einen grundlegenden Plattformwechsel. Seit dieser Generation verwenden die Galaxy Watches Wear OS von Google in Verbindung mit Samsungs eigener One-UI-Watch-Oberfläche.
Dadurch stehen zahlreiche Google-Dienste und kompatible Apps zur Verfügung, während Samsung mit Anwendungen wie Samsung Health und Samsung Health Monitor eigene Schwerpunkte setzt. Die Galaxy Watch hat sich damit von einer einfachen Smartphone-Erweiterung zu einer vielseitigen Plattform für Alltag, Kommunikation, Fitness und Gesundheit entwickelt.

Galaxy Watch Ultra2: Samsungs Smartwatch für Outdoor und Abenteuer
Mit der Galaxy Watch9 führt Samsung seine reguläre Smartwatch-Familie 2026 fort. Sie richtet sich an Nutzer, die eine möglichst vielseitige Uhr für Alltag, Fitness und Gesundheit suchen und gleichzeitig von den Möglichkeiten von Wear OS profitieren möchten.
Die Galaxy Watch9 ist in unterschiedlichen Gehäusegrößen erhältlich. Sie besitzt ein Super-AMOLED-Display, Saphirglas und 32 GB internen Speicher. Im Inneren arbeitet die Snapdragon Wear Elite Plattform. GPS und weitere Satellitensysteme ermöglichen die Aufzeichnung von Aktivitäten im Freien, während NFC unter anderem für kontaktloses Bezahlen genutzt werden kann.
Eine wichtige Rolle spielt weiterhin die umfangreiche Sensorik. Dazu gehören unter anderem ein optischer Pulssensor, ein EKG-Sensor, ein Temperatursensor sowie die bioelektrische Impedanzanalyse. Damit lassen sich zahlreiche Fitness- und Wellnesswerte erfassen und über Samsung Health auswerten.
Samsung bietet die Galaxy Watch9 sowohl als Bluetooth- als auch als LTE-Variante an. Wer sich für die Mobilfunkversion entscheidet und einen kompatiblen Tarif nutzt, kann verschiedene Online- und Kommunikationssfunktionen auch dann verwenden, wenn sich das Smartphone nicht in unmittelbarer Nähe befindet.

Galaxy Watch8 und Watch8 Classic bleiben interessante Alternativen
Während die reguläre Galaxy Watch als vielseitiger Allrounder konzipiert ist, richtet sich die Galaxy Watch Ultra2 stärker an Outdoor-Sportler und Nutzer, die Wert auf eine besonders robuste Smartwatch legen.
Samsung verwendet ein Titangehäuse und schützt die Uhr nach IP69K und 10 ATM. Zusätzlich erfüllt die Ultra2 die Anforderungen der Norm EN13319 für Tauchinstrumente. Damit hebt sie sich deutlich von den regulären Galaxy-Watch-Modellen ab.
Das Super-AMOLED-Display erreicht laut Samsung unter entsprechenden Bedingungen eine Helligkeit von bis zu 5.000 Nits. Das erleichtert das Ablesen bei intensiver Sonneneinstrahlung. Mit 64 GB steht zudem mehr interner Speicher als bei der regulären Galaxy Watch9 zur Verfügung.
Besonders groß fällt der Akku aus. Samsung verbaut eine Kapazität von 800 mAh und nennt bei normaler Nutzung bis zu 80 Stunden bei deaktiviertem Always-on-Display beziehungsweise bis zu 60 Stunden mit dauerhaft aktiver Anzeige. Wie bei jeder Smartwatch hängt die tatsächliche Laufzeit jedoch stark von GPS, Mobilfunk, Display, Training und weiteren Funktionen ab.
Damit ist die Galaxy Watch Ultra2 vor allem für Nutzer interessant, die Wear OS und die Samsung-Plattform mit hoher Widerstandsfähigkeit und einer längeren Laufzeit verbinden möchten.

Wear OS hat Tizen abgelöst
Die Galaxy-Watch8-Serie gehört zur unmittelbar vorhergehenden Generation und bleibt weiterhin relevant. Neben der regulären Galaxy Watch8 bietet Samsung mit der Watch8 Classic eine Variante an, die ein traditionsreiches Merkmal der Marke zurückbringt: die physisch drehbare Lünette.
Mit ihr lässt sich durch Menüs und Funktionen navigieren, ohne ausschließlich über den Touchscreen zu wischen. Gerade Nutzer früherer Gear- und Galaxy-Watch-Generationen schätzen dieses Bedienkonzept.
Die reguläre Galaxy Watch8 verzichtet auf die mechanische Lünette und setzt stärker auf ein schlankes, modernes Erscheinungsbild. Beide Modelle verbinden Wear OS mit Samsung Health und umfangreichen Fitness- und Wellnessfunktionen.
Beim Kauf muss deshalb nicht zwangsläufig die neueste Generation die beste Wahl sein. Abhängig von Preis, gewünschtem Design und Funktionsumfang können auch Watch8, Watch8 Classic oder andere jüngere Vorgängermodelle interessant bleiben.
Samsung Health bündelt Fitness, Schlaf und Wohlbefinden
Eine der wichtigsten Veränderungen in der Geschichte der Samsung Smartwatches betrifft das Betriebssystem. Gear S, Gear S2, Gear S3 und die ersten Generationen der Galaxy Watch verwendeten Tizen. Seit der Galaxy Watch4 setzt Samsung bei neuen Smartwatches dagegen auf Wear OS.
Dadurch können kompatible Anwendungen über den Google Play Store direkt auf der Uhr installiert werden. Zu den verfügbaren Diensten gehören beispielsweise Google Maps und weitere Anwendungen für Musik, Fitness, Kommunikation und Produktivität.
Samsung ergänzt das Google-Betriebssystem um die eigene One-UI-Watch-Oberfläche. Dadurch bleibt die Bedienung eng an das Galaxy-Ökosystem angelehnt.
Die Kombination ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber Smartwatches mit vollständig geschlossenem Betriebssystem: Nutzer sind nicht allein auf die vorinstallierten Anwendungen des Herstellers beschränkt, sondern können den Funktionsumfang über kompatible Wear-OS-Apps erweitern.

BioActive Sensor und Körperzusammensetzung
Samsung Health bildet die zentrale Plattform für Fitness- und Gesundheitsinformationen. Dort laufen unter anderem Daten zu Bewegung, Training, Schlaf und verschiedenen Vitalwerten zusammen.
Die Galaxy Watches können zahlreiche Sportarten aufzeichnen und bestimmte Aktivitäten automatisch erkennen. Bei Outdoor-Workouts ermöglicht die Satellitenortung beispielsweise die Aufzeichnung von Lauf- oder Radstrecken. Je nach Modell stehen außerdem Barometer und weitere Sensoren zur Verfügung.
Samsung beschränkt sich inzwischen jedoch längst nicht mehr auf Schritte, Herzfrequenz und verbrannte Kalorien. Neuere Galaxy-Watch-Generationen beziehen zahlreiche Messwerte in ihre Wellness- und Fitnessanalysen ein und versuchen, daraus verständliche Informationen für den Alltag abzuleiten.
Samsung Health kann dadurch sowohl für Gelegenheitssportler als auch für Nutzer interessant sein, die ihre Aktivität, ihren Schlaf und ihre Trainingsentwicklung längerfristig beobachten möchten.

EKG und Blutdruck mit Samsung Health Monitor
Mit der Galaxy Watch4 führte Samsung den BioActive Sensor ein und hat die Sensorplattform seitdem weiterentwickelt. Sie bildet die Grundlage für verschiedene Fitness- und Gesundheitsfunktionen aktueller Galaxy Watches.
Neben der optischen Herzfrequenzmessung können entsprechend ausgestattete Modelle unter anderem die Sauerstoffsättigung im Blut erfassen. Auch die Körperzusammensetzung lässt sich mithilfe einer bioelektrischen Impedanzanalyse abschätzen.
Dabei stellt die Uhr beispielsweise Informationen zu Körperfett und Skelettmuskulatur bereit. Solche Werte können hilfreich sein, um Veränderungen über längere Zeiträume zu beobachten. Sie sollten jedoch nicht mit einer medizinischen Untersuchung gleichgesetzt werden.
Die verfügbaren Messungen unterscheiden sich je nach Modell, Region und verwendeter Software. Wer eine Galaxy Watch gezielt wegen einer bestimmten Gesundheitsfunktion kaufen möchte, sollte deshalb die Voraussetzungen des konkreten Modells prüfen.
Schlaf wird zu einem wichtigen Bestandteil des Galaxy-Ökosystems
Samsung bietet für kompatible Galaxy Watches zusätzlich die Samsung Health Monitor App an. Darüber können unter anderem ein Elektrokardiogramm aufgezeichnet und der Blutdruck bestimmt werden.
Für die Blutdruckfunktion muss die Galaxy Watch zunächst mit einem klassischen Oberarm-Blutdruckmessgerät mit Manschette kalibriert werden. Die Kalibrierung ist anschließend regelmäßig zu erneuern.
Für Samsung Health Monitor gelten zudem besondere Voraussetzungen. Die entsprechenden Funktionen benötigen eine kompatible Galaxy Watch und ein kompatibles Samsung Galaxy Smartphone. Die Verfügbarkeit kann sich abhängig von Land und regulatorischer Freigabe unterscheiden.
Die von einer Smartwatch bereitgestellten Gesundheitsinformationen sollten verantwortungsvoll eingeordnet werden. Bei Beschwerden oder auffälligen Messwerten ersetzen sie keine medizinische Untersuchung.
Neue Wellness-Funktionen gehen über klassisches Fitness-Tracking hinaus
Auch die Schlafanalyse hat Samsung in den vergangenen Generationen stark ausgebaut. Galaxy Watches können Schlafdauer und verschiedene Schlafphasen erfassen und die Ergebnisse in Samsung Health aufbereiten.
Hinzu kommen Funktionen, die Nutzern helfen sollen, ihre Schlafgewohnheiten besser zu verstehen und langfristig zu verbessern. Samsung verbindet dafür Schlafdaten zunehmend mit anderen Informationen zu Aktivität und Wohlbefinden.
Bei unterstützten aktuellen Modellen können weitere Funktionen hinzukommen. Dazu gehören beispielsweise Schnarcherkennung und – abhängig von Modell, Region und den jeweiligen Voraussetzungen – Funktionen zur Erkennung bestimmter Anzeichen einer Schlafapnoe.
Wer seine Uhr nachts tragen möchte, sollte bei der Wahl des Modells auch Größe, Gewicht und Akkulaufzeit berücksichtigen. Gerade beim kontinuierlichen Schlaftracking ist es praktisch, wenn sich die notwendigen Ladezeiten gut in den Tagesablauf integrieren lassen.

Energy Score und personalisierte Auswertungen
Samsung erweitert den Funktionsumfang seiner Smartwatches zunehmend um Messwerte, die über klassisches Aktivitäts- und Sporttracking hinausgehen. Die Watch8-Generation brachte beispielsweise Funktionen zur Gefäßbelastung und einen Antioxidantien-Index mit.
Beim Antioxidantien-Index wird der Sensor auf der Rückseite der Uhr verwendet, um Informationen über Carotinoide in der Haut zu erfassen. Die Gefäßbelastung betrachtet dagegen Veränderungen während des Schlafs im Vergleich zu einem persönlichen Ausgangswert.
Solche Funktionen sind als Wellnessinformationen gedacht und sollten entsprechend eingeordnet werden. Sie ersetzen keine medizinische Diagnostik.
Gleichzeitig zeigen sie, in welche Richtung Samsung sein Wearable-Ökosystem entwickelt: Statt nur möglichst viele einzelne Messwerte bereitzustellen, sollen unterschiedliche Informationen zusammengeführt und für den Nutzer verständlich aufbereitet werden.
Apps, Navigation und Bezahlen mit Wear OS
Ein Beispiel für diesen Ansatz ist der Energy Score beziehungsweise Energiewert. Samsung berücksichtigt dabei verschiedene Informationen aus Schlaf, Aktivität und weiteren Bereichen, um einen zusammengefassten Wert zur persönlichen Tagesform bereitzustellen.
Damit soll der Nutzer schneller einschätzen können, wie Belastung und Erholung zusammenspielen. Der Wert ist keine medizinische Leistungsdiagnostik, sondern eine Orientierung innerhalb des Samsung-Health-Ökosystems.
Zusätzlich setzt Samsung zunehmend auf personalisierte Hinweise und KI-gestützte Auswertungen. Dadurch soll die Galaxy Watch nicht nur Daten sammeln, sondern dem Nutzer helfen, die große Menge an Informationen besser einzuordnen.
LTE macht die Galaxy Watch unabhängiger
Eine Galaxy Watch ist nicht ausschließlich ein Fitness Wearable. Durch Wear OS stehen zahlreiche typische Smartwatch-Funktionen zur Verfügung.
Google Maps kann beispielsweise für die Navigation am Handgelenk genutzt werden. Über den Google Play Store lassen sich weitere kompatible Anwendungen installieren. Auch Musikdienste und Fitness-Apps können abhängig vom jeweiligen Angebot direkt auf der Smartwatch verwendet werden.
NFC ermöglicht zudem kontaktloses Bezahlen über unterstützte Zahlungsdienste. Voraussetzung ist jeweils, dass die gewünschte Bank beziehungsweise Karte mit dem entsprechenden Dienst kompatibel ist.
Diese Erweiterbarkeit gehört zu den größten Unterschieden zwischen einer Galaxy Watch und einem einfacheren Fitness Tracker wie dem Galaxy Fit3.
Android ja, iPhone bei aktuellen Galaxy Watches nein
Samsung bietet viele Galaxy-Watch-Modelle neben der Bluetooth-Ausführung auch als LTE-Version an. Über eine eSIM kann die Smartwatch dann eine eigene Mobilfunkverbindung herstellen.
Dadurch können verschiedene Kommunikationss- und Onlinefunktionen genutzt werden, ohne dass sich das gekoppelte Smartphone unmittelbar in der Nähe befindet. Das kann beispielsweise beim Lauftraining praktisch sein, wenn das Mobiltelefon zu Hause bleiben soll.
Für die LTE-Nutzung werden ein kompatibler Mobilfunktarif und die entsprechende Einrichtung benötigt. Welche Funktionen unabhängig vom Smartphone verfügbar sind, kann außerdem von App, Anbieter und Modell abhängen.

Galaxy Fit3: kompakter Fitness Tracker statt vollwertiger Smartwatch
Bei der Smartphone-Kompatibilität hat sich gegenüber früheren Samsung-Smartwatches ebenfalls Entscheidendes verändert. Ältere Tizen-Modelle wie Galaxy Watch, Watch Active, Watch Active2 und Watch3 konnten auch mit bestimmten iPhones gekoppelt werden.
Seit der Galaxy Watch4 gilt das für neue Samsung-Smartwatches nicht mehr. Die aktuellen Wear-OS-Generationen unterstützen kein iPhone.
Die Galaxy Watch9 und Galaxy Watch Ultra2 benötigen laut Samsung ein kompatibles Android-Smartphone mit Android 13 oder neuer. Bei älteren Galaxy-Watch-Generationen fallen die Mindestanforderungen teilweise niedriger aus.
Auch unter Android sind nicht automatisch sämtliche Funktionen auf jedem Smartphone verfügbar. Insbesondere Samsung Health Monitor mit EKG und Blutdruck setzt ein kompatibles Samsung Galaxy Smartphone voraus. Wer ein Android-Gerät eines anderen Herstellers nutzt, sollte daher vor dem Kauf prüfen, welche Funktionen zur Verfügung stehen.
Ältere Gear- und Galaxy-Watch-Modelle richtig einordnen
Neben seinen Wear-OS-Smartwatches bietet Samsung mit dem Galaxy Fit3 weiterhin einen klassischen Fitness Tracker an. Das Gerät verfolgt ein deutlich anderes Konzept als eine Galaxy Watch.
Das Galaxy Fit3 besitzt ein 1,6 Zoll großes AMOLED-Display und wiegt lediglich 18,5 Gramm. Es kann mehr als 100 verschiedene Workouts erfassen und zeichnet außerdem alltägliche Aktivitäts- und Schlafinformationen auf.
Benachrichtigungen des verbundenen Smartphones werden ebenfalls angezeigt. Der Tracker besitzt jedoch kein Wear OS und damit auch nicht das umfangreiche App-Ökosystem einer Galaxy Watch. Eine eSIM gehört ebenfalls nicht zum Konzept.
Der reduzierte Funktionsumfang bringt dafür einen großen Vorteil bei der Laufzeit. Samsung gibt bis zu 13 Tage mit einer Akkuladung an. Damit eignet sich das Galaxy Fit3 vor allem für Nutzer, die Aktivität, Training und Schlaf beobachten möchten, aber auf umfangreiche Smartwatch- und Kommunikationsfunktionen verzichten können.

Akkulaufzeit: vom Wear-OS-Allrounder bis zum Fitness Tracker
Samsung blickt mittlerweile auf eine lange Smartwatch-Geschichte zurück. Modelle wie Gear S2, Gear S3, Gear Sport, Galaxy Watch Active und Galaxy Watch3 waren wichtige Entwicklungsschritte, entsprechen technisch aber nicht mehr der aktuellen Plattform.
Besonders relevant ist der Unterschied zwischen Tizen und Wear OS. Ältere Tizen-Uhren können nicht auf das heutige Wear-OS-App-Angebot zugreifen und weisen teilweise Einschränkungen bei der Unterstützung neuer Smartphones auf.
Samsung weist beispielsweise darauf hin, dass Gear S2, Gear S3, Gear Sport, Gear Fit2 und Gear Fit2 Pro nicht mit Samsung-Smartphones unterstützt werden, die 2024 oder später auf den Markt gekommen sind. Auch bei anderen älteren Wearables können inzwischen Einschränkungen bestehen.
Beim Gebrauchtkauf sollte deshalb nicht nur auf den Zustand von Uhr und Akku geachtet werden. Auch die Kompatibilität mit dem eigenen Smartphone sowie der aktuelle Software- und Dienste-Support sind entscheidend.
Welche Samsung Smartwatch passt zu Ihnen?
Eine allgemeingültige Akkulaufzeit lässt sich für Samsung-Wearables nicht nennen. Dafür unterscheiden sich Galaxy Watch, Ultra und Galaxy Fit zu stark voneinander.
Die Galaxy Watch9 mit 44 Millimetern erreicht laut Samsung bei normaler Nutzung bis zu 40 Stunden, wenn das Always-on-Display deaktiviert ist. GPS, LTE, Displayhelligkeit und intensive Trainingsaufzeichnungen können die tatsächliche Laufzeit reduzieren.
Die Galaxy Watch Ultra2 besitzt einen wesentlich größeren Akku. Samsung nennt bis zu 80 Stunden bei deaktiviertem beziehungsweise bis zu 60 Stunden bei aktiviertem Always-on-Display.
Das Galaxy Fit3 kommt aufgrund seines deutlich reduzierten Funktionsumfangs auf bis zu 13 Tage. Wer möglichst selten laden möchte, muss deshalb abwägen, welche Smartwatch-Funktionen tatsächlich benötigt werden.
FAQ Samsung Smartwatch
Die Auswahl hängt vor allem davon ab, welche Rolle das Wearable im Alltag übernehmen soll. Wer Apps, Kommunikation, Fitness und umfangreiche Gesundheitsfunktionen miteinander verbinden möchte, ist bei einer Galaxy Watch richtig aufgehoben.
- Galaxy Watch9: aktueller Allrounder für Alltag, Fitness, Gesundheit und Wear-OS-Apps
- Galaxy Watch Ultra2: besonders robustes Premium-Modell für Outdoor-Sport, Abenteuer und längere Aktivitäten
- Galaxy Watch8: vielseitiger Vorgänger mit umfangreichen Fitness- und Wellnessfunktionen
- Galaxy Watch8 Classic: interessante Wahl für Nutzer, die Wert auf die physisch drehbare Lünette legen
- Galaxy Fit3: leichter Fitness Tracker mit reduziertem Funktionsumfang und besonders langer Akkulaufzeit
Zusätzlich sollten Sie auf Gehäusegröße, LTE-Unterstützung, Akkulaufzeit und die Kompatibilität der gewünschten Gesundheitsfunktionen mit Ihrem Smartphone achten.
Welche Samsung Smartwatch ist aktuell?
Die Galaxy Watch9 ist die aktuelle reguläre Smartwatch-Generation von Samsung. Als besonders robustes Premium-Modell für Outdoor-Aktivitäten bietet Samsung zusätzlich die Galaxy Watch Ultra2 an. Daneben sind unter anderem Modelle der Watch8-Generation weiterhin erhältlich.
Welche Samsung Smartwatch besitzt eine drehbare Lünette?
Die physisch drehbare Lünette ist heute vor allem ein Merkmal ausgewählter Classic-Modelle. Bei der Galaxy Watch8 Classic lässt sich beispielsweise durch Drehen der Lünette durch Menüs und Funktionen navigieren. Reguläre Galaxy-Watch-Modelle besitzen diese mechanische Bedienmöglichkeit nicht.
Nutzen Samsung Smartwatches noch Tizen?
Aktuelle Galaxy Watches verwenden kein Tizen mehr. Samsung wechselte 2021 mit der Galaxy Watch4 zu Wear OS. Tizen ist deshalb vor allem für ältere Gear- und Galaxy-Watch-Generationen relevant.
Sind Samsung Smartwatches mit Android und iPhone kompatibel?
Aktuelle Galaxy Watches sind für Android konzipiert und unterstützen das iPhone nicht. Die Galaxy Watch9 und Galaxy Watch Ultra2 benötigen Android 13 oder neuer. Ältere Tizen-Modelle wie Galaxy Watch3 und Watch Active2 konnten dagegen noch mit bestimmten iPhones gekoppelt werden.
Kann eine Samsung Galaxy Watch den Blutdruck messen?
Kompatible Galaxy Watches unterstützen eine Blutdruckfunktion über Samsung Health Monitor. Dafür muss die Uhr zunächst und anschließend regelmäßig mit einem klassischen Oberarm-Blutdruckmessgerät mit Manschette kalibriert werden. Für Samsung Health Monitor werden außerdem eine unterstützte Galaxy Watch und ein kompatibles Samsung Galaxy Smartphone benötigt.
Was ist der Unterschied zwischen Galaxy Watch und Galaxy Fit?
Die Galaxy Watch ist eine vollwertige Wear-OS-Smartwatch mit installierbaren Apps, umfangreichen Fitness- und Gesundheitsfunktionen und je nach Variante einer eigenen LTE-Verbindung. Das Galaxy Fit3 ist dagegen ein leichter Fitness Tracker mit stärkerem Fokus auf Aktivität, Training und Schlaf. Dafür erreicht es eine deutlich längere Akkulaufzeit von bis zu 13 Tagen.
Sind Samsung Smartwatches zum Schwimmen geeignet?
Viele Galaxy-Watch-Modelle sind für die Nutzung beim Schwimmen ausgelegt. Die konkrete Wasserbeständigkeit unterscheidet sich jedoch nach Modell. Bei besonders anspruchsvollen Einsätzen sollten immer die Angaben der jeweiligen Uhr beachtet werden. Die Galaxy Watch Ultra2 ist beispielsweise nach 10 ATM und zusätzlich nach EN13319 zertifiziert.
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