XPLORA
XPLORA

Xplora Smartwatches

Xplora hat sich auf Smartwatches für Kinder spezialisiert, die eine sichere Alternative zum ersten eigenen Smartphone bieten sollen. Telefonie, Nachrichten, GPS-Ortung und SOS-Funktion ermöglichen die Kommunikation innerhalb eines kontrollierten Umfelds. Über eine Eltern-App lassen sich wichtige Einstellungen verwalten, während Aktivitätsfunktionen Kinder zu mehr Bewegung motivieren sollen.

Eine Smartwatch statt des ersten eigenen Smartphones

Xplora Smartwatches: sicherer Einstieg in die digitale Welt

Xplora wurde 2016 in Norwegen gegründet und verfolgt seitdem ein klares Ziel: Kinder sollen digitale Kommunikation nutzen können, ohne dafür bereits ein vollwertiges Smartphone zu benötigen. Die Smartwatch übernimmt deshalb ausgewählte Funktionen eines Mobiltelefons und kombiniert sie mit Ortungs-, Sicherheits- und Aktivitätsfunktionen.

Hinter der Idee steht Xplora-Gründer Sten Kirkbak. Ein persönliches Erlebnis, bei dem er seinen Sohn kurzzeitig aus den Augen verlor, gab den Anstoß für die Entwicklung einer Kommunikationslösung speziell für Familien. Aus diesem Ansatz entstand ein Unternehmen, das sich zu einem der bekanntesten europäischen Anbieter von Kinder-Smartwatches entwickelt hat.

Heute beschränkt sich Xplora nicht mehr auf den Verkauf einzelner Uhren. Zum Angebot gehören auch Mobilfunkdienste, Apps und digitale Services. Das Unternehmen ist in zahlreichen europäischen Märkten sowie in Nordamerika aktiv.

Xplora Smartwatch

Telefonieren mit ausgewählten Kontakten

Viele Eltern stehen irgendwann vor der Frage, wie ihr Kind unterwegs erreichbar sein kann, ohne bereits ein eigenes Smartphone zu bekommen. Genau hier setzt Xplora an.

Die Kinder-Smartwatches ermöglichen je nach Modell Telefonate, Nachrichten und weitere Kommunikationsfunktionen. Anders als bei einem gewöhnlichen Smartphone sollen Eltern jedoch wesentlich stärker kontrollieren können, mit wem das Kind Kontakt aufnehmen kann.

Damit bewegt sich die Xplora Smartwatch zwischen klassischer Armbanduhr, Mobiltelefon und GPS-Tracker. Kinder können ihre Eltern erreichen und umgekehrt erreichbar bleiben, ohne Zugriff auf sämtliche Möglichkeiten eines normalen Smartphones zu erhalten.

Der Hersteller verfolgt damit bewusst ein geschlossenes Konzept. Im Mittelpunkt stehen ausgewählte Funktionen, die für Kinder und Familien sinnvoll sein sollen, statt eines möglichst großen App-Angebots oder eines frei zugänglichen Internets.

Xplora Smartwatch_2

GPS-Ortung für Eltern und Erziehungsberechtigte

Eine der wichtigsten Funktionen einer Xplora Smartwatch ist die Kommunikation. Die Uhr besitzt eine eigene Mobilfunkverbindung und ermöglicht es dem Kind, direkt vom Handgelenk aus zu telefonieren.

Wer das Kind erreichen darf, wird von den Erziehungsberechtigten festgelegt. Dadurch unterscheidet sich die Kinder-Smartwatch deutlich von einem normalen Mobiltelefon, bei dem grundsätzlich beliebige Telefonnummern gewählt oder Anrufe von unbekannten Personen angenommen werden können.

Über die Xplora-App verwalten Eltern beziehungsweise andere berechtigte Personen die zugelassenen Kontakte. Abhängig vom Modell und der jeweiligen Software können außerdem Nachrichten, Emojis und weitere Inhalte zwischen Uhr und App ausgetauscht werden.

Dadurch bleibt das Kommunikationsumfeld überschaubar. Das Kind erhält eine Möglichkeit, wichtige Bezugspersonen zu erreichen, ohne dafür ein vollwertiges Smartphone mitführen zu müssen.

Sicherheitszonen informieren über bestimmte Bereiche

Die Standortbestimmung gehört zu den zentralen Funktionen der Xplora Kinder-Smartwatches. Über die dazugehörige App können berechtigte Personen den Standort der Uhr abrufen.

Dabei kann die Positionsbestimmung je nach Situation unterschiedliche Technologien einbeziehen. Neben GPS können beispielsweise WLAN- und Mobilfunkinformationen verwendet werden, um den Standort zu bestimmen.

Wie präzise eine Ortung ausfällt, hängt von den jeweiligen Umgebungsbedingungen ab. Unter freiem Himmel kann GPS in der Regel genauer arbeiten als innerhalb von Gebäuden. Häuser, dichter Baumbestand und andere Hindernisse können die Satellitensignale beeinflussen.

Eine Kinder-Smartwatch sollte deshalb nicht als metergenaues Echtzeit-Ortungssystem verstanden werden. Die Standortfunktion bietet Eltern vielmehr eine zusätzliche Möglichkeit, sich einen Überblick darüber zu verschaffen, wo sich die Uhr beziehungsweise ihr Kind befindet.

Xplora Smartwatch_3

SOS-Funktion für den Notfall

Ergänzend zur Standortabfrage können über die Xplora-Plattform Sicherheitsbereiche eingerichtet werden. Dabei werden bestimmte geografische Zonen definiert, die im Familienalltag eine besondere Bedeutung haben.

Das kann beispielsweise das Zuhause, die Schule oder der Wohnort der Großeltern sein. Die App kann die Erziehungsberechtigten informieren, wenn entsprechende Zonen betreten oder verlassen werden.

Auch hier hängt die Zuverlässigkeit von der verfügbaren Standortbestimmung ab. Sicherheitszonen sind deshalb als zusätzliche Unterstützung und nicht als lückenloses Überwachungssystem zu verstehen.

Richtig eingesetzt kann die Funktion dennoch praktisch sein: Eltern müssen nicht ständig selbst den Standort kontrollieren, sondern können bei bestimmten Ereignissen automatisch informiert werden.

Schulmodus: weniger Ablenkung während des Unterrichts

Auch eine SOS-Funktion gehört zum Sicherheitskonzept der Xplora Smartwatches. Das Kind kann im Notfall über die Uhr Hilfe anfordern, ohne zunächst durch verschiedene Menüs navigieren zu müssen.

Die Funktion richtet sich an Situationen, in denen das Kind schnell eine hinterlegte Bezugsperson erreichen möchte. Zusammen mit Telefonie und Standortbestimmung entsteht dadurch ein Sicherheitskonzept, das über die reine Erreichbarkeit hinausgeht.

Eltern sollten die SOS-Funktion gemeinsam mit ihrem Kind einrichten und erklären, wann und wie sie verwendet wird. Gerade bei jüngeren Kindern ist es sinnvoll, die Bedienung vorab auszuprobieren, damit sie im Ernstfall vertraut ist.

Xplora Smartwatch_5

Kamera für Fotos direkt am Handgelenk

Eine Kinder-Smartwatch darf im Unterricht nicht zur ständigen Ablenkung werden. Xplora bietet deshalb einen Schulmodus, der über die Eltern-App für bestimmte Zeiten eingerichtet werden kann.

Während dieser Zeit werden Funktionen der Uhr eingeschränkt. Das Kind kann sich dadurch besser auf den Unterricht konzentrieren, während wichtige Sicherheitsfunktionen weiterhin berücksichtigt werden.

Eltern können die entsprechenden Zeiträume an den Stundenplan anpassen. Dadurch muss die Uhr nicht jeden Morgen manuell umgestellt werden.

Ob und unter welchen Bedingungen eine Kinder-Smartwatch in der Schule getragen werden darf, entscheidet allerdings die jeweilige Schule beziehungsweise ergibt sich aus deren Regeln. Ein vorhandener Schulmodus bedeutet daher nicht automatisch, dass das Gerät im Unterricht erlaubt ist.

Xplora X6Play: eine der bekanntesten Kinder-Smartwatches der Marke

Eine Kamera gehört bei verschiedenen Xplora-Modellen ebenfalls zur Ausstattung. Schon frühere Generationen wie die Xplora 3S ermöglichten es Kindern, direkt mit der Smartwatch Fotos aufzunehmen.

Auch aktuelle Geräte führen dieses Konzept fort. Die Kamera ist dabei weniger als Ersatz für eine Smartphone-Kamera gedacht. Sie bietet Kindern vielmehr eine unkomplizierte Möglichkeit, kleine Momente aus ihrem Alltag festzuhalten.

Fotos können abhängig vom Modell und den verfügbaren Kommunikationsfunktionen auch innerhalb des vorgesehenen Xplora-Umfelds verwendet beziehungsweise geteilt werden.

Gerade bei einer Kinder-Smartwatch sollte gleichzeitig der verantwortungsvolle Umgang mit einer Kamera erklärt werden. Dazu gehört beispielsweise, die Privatsphäre anderer Menschen zu respektieren und nicht ungefragt Fotos aufzunehmen.

xplora kinder smartwatch_4

XGO3: Konzentration auf die wichtigsten Funktionen

Die X6Play gehört zu den wichtigen jüngeren Modellgenerationen von Xplora. Sie verbindet Telefonie und Nachrichten mit GPS-Ortung, Kamera, Schrittzähler und verschiedenen Funktionen für Kinder.

Eine Besonderheit liegt in den Möglichkeiten zur optischen Individualisierung. Dadurch lässt sich die Uhr stärker an den persönlichen Geschmack des Kindes anpassen.

Die X6Play ist für die Nutzung als eigenständiges Kommunikationsgerät konzipiert und wird in unterschiedlichen Varianten angeboten. Dazu gehört auch eine Version mit eSIM. Xplora gehörte zu den frühen Herstellern, die eSIM-Technik gezielt für Kinder-Smartwatches einsetzten.

Die Kombination aus Mobilfunk und Smartwatch ermöglicht es dem Kind, erreichbar zu bleiben, ohne dafür das Smartphone der Eltern in der Nähe haben zu müssen.

Mobilfunk gehört zum Xplora-Konzept

Mit der XGO3 bietet Xplora eine weitere Kinder-Smartwatch an, die sich auf wesentliche Kommunikations-, Ortungs- und Sicherheitsfunktionen konzentriert.

Auch hier steht die Verbindung zwischen Kind und Familie im Vordergrund. Telefonie, Nachrichten, GPS-Ortung und weitere für den Familienalltag gedachte Funktionen werden in einem kindgerechten Gerät zusammengeführt.

Die XGO3 nutzt eine eigene SIM-Karte beziehungsweise einen entsprechenden Mobilfunktarif. Vor der Einrichtung der Uhr muss deshalb auch der Mobilfunkdienst aktiviert werden.

Wer verschiedene Xplora-Modelle miteinander vergleicht, sollte daher nicht nur den Kaufpreis der Hardware betrachten. Auch die benötigte Mobilfunkverbindung und deren laufende Kosten gehören zur Kaufentscheidung.

Xplora Smartwatch_1

Xplora Guardian App als Steuerzentrale für Eltern

Eine Xplora Kinder-Smartwatch unterscheidet sich in einem entscheidenden Punkt von einem gewöhnlichen Fitness Tracker: Für zentrale Kommunikationsfunktionen benötigt sie eine Mobilfunkverbindung.

Dadurch kann das Kind telefonieren und die Uhr Daten übertragen, ohne permanent über Bluetooth mit dem Smartphone eines Elternteils verbunden zu sein. Auch Standort- und Nachrichtenfunktionen sind auf eine entsprechende Datenverbindung angewiesen.

Xplora bietet hierfür eigene Mobilfunklösungen unter der Bezeichnung Xplora Connect an. Abhängig vom Modell, Land und den jeweiligen Voraussetzungen können außerdem andere kompatible Anbieter infrage kommen.

Vor dem Kauf sollten Eltern deshalb prüfen, welche SIM- beziehungsweise eSIM-Lösung das gewünschte Modell unterstützt und welche monatlichen Kosten entstehen. Der Preis der Smartwatch allein bildet die Gesamtkosten der Nutzung nicht vollständig ab.

Aktivität und Bewegung spielerisch fördern

Die zentrale Verwaltung erfolgt über die Xplora Guardian App. Dort richten Eltern beziehungsweise andere berechtigte Personen die Smartwatch ein und verwalten wichtige Funktionen.

Über die App lassen sich unter anderem Kontakte und verschiedene Sicherheitseinstellungen festlegen. Auch Standortfunktionen werden dort bereitgestellt.

Ein Kind kann dabei von mehreren berechtigten Personen betreut werden. So lässt sich beispielsweise ein zweiter Erziehungsberechtigter als Guardian hinzufügen und in die Verwaltung der Uhr einbeziehen.

Das ist insbesondere für Familien praktisch, in denen mehrere Personen für die Betreuung verantwortlich sind. Gleichzeitig bleibt die Kontrolle über die Smartwatch auf zuvor autorisierte Nutzer beschränkt.

Xplora Smartwatch_4

Keine sozialen Medien und kein offenes Smartphone-Konzept

Xplora versteht seine Smartwatches nicht nur als Kommunikations- und Sicherheitsgeräte. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Bewegung und einem bewussteren Umgang mit digitaler Technik.

Die Uhren zählen Schritte und können Kinder dadurch motivieren, im Alltag aktiver zu sein. Xplora hat dieses Prinzip über die Jahre mit spielerischen Elementen und Belohnungskonzepten verbunden.

Die dahinterstehende Idee unterscheidet sich von klassischen Fitness-Smartwatches für Erwachsene. Es geht weniger um Trainingszonen, Leistungsdiagnostik oder möglichst detaillierte Sportmetriken. Stattdessen soll alltägliche Bewegung für Kinder sichtbar und interessant gemacht werden.

Damit passt das Aktivitätstracking zum grundlegenden Ansatz der Marke: Digitale Technik soll nicht ausschließlich zusätzliche Bildschirmzeit erzeugen, sondern auch dazu beitragen, dass Kinder ihre Umgebung aktiv entdecken.

xplora kinder smartwatch

Die früheren Xplora-Modelle: Xplora 1, 3S und GO

Ein wesentlicher Unterschied zwischen einer Xplora Smartwatch und einem normalen Smartphone liegt im eingeschränkten digitalen Umfeld. Die Geräte sind bewusst nicht dafür vorgesehen, Kindern einen uneingeschränkten Zugang zu klassischen Smartphone-Funktionen zu geben.

Eltern behalten die Kontrolle über wichtige Einstellungen und Kommunikationskontakte. Dadurch sollen Risiken reduziert werden, die mit einem frühen eigenen Smartphone verbunden sein können.

Gerade für jüngere Kinder kann das ein sinnvoller Zwischenschritt sein. Sie lernen, mit einem persönlichen Kommunikationsgerät umzugehen, sind für ihre Familie erreichbar und können selbst Kontakt aufnehmen, ohne gleichzeitig sämtliche Möglichkeiten eines Smartphones zu erhalten.

xplora kinder smartwatch_2

Von der Kinder-Smartwatch zur Plattform für Familien

Xplora hat sein Smartwatch-Konzept über mehrere Generationen entwickelt. Zu den frühen Geräten gehörte die Xplora 1, die bereits grundlegende Funktionen wie Kommunikation und GPS-Ortung miteinander verband.

Später folgte unter anderem die Xplora 3S. Sie ergänzte das Konzept beispielsweise um eine integrierte Kamera und gehört heute zu den älteren Generationen der Marke.

Ein besonders ungewöhnliches Konzept verfolgte die Xplora GO. Das Gerät konnte im Kind-Modus als GPS-Kommunikationsgerät verwendet werden. Zusätzlich gab es einen Gegenstands-Modus, in dem die GO beispielsweise als Tracker für Gegenstände eingesetzt werden konnte.

Diese Modelle zeigen die Entwicklung der Marke, sollten bei der Auswahl einer neuen Kinder-Smartwatch aber nicht mehr als Maßstab für das aktuelle Sortiment dienen. Bei älteren oder gebrauchten Geräten sollte zudem geprüft werden, ob Mobilfunk, App und weitere Dienste noch vollständig unterstützt werden.

Datenschutz und Kontrolle sind bei Kinder-Wearables besonders wichtig

Xplora ist inzwischen größer als das ursprüngliche Kinder-Smartwatch-Geschäft. Das Unternehmen entwickelt neben Hardware auch Mobilfunk- und digitale Dienste und hat seine internationale Präsenz deutlich ausgebaut.

2025 übernahm Xplora den schwedischen Hersteller Doro. Doro ist insbesondere für Mobiltelefone und digitale Lösungen für ältere Menschen bekannt. Damit erweitert Xplora Technologies seine Ausrichtung auf vernetzte Produkte und Dienste für unterschiedliche Generationen.

Für die Einordnung des eigentlichen Xplora-Sortiments ist diese Unterscheidung wichtig. Xplora selbst steht weiterhin besonders für Kinder-Smartwatches, während das Unternehmen auf Konzernebene inzwischen auch Lösungen für ältere Nutzer anbietet.

Die im früheren Xplora-Angebot vorhandenen Senioren- und Care-Produkte müssen deshalb nicht mehr als zentrale Säule eines heutigen Xplora-Markenshops dargestellt werden.

xplora kinder smartwatch_1

Worauf sollten Eltern beim Kauf einer Xplora Smartwatch achten?

Eine Kinder-Smartwatch verarbeitet besonders sensible Informationen. Dazu können Standortdaten, Kontaktdaten und Kommunikationsinformationen gehören. Eltern sollten sich deshalb nicht nur mit den Funktionen der Uhr, sondern auch mit den dazugehörigen Einstellungen beschäftigen.

Wichtig ist insbesondere, den Kreis der berechtigten Personen bewusst festzulegen und die Zugangsdaten zum Elternkonto zu schützen. Auch die Standortfunktionen sollten nur den Personen zugänglich sein, die diese Informationen tatsächlich benötigen.

Xplora kombiniert seine Hardware dafür mit einer Plattform zur elterlichen Kontrolle. Technische Sicherheitsfunktionen ersetzen jedoch nicht den bewussten Umgang mit persönlichen Daten. Eltern sollten ihrem Kind zudem altersgerecht erklären, welche Informationen die Uhr erfasst und wer darauf zugreifen kann.

FAQ zu Xplora Smartwatches

Bei einer Kinder-Smartwatch sind andere Kriterien entscheidend als bei einer klassischen Smartwatch für Erwachsene. Umfangreiche Gesundheitsmessungen, App-Stores oder besonders detaillierte Sportanalysen stehen bei Xplora nicht im Mittelpunkt.

Wichtige Auswahlkriterien sind stattdessen:

  • Alter des Kindes und Bedienbarkeit der Uhr
  • Telefonie und unterstützte Nachrichtenfunktionen
  • GPS- und Standortfunktionen
  • SOS-Funktion und Sicherheitszonen
  • Schulmodus für Unterrichtszeiten
  • SIM- oder eSIM-Unterstützung
  • monatliche Kosten für den Mobilfunktarif
  • Wasserbeständigkeit des konkreten Modells
  • Akkulaufzeit im persönlichen Nutzungsalltag
  • Unterstützung durch die aktuelle Xplora-App

Besonders wichtig ist die Mobilfunkfrage. Eine Xplora-Uhr ist als eigenständig kommunizierendes Gerät konzipiert. Eltern sollten deshalb vor dem Kauf sowohl den Gerätepreis als auch die Kosten und Bedingungen des benötigten Tarifs berücksichtigen.

xplora kinder smartwatch_3

Ab welchem Alter eignet sich eine Xplora Smartwatch?

Xplora richtet seine Kinder-Smartwatches insbesondere an jüngere Kinder, die noch kein eigenes Smartphone benötigen oder bekommen sollen. Welches Alter sinnvoll ist, hängt von der Selbstständigkeit des Kindes und dem Familienalltag ab. Verschiedene Xplora-Modelle werden ungefähr für Kinder im Grundschulalter beziehungsweise ab etwa vier oder fünf Jahren angeboten.

Kann ein Kind mit einer Xplora Smartwatch telefonieren?

Ja. Telefonie gehört zu den zentralen Funktionen der Xplora Kinder-Smartwatches. Die Kommunikation wird auf einen von den Erziehungsberechtigten kontrollierten Personenkreis beschränkt. Dadurch kann das Kind wichtige Bezugspersonen erreichen, ohne ein normales Smartphone zu benötigen.

Kann ich mein Kind mit einer Xplora Smartwatch orten?

Die Xplora-App ermöglicht die Standortabfrage einer verbundenen Kinder-Smartwatch. Dafür können GPS sowie weitere Verfahren zur Positionsbestimmung verwendet werden. Die Genauigkeit hängt von den jeweiligen Empfangs- und Umgebungsbedingungen ab und sollte nicht mit einer jederzeit metergenauen Echtzeit-Ortung gleichgesetzt werden.

Braucht eine Xplora Smartwatch eine SIM-Karte?

Für Telefonie, Nachrichten, Standortübertragung und weitere Online-Funktionen benötigt die Uhr eine Mobilfunkverbindung. Je nach Modell wird dafür eine SIM-Karte oder eSIM verwendet. Xplora bietet eigene Connect-Abonnements an; abhängig vom Gerät und den jeweiligen Voraussetzungen können auch andere kompatible Anbieter infrage kommen.

Kann eine Xplora Smartwatch in der Schule getragen werden?

Xplora bietet einen Schulmodus, mit dem Funktionen während festgelegter Unterrichtszeiten eingeschränkt werden können. Ob die Smartwatch grundsätzlich in der Schule beziehungsweise während des Unterrichts getragen werden darf, richtet sich jedoch nach den Regeln der jeweiligen Schule.

Ist eine Xplora Smartwatch ein Ersatz für ein Smartphone?

Für jüngere Kinder kann sie wichtige Aufgaben eines ersten Mobiltelefons übernehmen, insbesondere Telefonie, Nachrichten und Erreichbarkeit. Ein vollständiger Smartphone-Ersatz ist sie bewusst nicht. Der eingeschränkte Funktionsumfang und die elterliche Kontrolle gehören gerade zum Konzept der Xplora Kinder-Smartwatches.

* Alle Preise inkl. der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer, ggfs. zzgl. Versandkosten. Alle Angaben ohne Gewähr.